Übergweicht ja oder nein (bie Kindern)

    • Übergweicht ja oder nein (bie Kindern)

      Hallo,

      erstmal ein :dankeschön: an Ramona für die Links. Sie sind sehr interessant und informativ. Ich beobachte meine Tochter (jetzt 10) seit ihrer Geburt, ob sie zu schwer ist. Ich möchte ihr nämlich das gleiche Schicksal ersparen, wie ich es hatte. Sie war schon immer sehr groß (sie überragt ihre Klassenkameradinmnen um einen Kopf) und schwer (jetzt aktuell 58 kg bei 1,55 Körpergröße). Bei der Geburt wog sie 4220 Gramm und war 53 cm groß (ohne das ich Diabetes hatte). Ich gehe auch jedes Jahr zum Kinderarzt aber bislang hat er mir immer gesagt, sie ist noch nicht dick, nur kräftig und das war sie immer. Aber für meinen Geschmack ist sie ein wenig zu kräftig. Nun kreisen meine Gedanken nicht nur über mein Gewicht, sonder auch über ihres. Ich denke schon, dass es aber auch zum Teil genetisch bedingt ist, denn mein Sohn (jetzt 8 Jahre alt) wog bei der Geburt auch 4230 g und war 54 cm groß. Auch jetzt ist er sehr groß für sein Alter, aber eben schlanker. Und die Ernährung ist fast die gleiche.

      Vielleicht gibt es hier im Forum auch jemanden, der ein kräftiges Kind hat und sich mit mir austauschen möchte?
    • RE: Übergweicht ja oder nein (bie Kindern)

      hallo dagmar,

      mein sohn ist auch 10 jahre und wiegt bei 1,50 m 67 kg.ich muss sehr aufpassen bei ihm er ist ständig auf der suche nach essen.ich schliese nachts sogar die küche ab und erst morgens wieder auf wenn ich aufstehe.sonst bedient er sich.es sind nicht so die süssen sachen,ich habe selten was im haus.

      lg angel
    • RE: Übergweicht ja oder nein (bie Kindern)

      Hallo,

      auch ich beobachte meine Tochter mit Argusaugen. Sie hatte bei der Geburt auch 4 Kilo, bei 55 cm. Sie war aber ganz zart und schlank.
      Jetzt ist sie 6 Jahre alt, 1,30 m groß und wiegt 30 kilo. Ich finde nicht das sie zu dick ist, halt moppelig. Oder einfach nur knuffig.
      Ihre Freundinnen sind halt alle kleiner und ganz zart und dünn. Dagegen ist sie richtig mächtig.

      Wenn ich aber mit ihr einkaufen gehe, kriege ich das kotzen. Alle Hosen sind zu eng. Genau wie bei den Erwachsenen, alles Hüfthosen und knalleng. Da frag ich mich immer wieder, muss das für so kleine Mädchen sein?

      Meine Tochter isst eigentlich alles, auch viel Obst, Gemüse und Salat. Natürlich auch Süßes. Das ich auch nicht ganz verbiete.
      Mein Sohn isst nur ungesunde Sachen, garkein Gemüse, Salat oder Obst. Der ist spindeldürr.
      Es ist irgendwie schon ungerecht.
      Natürlich bin ich bei meiner Tochter dahinter mit dem Essen, ich möchte nicht, dass sie das mitmacht, was ich mein Leben lang mitgemacht habe.

      Wenn ich aber jetzt schon anfange, dem Kind zu sagen, iss nicht soviel, du wirst zu dick. präge ich die Probleme dem Kind ja schon sozusagen in den Kopf.

      Ist echt schwer.

