Krankenhäuser die ohne Zusage der Krankenkasse operieren

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    • Ich habe auch erst nach der Einnahme von Medikamenten zugenommen, Betablocker und ACE Hemmer wegen meiner Herzerkrankung. So ein Mist ist das mit den Medikamenten.
      Vielleicht reduziert sie die Angststörung ja sogar im Verlauf der Abnahme, wer weiß?! ^^ Wohlbefinden ist ja eine Sache, die gepaart mit positiven Erfahrungen vielleicht förderlich ist.
    • Da hast du recht @tina0403 :thumbsup:

      Heute war ich wieder beim Doc. Er sagte, wenn sich bis nächsten Montag nichts auf der Waage tut, dann macht er mit mir final den Antrag fertig. Bedeutet: er schickt mich dann zum Orthopäden für ein Gutachten, genauso zu einem Psychologen. Dann macht er mit allen kompletten Unteralgen sein Gutachten fertig.
      Dann kommt da jetzt langsam etwas Schwung auf *hoffe ich*.

      Nun erzählte ich meinem Mann nach dem Termin den aktuellen Stand. Und ich stellte ihm die blöde Frage, was er denn zu einer OP meint. Und seine Antwort war, er hat damit kein Problem, wenn es mir danach besser geht.
      Nun kreist es in meinem Kopf... "Wenn es mir danach damit besser geht". Ja denke ich im ersten Moment, schließlich kann ich mich dann wieder viel besser bewegen. Wenn ich aktuell mal (was sehr selten ist) eine Schleife am Schuh binden muss, dann bin ich schon fix und fertig. :/
      Und dann kommt der Gedanke, wenn es mir danach, wieso auch immer nicht gut geht. Dann muss ich damit mein ganzes Leben leben. Wenn ich denke, nach 2-3 bissen müsste ich mich womöglich schon übergeben ?( . Oder ein Besuch in einem Restaurant, wenn ich nur z. Bsp. 1/4 meines Essens schaffen würde.

      Puh, woher soll ich jetzt wissen, ob ich danach glücklicher sein werde?

      Fest steht, ich will nicht mehr dick sein und schaffe es alleine nicht.
      Mir ist es z. Bsp. auch extrem unangenehm gewesen, als wir zum Geburtstag zum Buffet in einem Restaurant waren. Mein Sohn, damals so 8-9 Jahre sagte dann am Tisch mit allen Gästen: "Mama, du gehst jetzt schon zum dritten Mal". =O Ist das bei einem Buffet verwerflich? Für Normalgewichtige nicht. Ich hätte im Boden versinken können. Seit dem esse ich ungerne, wenn andere dabei sind. Oder ich esse dann halt weniger.
      Habe mich tatsächlich auch schon dabei ertappt, dass ich zu Hause was gegessen habe. Dann fiel mir auf, oh das war ja schon eine ordentliche Menge... und dann, wenn keiner mehr da ist (Mann, Kinder) habe ich einfach nochmal zugeschlagen :whistling: .

      Kennt ihr das, dass ihr vorher auch Zweifel hattet? Schließlich lässt man sich ja, an einem gesunden Organ freiwillig operieren. Es würde ein Antrag für den Schlauchmagen sein.

      Weiterhin (aber das frage ich dann noch den Doc) habe ich die Befürchtung, dass sich eine solcher Klammern löst. Die kann doch dann auch nicht einfach im Körper bleiben?
      Oder was ist, wenn sich in dem dann so kleinen Magen Verwachsungen durch Narben bilden? Kann der Zu- oder Abgang vom Magen dann verschlossen sein?
    • Ich rate dir, was ich dir schon vor einer Weile geraten habe: Setz dich mit dir und deinem Essverhalten und mit dem was du wirklich willst auseinander. Ich glaube dir ist die Tragweite nicht bewusst. Du möchtest gern schlank sein, aber nicht mit den Konsequenzen. Du musst etwas an deiner Ernährung ändern. Ob mit oder ohne OP. Du willst nicht mehr dick sein?! Das ist doch schon mal ne Feststellung. Was sich genau nach dem Eingriff ändern wird, was du verträgst oder nicht, wie viel du essen kannst,... Das alles kann dir keiner sagen. Das wird passieren oder auch nicht. Aber eines weiß ich genau, wenn du jetzt schon dem Essen hinterher trauerst, was nach 3 Happen noch übrig bleibt, dann wird dir auch die OP auf Dauer nicht helfen können. Denn du wirst dann nicht glücklich.

