Ernährungstagebuch

    • Ernährungstagebuch

      Hallo zusammen,

      nach dem ich beim AC war bin ich mir nun 100% sicher, dass ich einen Magenbypass möchte, um endlich abzunehmen. Nun erledige ich gerade Punkt für Punkt meinen Aufgabenzettel und fange gerade mein Ernährungstagebuch für meinen Antrag an. Nun habe ich allerdings Angst, dass man mich eher nochmal zur Ernährungsberaterin schickt, da ich nicht nur viel esse, sondern halt auch mal was falsches.
      Ich meine hauptsächlich sind meine Mengen das Problem, aber ich esse auch mal Süßes oder eben Knorr und Maggi und andere Tütchen.
      Wie sind eure Erfahrungen so.. ich bin einfach total angespannt, weil ich alles fertig machen möchte und unbedingt eine Genehmigung möchte, da ich nich glaube dass ich es anders überhaupt schaffe mit einem BMI von 48.
      :futtern: :futtern: :futtern:

      Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die
      Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist.
      Die Tapfern leben
      vielleicht nicht ewig, doch die Vorsichtigen leben überhaupt nicht.

    • Ernährungsberatung

      Hallo,

      soweit ich weiss, auch von mir selber, MUSST du 6 Termine bzw. in 6 Monaten Ernährungsberatung nachweisen bei der KK. Das fordern die sogar. Ist Teil des sog. Multimodalen Therapiekonzeptes (MMK). Das bedeutet im groben: Du bekommst 6 Monate die Gelegenheit noch mal über alles nachzudenken, evtl. doch Methoden zu finden vielleicht OHNE OP dein Gewicht dauerhaft zu reduzieren und und und...Dieses MMK ist ein MUSS vor der letztendlichen Antragsstellung !!!

      Also wirst du da wohl nicht drum rum kommen. Aber der Vorteil ist ja, dass in der Regel die Kosten für die Beratungsstunden zum größten Teil erstattet werden. Dafür musst du bei deiner KK mal anrufen und denen nur mitteilen, dass du das machen musst / willst. Alles weitere sagen die dir dann.
      Ausserdem denke ich, wenn du sagst du isst vorwiegend viel und meist falsch, ist eine Beratung gar nicht so schlecht ! Ich hab auch gedacht "Poah, so ne Ka**** ! Jetzt 6 x so ne Laberstunden, wo man eh nur hört was man NICHT darf..." Aber so ist es nicht...man erfährt doch ziemlich wertvolle Infos zu den einzelnen Nährwerten und mir z.B. ist bei einigem echt bewusst geworden was für ein sinnloses Zeug man unbewusst mal eben so nebenbei in sich reinstopft und warum ich dauernd noch mehr Hunger hab als sowieso schon.

      Abgesehen davon (jetzt kommt der Zeigefinger :neinnein: ) ein klein bisschen muss man auch selbst dazu beisteuern. Ist ja nicht so, dass man "einfach mal eben so" beschliesst sich einer OP zu unterziehen.
      Also: Noch mal drüber nachgedacht und sich am besten ne Liste machen was man alles so braucht. Wobei dir eigentlich dein behandelnder Adipositaschirurg dazu einige Auskünfte und Infomaterial an die Hand geben müsste ! War zumindest bei mir so. Ich bin in Recklinghausen bei Dr. Büsing gewesen.

      Wo bist du gewesen ??

      So...hoffe einige Fragen beantwortet zu haben. Hier im Forum findest du aber auch reichlich "Stoff" zum informieren...echt super hier.

      Dann weiterhin viel Erfolg beim "Sammeln" und für deinen weiteren (noch langen) Weg....

      GLG :hallo: Sandra
      [Blockierte Grafik: http://www.diaetticker.de/T_deab5b9e1bf9ea3e2b6fe1ae36ba2f6c.png]

      Oktober 2012 Entschluss gefasst mich operieren zu lassen
      Januar 2013 Erstgespräch Klinikum Recklinghausen Prof. Büsing
      Januar bis Juli 2013 MMK absolviert
      10.07.13 Antrag an die KK geschickt
      26.07.13 telef. Zusage erhalten
      29.07.13 schriftl. Zusage erhalten
      01.08.13 Magenspiegelung (ohne Narkose :positiv: *brrr*)
      02.08.13 OP-Vorbereitungsgespräch Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen mit 123 kg
      26.08.13 Beginn Eiweissphase mit 120,9 kg
      04.09.13 Einrücken ins Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen mit 118,4 kg
      05.09.13 Sleeve-OP mit 116,6 kg
      08.09.13 Entlassung aus dem KH mit 115,4 kg
      02.02.14 aktuelles Gewicht 85,1 kg :drueck:
    • Liebe Heidi,
      auch ich bin (war) die typische Vielesserin ... meistens gesund und frisch gekocht, ABER eben immer ZUVIEL.
      Und natürlich hin und wieder auch tooooooootal falsch .. wohlwissend, trotzdem.