      Anne :=):
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      Magenband OP am 01.09.2008 Gewicht 126,7 kg
      - Abnahme 38,7 kg - Zunahme 14,9 kg


      Magenschlauch OP am 18.05.2010 Gewicht 102,9 kg
      - Abnahme 25,1 kg - Zunahme 5 kg

      Bypass OP am 02.07.2013
      - Abnahme 13 kg

      Gewicht stabil mit 70 kg bis heute
    • RE: Übergweicht ja oder nein (bie Kindern)

      Original von angel1402
      ich schliese nachts sogar die küche ab und erst morgens wieder auf wenn ich aufstehe.

      lg angel



      würde ich nicht machen, das kann gewisse psychologische Probleme für später mit sich bringen...


      ist nur meine Meinung, vielleicht sind die geschulten Psychologen da einer anderen.

      Ich habe auch ein "übergewichtiges" Kind bzw. kräftiges, bei der Geburt wog sie 5060 Gramm bei Körperlänge von 51 cm..

      sie kommt sehr nach mir, eigentlich ist es ein Klon meiner Person, sehr groß mittlerweile bzw. mit 10 Jahren 161 cm und eben kräftig, allerdings alles gut verteilt, bis vor ca 2 Monaten wies sie mehr als 60 Kilos auf, seit ich meine Ernährung umgestellt habe, hat auch sie abgenommen, und wir sind nun bei 56 Kilo (also sie, bei mir dauert es noch :grinsen: )

      es gab Zeiten, wo ich mir Sorgen um sie machte, da sie eben die Veranlagung zu dick-werden hat... erst recht, als sie öffters bei ihren Papa war, der seine ganzen Schränke voll mit Süßigkeiten hatte, jedes Mal wenn sie bei ihm während der Ferien länger zu Besuch war und nach Hause wieder kam, war sie viel dicker als bei "Abreise"..
      Zur Zeit bricht bei ihr ja langsam die Pubertät durch, man wird "weiblicher" und sie scheint die "Kurve" selbst bekommen zu haben, oder vielleicht denkt sie endlich mehr nach, seit Adipositas ( wegen mir) bei uns zu Hause so ein akutes Thema ist /war.

      bzw. sie freut sich, dass sie abgenommen hat, heute, soeben kam gar der Spruch, als ich ihr und ihrer Freundin den verspäteten Osterhasen schenkte, den ich soeben von meiner Schwiegermutter bekam--- sie reichte den weiter an ihre Freundin mit dem Satz: hier für dich, ich esse sowas nicht mehr *lach

      ich habe gestaunt.

      Naja, mein Freund sagt ab und an , wir sollen aufpassen, dass sie vielleicht nicht in Magersucht umschwingt, aber ich denke, noch ist die Gefahr nicht vorhanden, das Mädchen denkt einfach nur nach, dass es sowas wie Übergewicht gibt usw.

      ich hoffe, die macht brav weiter so , denn eines wünsche ich ihr auf gar kein Fall und zwar das selbe durchzumachen wie ich.
    • RE: Übergweicht ja oder nein (bie Kindern)

      Moin, Moin.

      Meine Tochter, 11 Jahre, 171cm, 85 Kg war bei der Geburt 54 cm und hatte 4080g. Danach wurde sie sehr krank und hatte das ganze erste Lebensjahr Untergewicht. Ich konnte da eigentlich mit leben, auch mit den vermehrten KOntrollen. Was ich aber ganz furchtbar fand, war dass kein Kinderarzt sie einfach so lassen wollte, sondern alle wollten, das ich sie immer wieder fütter, damit sie nicht noch weniger Gewicht kriegte.

      Da weder ich noch mein damaliger Mann dünne Menschen sind, habe ich diese "Mästerei " als ganz schlimm empfunden. NAch dem 1. geb. kam es dann, wie es kommen musste. Sie legte zu und das hat sich bis heute nicht geändert, sieht man ja auch am Gewicht.

      Jetzt war diese Woche ja ein sehr interessanter Bericht bei Maischberger. Und der Doktor, der dort anwesend war hat mir erstens aus der Seele gesprochen und zweitens auch sehr zum Nachdenken angeregt. Es ist immer schwer, Fachwissen zu wiederholen und wiederzugeben. Vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit, die Sendung noch mal anzusehen, im Unterforum TV-Berichte findet ihr dazu die entsprechenden Links.