      Gezweifelt hat sicher der ein oder andere auch, aber der Grund des Zweifelns kann jeder nur für sich feststellen.
      Ich empfehle dir parallel dringend eine Verhaltenstherapie mitzumachen, damit du Klarheit bekommst. Das sollte meiner Meinung nach vorher fdringendvollkommen geklärt sein, damit du danach auch wirklich glücklicher sein kannst und eventuelle Konsequenzen trägst. Denn eines ist klar. Es wird kein leichter Weg. Jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen.
    • Also, jetzt mal von Tina zu Tina :D .
      Das sind alles Überlegungen, die wichtig vor so einer OP sind. Klar, als dicker Mensch fühlt man sich beobachtet. Manche (oftmals solche, die selber dick sind) maßen sich an zu urteilen, ob das Eis für dich denn noch hätte sein müssen. Oder ob du ein drittes Mal zum Büffet hättest gehen müssen. Wohl jeder von uns kennt dieses Gefühl! Vor Feiern noch die Frage: was ziehe ich an, um möglichst wenig unvorteilhaft auszusehen? Nicht etwa: was ziehe ich an, damit ich mich hübsch fühle? Worin sehe ich toll aus?
      Ich sage mal wieder meinen Lieblingssatz:
      Kein Essen der Welt schmeckt so gut, wie das Gefühl, schlank zu sein! ^^
      Natürlich gibt es bei jedem Eingriff Risiken. Aber auch bei Unfällen, Geburten- und natürlich durch Übergewicht. Wie alt bist du? Was wird das Übergewicht dauerhaft aus dir machen? Für mich war die Antwort klar: einen kranken, depressiven, unglücklichen Menschen, in einem unförmigen Körper, schwitzend, unbeweglich, ohne Lebensfreude. Ich weiß nicht, wieviele Jahre ich noch vor mir habe. Aber egal wieviele: es sollen GUTE Jahre werden!
      Ich habe unten ein Foto vom 3.März angehängt. Das war einen Tag, bevor ich den Omega Loop bekommen habe. Sieh dir diese dicke, traurige Frau an….
      Auf dem anderen Foto siehst du mich Anfang August, ziemlich genau 5 Monate später. Energiegeladen, um viele Kilos leichter und das Wichtigste: die Lebensfreude ist zurück. Wie soll denn das Leven schön sein, wenn man sich dermaßen unwohl fühlt? Natürlich ist es eine Umstellung. Und ich kann tatsächlich- momentan- nur Miniportionen essen. Na und? Ich gehe trotzdem ins Restaurant, war bereits 2x im Urlaub. Essensreste kann man sich einpacken lassen, falls die Familie sie nicht verdrückt :D . Oder du bestellst dir dann eine Vorspeise. Man kann sich Schritt für Schritt herantasten, es passieren auch Fehler ( am Samstag Spaghettieis…. nicht wirklich schlimm aber auch nicht toll. Und heute zu schnell gegessen und darum eine halbe Stunde Bauchweh).
      Bei jeder Radtour strahle ich, ich fahre Kanu und mache Nordic Walking, tobe mit den Enkeln und bin trotz Asthma nicht aus der Puste.
      Ich bereue die OP keine Sekunde ^^ . Ich bin dankbar für diese Chance.
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    • @happyroni
      Glaube mir, was das gute und schlechte Essen angeht braucht mir keiner mehr etwas zu erzählen. Unser Sohn hat seit 12 Jahren Typ I. Diabetes. Du weißt gar nicht, wie viele Schulungen wir zu Ernährung hinter uns haben. Gerade jetzt, wo er in der Pubertät war/ist.

