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Samstag, 15. Januar 2011, 18:04

Kein Erfolg trotz OP?

Hallo,

ich bin ja noch ganz neu hier und wirklich begeistert von den beeindruckenden Ergebnissen der OPs.

Nun frage ich mich, ob es auch Leute gibt, die trotz Schlauchmagen nicht abnehmen oder sogar zunehmen?

Oder ist das eher ausgeschloßen?

Trotz intensiver Suche habe ich im Forum bisher noch nichts über gescheiterte Abnahmen gelesen. Zum Glück....

Würde mich freuen, wenn mir jemand etwas dazu sagen kann. :-)

Liebe Grüße,

Mel

Ramona die Nachteule

Forumsbesitzerin und Ansprechpartnerin für Selbsthilfegruppen in Deutschland

  • »Ramona die Nachteule« ist weiblich

Beiträge: 52 292

Wohnort: Ansbach

Operationsmethode: Umbau Magenband -> RNY Magenbypass

1. Operationsdatum: 2000-09-08

Art der 1. OP: Magenband

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2

Samstag, 15. Januar 2011, 18:36

Hallo Mel :hallo:

doch - diese Fälle gibt es ... leider. Oftmals wird aber nicht gerne darüber geschrieben (was ich sehr schade finde), so dass man anfangs denkt, alles Bingo, die OP ist mein lebenslanger Rettungsanker. Gott sei Dank ist es auch meistens so, aber es gibt leider auch Operierte, die Ihr Zielgewicht nicht erreichen oder wieder zunehmen.

Sehr oft liegt es daran, dass sich die Patienten zu sehr auf die Krücke verlassen, da die Abnahme anfangs meistens relativ schnell geht, ohne dass man viel verändern muss. Genau da liegt aber auch gleichzeitig das Problem. Verändert man nach seiner Operation nicht dauerhaft seinen Alltag in Forum von Ernährungsumstellung, körperlicher Betätigung und Änderung des (Ess)Verhaltens, besteht die Gefahr, dass man wieder zunimmt.

Wenn wir ehrlich sind, essen wir ja nicht immer nur aus "Hunger", sondern um irgend etwas zu kompensieren (Wut, Ärger, Stress, Freude, Einsamkeit, traumatische Erlebnisse usw.). Aus diesem Grund empfehle ich immer gerne zwei Bücher:

Essen als Ersatz bzw. Übergewicht und seine seelischen Ursachen

Deshalb empfehle ich auch immer wieder in meinen SHGs und auch hier im Forum, wenn man dazu neigt, schon vor der OP eine Verhaltenstherapie (VT) zu beginnen.

Natürlich gibt es auch Fälle, die sicherlich nicht so oft der Fall sind, wo es einen medizinischen Hintergrund hat. Ausweitung der Anastomose, was dazu führt, dass das Sättigungsgefühl ausbleibt. Bei den Schlauchis besteht die Gefahr, dass man den noch vorhandenden Magen wieder dehnt. Dies geschieht meistens, wenn man immer wieder mehr ist, als man eigentlich bräuchte. Leider gibt es noch keine Langzeitwerte, wo man sieht, ob und wieviele Patienten nach einer OP wieder zunehmen.

  • »elbenseelen« ist weiblich

Beiträge: 3 471

Wohnort: Gangelt

Operationsmethode: noch nicht operiert

1. Operationsdatum: 0000-00-00

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3

Samstag, 15. Januar 2011, 18:39

RE: Kein Erfolg trotz OP?

herzlich willkommen im forum :hallo:

ich bin zwar nicht operiert aber ich hab da schon ne meinung zu :zwinkert:

am anfang ist es wohl eher nicht möglich das man nicht abnimmt,sondern zu..
da der magen nur winzig,( und die portionen ebenfalls,) ist,muß der körper pfunde hergeben.
später allerdings liegt es auch sehr an der diziplin des einzelnen und eine zunahme ist dann sehr wohl wieder möglich.
man kann zwar nicht viel,aber dafür oft :zwinkert:

liebe grüße ute
[/URL]

Wer will, findet Wege, wer nicht will, Gründe !!!!
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,
das er tun kann was er will,
sondern das er NICHT tun muss,
was er NICHT will !!!!

