Intervallfasten 2020

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    • Intervallfasten 2020

      Hallo ihr Lieben,

      ich frage mich gerade ob hier noch andere wie ich, gerade Intervallfasten machen. Das war ja schon einmal ein größeres Thema hier und es gab sogar eine Gruppe.

      Ich bin nun seit fast 2 Wochen dabei und halte mich dabei an das Prinzip 16/8. Wobei ich das nicht ganz so strikt sehe. Anfangs war alles, was über 12 Stunden Essenspause war, für
      mich gut. Inzwischen habe ich mich auf dei 16 Stunden Fastenzeit gesteigert und halte das auch supergut durch.

      Die 8 Stunden essen fülle ich mit ausgewogenere, gesunder Ernährung und achte auf nichts weiteres. Also kein Verzicht auf eine bestimmte Lebensmittelgruppe wie bei LowFat, LowCarb oder so.

      Ich habe mein Mittagessen, mein Abendessen, esse einmal zwischendurch am Nachmittag und kurz vor Beginn meiner nächtlichen Fastenphase esse ich bewusst 1 Reihe dunkle Schokolade (70 - 72%ig).
      So habe ich überhaupt keinen Heißhunger mehr auf andere Süßigkeiten, was mir zugute kommt.

      Also, ich fände es ja toll, wenn ich noch ein paar andere fasten oder dieses Intervallfasten sogar als dauerhafte Ernährung für sich entdeckt haben.

      Ich merke, das es mir sehr gut tut.
      Anscheinend sind die ersten Pfunde geschmolzen, was ich beim Wandern gut merke. Die ersten Shirts werden auch wieder etwas weiter.

      Warum ich diese Form gewählt habe?

      • ich war noch nie ein Frühstücksmensch und vermisse es überhaupt nicht
      • damit komme ich auch an den Wochenenden klar, weil wir auch dann ein gemütliches Frühstück haben, wenn ich nichts esse :thumbsup:
      • Heißhunger ist damit sehr gut im Zaum
      • kann alles essen, worauf ich Lust habe
      • bin mir selbst nicht böse, wenn ich dann auch mal nach 12 oder 14 Stunden schon Essen muss (werte das nicht als Misserfolg)
      • kommt meiner Essstörung zugute, weil ich keinen Unsinn mache (überhaupt nichts mehr essen, Essen komplett verbieten, bestimmte Nahrungsgruppen verbieten)
      • nehme ganz langsam und sachte ab
      • fühle mich energiegeladener


      Ich würde mich tierisch freuen, wenn ich nicht alleine mit dem Fasten hier bin. :1000:
    • Huhu,
      bin dabei. Klappt bei mir auch nicht immer. Ab und zu Schmuggel ich einen Kaffee mit nem Klecks Milch dazu - währen der Fastenzeit. Klappt trotzdem einigermaßen.
      mein Laster sind süßes und Abends Wein...
    • ndr.de/ratgeber/gesundheit/Int…d-abnehmen,fasten224.html

      Hier ist das gut erklärt. Man darf natürlich trinken. Ungesüsste Getränke und Kaffee ohne Milch oder Milchersatz (z. B. Hafermilch, Sojamilch, Mandel Milch) und leichte Brühe.

      Am besten die Fastenphase dann beginnen, wo man das Essen am wenigsten vermisst. Bei mir ist das zum Beispiel das Frühstück. Anderen macht es weniger aus, wenn sie Abends nichts mehr essen.

      Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden. Auch wie oft man isst. Die einen essen nur zwei Mahlzeiten in den Essfenstern, ich esse 3-4 mal am Tag.
    • Ich habe selbst einen Schlauchmagen, seit 2015.

      Lies dich doch einfach ein wenig im Internet ein. Da gibt es viele interessante Infos über die verschiedenen Arten zu Fasten. Und dann kannst du ja entscheiden ob du es ausprobieren möchtest.

      Abnehmen ist nur einer der vielen Aspekte des Fastens. Mir persönlich geht es zum Beispiel nicht um das reine Abnehmen sondern auch um meine entzündeten Gelenke und meinen Blutzucker, der leichter nach oben geht. Ich habe aber keinen Diabetes.

      Aber da gibt es viele schlaue Infos im Internet. Das kann ich fachlich überhaupt nicht beantworten.
    • Esst ihr denn ansonsten ganz normal?

      bei entzündeten Gelenken und Co fällt mir sofort Zucker ein...

      Allerdings schaffe ich nicht beides: 16/8 UND Zuckerverzicht, da bin ich schon mehrmals gescheitert.

      Ich versuche derzeit einfach einen Weg zu finden, dass es zumindest mal nicht wieder noch weiter nach oben geht...
    • Also ich esse ganz normal weiter @Annyhui, keine weiteren Extra-Touren als die Fastenphase. Das reicht mir, sonst
      wird es mir gleich zuviel.