      @tina0403
      Du siehst wirklich toll aus :thumbup:
      Ich denke auch, dass es ein ganz anderes Leben sein wird.
      Mein Mann ist, was OP'd angeht ein Angsthase. Gestern Abend sagte er noch, dass er an meiner Stelle keine OP machen würde.
      Na toll, dann soll ich so bleiben und weiterhin mit den Jojo Effekten leben? Dann werde ich in einigen Zeit genauso hier sitzen wie jetzt. Dann wäre das ganze MMK "umsonst" gewesen?
      Nein, ich möchte die OP. Wenn ich mich dafür entscheide wird er natürlich auch an meiner Seite sein.
    • Ich habe das mit den Fotos extra gemacht um dir zu sagen: ich habe auch viele Jahre Zeit mit Diäten und Jojoeffekt verbracht und dann hat es nur 5 Monate gebraucht, um ein neues Lebensgefühl zu bekommen. Jeder muss es selbst entscheiden. Mein BMI war auch „nur“ knapp über 40. Es ist doch trotzdem so, dass man sich damit evtl schlecht fühlt und man auf der Stelle tritt. Mein Mann hatte auch bei jeder OP Angst um mich ( ich hatte schon viele), entscheidend ist doch, dass das Danach besser wird- das ist ja der Sinn aller OPs, ob Knie, Bauch, Unterleib….
    • Es geht geht nicht um die Ernährung deines Sohnes. Gerade mit deinen Kenntnissen zur Ernährung bei Diabetes bist du sicher ziemlich gut vorbereitet, was das Verständnis für Lebensmittel und deren Reaktion auf den Körper angeht. Hier geht es aber ganz alleine um dich und um deine neue Ernährung. Um dein Verhalten zum Essen. Sich damit auseinanderzusetzen. Dass du die Schulungen für deinen Sohn gemacht hast ist super und unterstützt dich sicher nach der OP. Aber dein Verhältnis zum Essen ist wichtig auszuschlüsseln und festzustellen, warum du denkst, dass es schade ist nach 3 Löffeln aufzuhören,...

      Es ist nur die Erfahrung hier aus dem Forum und ein gut gemeinter Tipp. Mehr nicht.
    • @happyroni danke für deine Antwort.
      Mit der Ernährung habe ich mich ja nun schon 7 Monate auseinander gesetzt.
      Warum auch immer kann ich mir aktuell einfach nicht vorstellen nach 2 oder 3 Happen das essen stehen zu lassen.
      Ich denke aber, dass es vielen so vor der OP geht. Fest steht doch, dass jeder (es sei denn es gibt andere Erkrankungen) mit einem Kaloriendefizit abnimmt. Also im Prinzip kann man jedem menschen sagen, esse immer weniger als dein Umsatz ist!
      Ja, auch bei mir klappt das. Habe vor einigen Jahren unter ärztlicher Begleitung täglich nicht mehr als 1300 Kalorien gegessen. Die Kilos purzelten. Aber mit 1300 Kalorien hat mein Magen mir immer in den Kniekehlen gehangen. Habe mich schlapp und K.O. gefühlt. Dies machte sich auch in meiner Stimmung bemerkbar.
      Als ich dann wieder mehr aß, fühlte ich mich besser und hatte zack mehr Gewicht als vor dem ganzen drauf.