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Samstag, 15. Januar 2011, 19:44

Ah, super... das hilft mir schonmal sehr weiter.

Ich habe früher auch viel aus Frust gegessen.. muß aber sagen, dass ich mir das seit ca 4 Jahren ziemlich abgewöhnt habe. Natürlich gibt es noch Ausnahmen aber die kommen wirklich nur 3-4 mal im Jahr vor.

Dann ist es aber so, dass ich mir tatsächlich mal eine große Pizza plus Nachtisch bestelle.

Mit den Essanfällen von früher ist das also längst nicht mehr zu vergleichen. Zum Glück....

Mitunter könnte ich es ja dann vielleicht tatsächlich zuerst mit einem Schlauchi versuchen.

Ich bin kein Zwischendurchesser und bewege mich eigentlich schon gerne (wenn es nicht so anstrengend wäre). Früher hab ich viel Sport gemacht.

Hoffentlich hab ich bald das Gespräch mit dem AC. Ich kann es kaum noch erwarten. ;-)

Ein bißchen Sorgen bereitet mir noch, dass ich zu 80% über die Beihilfe versichert bin. Aber ich habe ja hier schon gelesen, dass diese die Kosten auch meist übernimmt.

Zur SHG gehe ich das erste mal Anfang Februar in München. :-)

Liebe Grüße,

Mel

  • »lotta« ist weiblich

Beiträge: 330

Wohnort: Deutschland

Operationsmethode: Magenschlauch

1. Operationsdatum: 2009-05-19

Art der 1. OP: Magenschlauch

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5

Samstag, 15. Januar 2011, 19:49

hallo mel,
sei gegrüßt :willkommen:,
ich kenne jemand,der sich operieren lassen hat und keinen erfolg verbuchen kann,weil er sich einfach nicht beherrschen kann.
es stimmt schon,man wurde schließlich nicht am hirn operiert und es bedarf trotz der op immer noch einen starken willen und das man sich mit der ernährung auseinander setzt.schließlich ist es eine große chance,die man, so gut es geht,nutzen sollte.
eine gute selbsthilfegruppe ist auch ganz wichtig.sport darf auch nicht fehlen,klar aber das weißt du ja sicher und dies war ja auch nicht das thema.
und wenn man dies alles erreicht hat,dann wird man belohnt und das leben kann wieder beginnen :freu:
op-gewicht: 182,5 kg
momentanes gewicht: 66,7kg

6

Samstag, 15. Januar 2011, 20:24

Hm... kann man dann zusammenfassend sagen, dass ich im Prinzip genauso Diät halten muß (zum Beispiel zu Weightwatchers gehen) wie jetzt?

Aber was ist denn dann genau der Vorteil?

Warum ist es dann mit OP leichter als ohne?

Sorry, falls ich jetzt etwas blöd frage aber ich will mich genau hineindenken in die Marterie. ;-)

  • »Michael« ist weiblich
  • »Michael« wurde gesperrt

Beiträge: 6 728

Operationsmethode: keine Angabe

Art der 1. OP: Magenband

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7

Samstag, 15. Januar 2011, 20:31

Hallo Mel

Ganz einfach... ich war mal 185kg schwer und wäre heute wohl weit über 200kg, wenn überhaupt noch am Leben, hätte ich nicht etwas operatives unternommen.

Es gibt irgendwann einfach eine Gewichtsklasse, bei der auch Weightwatchers und all die Diäten nichts bringt, ausser eine immer schlankere Geldbörse.

HIER hilft eine solche OP etwas, aber nicht wenn jemand denkt "ou, ich habe jetzt 5-10kg zuviel auf den Rippen, sollte mal was dagegen tun".

Da ich bei dir überhaupt nicht weiss worums bei dir jetzt im Zusammenhang mit Übergewicht geht, kann ich auch nicht spezifischer antworten.

Damit du siehst, dass die Adipositas-Chiurgie erfolgreich sein kann, schau mal diesen Thread:
Vorher (2004) - Nachher (2005 ) - Heute (2011)

Und was ich in meiner Signatur vonwegen Gehstock etc. erwähne, das ist sehr wichtig, denn ohne dass man während der Euphoriephase (anfangs purzeln die Kilos in der Regel fast von selber) lernt sein Essverhalten zu ändern, gehts nicht oder nur sehr sehr schlecht.