      Mal ein paar Beispieltage:

      • Beispieltag 1: 1 Scheibe Roggenbrot mit Teewurst und Essiggurke - 1 Scheibe Dinkelzopf - Hähnchen-Garnelen süßsauer mit 1 EL Reis - 1 Reihe Zartbitter
      • Beispieltag 2: Dinkelvollkornmüsli - 1 Dinkelmuffin mit Apfelstückchen drin - 2 Stück Tunfischpizza - 1 Reihe Zartbitter
      • Beispieltag 3: Wassermelone+Mozarella, halbe Scheibe Roggenbrot pur - 1 Scheibe Dinkelzopf pur - Fleischpflanzerln mit Karottengemüse und Kartoffel - 1 Reihe Zartbitter


      Zum Trinken gibt es bei mir vor und während der Fastenphase: Kaffee mit einem kleinen Schuss Milch, ungesüßter Tee, Gemüsebrühe, Light Getränke

      Zum Essen ab und zu mal 1 Glas Lambrusco (sprich: das passiert mir nur alle paar Wochen mal)


      Ich gucke einfach, das ich es für mich ganz einfach halte. Ich halte mich nur an die Esspause und am Rest drehe ich nicht herum, sonst wird mir das zuviel. Das wertet mein System dann als Versagen und dann
      komme ich sofort wieder in meine Spirale der aktiven Essstörung. Und da will ich auf keinen Fall hin. Wenn ich das alles so laufen lasse wie in den letzten beiden Wochen, kann ich das für meine Verhältnisse
      wirklich entspannt sehen. Mal faste ich nur 12 Stunden, mal komme ich auf die 16 Stunden. Alles kein Beinbruch, Hauptsache ich habe eine längere Esspause und mein Körper darf sich regenerieren.

      Ich unterzuckere nicht ohne Essen, sondern wenn ich das falsche Esse und danach auch noch so doof bin und wieder zu schnell nachtrinke.
    • Wenn ich zu schnell nach dem Essen trinke, kommt es zu einer Unterzuckerung. Das ist bei Magenoperierten leider öfters der Fall. Daher auch die strikte Trennung von Essen zu trinken.
      Da du ja nicht operiert bist, hast du diese Problematik zum Glück nicht. Oder sehe ich das falsch, mit dem Nicht-Operiert?
    • Das kann ich dir nicht sagen, ob das bei dir am Trinken nach dem Essen liegt. Grundsätzlich gehören solche Dinge von einem Arzt abgeklärt, nur dann hat man Sicherheit.
      Ich habe meine Blutwerte auch vom Arzt abklären lassen und so einen Glucose-Langzeittest gemacht um festzustellen, ob ich einen Diabetes habe.



      Heute Mittag ist bei mir wieder Fastenbrechen angesagt. Und ich habe nun fast 2 Wochen Intervallfasten geschafft, ohne es richtig zu merken.
      Am Montag beginnt die dritte Woche bei mir.

      Bisher macht es mir weiterhin viel Spass und ich komme sehr gut mit den Esspausen zu Recht. Ist aber auch immer eine Timing-Sache bei mir und
      wie ich mich Kopfmässig darauf einlassen kann. Noch vor ein paar Wochen wäre es kaum möglich gewesen, da wäre ich ständig am Grasen - von Morgens bis Abends.
      Die erste Esspause habe ich vor zwei Wochen ziemlich spontan und ohne großartiges Nachdenken gemacht. Ich hatte einfach keine Lust auf Frühstück und
      habe mich nur mit einer Tasse Kaffee an den Frühstückstisch gesetzt. Meinen Mann ist das gar nicht großartig aufgefallen und ich dachte mir: sieh an, geht doch.

      Das erste Wochenende fand ich komisch. Aber nicht weger mir, sondern weil ich dachte, mein Mann könnte das doof finden, wenn wir nicht gemeinsam frühstücken. Also
      gerade so unser WE-Frühstück. Ich habe mir da viel zuviele Gedanken gemacht, das ER das vielleicht ungemütlich finden könnte. War und ist aber nicht so.
      Nachdem wir soviel beim Frühstück reden, fällt mein Nicht-Frühstücken gar nicht weiter auf.

      So lange ich nach dem Abendessen noch einen kleinen Haps Essen oder Naschen kann, ist für mich meine kleine Welt in Ordnung.
      Also weiter gehts, ich werde auf alle Fälle eine weitere Woche Intervallfasten dranhängen.
      Wieviele Wochen es noch werden sollen, da habe ich mir überaupt keinen Zeitrahmen gesetzt, weil ich mich damit selbst unter Druck setzte.