      Ich wüsste keine andere Lösung als eine OP.
      Und ich sehe diese nicht als Lösung, sondern als Hilfestellung. Klar wird man sich dann in der ersten Zeit auch evtl. schlapp und k.o. fühlen. Aber ich bezweifel, dass man den halben Tag mit knurrendem Magen unterwegs ist und daher schlechte Laune hat. Und wenn man die Erfolge sieht, sich besser fühlt und alles, dann hat man doch mit dieser Hilfestellung die Chanche auf ein "neues" Leben.
    • Genau so ist es. Ich Zweifel auch nicht daran, dass du dich nicht ausreichend mit Ernährung beschäftigst oder auskennst. Mein Rat war nur parallel eine Verhaltenstherapie zu starten, um gleich von Grund auf gestärkt an die Sache ranzugehen.
      Ich verstehe inner gar nicht, warum sich so viele dagegen wehren. Es ist eine super Unterstützung. Und wenn du bei der Therapie feststellt, dass es ausschließlich an zu großen Portionen liegt, noch besser. Dann weißt du nämlich, dass du dich ganz alleine darauf konzentrieren kannst.
    • Liebe Christina mit der Ernährung musst du dich so oder so auseinander setzen. Vielleicht auch mit den Hintergründen Warum es dir nicht so gut geht wenn nach drei vier bissen Schluss ist. Es muss jeder die Ernährung finden die für ihn passt und nicht die vielleicht irgendwelche Ernährungsberater oder Ärzte einem aufschwatzen. Manchmal ist es besser auf sich und seine Bedürfnisse zu hören. Es ist ein Prozess der ständig im Wandel ist. Liebe Grüße Anette
    • Ich habe auch keine Verhaltenstherapie gemacht. Sicher ist es für viele sinnvoll, es reicht bei manchen aber schon der kleine Magen, der nach kurzer Zeit signalisiert: Stopp! Es zwickt! Aufhören!
      Es ist bei mir auch so gewesen, dass ich nur anfangs nicht vorstellen konnte, nach drei Löffeln (am Anfang war es noch weniger) satt zu sein. Die ersten Wochen habe ich immer erstaunt über die kleinen Portiönchen gelacht- und mich gleichzeitig gefreut. Der allererste Monat ist bei den meisten der Zeitraum, wo richtig viel runtergeht an Gewicht, das ist sooo motivierend! Ich habe mich vor der OP extrem intensiv mit der Ernährung beschäftigt, mit meinen Wünschen, Zielen, Sport, alles im Internet gelesen, Bücher gekauft usw. Wenn man gut vorbereitet ist und nicht in eine bariatrische OP reinschlittert, muss nicht immer eine Therapie nötig sein. Christina, du gehörst ja genau wie ich nicht zu den Leuten, die schon immer adipös waren. Es gibt da vielleicht auch noch Unterschiede zu den Menschen, die seit frühester Kindheit dick waren und mit falschen Mustern aufgewachsen sind. Dann gilt es die Ursachen dafür zu erforschen. Ich finde Therapien dann auch sinnvoll und zielführend. Aber wenn mir früher eine Entenkeule mit Rotkohl und Knödel geschmeckt hat, dann habe ich die auch aufgegessen :D . Das geht jetzt natürlich nicht mehr. Aber solange mein Magen noch groß war, konnte ich nur da auch im Leben keine 3 Happen bis zum Ende vorstellen.
    • Ich habe auch keine Verhaltenstherapie begleitend gemacht, aber wenn sich jemand fragt, ob er danach glücklich sein wird, dann find euch schon, dass es tiefgründiger liegen kann. Vielleicht Daher mein Rat.
      Aber ich bin dann jetzt auch raus. War nur ein Tipp, denn wenn man die Beiträge alle mal quer liest, sind da immer wieder sehr viele Zweifel und zwar nicht nur so allgemeine, sondern schon in der Art, dass ich mir denke, da könnte etwas Unterstützung nicht schlecht sein.
    • @happyroni
      Also ich persönlich halte nicht viel von Therapeuten.
      Da ich unter eine Angststörung leide (die dank Medis sehr gut eingestellt ist) hatte ich schon 3 Verhaltenstherapien. Was soll ich sagen, bei allen drei Therapeuten dachte ich mir, die leben in einer anderen Welt.
      Gebe hier nur ein Beispiel von vielen, was mir da geraten wurde:

