Hallo Ihr´s,
2009 habe ich mir die ersten Gedanken über einen Eingriff gemacht, aber verwarf diese Gedanken relativ schnell wieder
2010 nachdem bei mir DM 2 im Anfangsstadium diagnostiziert wurde dachte ich, Du hast nun ein Moya Moya Syndrom (Verklebung der Stammarterien im Kopf) Deinen ersten Schlaganfall hinter Dir, Bluthochdruck, Schlafapnoe, Adipositas Grad 3 und nun das noch.
Das nächste was kommt lässt Dich vermutlich eher die Augen schließen als weiterhin auf diesem Planeten zu wandeln.
Im November 2010 stellte ich mich in Ulm bei Frau Dr. Wolf vor.
Für mich ist diese Frau genial. Offen, ehrlich, direkt, genau das mag ich. Mir braucht nämlich niemand um den heißen Brei rum erzählen das mein Gewicht net toll ist, sondern darf es gerne mit den Worten auf den Punkt bringen, wo die Meisten meiner Genossen und Genossinnen empört den Raum verlassen, Frau Gnömchen sie sind fett und das wissen sie auch und das ihre Fettleibigkeit sie in den Sarg bringt brauche ich ihnen nicht sagen.
2011 Psychologisches Gutachten, Uni Ulm, Endokrinologie Ulm, Neurologie Ulm.
Dann hab ich mich umgehört und in vielen Foren gelesen und war verunsichert. Jeden den ich hörte schrieb, Frau Dr. Wolf hats net drauf, schneidet einem den Bauch auf, macht keinen minimal invasiven Eingriff, tu das nicht geh woanders hin.
2012 stellte ich mich bei der SHG Memmingen vor und fand die Truppe toll.
Mir wurde gesagt Memmingen ist toll und die operieren toll und nett waren sie auch alle, also entschloss ich mich erstmal Memmingen kennen zu lernen und war bis Ende September auch davon überzeugt Memmingen operiert mich.
September hab ich die Zusage der AOK, dann ab nach Memmingen und Memmingen sagte, wir operieren sie nicht. Risiko zu hoch.
Durch mein Moya Moya Syndrom muss man bei mir schauen das der Blutdruck konstant bleibt, der darf nicht schwanken bei einer OP und das wollte der Arzt von Memmingen nicht auf sich nehmen, obwohl er ein definitives ok von meiner Neurologin bekam das einer OP nichts im Wege steht, wenn man auf den Blutdruck achtet.
Ich führe die Springerei nicht aus mit Memmingen sonst rege ich mich wieder auf. Ich sag nur das ich 10 maldort war und es von uns aus eine ganze Ecke zu fahren ist und wir nicht zu den Bonzen der Nation gehören und jeder Termin den wir dort hatten, ging keine 5 Minuten und ich wurde mit weiteren Ausreden zu irgendwelchen Ärzten geschickt, bis ich Anfang Oktober mich ausklinkte, in mich ging und fragte was willst Du eigentlich?
Hat ca. 4 Wochen gedauert dann hab ich mich enschieden.
Habe ein langes ausführliches Gespräch mit Frau Dr. Wolf gehabt, die klar sagte sie operiert nur offen und würde das aber bei mir nicht machen, das Risiko zu hoch, aber ihr Kollege würde.
Also hab ich mich entschieden, Ulm soll es sein, bei uns um die Ecke, mein Mann und meine Stiefkinder können mich besuchen und ich fühlte mich in guten Händen, weil sie so herzlich und liebevoll alle meine blöden Fragen beantwortet hat.
10 kg sollte ich noch abnehmen, weil sie mir auch erklärte das ich nach OP erstmal mit Nahrung ausm Beute versorgt werde und es automatisch zu einer Zunahme von bis zu 10kg w kommen kann.
Also war ich vorbereitet dass ich nicht aus der Narkose aufwache und ne Woche später auf jeden Fall 5 kg weniger habe.
Am 5.3.2013 War es dann soweit…OP gut Überstanden, fast keine Schmerzen, bisschen Blähbauch, bisschen Druck, aber ansonsten alles gut.
