Ich bin gerade mal wieder ueber meinen OP-Bericht gestolpert und dachte mir: hey, kannst ja nach fast 3 Jahren mal wieder nen Feedback geben 
Aaaaalso, mir wurde im Juli 2010 von Dr. Hruby in Turnov ein Schlauchmagen "gebastelt".
- keinerlei Komplikationen im Nachhinein aufgetreten
- aktuelles Gewicht: 63 kg (schwankt immer wieder so zwischen 62 und 65 kg)
- Feeling ->
- psychisch: ab und an noch mal leichte Depressionen, die sich allerdings durch diesen gewagten Schritt enorm verbessert haben und durch mein dadurch gesteigertes Selbstbewusstsein locker zu bewaeltigen sind
Eine grosse Angst hat mich sowohl vor dem Schritt, als auch bis heute begleitet: Was, wenn ich wieder zunehme???
Die Angst schwindet mittlerweile immer mehr, da ich mein Gewicht im Grossen und Ganzen nun ca 2 Jahre recht stabil halten konnte.
Klar, ich habe immer wieder mal Phasen, da koennte ich nur um mich herumfuttern. Aber dank des Schlauchmagens artet es lange nicht mehr in Extrem-Fressanfaelle aus.
Ich kann zwar weitaus mehr Nahrungsmengen aufnehmen, als kurz nach der OP, aber immer noch lange nicht so viel, wie ein Unoperierter.
Der Magen hat sich natuerlich auch wieder ein wenig geweitet. Das ist aber voellig normal.
Diese... ich nenne sie einfach mal Fresstage... gestalten sich dann so, dass ich nicht viel mit einem Mal esse, sondern immer wieder mal ueber den Tag verteilt nasche und immer wieder mal in recht kurzen Abstaenden kleine Portionen verdruecke.
Mittlerweile habe ich aber durch ein wenig Selbstbeobachtung und Selbstanalyse festgestellt, dass diese Tage oft psychisch beeinflusst sind und maximal eine Woche anhalten. Darauf folgt auch wieder die Vernunft :zwinkert:
Der Gedanke im Hinterkopf, den Magen nicht wieder unnoetig zu weiten, traegt ebenfalls einen grossen Anteil, die Phasen auch wieder zu beenden oder die Attacken nicht zu doll ausarten zu lassen. Waehrend dieser Fresstage nehme ich auch nicht wirklich viel zu (max 2-3 Kilo), die bekam ich bis jetzt auch wieder problemlos herunter.
Es ist fuer mich mittlerweile viel einfacher, auf mein Gewicht zu achten.
Zum Thema "Haut":
Ich muss immer wieder feststellen, dass ich wohl mehr Glueck als Verstand hatte.
Klar, man siehts es an Brust, Bauch, Beine, Po... Die Haut ist einfach kaputt, aber so wirklich Hautlappenhaengen gibt es da nicht. Ich sehe das zum Einen als Fluch und zum Anderen als Segen... Fluch: so, wie es jetzt ist, wuerde ich nie und nimmer eine Straffung durch die KK gezahlt bekommen. Segen: es sieht zwar nicht so toll aus, aber eben auch nicht unbedingt "ekelig oder unaesthetisch". Ich traue mich seit letzem Jahr sogar im Sommer (wenn auch mit ein wenig Scham) im Bikini an den Strand oder ins Freibad
Viel schlimmer finde ich, dass meine Brust extrem unter der Abnahme gelitten hat (von Koerbchengroesse 95C auf 80AA)
Andererseits ist fuer mich aber die Koerbchengroesse allein absolut kein Grund, wieder zunehmen zu muessen... so wie es jetzt ist, ist es einfach super
Tja, wie gesagt... Komplikationen hatte ich durch die OP absoult gar keine.... und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jetzt noch irgendetwas kommen soll/kann.
Das Sodbrennen, mit dem ich vorher sehr oft zu kaempfen hatte, ist fast vollstaendig weg. Wenn es hochkommt, hab ich das vielleicht 3-4 x im Jahr noch. Das liegt dann aber daran, was ich vorher gegessen habe... da wuerde dann sicher JEDER mit Sodbrennen zu kaempfen haben
Fazit:
tja, was soll ich sagen... auch nach knapp 3 Jahren bereue ich diesen Schritt kein bisschen und bin soooooo froh, dass ich diesen Weg gegangen bin
Der 20.7. ist mittlerweile fuer mich der 2. Geburtstag im Jahr geworden
Ach ja, es gibt da doch noch zwei Nachteile:
1. Ich bin durch die OP totaaaaaal kaffeesuechtig geworden
2. Die Abnahme hat mich zur "Frostbeule Nr.1" gemacht
In diesem Sinne:
Ich wuensche allen, die sich ebenfalls fuer einen solchen Schritt entscheiden, ebenfalls so Supererfolge, wie bei mir.
Fuer diejenigen, die noch mit Zweifeln und Angst vor einer deratigen OP zu kaempfen haben: Ich hoffe, ich konnte mit diesem Feedback eure Angst ein wenig beruhigen.
Falls ihr noch irgendwelche Fragen an mich habt, nur zu... ich beisse nicht (naja vielleicht nicht :>)
Allerdings bin ich ab Mittwoch fuer eine Woche im Auslandsurlaub (und die Bikinis sind schon eingepackt!
). Ich werde also erst ab Anfang Mai wieder antworten koennen.

Aaaaalso, mir wurde im Juli 2010 von Dr. Hruby in Turnov ein Schlauchmagen "gebastelt".