      Wegen meiner Angst bin ich sehr selten alleine oder mit den Kindern alleine raus gegangen. Da ich generell gerne schwimmen gehe habe ich ihr dann erzählt, dass ich wenn ich mich gut fühle mit den Kindern ins Schwimmbad gehe (ja, mit den Kindern, denn wenn ich in der Lage war etwas zu machen, dann wollte ich diese Zeit mit meinen Kindern genießen!!!)
      Ich sagte ihr, die Kinder, damals 4 und 6 Jahre können nicht schwimmen! Daher würde ich mit ihnen dann im Nichtschwimmerbecken spielen usw. Sie war jedoch der Meinung, ich solle doch Bahnen schwimmen. Ja und die Kinder fragte ich sie? Ihre Antwort (ich erinnere mich daran als wäre es gestern)"Die Kinder können ja im Nichtschwimmerbecken bleiben, es gibt ja schließlich Bademeister, deren Aufgabe ist es ja aufzupassen"
      NEIN!!!! Es sind meine Kinder und wenn ich weiß, dass sie nicht schwimmen können, dann kann ich sie verdammt nochmal nicht alleine im Schwimmbad lassen! Stell dir vor, da passiert was... ja, dann hätte ich noch zu meiner Angsterkrankung ärger mit dem Jugendamt wegen Aufsichtspflichtverletzung oder sonst was am Hals!
      Diese Antwort der Therapeutin war weder hilfreich noch realistisch!
      Jedenfalls war ab diesem Tag die Therapeutin für mich unten durch. Schließlich soll sie einem helfen und nicht dazu raten noch weitere Probleme zu bekommen.

      Und bei den anderen zwei Therapien war ich dann schon prima mit Medis eingestellt, so dass ich alle gestellten Aufgaben ohne Probleme machen konnte.

      Ich weiß, dass die Therapie, die du meinst natürlich ein ganz anderes Gebiet betrifft. Aber bei mir stehen meine Kinder und mein Mann im Mittelpunkt. wenn mir bei einer Therapie dann z. Bsp. gesagt wird, ich brauche diese Lebensmittel, die für mich ungeeignet sind gar nicht erst kaufen (weil sie ja zu Hause dann zum essen verlocken), dann geht das nicht! Ich werde einen Teufel tun und meinen Kindern und meinem Mann irgendwas an essen verbieten (durch nicht kaufen). Sie haben keine Gewichtsprobleme und daher müssen sie sich auch nicht einschränken.
      Es ist mein Problem, wenn ich dem nicht widerstehen kann. Und ich wüsste nicht, wie mir da jemand helfen sollte? das ist doch mein ganz eigenes Ding im Kopf.
    • Genau @tina0403, bis ich 26 war wog ich 64 Kilo.
      Ich kann mir einfach nicht vorstellen vor einem leckeren essen zu sitzen und nur wenig davon essen zu können.
      Aber wie soll man sich das auch vorher vorstellen können?
      Genauso, wie man vorher nicht weiß, ob es letztendlich richtig oder falsch ist, die OP überhaupt zu machen. Immerhin gibt es auch die Möglichkeit danach viele Probleme zu haben.
      Es gibt keine Erlebnisse in meiner Kindheit oder sonst, die mich zum Essen gebracht haben. Daher kann da auch ein Therapeut nichts ändern! Es gibt ja manchmal so Kinder, die wegen Problemen essen - das ist bei mir nicht der Fall.
      Zugenommen habe ich, seitdem ich die Medis wegen der Angst nehme (Antidepressiva). Die haben ja auch als bekannte Nebenwirkung: Gewichtszunahme.
      Ich habe natürlich auch schon die Medis gewechselt, versucht abzusetzen usw. In der dritten Schwangerschaft ging es auch. Als der kleine aber 7 Wochen war musste ich wieder welche nehmen.
    • Ich denke, das ist damit auch nicht gemeint. In einer Verhaltenstherapie würde man sich damit auseinandersetzen, WARUM du zuviel isst und warum das Falsche, also mit den Auslösern. Die Auslöser sind ja nicht das Essen, sondern irgendein Bedürfnis, das damit gestillt werden soll. Wenn du den Kindern und deinem Mann Nudeln mit Sahnesoße kochst und dasselbe isst, könnte es passieren, dass du entweder Bauchweh bekommst, Durchfall, ein fieses Dumping oder :kotz: . Oder alles :D . Aber dass sowas nach einer Magen OP für dich nicht das geeignete Essen sein wird, wirst du schon ahnen. Also wirst du vermutlich entweder verschiedene Essen kochen oder- wie es ja viele machen- das Essen für deine Familie ergänzen mit Dingen, die du dann selber eher vermeidest.
      Was Therapien angeht, so gebe ich dir recht: die stehen und fallen mit den Therapeuten. Da gibt es sehr Fähige und es gibt die ahnungslosen Weltverbesserer. Man weiß vorher meistens nicht, was kommt.
    • Christina81 schrieb:

      Genau @tina0403, bis ich 26 war wog ich 64 Kilo.
      Ich kann mir einfach nicht vorstellen vor einem leckeren essen zu sitzen und nur wenig davon essen zu können.
      Aber wie soll man sich das auch vorher vorstellen können?
      Genauso, wie man vorher nicht weiß, ob es letztendlich richtig oder falsch ist, die OP überhaupt zu machen. Immerhin gibt es auch die Möglichkeit danach viele Probleme zu haben.
      Es gibt keine Erlebnisse in meiner Kindheit oder sonst, die mich zum Essen gebracht haben. Daher kann da auch ein Therapeut nichts ändern! Es gibt ja manchmal so Kinder, die wegen Problemen essen - das ist bei mir nicht der Fall.
      Zugenommen habe ich, seitdem ich die Medis wegen der Angst nehme (Antidepressiva). Die haben ja auch als bekannte Nebenwirkung: Gewichtszunahme.
      Ich habe natürlich auch schon die Medis gewechselt, versucht abzusetzen usw. In der dritten Schwangerschaft ging es auch. Als der kleine aber 7 Wochen war musste ich wieder welche nehmen.
      ich will dir nicht zu nahe treten: aber die Angststörung hat auch immer eine Ursache.
    • Ich habe auch einen Mann und vier Kinder die Normalgewichtig sind. Ich kaufe auch alles. Es nicht zu essen ist natürlich deine Aufgabe. Aber es werden noch viel mehr Herausforderungen auf dich zukommen und da kann es nicht verkehrt sein eine gute Unterstützung an der Seite zu haben, bis man so gefestigt ist, dass es einem nichts ausmacht. Viele kämpfen dann auch gegen das Grasen. Du wirst deinen ganz eigenen Plan durchziehen müssen. Ich liebe meine Familie über alles, aber wenn ich Essenszeit habe, dann esse ich und da kann sonst was passieren. Das hat in meinen Augen vor allem mit Respekt vor mir selbst zu tun. Denn auch ich bin wichtig. Das war sowieso das aller wichtigste, was ich für mich gelernt habe.
      Meine Kinder sind im Vergleich zu deinem noch klein, 5, 7 und 9 Jahre, aber haben einfach verstanden, dass es jetzt so bei mir läuft und zwar schon seit fast zwei Jahren, also als sie noch jünger waren. Und sie haben es vorallem verstanden, weil sie einen enormen Nutzen jetzt nach der Abnahme davon haben. Sie erinnern mich sogar dran was zu essen oder zu trinken. Und sie wissen nicht mal, dass ich operiert bin.

      Ich finde es toll, wenn die Familie einen so hohen Stellenwert hat, aber man selbst ist mindestens genau so wichtig und man darf sich auch nicht hinter dieser Aussage verstecken.
    • Ich war ja nun schon ein paar Mal im Restaurant und ich bestelle mir immer 3 Gänge :D ich esse von allem ein bisschen, wenn es lecker war lasse ich den Rest einpacken und esse es am nächsten Tag.

      Alles kein Thema. Buffets liebe ich da fällt es nicht auf, dass ich nur hier und da einen Bissen esse.