Warum es oft ohne OP nicht möglich ist, ist recht einfach beantwortet... wirf dich mal in einen Sumpf und versuch dich mal dort selber ohne Hilfsmittel rauszuziehen. Jetzt ersetze den Sumpf durch die Fettmassen und versuch dasselbe ohne Hilfsmittel.

Die Adipositaschirurgie ist und bleibt ein Gehstock (gehen muss man selber), ist aber oft - wie auch in meinem Fall - ein Rettungsanker, denn ich weiss wirklich nicht ob ich heute noch am Leben wäre, hätte ich nichts unternommen.

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Samstag, 15. Januar 2011, 20:39

Hallo Michael,

sorry... vielleicht hab ich mich oben falsch ausgedrückt... ich weiß sehr gut, wie es ist, alleine nicht mehr zurecht zu kommen.

Ich bin 158 cm groß und wiege aktuell 125 kg. Mein BMI beträgt 49,9.

Bis vor 2 Jahren hatte ich immer noch das Gefühl, dass ich es selbst in der Hand habe. Esse ich viel nehme ich zu, esse ich wenig, nehme ich ab.

Seit 2 Jahren ist das nun nicht mehr so. Ich kann machen was ich will: Ich nehme nicht ab.

Das ist der Grund, warum ich hier bin und warum ich mittlerweile fest entschloßen bin, mich operieren zu lassen.

Ich frage mich eben, wie es dann wohl weitergehen wird bei mir. Werde ich zunächst von selbst abnehmen und dann endlich wieder Sport machen können?

Oder muß ich von Anfang an weiter selbst Diät machen und die OP unterstützt mich nur?

Kann ich mich durch den verkleinerten Magen mal wieder auf mein Sättigungsgefühl verlassen? Oder muß ich weiterhin Kalorien oder Punkte zählen?

Wie gesagt... ich weiß, dass ich den Weg selbst gehen muß und ich bin wirklich bereit, alles was nötig ist dafür zu tun... meine Fragen stelle ich nur, weil ichgut vorbereitet sein möchte. :-)

Liebe Grüße,

Mel

  • »lotta« ist weiblich

Beiträge: 330

Wohnort: Deutschland

Operationsmethode: Magenschlauch

1. Operationsdatum: 2009-05-19

Art der 1. OP: Magenschlauch

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9

Samstag, 15. Januar 2011, 20:50

huhu mel,
also bei mir war ist es so,dass ich durch den schlauchmagen ja schneller satt bin und dadurch sehr sehr viel weniger esse.
dazu kommt noch,dass ich von der ernährungsberaterin des krankenhauses,in dem ich operiert wurde,auch einen plan mitbekam,was ich alles essen darf und was nicht.
an diesen plan halte ich mich heute noch.so ganz langsam fange ich an,mehr kohlehydrate zu ir zu nehmen.
ich habe ja die ganze zeit 40% oder mehr eiweiß,30% oder weniger kohlehydrate und fett auch 30%,da bloß nicht mehr,zu mir genommen.
seit meiner op habe ich keine süßigkeiten mehr genascht.in keinster weise.da halte ich es wie ein alkoholiker.lieber garnix.weil ich mir nicht zutraue,nein sagen zu können.
und da ich früh mit sport angefangen habe,habe ich nicht so viele falten.
und mel...frag ruhig.es gibt keine blöde fragen.ich kann dir gerne antworten.mein problem.
wie gesagt,dadurch,das der schlauchmagen so klein ist,bin ich ganz schnell satt.allerdings darf ich aber auch bis zu 7 mahlzeiten zu mir nehmen,die aber auch klein ausfallen.
op-gewicht: 182,5 kg
momentanes gewicht: 66,7kg

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Samstag, 15. Januar 2011, 20:58

Vielen Dank für deine Antwort. :-) Jetzt habe ich es schon besser verstanden. Ich habe halt jetzt schon so viel im Forum gelesen, dass manche auch zu wenig essen und das hat mich eben verunsichert. Das Problem habe ich nämlich zwischendurch auch schonmal gehabt. Obwohl ich noch dick bin... :-(

Für mich wäre diese OP wirklich der letzte Ausweg. Ich hab so Angst, dass es wieder irgendetwas geben könnte, woran ich scheitern könnte.. mein Wunschgewicht wieder nicht erreiche. :-( Das sind meine Ängste.