Montag durfte ich nur Flüssig zu mir nehmen, Dienstag OP, bis einschließlich Donnerstag nichts trinken und dann täglich alle 3 Stunden 30ml Wasser, Freitag gab’s dann Infusionskost :-D.
Wochenende war unspektakulär. Am Montag dann Schluckröntgen. Alles dicht. Was hab ich mich gefreut.
Mein Operateur Dr. Brockschmidt meinte heute, wenn es um mich ginge würde ich sie heim lassen, aber Frau Dr. Wolf besteht auf die restliche Woche. Am Samstag darf ich heim.
Bin nicht böse darüber, Frau Dr. Wolf hat gesagt seit 20 Jahren hat sie Adipositas Patienten die immer gesund und munter mit ihrem System zu Hause ankamen.
Also nehme ich das so mit wie es ist. Ab heute noch genau 4 Tage dann darf ich in meinem eigenen Bett schlafen, hab meine Lieben wieder um mich und meinen tollen Hund, den ich auch sehr vermisse.
So das war es von mir.
Bisschen viel…aber ich hoffe ich langweile Euch nicht.
Wollt mich noch mal bei Allen hier bedanken, auch wenn ich nicht immer so fleißig am schreiben bin wie andere, habt ihr mir sehr viel geholfen.
Bin gerne hier. Lese gerne, freue mich oft im Stillen für Euch.
Bin kein großer Schreiberling.
Liebe Grüße dat
Gnömchen Danni
P.S.: wenn hier falsch bitte schiebt mich woanders hin :zwinkert:
2009 habe ich mir die ersten Gedanken über einen Eingriff gemacht, aber verwarf diese Gedanken relativ schnell wieder
2010 nachdem bei mir DM 2 im Anfangsstadium diagnostiziert wurde dachte ich, Du hast nun ein Moya Moya Syndrom (Verklebung der Stammarterien im Kopf) Deinen ersten Schlaganfall hinter Dir, Bluthochdruck, Schlafapnoe, Adipositas Grad 3 und nun das noch.
Das nächste was kommt lässt Dich vermutlich eher die Augen schließen als weiterhin auf diesem Planeten zu wandeln.
Im November 2010 stellte ich mich in Ulm bei Frau Dr. Wolf vor.
Für mich ist diese Frau genial. Offen, ehrlich, direkt, genau das mag ich. Mir braucht nämlich niemand um den heißen Brei rum erzählen das mein Gewicht net toll ist, sondern darf es gerne mit den Worten auf den Punkt bringen, wo die Meisten meiner Genossen und Genossinnen empört den Raum verlassen, Frau Gnömchen sie sind fett und das wissen sie auch und das ihre Fettleibigkeit sie in den Sarg bringt brauche ich ihnen nicht sagen.
2011 Psychologisches Gutachten, Uni Ulm, Endokrinologie Ulm, Neurologie Ulm.
Dann hab ich mich umgehört und in vielen Foren gelesen und war verunsichert. Jeden den ich hörte schrieb, Frau Dr. Wolf hats net drauf, schneidet einem den Bauch auf, macht keinen minimal invasiven Eingriff, tu das nicht geh woanders hin.
2012 stellte ich mich bei der SHG Memmingen vor und fand die Truppe toll.
Mir wurde gesagt Memmingen ist toll und die operieren toll und nett waren sie auch alle, also entschloss ich mich erstmal Memmingen kennen zu lernen und war bis Ende September auch davon überzeugt Memmingen operiert mich.
September hab ich die Zusage der AOK, dann ab nach Memmingen und Memmingen sagte, wir operieren sie nicht. Risiko zu hoch.
Durch mein Moya Moya Syndrom muss man bei mir schauen das der Blutdruck konstant bleibt, der darf nicht schwanken bei einer OP und das wollte der Arzt von Memmingen nicht auf sich nehmen, obwohl er ein definitives ok von meiner Neurologin bekam das einer OP nichts im Wege steht, wenn man auf den Blutdruck achtet.