      LG Ute
      SHG im Caféhaus Alte Glashütte Papenburg
      jeden 2. Dienstag im Monat - 09.30 Uhr -
      jeden 3. Mittwoch im Monat -19.30 Uhr-
    • Huhu zusammen :hallo:

      Ich hab das "Problem" leider gleich im Doppelpack.

      Meine große Tochter (11) ist jetzt 1,55 m groß und wiegt um die 62 kg (bei Geburt 4750g, 59 cm) und die Kleine (8) ist 1,32 m groß und wiegt fast 40 kg (bei Geburt 4250g, 53 cm) :(

      Zur Zeit mach ich mit beiden ne Ernährungsberatung, aber das finden die 2 total doof.
      Die Große pubertiert heftig rum und findet sowieso alles doof und die Kleine... naja, ich glaub, die rafft noch gar nicht so richtig, was alle von ihr wollen.

      Ich muss ganz gewaltig aufpassen, dass ich mich nicht von der Angst, die beiden müssen irgendwann das selbe durchmachen, wie ich, bekloppt machen lasse! Und was das betrifft, hat der Doc da bei Maischberger auch mich angesprochen.
      Denn der hat genau davor gewarnt.

      Nun heißt es für mich nen Mittelweg finden. Keinen Druck auszuüben, nicht zu stressen und gleichzeitig "aufpassen", dass es nicht noch schlimmer wird.
      Aber kaum sprech ich das Thema bei den beiden an, stopfen sie sich die Backen voll, als gäbe es kein Morgen mehr :(

      Es gibt Tage, da hab ich die Große hier sitzen, die heult, weil sie meint, sie wäre fett und niemand mag sie. Erinner ich sie aber in gewissen Situationen an genau diese Gespräche, ist sie beleidigt und tut, als würd ich ihr das Essen nicht gönnen... dann wird extra noch ne Scheibe Brot mehr gegessen.

      Die Kleine heult eher, weil ihre tollen Klamotten nicht mehr passen, bzw die ganz schicken Sachen einfach nicht für sie gemacht sind.
      Aber bei ihr genau das gleiche... wenn ich zwischendurch mal vorsichtig "warne", wird trotzig erst recht gefuttert.

      Bei der Großen kann ich mir gar nicht unbedingt erklären, woher das Gewicht kommt. Abgesehen davon, dass sie ziemlich bequem ist und jede Bewegung wirklich Überwindug kostet ;) Ansonsten ist sie, was "gesundes" Essen betrifft, schon ziemlich vernünftig geworden.

      Die Kleine allerdings ist sehr schwierig, wenns ums Essen geht. Sie mag fast gar nichts :(

      Ich hoffe, wir kriegen irgendwie die Kurve.
      Liebe Grüße...
      Dorina

    • :]

      ich freue mich über die zahlreichen Antworten. zumindestens weiß ich jetzt, dass ich nicht alleine bin mit meinen Sorgen.

      Mir geht es genauso wie butterblümchen. Auch meiner Tochter sind viele Hosen zu eng und es ist jedes Mal ein Riesenaufwand, ihr Hosen zu kaufen, die gefallen UND passen.

      Und was machen wir jetzt mit unseren Kindern? Ich habe schon mal überlegt, auch für meine Tochter einen Termin bei Dr Rosenthal zu machen, vielleicht kann sie uns eine Ernährung mit Plan empfehlen.

      Um noch mal auf Butterblümchen zurückzukommen. Als ich Thread gelesen haben, dachte ich, sie spricht mir aus der Seele. Ich möchte meine Tochter auch nicht jetzt schon mit auf dem Weg geben, dass sie zu dick ist und das Thema Essen zum Hauptpunkt machen, aber was tun?