Mit den Süßigkeiten das halte ich für sehr klug. Ich denke, so würde ich es dann auch machen.

Ich bin in einem ständigen Taumel zwischen Freude und Angst... das macht mich ganz kirre....

Irgendwie hab ich so ein Gefühl, dass mit der Kostenzusage etc alles gut gehen wird und dass ich diesen Weg wirklich gehen werde. Es ist so ein kribbeliges Bauchgefühl....

Naja, und deshalb will ich halt jetzt alles wissen. *gg* Mein Mann beschwert sich schon, dass ich kaum noch ansprechbar bin und stattdessen hier das ganze Forum durchlese. ;-)

  • »Lutzi« ist weiblich

Beiträge: 108

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Operationsmethode: Magenschlauch

1. Operationsdatum: 2009-01-13

Art der 1. OP: Magenschlauch

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11

Sonntag, 16. Januar 2011, 10:04

Zitat

Original von to_angeleyes
Ich hab so Angst, dass es wieder irgendetwas geben könnte, woran ich scheitern könnte.. mein Wunschgewicht wieder nicht erreiche. :-( Das sind meine Ängste.


Hallo Mel,
ich kann Deine Ängste total gut verstehen, mir ging es vor der OP nicht anders. Wieso sollte mir eine OP helfen, soooo viel esse ich ja gar nicht und was, wenn ich wieder scheitere?
Nach 2 Jahren Schlauchi kann ich für mich nur sagen, es ist viel einfacher geworden überhaupt mit dem Thema Essen umzugehen. Trotzdem geht es ohne Disziplin nicht.
Bitte setzte Dir nur Dein "Wunschgewicht" realistisch. Mit einer AC-OP kannst Du je nach Methode ca. zwischen 60-75 % Deines "Über"gewichtes abnehmen. Die wenigsten erreichen ihr "Normalgewicht" und wenn, dann wirklich nur mit sehr großer Disziplin (die mir leider fehlt). Nicht, dass Du nachher enttäuscht bist.
Ich wünsch Dir alles Gute für Deinen Weg.
Liebe Grüße
Lutzi


  • »Popeye« ist weiblich

Beiträge: 2 163

Wohnort: Landkreis Sömmerda (Thüringen)

Operationsmethode: Magenschlauch

1. Operationsdatum: 2009-02-26

Art der 1. OP: Magenschlauch

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12

Sonntag, 16. Januar 2011, 10:31

Hey Mel,

:flüster:... soll ich jetzt oder soll ich nicht... :nix: aber ich muß mich jetzt mal wieder "outen"... *schäm* :rotwerd: :rotwerd: :rotwerd: ... hab es allerdings auch schonmal vor 5 Monaten in diesem thread hier (in der Unterubrik des Forums: Zunahme nach OP) getan:


18 Monate nach Schlauchi-OP...


... bei mir ist und bleibt das Gewicht doch ein ständiger Kampf... :hamster: :hamster: :hamster: :hamster: :hamster: ... auch knapp 2 Jahre (am 26.02.) nach der Schlauchi-OP... ist der UHU (Traum aller Übergewichtigen) noch in weiter weiter Ferne... seufz ;(

:flüster: meine (erschreckende & knallharte Bilanz): 60 kg im 1.Jahr abgenommen... leider 20 kg im 2.Jahr wieder zugenommen... :redenhoerensehen: ;( ;( ;( :( :nix: ;(

... ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, wie es weitergehen wird... :nix: ... bin ziemlich ratlos im Moment...