      Wie siehts beim Rest von euch Fasten-Willigen aus :D

      Fastet ihr wie ich auch an Wochneenden und Feiertagen oder macht ihr da lieber eine Ausnahme? Ich kann beide Wege gut nachvollziehen - je nach dem wie die Situation ist.
    • Ich habe auch schon mit dem Intervallfasten geliebäugelt, habe aber Schwierigkeiten, das richtige Zeitfenster zu finden.

      Ich liebe Frühstücken.
      Da mein Tag schon um 5:30 beginnt, habe ich eigentlich um 8:00/8:30 Hunger.

      Frühstücke ich um 9:00, darf ich bis 17:00 essen und dann wird mir der Abend so lang :S

      Ich werde mal 10:00 - 18:00 ausprobieren und schauen, ob ich damit klar komme :rolleyes:
    • Einfach ausprobieren und vor allem nicht enttäuscht sein, wenn Intervallfasten nichts für einen persönlich ist. Nicht jede Ernährungsform passt zu jedem Menschen. Das hat bei mir eine
      Ewigkeit gedauert, bis ich das mal kapiert hatte. Bei mir klappt zum Beispiel der Verzicht oder die massive Einschränkung von Kohlenhydrate nicht.
      Da breche ich ständig aus, das ist nicht Ding und dann bin ich immer enttäuscht von mir selbst.

      So, heute ist also Tag 14 meines Intervallfastens und ich war das zweite Mal mit leerem Magen 2 Stunden wandern.
      Es hat genauso gut geklappt, wie schon am letzten Wochenende. Hatte einfach ein belegtes Brot dabei und gut wars.
      Hatte keinerlei Einschränkungen oder das Gefühl, das mir die Energie zum Wandern nicht reicht. Dabei ging es gleich zu Beginn
      die Höhenmeter hoch. :D War gut so, ich mag es wenn die schlimmste Anstrengung gleich zu Beginn der Wanderung ist.

      Was mir auch auffällt, die ganzen zuckerfreien Bonbons vor meiner Nase interessieren mich gerade nicht. Auch die Müsliriegel meines
      Mannes kann ich gut an mir vorüberziehen lassen. Mein Mann findet es zwar schade, das man hier nicht in die Eisdiele kann, aber ich
      bin gerade froh darum.

      Bin glücklich das ich keine Lust auf Zuckersüßigkeiten verspüre, sondern mir allen Ernstes Obst oder die Zartbitter ausreicht. Will diesen Zustand
      so lange wie möglich aufrecht halten. Ich kenne mich, der nächste Kuchen bei der Familienfeier kommt bestimmt und ich kann dann nicht wiederstehen.
      Und schon habe ich wieder ziemlich viel Bock auf Süßes mit viel Zucker. :thumbdown:
    • Die dritte Woche Intervallfasten beginnt heute.
      Starte gerade mit meiner zweiten Tasse Kaffee in den Tag.
      Wandern auf nüchternen Magen gestern war gut und auch nicht anstrengender als sonst.
      Eher das Gegenteil habe ich das Gefühl, da der Körper um diese Uhrzeit noch nicht das Gewicht des Frühstücks mit auf den Berg schleppen musste.

      Ich entscheide von Woche zu Woche ob ich weitermache. Woche 3 ist bei mir gesetzt.
      Kann nun beobachten, wie mein Nüchternzucker, der sich immer im oberen Rahmen bewegt hat, langsam und
      Tag für Tag weiter nach unten geht. War es vor der Essumstellung so, das ich immer einen Nüchternzucker um die 120 hatte,
      bin ich nun dabei mir langsam aber sicher die 105 zu erobern. Und das nach mind. 12 Stunden ohne Essen, wohlgemerkt.

      Dieser Effekt gefällt mir, den ich hatte immer das Gefühl das ich kurz vor knapp an der Diabetes vorbeischramme.
      Ist bei uns Familiärbedingt mit Oma, Papa und Bruder eh schon um die Ecke. Und ich wurde vor einigen Jahren
      schon als Prädiabetes eingestuft. Uff, das will ich einfach vermeiden.

      Das ist auch mein primäres Ziel, das ich durch das Intervallfasten erreichen möchte.
      Die Gewichtsabnahme ist natürlich auch nicht zu verachten, aber ich möchte einfach keinen Diabetes, das ist mir dann doch noch einen großen Tacken wichtiger, als eine kleinere Kleidergröße.
    • Ich habe mich heute auch zusammen gerissen und bis 10:00 Uhr tapfer ausgehalten.

      Mein Plan ist es, erst um 13:30 wieder zu essen.
      Die letzte Mahlzeit des Tages dann um 17:30.

      Bin mal gespannt, ob ich genug Willenskraft besitze 8|