      Würde mich freuen, wenn wir uns hin und wieder austauschen oder wenn jemand bekannt gibt, wenn er eine :rolleyes: hat.

      Schönen Sonntag noch
    • Hallo!

      Also ich bin der Meinung, das man den Kindern viele verschiedene Aktivitäten aufweisen sollte, damit es nicht zu diesem "Langeweile-Essen" kommt.

      Meine Tochter ist 8 Jahre alt, 1,35m groß und wiegt 33 Kilo.
      Der Kinderarzt sagt, das alles absolut in Ordnung ist, aber ich merke oft, wie sie die Schränke durchsucht, wenn sie einfach nichts mit sich anfangen kann.

      Ich verbiete ihr keine Süßigkeiten, aber ich habe ein Auge darauf, das es nicht zuviel wird. Und Süßes gibt es nur, wenn auch vorher etwas vernünftiges gegessen wurde.

      Sie geht zum Turnen und zum Tanzen und es ist mir schon aufgefallen, das sie an diesen Tagen gar nicht auf die Idee kommt, etwas zu naschen.
      Sobald sie Langeweile bekommt, versuche ich Abhilfe zu schaffen, indem wir etwas spielen oder aber nach draußen gehen und schon ist alles wieder gut.

      Da ich ein angeborenes Lipödem habe und es auch weitervererben kann, möchte ich meiner Tochter ersparen, das sie mal so leidet wie ich, aber ich werde auf gar keinem Fall damit anfangen, ihr rigoros etwas zu verbieten oder sie jetzt schon einer Ernährungsberatung zu unterziehen, denn es kann ganz schnell nach hinten losgehen und das ganze kippt und ich habe ein Essgestörtes Kind. Darauf kann ich und auch meine Tochter getrost verzichten.

      LG Jasmina
    • Original von jasmina
      Hallo!

      Also ich bin der Meinung, das man den Kindern viele verschiedene Aktivitäten aufweisen sollte, damit es nicht zu diesem "Langeweile-Essen" kommt.


      LG Jasmina


      denke ich auch, seit ich umgezogen bin zum Beispiel, hat mein Kind ein Rad zum Geburtstag bekommen, damit fährt sie jeden Tag zu Schule, dann hat sie vor einen Jahr die Liebe zum Handball entdeckt, und auch wenn es da mal tiefs und hochs gab*s, hat es sie trotzdem nicht abgehalten, da nicht weiter zu machen, schon allein wegen die sozialen Kontakte die ja so zwischen Kindern entstehen können...

      seit 2 Monaten gehen wir jeden Sonntag schwimmen, sie macht zwar nicht die ganze Stunde konsequent mit, aber trotzdem ist sie aktiv ...

      ich verbiete ihr auch nichts, nur wenn ich merke, dass gewisse Sachen zu viel sind, koche ich dann zum Mittag bewusst etwas mehr gesundes als sonst.
      Und da in meinen Haushalt man keine Fertigprodukte mehr findet, denke ich mir, dass das auch eine riesige Rolle spielt, da ich glaube nach wie vor, dass Fertiggerichte einen noch dicker machen... bzw. eine selbstgemachte Pizza ist bestimmt noch lange nicht so ungesund wie eine Tiefgefrorene;)

      naja, wie auch immer..
      aber ich denke, mit Verboten und brachialen Zwang schafft man beim Kindern es selten, eher verursachen diese Versuche dann irgendwelche psychologische Abnormen, und machen die Kinder auf dauer noch dicker.

      und man sagte ja immer: man soll die Kinder nicht erziehen, sondern einfach vorleben,...