      Wenn mein Sohn dabei ist, bestellt er so das ich mit essen kann. In Steakhäusern ist das ziemlich praktisch, wenn man einen Sohn mit 1,58cm und 42kg hat der eine Vorspeise, ein 500g Steak mit Ofenkartoffel, Coleslaw und einen Maiskolben verdrücken kann und danach noch ein Dessert möchte, fällt immer etwas von der Vorspeise und dem Steak für die Mama ab. Dann brauche ich nur eine ketofreundliche Beilage :D

      Aber das sind alles Überlegungen die man hat. Klar ist die Ernährung bei Typ 1 Diabetes wichtig aber du vergisst glaube ich in dem Zusammenhang, dass dein Sohn Insulin spritzt und das was ganz anderes ist.

      Mein Sohn ist 11, sehr Sportlich und muskulös und er hat eine leichte Form von ADHS bei einem ziemlich hohen IQ.
      Er hat hauptsächlich Probleme mit seiner Konzentration, ist nicht aggressiv oder so (er ist ein selbstbewusster und superschlauer großer kleiner Besserwisser der in sich ruht aber weder die Klappe noch die Füße still halten kann).
      Er muss sich auch diätisch Ernähren. Haushaltszucker, Zusatz- und Konservierungsstoffe, stark verarbeitete Lebensmittel lassen die Symptome stärker werden. Demnach weiß auch ich wie man sich ernähren muss, aber das hat mir bei den Mengen trotzdem nicht geholfen.

      Ich habe meine Diva als Neuanfang gesehen. Der Magen und der Kopf sind nicht gesund, wenn du Adipös bist. Da ist irgendeine Schaltung falsch verbunden. Du frisst und frisst und frisst bis zu voll bist, weil keine Sättigung vorhanden ist.
      Der Unterschied liegt darin ob du vom Gefühl her der Meinung bist, es dann zu schaffen. Klar trauere ich immer noch einigen meiner Lieblingsgerichte nach (selbstgemachter Sahnehering mit Pellkartoffeln, grüne Äpfel, Shepherds-Pie) aber die Lust darauf ist kleiner als die Folgen die es haben würde. Wäre meine Diva gesund würde ich das essen, in kleinen Mengen natürlich aber essen.

      Und auch wenn es sich nun anhört als würde ich mit meiner Op hadern so kann ich dir sagen, dass das absolut nicht der Fall ist.
      Ich liebe meine Essgewohnheiten.
      Ich liebe es nach 3-4EL sagen zu können Boah bin ich vollgefressen (stimmt zwar nicht, weil ich nie bis dahin komme).
      Ich liebe es 15km Joggen zu können ohne das ich vermutlich an einem Herzinfarkt sterbe.
      Ich liebe es mit meinem Sohn mithalten zu können ohne das ich nach einer gewissen Zeit eine Pause brauche.
      Ich liebe einfach das jetzige Leben an sich. Es fühlt sich einfach leicht und luftig an.

      Klar macht sich dein Mann sorgen aber er sollte dich trotzdem unterstützen.
    • @Blutwaldfee
      Ja, ich würde mich freuen, wenn ich auch das Gefühl hätte satt zu sein.
      Wo du es schreibst und ich überlege, dann habe ich so ein Gefühl gar nicht.
      Klar, wenn ich sehr viel esse kommt es auch vor, dass ich dann denke, dass war zu viel. Aber ich habe dann nicht davor das Gefühl ich bin satt - nun Stopp!
      Das würde sich dann, nach meinen Recherchen auf jeden Fall ändern. Klar muss man dann auch auf seinen Körper hören und aufhören zu essen. Aber irgendwie gibt mir mein Magen zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht das Signal genug zu haben.

      Für meine Kinder tut es mir immer leid, ich denke, ich habe viel verpasst. Dinge, die ich in schlank hätte machen können. Angefangen von gemeinsamen Schaukeln (ich habe immer bedenken, dass mich so eine Schaukel aushält und zudem ist diese so schmal) als sie jünger waren. Das klettern im Indoor-Spielplatz... usw.
      Und aktuell z. Bsp. Trampolin springen im Jumphouse oder wie sie sich alle nennen.
      Alles mache ich nicht wegen meines Gewichtes.
      So geht es einfach nicht mehr!