- keinerlei Komplikationen im Nachhinein aufgetreten
- aktuelles Gewicht: 63 kg (schwankt immer wieder so zwischen 62 und 65 kg)
- Feeling ->
- psychisch: ab und an noch mal leichte Depressionen, die sich allerdings durch diesen gewagten Schritt enorm verbessert haben und durch mein dadurch gesteigertes Selbstbewusstsein locker zu bewaeltigen sind
Eine grosse Angst hat mich sowohl vor dem Schritt, als auch bis heute begleitet: Was, wenn ich wieder zunehme???
Die Angst schwindet mittlerweile immer mehr, da ich mein Gewicht im Grossen und Ganzen nun ca 2 Jahre recht stabil halten konnte.
Klar, ich habe immer wieder mal Phasen, da koennte ich nur um mich herumfuttern. Aber dank des Schlauchmagens artet es lange nicht mehr in Extrem-Fressanfaelle aus.
Ich kann zwar weitaus mehr Nahrungsmengen aufnehmen, als kurz nach der OP, aber immer noch lange nicht so viel, wie ein Unoperierter.
Der Magen hat sich natuerlich auch wieder ein wenig geweitet. Das ist aber voellig normal.
Diese... ich nenne sie einfach mal Fresstage... gestalten sich dann so, dass ich nicht viel mit einem Mal esse, sondern immer wieder mal ueber den Tag verteilt nasche und immer wieder mal in recht kurzen Abstaenden kleine Portionen verdruecke.
Mittlerweile habe ich aber durch ein wenig Selbstbeobachtung und Selbstanalyse festgestellt, dass diese Tage oft psychisch beeinflusst sind und maximal eine Woche anhalten. Darauf folgt auch wieder die Vernunft :zwinkert:
Der Gedanke im Hinterkopf, den Magen nicht wieder unnoetig zu weiten, traegt ebenfalls einen grossen Anteil, die Phasen auch wieder zu beenden oder die Attacken nicht zu doll ausarten zu lassen. Waehrend dieser Fresstage nehme ich auch nicht wirklich viel zu (max 2-3 Kilo), die bekam ich bis jetzt auch wieder problemlos herunter.
Es ist fuer mich mittlerweile viel einfacher, auf mein Gewicht zu achten.
Zum Thema "Haut":
Ich muss immer wieder feststellen, dass ich wohl mehr Glueck als Verstand hatte.
Klar, man siehts es an Brust, Bauch, Beine, Po... Die Haut ist einfach kaputt, aber so wirklich Hautlappenhaengen gibt es da nicht. Ich sehe das zum Einen als Fluch und zum Anderen als Segen... Fluch: so, wie es jetzt ist, wuerde ich nie und nimmer eine Straffung durch die KK gezahlt bekommen. Segen: es sieht zwar nicht so toll aus, aber eben auch nicht unbedingt "ekelig oder unaesthetisch". Ich traue mich seit letzem Jahr sogar im Sommer (wenn auch mit ein wenig Scham) im Bikini an den Strand oder ins Freibad
Viel schlimmer finde ich, dass meine Brust extrem unter der Abnahme gelitten hat (von Koerbchengroesse 95C auf 80AA)
Andererseits ist fuer mich aber die Koerbchengroesse allein absolut kein Grund, wieder zunehmen zu muessen... so wie es jetzt ist, ist es einfach super
Tja, wie gesagt... Komplikationen hatte ich durch die OP absoult gar keine.... und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jetzt noch irgendetwas kommen soll/kann.
Das Sodbrennen, mit dem ich vorher sehr oft zu kaempfen hatte, ist fast vollstaendig weg. Wenn es hochkommt, hab ich das vielleicht 3-4 x im Jahr noch. Das liegt dann aber daran, was ich vorher gegessen habe... da wuerde dann sicher JEDER mit Sodbrennen zu kaempfen haben
Fazit:
tja, was soll ich sagen... auch nach knapp 3 Jahren bereue ich diesen Schritt kein bisschen und bin soooooo froh, dass ich diesen Weg gegangen bin
Der 20.7. ist mittlerweile fuer mich der 2. Geburtstag im Jahr geworden
Ach ja, es gibt da doch noch zwei Nachteile:
1. Ich bin durch die OP totaaaaaal kaffeesuechtig geworden
2. Die Abnahme hat mich zur "Frostbeule Nr.1" gemacht
In diesem Sinne:
Ich wuensche allen, die sich ebenfalls fuer einen solchen Schritt entscheiden, ebenfalls so Supererfolge, wie bei mir.
Fuer diejenigen, die noch mit Zweifeln und Angst vor einer deratigen OP zu kaempfen haben: Ich hoffe, ich konnte mit diesem Feedback eure Angst ein wenig beruhigen.
Falls ihr noch irgendwelche Fragen an mich habt, nur zu... ich beisse nicht (naja vielleicht nicht :>)
Allerdings bin ich ab Mittwoch fuer eine Woche im Auslandsurlaub (und die Bikinis sind schon eingepackt!
). Ich werde also erst ab Anfang Mai wieder antworten koennen. Hoechstgewicht in 2009: 121 kg
OP-Gewicht am 20.07.10: 117,8 kg
BMI vor der OP: 40,8
Koerpergroesse: 172 cm
Auf gehts!
[Blockierte Grafik: http://www.ketoforum.de/diaet-ticker/pic/weight_loss/77871/.png]
OP-Gewicht am 20.07.10: 117,8 kg
BMI vor der OP: 40,8
Koerpergroesse: 172 cm
Auf gehts!
[Blockierte Grafik: http://www.ketoforum.de/diaet-ticker/pic/weight_loss/77871/.png]
: Ziel- Lauf - Wunschgewicht erreicht / Halten seit 06/12 - mit "Schwankungen".
Für den Bericht danke ich Dir.
...... ich wünsch Dir für Deine Zukunft, dass es genauso weiter geht! Klingt echt gut!!!!
das Du dich gemeldet hast, Du hast mir wieder Mut gegeben, bin gerade