      in diesem Sinne, wir als Eltern sollten bei uns selbst anfangen zu gucken...;)
      lg
    • Hallo, ein sehr interessanter Thread. Ich habe drei kinder, meine zwei Großen sind sehr schlank, aber bei meiner Kleinen überwiegen meine Gene. Sie ist moppelig, aber nicht dick. Hosen kaufen ist wie bei vielen hier eine einzige Katastrophe. Wenn ich mir meine Kinderbilder anschaue, gab es früher sehr viele gut genährte Kinder, die man damals nicht als dick bezeichnet hätte. Heute ist es üblich, dass die Kinder eher untergewichtig sind. Ich habe mit dem Kinderarzt gesprochen, er findet, dass ich nichts verändern muss, da das Kind sehr gesund ernährt wird. Allerdings soll ich die Portionen bemessen und nicht sie selber nehmen lassen. Mein Kind bewegt sich sehr viel, sie ist also nicht phlegmatisch. Ich möchte nicht, dass Essen, Gewicht, ein Thema bei dem Kind werden. Ich versuche das geschickt ohne viel Aufsehen zu steuern. Süßes ist halt nicht immer da, das kann schon nicht gegessen werden. Und Limonade, zuckerhaltige Getränke, Säfte kaufe ich im Alltag nicht, nur zum Geburtstag. Was ich noch sagen will, meine Kinder essen alles, Gemüse, Fleisch, Fisch.. und sie essen alle drei sehr gerne. Wenn ich die dünne Tochter meiner Freundin anschaue, die sich nur von trockenem Reis und Nudeln ernährt, da frage ich mich, wer sich gesünder ernährt. Nur schlank sein ist nicht immer gesund.
      Ich bin froh, dass es nicht nur mir so ergeht, denn ich musste mir schon ofters vorwurfsvoll anhören, warum ich das Gewicht meiner Tochter nicht im Griff habe.
      Heute lasse ich mir so was nicht mehr sagen.


      Liebe Grüße

      Eveline
      LG Äffchen
    • Hallo Kiwi!

      Ich kann Dir da nur voll und ganz zustimmen.

      Wir Eltern leben den Kindern vor wann was und wieviel gegessen wird.

      Bei meinem ersten Beratungsgespräch bei Prof. Kemen in Herne und auch beim MDK war die erste Frage: Sind in ihrer Familie alle dick? Sind die Kinder übergewichtig?

      Es ist einfach so, das übergewichtige Eltern meistens auch übergewichtige Kinder haben, weil die ganze Ernährung nicht so läuft wie es vielleicht gesünder wäre.

      Bei uns zu Hause gibt es weder Fertiggerichte noch gibt es irgendwelche süßen Limonaden. Das war aber schon immer so und nicht erst seit dem wir Kinder haben und meine Kinder wollen immer Wasser wenn sie Durst haben.

      Auch gibt es bei mir keine Soßen mit Sahne oder ständig paniertes fettes Zeug! Meine Mutter hat immer sehr fett gekocht und gebraten und ich habe mir all diese Dinge einfach nicht angeeignet, weil ich schon eh das angeborene Problem habe und es eben nicht noch schlimmer werden soll.

      Es gibt ein Sprichwort: "Selten kommen die eigenen Kinder nach den Nachbarn!"
      Also wir alle müssen zuerst bei uns selbst anfangen bevor wir unsere Kinder "umprogrammieren"!

      LG Jasmina
    • Ganz so einfach finde ich es nicht, wie es hier angedeutet wird.

      Ja, ich bin dick, aber mein Mann und mein Sohn sind es nicht. Wenn wir uns sooooo falsch ernähren würden, wären wir alle vier dick.

      Meine Kinder (beide) gehen einmal die Woche in den Schwimmverein, zwischendurch fahren wir Rad. Im Garten toben sie rum. Hin und wieder gehen wir schwimmen oder die beiden fahren Roller, Inliner oder alleine Rad.

      Als Getränk gibt es Tee (mit Süßstoff leicht gesüßt), A-Schorle (1 Teil Saft, 2 Teile Wasser) oder andere kalorienarme Getränke. Naschereien werden grundsätzlich mit mir abgesprochen. Ansonsten essen sie fast alles, (die eine oder andere Gemüsesorte mag der eine oder andere nicht), aber das geht, wer mag von uns schon alles?