Ich führe die Springerei nicht aus mit Memmingen sonst rege ich mich wieder auf. Ich sag nur das ich 10 maldort war und es von uns aus eine ganze Ecke zu fahren ist und wir nicht zu den Bonzen der Nation gehören und jeder Termin den wir dort hatten, ging keine 5 Minuten und ich wurde mit weiteren Ausreden zu irgendwelchen Ärzten geschickt, bis ich Anfang Oktober mich ausklinkte, in mich ging und fragte was willst Du eigentlich?
Hat ca. 4 Wochen gedauert dann hab ich mich enschieden.
Habe ein langes ausführliches Gespräch mit Frau Dr. Wolf gehabt, die klar sagte sie operiert nur offen und würde das aber bei mir nicht machen, das Risiko zu hoch, aber ihr Kollege würde.
Also hab ich mich entschieden, Ulm soll es sein, bei uns um die Ecke, mein Mann und meine Stiefkinder können mich besuchen und ich fühlte mich in guten Händen, weil sie so herzlich und liebevoll alle meine blöden Fragen beantwortet hat.
10 kg sollte ich noch abnehmen, weil sie mir auch erklärte das ich nach OP erstmal mit Nahrung ausm Beute versorgt werde und es automatisch zu einer Zunahme von bis zu 10kg w kommen kann.
Also war ich vorbereitet dass ich nicht aus der Narkose aufwache und ne Woche später auf jeden Fall 5 kg weniger habe.
Am 5.3.2013 War es dann soweit…OP gut Überstanden, fast keine Schmerzen, bisschen Blähbauch, bisschen Druck, aber ansonsten alles gut.
Montag durfte ich nur Flüssig zu mir nehmen, Dienstag OP, bis einschließlich Donnerstag nichts trinken und dann täglich alle 3 Stunden 30ml Wasser, Freitag gab’s dann Infusionskost :-D.
Wochenende war unspektakulär. Am Montag dann Schluckröntgen. Alles dicht. Was hab ich mich gefreut.
Mein Operateur Dr. Brockschmidt meinte heute, wenn es um mich ginge würde ich sie heim lassen, aber Frau Dr. Wolf besteht auf die restliche Woche. Am Samstag darf ich heim.
Bin nicht böse darüber, Frau Dr. Wolf hat gesagt seit 20 Jahren hat sie Adipositas Patienten die immer gesund und munter mit ihrem System zu Hause ankamen.
Also nehme ich das so mit wie es ist. Ab heute noch genau 4 Tage dann darf ich in meinem eigenen Bett schlafen, hab meine Lieben wieder um mich und meinen tollen Hund, den ich auch sehr vermisse.
So das war es von mir.
Bisschen viel…aber ich hoffe ich langweile Euch nicht.
Wollt mich noch mal bei Allen hier bedanken, auch wenn ich nicht immer so fleißig am schreiben bin wie andere, habt ihr mir sehr viel geholfen.
Bin gerne hier. Lese gerne, freue mich oft im Stillen für Euch.
Bin kein großer Schreiberling.
Liebe Grüße dat
Gnömchen Danni
P.S.: wenn hier falsch bitte schiebt mich woanders hin :zwinkert:
Gnömchen,
für deinen Mut, dich mit den Vorerkrankungen operieren zu lassen.
zur gut überstandenen OP und vielen Dank für den interessanten OP-Bericht.
danke für Eure lieben Worte...Mut weiß ich nicht...letzter Ausweg ist es für mich..hab mich damit abgefunden..entweder sagte ich mir sterbe ich irgendwann in den nächsten Jahren an den Begleiterkrankungen, denn besser wird das ja nicht oder ich sterbe während der OP...ich weiß liest sich hart, aber dessen war ich mir von Anfang an bewusst...ich hoffe ich hab so noch paar Jahre mehr Zeit mein Leben zu leben, endlich wieder in die Arbeitswelt zu kommen und vielleicht auch wirklich gesünder zu werden..
: Ziel- Lauf - Wunschgewicht erreicht / Halten seit 06/12 - mit "Schwankungen".