Ich wünsche Dir mehr Glück und dauerhaften Abnehmerfolg! :drueck: :knuddel: :friends: :drueck:

GLG; Olli

Fange heut zu leben an und erlebe jeden Tag als ein Leben für sich! (Seneca)

:sonnenblumen: GLG von Olli aus Thüringen
:gemeinsamsindwirstark:








Alles über mich (Antrag, OP-Bericht, Fotos, Tagebuch)

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Sonntag, 16. Januar 2011, 10:33

Hallo Mel,

herzlich willkommen hier, ich hab gelesen Du gehst in eine SHG in München, wusstest Du dass es auch in Augsburg eine SHG gibt? Nächsten Freitag haben wir wieder Treff näheres findest Du hier

~~ SHG Augsburg - Termine 2011 ~~

Viel Spass hier im Forum!
"Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!"
Geburt von Krümelchen - OP-Bericht -Meine Gewichtsabnahme in Bildern - Mirandas Meiner-Einer-Karte


Beiträge: 789

Wohnort: Deutschland

Operationsmethode: Magenband

1. Operationsdatum: 2004-05-16

Art der 1. OP: Magenband

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14

Sonntag, 16. Januar 2011, 10:55

Nach der OP ist vor der OP

Die Op egal welche Methode hilft einem den großen Berg zu beseitigen.
Danach hast Du dann eine neue Chance auf ein neues Leben.
Wenn Du dann Deine Essgewohnheiten, Dein Bewegungsverhalten und Dein Verhalten mit Stress, Wut, Angst und Langeweile umzugehen nicht ändern kannst, dann kannst Du wieder genauso dick wie vorher werden.

Das multimodale Konzept (Sport, Verhaltenstherapie und Ernährungsberatung) nach der OP entscheidet über Deinen Langzeiterfolg.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »An-Chi« (16. Januar 2011, 10:56)


  • »Heidi72« ist weiblich

Beiträge: 129

Operationsmethode: Magenschlauch

1. Operationsdatum: 2010-12-27

Art der 1. OP: Magenschlauch

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15

Sonntag, 16. Januar 2011, 11:01

Moin moin Mel,

als ich das erste Mal von der Möglichkeit der OP gehört habe dachte ich -super, ich muss nix mehr tun, weil ich ja -sozusagen auf ewig fremdbestimmt- gar nicht mehr zunehmen kann- Juhu!

Später dann, als ich mich "ein wenig" besser informiert hatte wurde mir folgendes klar:

1. Abnehmen und Gewicht halten wir immer ein Kampf sein, auch wenn uns "gemütlichen Dicken"das gar nicht gefällt.
2. Wir haben aber - im Gegensatz z.B. zu anderen Suchtkranken- die einmalige Möglichkeit, eine Krücke in Anspruch zu nehmen, welch ein Glück
3. Für mich persönlich waren und sind die Nachteile/ Einschränkungen nach einer OP ein Flügelschlag eines Maikäfers im Gegensatz zu den Nachteilen eines Addi-Lebens.

Momentan sehe ich mit diesen, meinen ganz persönlichen Entscheidungshilfen, eher in eine positive Zukunft.

Ich will auch endlich-mit 38- nicht mehr das kleine "Ich-kann-ja-gar-nicht-anders-weil-alle-Umstände-gegen-mich-sind-und-ich-so-kraftlos-nicht-dagegen-ankämpfen-kann" Schauspiel inszenieren.

:neinnein: aufgeben und :positiv: an deine schlanke Zukunft glauben und denken

Liebe Grüße
Heidi

Wenn mehr schlechter ist als weniger, dann ist weniger mehr oder weniger mehr, oder?

16

Sonntag, 16. Januar 2011, 14:06

Hmmm..... vielen Dank für eure Mitteilungen. :-)

Ich weiß natürlich nicht, ob ich ein realistisches Ziel habe. Bei 1,58 m Größe würd ich gerne 70-75 kg wiegen. Natürlich darf es auch weniger sein aber ich denke, mit diesem Gewicht wäre ich schon sehr glücklich weil ich schon alles machen könnte, was ich will (klettern, joggen, berggehen).

Von meinem jetzigen Gewicht (mache ja gerade Almased, stöhn) sind das jetzt noch 45 - 50 kg.

Ist denn ein Bypass grundsätzlich die erfolgversprechendere Methode? Oder kann man ruhig zuerst mal den Schlauchmagen probieren?

Hach.... wenn ich doch schon den Termin hätte beim Arzt....

Ich dachte übrigens, das MMK müsste ich VOR der OP machen?

Fragen über Fragen.....