      Ich möchte echt behaupten, dass meine Tochter meine Gene hat und sie eher nach meiner Familie kommt. Der Sohn nach Papas.

      Aber das macht die Sache für mich nicht einfacher. ich bin trotzdem der Meinung, dass meine Tochter 5 kg abnehmen müßte, und zwar, BEVOR sie so richtig in die Pubertät kommt. das mit dem Verwachsen hat ja leider nicht hingehauen, darauf habe ich die letzten Jahre gewartet.

      Was tun? :nix: , sprach Zeus
    • Hallo, ich denke mir, dass es an den Genen liegt, wie du schon sagtest. Allerdings möchte ich noch auf etws hinweisen, mein 12 Jähriger Sohn hat eine massive Schilddrüsenunterfunktion und muss Hormone nehmen. Er fiel durch Müdigkeit und plötzliche Verschlechterung der Noten in der Schule auf. Ich würde frühzeitig einen Hormonstatus bei deiner Tochter machen lassen um eine latente Unterfunktion der Schilddrüse zu erkennen. Meine Kleine ist ein Gerne- und Vielesser, daher bekommt sie meine WW Gerichte. Meinen schlanken Kindern verfeinere ich das Essen mit etwas Sahne, Butter. Das heißt, wir essen alle das Gleiche, was ich sehr wichtig finde. Auch bei den Süßigkeiten, ich kaufe Gummibärchen statt Schokolade, Mohrenköpfe zuckerreduziert, Vollkornkekse, statt einen Schokoriegel Müsliriegel. Jeden Tag Bewegung soll selbstverständlich sein.
      Ich hoffe, dass sich noch viel verwächst bis zur Pupertät.
      Und wenn trotz all dieser Massnahmen sie meine Figur bekommt, ist es Schicksal. Ich lerne zur Zeit, dass es wichtig ist sich als dicker Mensch auch zu akzeptiern und zu lieben. Das ist uns allen hier im Forum leider verloren gegangen. Ich werde nie eine schlanke Person werden, aber deshalb verzweifle ich nicht. Und das versuche ich meiner Tochter auch rüber zu bringen.

      LG

      Eveline
      LG Äffchen
    • Original von Äffchen
      Ich lerne zur Zeit, dass es wichtig ist sich als dicker Mensch auch zu akzeptiern und zu lieben. Das ist uns allen hier im Forum leider verloren gegangen.

      Eveline


      hmmm.. verloren gegangen?

      eher weniger, ich war schon als dickes Kind extrem selbstbewusst, hatte kaum irgendwelcxhe blöde Henseleien erdulden müßen, ok, mal ein Spruch, dass ich dick bin, aber es war alles eher normal...

      auch als ich "schlank" war, sprich mein Traumgewicht von 90-97 Kilos strahlte ich son selbstbewusstsein aus, als och ich Claudia Schiffer in Person wäre...

      allerdings bei 130 und mehr Kilos liesen sich meine gesundheitlichen Probs nicht mehr mich gut fühlen.

      auch meine Tochter ist sehr selbstbewusst, und hatte noch nie das Gefühl haben müßen sie wäre dick, oder fett...
      und wenn mal jemand was blödes sagt, dann weiß sie, dass diese Menschen selbst ein Problem haben und nicht sie.

      apropro Pubertät, es solls ja Menschen geben, die bei Pubertät von dick zu schlank werden, aus welchen Gründen auch immer, und bei meiner Tochter scheint es der Fall zu werden. Ich hoffe dabei bleibt es auch ;)
    • Liebe kiwi, Selbstakzeptanz ist was anderes als Selbstbewustsein. Ich hatte schon immer mit meinen Pfunden ein selbstbewustes Auftreten im Beruf oder Freundeskreis. Aber im Stillen habe ich mich jahrelang nie so akzeptiert wie ich bin. Jetzt lerne ich mich langsam zu akzeptiern. I
      Das heißt ncht, dass ich resigniere, ich gehe meinen Weg weiter. Aber ich lebe auch jetzt mit meinen Pfunden, die gehören zu mir. Ich lese bei ganz vielen, dass mit der OP das Leben beginnen soll. Und was, wenn die OP nicht den gewünschten Erfolg bringt?
      Aber ich möchte den Thread nicht zweckentfremden und zu weit ausschweifen.
      Wichtig ist mir, dass wir die moppeligen Kinder mit übertriebener Gewichtskontrolle nicht in einen Teufelskreis treiben, sie sind liebenswert, so wie sie sind.

      LG

      Eveline
      LG Äffchen
    • Original von Äffchen
      Liebe kiwi, Selbstakzeptanz ist was anderes als Selbstbewustsein.

      Eveline


      *gg sorry, dass ich nicht subtiler zwischen diesen zwei Begriffen diferenziert habe, aber bei mir ist es so, dass mein Selbstbewusstsein nur durch Selbstakzeptanz kommen kann.
      Natürlich war ich auch mit meine fast 140 Kilos Selbstbewusst, aber nur weil meine Selbstakzeptanz sich verschoben hat, sprich, die fand sich in meinen mentalen Bereich statt, da mein Körper akzeptierte ich nicht mehr.



      ist ja auch egal, bei mir geht das eine nicht ohne das andere, denn ohne selbstakzeptanz wäre das Selbstbewusstsein nur etwas vergespieltes, und darauf stehe ich nun gar nicht...

      nichts für ungut ;)
    • Original von Äffchen

      Wichtig ist mir, dass wir die moppeligen Kinder mit übertriebener Gewichtskontrolle nicht in einen Teufelskreis treiben, sie sind liebenswert, so wie sie sind.


      Genau so denke ich auch. Und sollten unsere Kinder im Erwachsenenalter auch übergewichtig sein, so dürfen wir Mütter bzw. Eltern uns keine Schuld geben. Damit ist weder uns Eltern noch den Kiddies geholfen. Wir alle wollen doch unsere Kinder gut erziehen, so wie das auch schon unsere Eltern mit uns wollten und taten. Doch sind wir Menschen, die Fehler machen, nicht aus Böswilligkeit, sondern weil es sich oft so in der Situation ergibt.

      Ich denke mit einer übertriebenen Gewichtskontrolle unsere Kinder und die Ermahnungen ja nicht zu dick zu werden, mit ihnen Diät zu machen und/oder ihnen auch noch Lebensmittel zu verbieten, treiben wir sie nur in Essstörungen oder sonstige seelische Störungen.

      Viel wichtiger ist, für die Kinder dazusein. Sie Fehler machen lassen, sie nicht mit Liebesentzug zu bestrafen. Ihnen ausgeglichene Ernährung, mässige sportliche Tätigkeit und sich selbst zu Lieben vorzuleben. Auch unsere Fehler eingestehen und mit ihnen reden, angepasst an Situation und Alter, ist sehr wichtig.

      Ich habe in der Verhaltenstherapie gelernt, dass wir unsere Partner und auch Kinder nicht ändern können, aber an unserer eigenen Einstellung können wir arbeiten und siehe da, so manches Problem ist dann gar nicht mehr da. Perfektion fällt mir dabei wieder mal ein. Wir sollen leben, Freude haben, sich an der Natur erfreuen und nicht vor lauter Perfektion das alles übersehen bzw. keine Zeit dafür zu haben.

      Übrigens sind unsere zwei erwachsenen Kinder auch übergewichtig. Auch wir haben die Fehler gemacht ihnen kein gutes Beispiel zu sein, sie in vielen Situationen übersehen zu haben und sie sich nicht sie selbst lassen zu dürfen.