      Das Ernährungstagebuch habe ich sehr, sehr ehrlich geführt und tatsächlich noch den einen oder anderen wirklich guten Tipp erhalten, was zu verbessern wäre OHNE mich zu kasteien. Ich fand die EB hilfreich ... manchmal auch nur deshalb, weil ich dacht; Nööööööööööö, DAS kann ich da nicht reinschreiben!! Also wirds auch nicht gegessen!

      Dir alles, alles Gute
      LG wanda
      Op 03/11 - Größe 174 cm - Maximalgewicht 143 kg - Abnahme über 14 Monate ziemlich konstant.
      : :kaffee10: : Ziel- Lauf - Wunschgewicht erreicht / Halten seit 06/12 - mit "Schwankungen".

      "Humor ist der Knopf, der verhindert, daß der Kragen platzt". Ringelnatz
    • :hallo:
      Ich hatte meinen Antrag auch abgegeben ohne Eb und hab promt ein Schreiben bekommen das ich min. 6 Monate
      Eb machen muss bevor es überhaupt weiter zum mdk geschickt wird.
      Klar will man das es schnell geht, aber ich habe die Zeit gut genutzt um mich reichlich über die op zu informieren.
      Alles liebe tinni :drueck: :drueck: :drueck:
    • Hallo zusammen,

      erstmal Danke für eure Antworten.

      Ich war schon bei der Ernährungsberatung im letzten Jahr. 6 Termine und wurde auch von der AOK bezahlt.
      Habe aber Angst, dass man mich nochmal hinschickt, weil ich halt immer noch zu viel esse. Ich koche ja auch frisch aber halt manchmal auch ungesund und schnell, weil man eben nicht ständig viel Zeit hat. Jedoch die Menge machts.. so zwei Beutel Reis zum Beispiel. Kann ich dir so wegputzen. Ohne Probleme.
      Da ich weiß was gesunde Ernährung ist und auch noch WW mache möchte ich nicht mehr gerne ein weiteres mal zur EB da eben die Mengen das Problem sind.

      Habe letztens mit meiner AOK Beraterin telefoniert und die meinte ich könnte meinen Antrag so abgeben, wenn die letzen beiden Gutachten da sind. Abwarten,.,.,.,

      Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die
      Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist.
      Die Tapfern leben
      vielleicht nicht ewig, doch die Vorsichtigen leben überhaupt nicht.

    • Pogona1976 schrieb:

      soweit ich weiss, auch von mir selber, MUSST du 6 Termine bzw. in 6 Monaten Ernährungsberatung nachweisen bei der KK. Das fordern die sogar. Ist Teil des sog. Multimodalen Therapiekonzeptes (MMK). Das bedeutet im groben: Du bekommst 6 Monate die Gelegenheit noch mal über alles nachzudenken, evtl. doch Methoden zu finden vielleicht OHNE OP dein Gewicht dauerhaft zu reduzieren und und und...Dieses MMK ist ein MUSS vor der letztendlichen Antragsstellung !!!
      da hab ich einen Einwand... das stimmt so nicht ganz. Man kann den Antrag auch ohne das MMK abgeben und kann sogar auch eine Kostenzusage erhalten. Falls das MMK erforderlich ist, wird der MDK das nach Antragseingang mitteilen und dann wird es zum MUSS.
      Ich habe auch kein MMK gemacht und geben meinen Antrag erstmal so ab. Man sieht ja hier im Forum oft genug Leute die auch ohne MMK eine Kostenzusage bekommen haben.
      Förderlich isses natürlich wenn man das schon hinter sich hat. Aber man kann es auch so versuchen. Das Thema MMK ist auch von KK zu KK unterschiedlich.

      @ Heidi ,

      lass Dir von WW auf jeden Fall eine Mitgliedsbestätigung geben.. und was die Mengen angeht, die wirst Du wohl auch nicht kleiner bekommen wenn Du nochmal zu einer Ernährungsberatung gehst. Das is ja das grosse Problem der meisten Leute die eine OP machen wollen. Weil wir unter anderem die Portionsgrössen nicht mehr in den Griff bekommen. Ich würe es persönlich für einen Witz halten wenn sie Dich nochmal hinschicken mit er Begründung "Sie essen immernoch zuviel" ... das wird denke ich nicht passieren...