@oceandrive: Ich weiß noch nicht, ob ich nach Augsburg komme weil mir ein Treffen während der Woche lieber wäre. Mein Mann und ich sehen uns eh kaum. Deswegen sind die Wochenenden uns so heilig. Mal sehen... :-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »to_angeleyes« (16. Januar 2011, 14:07)


17

Montag, 17. Januar 2011, 19:31

hallo

man kann nicht generell sagen, dass der bypass die erfolgversprechndere methode ist. es gibt so viele faktoren und möglichkeiten die die gewichtsabnahme beeinflussen können.
ich wollte ganz ursprünglich auch einen bypass haben. aber mit zhilfe von dr. kramer :held: habe ich mich für den schlauch entschieden... und es war die für mich richtige entscheidung.

hole dir doch einfachh viele viele infos über beide ops ein ( z.b. auf google, im forum, beim ac etc.) und denke in ruhe nach...

LG
Claudia
Schlauchmagen-OP am 02.11.2010
Op-Gewicht 134kg



  • »andreas49« ist männlich

Beiträge: 633

Wohnort: NRW

Operationsmethode: Magenband

1. Operationsdatum: 2009-12-03

Art der 1. OP: Magenband

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18

Montag, 17. Januar 2011, 19:39

....auch wenn das hier im Forum nicht so "in" ist ( :nix:), es lohnt sich meiner Meinung nach auch sehr, sich über die AC-OP

MAGENBAND

zu informieren.

Es ist nicht so, dass die OP-Methode nicht mehr aktuell wäre, ganz im Gegenteil! In den USA z.B. sind die Magenband-OP-Zahlen zunehmend!

ES ist und bleibt einfach die unkomplizierteste, einfachste, sicherste OP! :imgriff:
Das OP Risiko ist erheblich kleiner!
UND: Nachträglich kann man jede andere OP noch machen (falls wirklich dann noch erforderlich!)
UND: Das Magenband kann man rückgängig machen im Gegensatz zu jeder anderen AC-OP!
01.12. 2009 - MAGENBAND PROF.SAAD GUMMERSBACH

Dez 09 - OP mit 149
kg = BMI 47, geblockt 4 x, insgesamt 7ml.
12.03.2012: 112 kg --- BMI 35,3

Ich danke Gott und Prof.Saad für diese Chance! :ihrseidprima:

19

Montag, 17. Januar 2011, 19:50

Ich hab vor einem Magenband große Angst weil ich schon so viel schlechtes darüber gelesen habe. Dass es eingewachsen ist zum Beispiel....

Ich glaube, Ballon und Band kommen für mich eher nicht in Frage.

  • »Loch Ness« ist weiblich

Beiträge: 526

Wohnort: Nürnberg

Operationsmethode: Magenschlauch

1. Operationsdatum: 2012-04-12

Art der 1. OP: Magenschlauch

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20

Montag, 17. Januar 2011, 19:57

Guten Abend,

ich oute mich hier ebenfalls als Neuling. Ich hatte meinen 1. Gesprächstermin am 17.01.2011 und bin seit dem gedanklich in erster Linie nur noch bei meinem Magen. Obwohl ich hier schon eine Zeitlang als "Mitleserin" unterwegs bin, die Fragezeichen um mein Haupt werden nicht weniger :] Ich werde daher am Freitag eine SHG aufsuchen, um mal einfach nur zuzuhören.

Dieses Forum ist ja echt hammermäßig, obwohl ich hier in erster Linie fast nur von Erfolgen lese - sind auch einige Beiträge eingestellt, die einen schon Angst und Bange werden lasse (der TN, der 14 Tage im Koma lag z.B., oder die TN'in mit den ganzen Schläuchen im Bauch). Aber da ich ja noch "ganz unten auf der Leiter" stehe, lasse ich das Ganze mal auf mich zukommen und werde ganz fleißig hier unterwegs sein.

Grüße
Nessi
_______________________________________________________________
Geduld ist eine Tugend bei deren Vergabe ich leider wegen Krankheit gefehlt habe :zwinkert:

Höchstgewicht Februar 2011: 118,5 kg, OP-Gewicht 12.04.2012: 104,6 kg,
Aktuelles Gewicht heute (08.12.2012) 76,0 kg

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