      Und ich bin mir sicher, bekäme ich jetzt noch mal ein Baby würde ich wieder Fehler machen, vllt. nicht die gleichen aber dann andere.
      Liebe Grüße Elke

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    • hallo,

      ich geselle mich mal mit meiner Tochter dazu,

      sie war ein frühchen, kam in der 32. SSW mit 1750 g und 42 cm zur welt, war bis zum 4. lebensjahr eigentlich eher zierlich

      dann fing es an das sie stetig zunimmt, jetzt wiegt sie bei einer größe von 144 cm 50kg, sie ist 9 jahre alt und in ihrer klasse die größte.

      ich schieb das ja auch immer auf die Gene, denn mein mann und meine beiden söhne sind normalgewichtig, der älteste ist sogar regelrecht dürr....

      sie bewegt sich auch auch nicht gerade wenig, geht jeden tag von der schule zufuß nachhause, einmal die woche nachmittags nochmal zum Flötenuntericht, dann geht sie zum DRK wo auch viel spiel und bewegung ist und am wochenende wenn wir auf dem campingplatz sind, ist sie nur untewegs fährt fahrrad und läuft mit ihren freundinnen über den platz

      ich habe fürchterliche angst, das sie heimlich futtert wenn ich ihr alles verbieten würde, aber wenn sie wollte wie sie könnte, dann würde sie sich ihr essen auch suchen, kenn das ja nun von mir auch.....
    • Hallo,

      wisst ihr, was ich mit Erschrecken immer vor Augen habe?
      Meine Cousine war auch immer übergewichtig, sie bekam ihr erstes Kind. Das war von klein auf auch pummelig. Als wir mal zusammen essen waren, in eine Pizzeria, wo alle Pizza und Nudeln bestellt haben, da hat die Kleine mit 3 Jahren sich einen Salatteller bestellt, mit dem Dressing separat, um es zu dosieren.
      Da war ich baff, total sprachlos, aber die Mutter hatte sie halt von klein auf drauf getrimmt, Du bist zu dick du musst abnehmen.

      Was ist das Ende vom Lied?
      Das Kind wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Ist dick, schon immer, obwohl die Mutter ihr die gesunde Ernährung schon in die Wiege gelegt hat.

      Anne :=):
      [Blockierte Grafik: http://www.ketoforum.de/diaet-ticker/pic/weight_loss/46300/.png]

      Magenband OP am 01.09.2008 Gewicht 126,7 kg
      - Abnahme 38,7 kg - Zunahme 14,9 kg


      Magenschlauch OP am 18.05.2010 Gewicht 102,9 kg
      - Abnahme 25,1 kg - Zunahme 5 kg

      Bypass OP am 02.07.2013
      - Abnahme 13 kg

      Gewicht stabil mit 70 kg bis heute
    • Ich hab ja auch 2 Kinder und die sind eigentlich normal gewichtig. Ich bin selber erst seit 11 jahren dick. Ich hab auch immer angst gehabt dass meine Kinder auch schlechte Essensgewohnheiten annehmen. Das war auch der grund warum ich echt bei mir was gemacht habe (natürlich auch noch andere Gründe). Was ich gemerkt habe ist, dass sie Kinder sehr wenig essen. Sie haben schnell genug und ich hab sie nie gezwungen *genug* zu essen dass es zur nächsten Mahlzeit reicht. Die essen dann halt öfters aber immer nur wenig. Gut sie essen nicht gern gemüse und co. Wenn dann lieber Früchte.
      Ich hab da schon viel unverständniss geerntet. Das gäbe es bei anderen nicht dass man zwischendurch was isst. Aber ich hab einfach das gefühl dass ich da auf der richtigen Schiene fahre. Ich will einfach dass die Kinder ihr Sättigungsgefühl behalten, dass sie wenn sie genug haben nicht mehr essen, *damit es reicht*.

      Wie seht ihr das? Wann entstehen falsche essgewohnheiten? Was ist richtig und was falsch?