      :hallo:
    • Danke schön! Mit deiner Antwort Linchen hast du mir gerade wieder richtig Mut gemacht.
      Schön, dass es echt ein Forum wie dieses hier gibt.

      Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die
      Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist.
      Die Tapfern leben
      vielleicht nicht ewig, doch die Vorsichtigen leben überhaupt nicht.

    • Wichtig ist, dass du dir Ernährungsprotokoll nicht selbst in die Tasche lügst. Ich schreib nach über 2 Jahren Post Op immer wieder mal eines um Fehler im Ansatz zu erkennen und gegesteuern kann. Ich schreibe es in FDDB im Internet.
      Pietro

      Wenn du den Geschmack eines Apfel erkennen willst, musst du hineinbeißen
    • Liebe Heidi89,

      als adipöder Mensch ist das WW-System nicht gerade sinnvoll. Da wird man zum Vielesser erzogen! Das steht auch in deren AGBs, dass man bei krankhaftem Übergewicht nicht mitmachen sollte.
      Alles Liebe,
      Kim-Nora



      1. OP 2011-08-24 Magenschlauch
      2. OP 2014-08-21 Mischform aus RNY und BPD-DS (bin etwas ganz Besonderes, hihi)
    • Echt? ganz ehrlich das mit WW habe ich noch nie gelesen. Aber eigentlich stimmt das ja auch,wenn ich soviele Kohlenhydrate essen kann wie ich möchte. Ich bin gerade etwas geschockt, dass das so ist. :(
      Danke für deinen Hinweis.

      Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die
      Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist.
      Die Tapfern leben
      vielleicht nicht ewig, doch die Vorsichtigen leben überhaupt nicht.

    • :hallo:[/quote]

      Linchen3 schrieb:

      da hab ich einen Einwand... das stimmt so nicht ganz. Man kann den Antrag auch ohne das MMK abgeben und kann sogar auch eine Kostenzusage erhalten. Falls das MMK erforderlich ist, wird der MDK das nach Antragseingang mitteilen und dann wird es zum MUSS.
      Ich habe auch kein MMK gemacht und geben meinen Antrag erstmal so ab. Man sieht ja hier im Forum oft genug Leute die auch ohne MMK eine Kostenzusage bekommen haben.
      Förderlich isses natürlich wenn man das schon hinter sich hat. Aber man kann es auch so versuchen. Das Thema MMK ist auch von KK zu KK unterschiedlich.


      Ja, da hast du recht. Ich bin allerdings bei meiner Antwort davon ausgegangen, das die KK das so gefordert hat. Aber ich persönlich würde es ohne absolviertes MMK nicht probieren. Hätte viel zu viel Angst vor einer Ablehnung. Noch mehr als so schon. Aber da ich nur noch 6 Wochen MMk vor mir hab, bin ich da etwas entspannter.

      Gruß
      Sandra
      [Blockierte Grafik: http://www.diaetticker.de/T_deab5b9e1bf9ea3e2b6fe1ae36ba2f6c.png]

      Oktober 2012 Entschluss gefasst mich operieren zu lassen
      Januar 2013 Erstgespräch Klinikum Recklinghausen Prof. Büsing
      Januar bis Juli 2013 MMK absolviert
      10.07.13 Antrag an die KK geschickt
      26.07.13 telef. Zusage erhalten
      29.07.13 schriftl. Zusage erhalten
      01.08.13 Magenspiegelung (ohne Narkose :positiv: *brrr*)
      02.08.13 OP-Vorbereitungsgespräch Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen mit 123 kg
      26.08.13 Beginn Eiweissphase mit 120,9 kg
      04.09.13 Einrücken ins Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen mit 118,4 kg
      05.09.13 Sleeve-OP mit 116,6 kg
      08.09.13 Entlassung aus dem KH mit 115,4 kg
      02.02.14 aktuelles Gewicht 85,1 kg :drueck:
    • Hallihallo,

      ich gebe Frau K.N. völlig recht.

      Meine OP ist jetzt 4 Monate her und an den Tagen wo ich nicht aufschreibe esse ich auch ruckzuck mehr. Ich werde bestimmt noch Jahre schreiben um mich nicht selbst zu beschummeln. :zwinkert: