Schlauchmagen oder Magenbypass

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    • happyroni schrieb:

      Ich glaube wir erleben nach dem Honeymoon, sofern vorhanden, das reale Leben. Ich kenne viele meiner Freunde, die Normalgewichtig sind und sehr genau auf ihre Ernährung achten, damit das so bleibt. Durch die OP haben wir die Unterstützung erhalten dies ebenfalls so zu tun, eben ein Leben lang. Nicht umsonst ist Adipositas eine chronische Erkrankung und klar ist unsere Mitarbeit unabdingbar.
      :thumbup: :thumbup: :thumbup:
    • Heike , das hatte Ich auch gedacht auch erwähnt gehabt.
      Sobald Ich weiss wie es in deinem fall war wirds übernommen. Oder 2 damen die auch umgebaut wurden bei meiner Op , weil die magenband haben. Da war eine gartenschlank mich hatte es gewundert wieso sie schlauchmagen bekommen hatte. Da sagte Sie das war total entzündet daher musste Sie umgebaut werden.
    • Ich habe seit 08/2018 einen Schlauchmagen. Da ich keine medizinische Indikation für eine bestimmte OP-Methode hatte konnte ich mich selbst entscheiden was ich möchte. Der Schlauchmagen war mir von der vorstellung her einfach angenehmer, weil ich nicht am Darm rumgeschnitten haben wollte.
      Ich habe in den ersten 6 Monaten 50kg abgenommen und dann nochmal 25 in den den nächsten 6. Nach einem Jahr ging quasi nix mehr.
      2-3 kg hab ich nun dauerhaft zugenommen und es schwankt dann noch so +/-2 kg.
      Vom Essen her war das anfangs einfach ... es ging einfach nicht viel und Brot hab ich z.B. gar nicht vertragen.
      Auch jetzt geht mengenmäßig deutlich weniger als andere zu sich nehmen, aber ich vertrage - leider - wieder alles.
      Ich habe einen BMI von um die 30. Klar ist das immer noch übergewichtig. Aber ich bin zufrieden. Auch meine Ärzte und die Ernährungsberaterin sind absolut zufrieden mit dem Erreichten.
      Abnehmen könnte ich nun nur noch mit strenger Diät. Aber das möchte ich nicht. Ich muss nicht schlank sein um jeden Preis. Ich möchte mir auch mal was gönnen und noch dazu finde ich persönlich eine frauliche Figur mit Rundungen soundso schöner. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
      Übrigens sehe ich immer wieder, dass ich JETZT eigentlich so esse, wie viele meiner schon immer schlanken Freundinnen. Also eiweißreich, viel Gemüse, aber doch auch mal ein Stück Kuchen oder ein Eis oder chips, Schokolade. Diese Leckereien aber nicht täglich und dann in Maßen.
      Noch dazu ist mir wichtig, dass ich rundum gesund bin ! OK ... ich hab immer mit Eisenmangel zu kämpfen, aber ansonsten nehme ich seit der OP keine Medikamente mehr. Ich habe keinen Bluthochdruck mehr, gaaaanz selten Kopfschmerzen/Mikräne, keine Gelenkschmerzen, keine Schlaf-Apnoe, keine Kurzatmigkeit, bin absolut fit ... was will man mehr !?

      Bezüglich Sport/Bewegung... ich habe mir nach einigen kg Abnahme zum Ziel gesetzt eine bestimmte Anzahl von Schritte täglich zu leisten. Das ist bis heute so. Das hat mit Corona alles nichts zu tun. Draußen und zuhause gibt es genug Möglichkeiten sich fit zu halten und sich sportlich zu verausgaben. Wenn das Wetter schöner wird fahre ich wieder viel Fahrrad, ich mach Hula hoop, mache täglich Work-out-videos, Zumba usw. ... klar freue ich mich darauf, wenn meine Tanzschule für Zumba wieder öffnen darf und auch wenn ich endlich mal wieder schwimmen gehen kann .. oder Sauna ! Aber nur weil das geschlossen ist möchte ich mich eben eben trotzdem bewegen ...

      Also aus meiner Sicht kann ich sagen, dass der Schlauchmagen für mich die richtige Entscheidung war. Es hat alles genauso geklappt wie ich es mir gewünscht habe und ich bin voll zufrieden damit und mit mir im Reinen.
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      Gewicht 06.04.2018: 168 kg (Erstgespräch)
      Gewicht 18.07.2018: 166 kg (Beginn Flüssigphase)
      Gewicht 01.08.2018: 160 kg (OP-Tag)
    • Ich sehe das ganz genau so wie @Waterbottle.
      Mit der Hilfe meines Omega Loop habe ich seit meiner OP nun mehr als 133 kg abgenommen und mittlerweile Normalgewicht, Gr. 36, keine wirklichen Probleme mehr mit den Gelenken, mit dem Rücken, kein Diabetes, keinen Bluthochdruck.
      Mein Ausgangs-BMI hätte eine OP ohne MMK zugelassen und ich weiß, dass hier viele davon kein Fan sind. Ich war ein großer und hatte das Glück, dass mein AZ so seriös war, vor der OP eines von mir zu fordern und tatsächlich habe ich es sehr bewusst auch das halbe Jahr durchgezogen.
      Ich wollte lernen, wie ich in meinem Leben 2.0 gesund sein kann und mich auch vernünftig und gesund ernähre. Und genau das habe ich. Und genau wie @Waterbottle habe ich mich entschieden, auf bestimmten Nahrungsmüll zu verzichten.
      Mittlerweile experimentiere ich in die andere Richtung, weil ich nicht mehr weiter abnehmen möchte. Aber eben auch da mit gesunder Ernährung.
      Für mich wäre es keine Option, im Wechsel wieder den Zucker-Schrott in mich reinzuschaufeln, weil ich zunehmen möchte und wenn ich dann zunehme eine Diät (Echt jetzt?) mit Magerquark zu machen.
      Das ist doch genau das, was immer schon krank gemacht hat. Hätte man in einem MMK lernen können.

      Schlauchmagen oder Magenbypass?
      Ich habe mich bewusst für den Bypass entschieden und es bisher nicht bereut. Ganz und gar nicht.
      Abnahme vor OP: - 32 kg
      18. Monat Post-OP- 101,5 kg
      Gesamt: -133,5 kg
    • MrsBrainshaker schrieb:

      gibt es diese Richtlinien für langfristige gesunde Ernährung, mit der man dauerhaft sein Gewicht hält
      Tatsächlich würde ich fast vermuten, dass es auf diese Frage genau so viele Antworten gibt wie Menschen unterschiedlich sind und unterschiedliche Vorlieben haben. Vegan, vegetarisch, Fleischfresser, die Süßen, die Herzhaften.
      Genau aus diesem Grund habe ich mit meiner Ernährungsberaterin ein ganz individuelles Konzept für mich entwickelt. Während meines MMK und nach der OP noch einmal drei Sitzungen, weil ich erst dann beurteilen konnte, was mein Pouch für Vorlieben hat und was er ablehnt.
      Auch natürlich der individuellen Tatsache geschuldet, dass ich kochen kacke finde. Mussten dann halt andere Lösungen her.
      Abnahme vor OP: - 32 kg
      18. Monat Post-OP- 101,5 kg
      Gesamt: -133,5 kg
    • MrsBrainshaker schrieb:

      An alle, die Erfahrung haben: gibt es diese Richtlinien für langfristige gesunde Ernährung, mit der man dauerhaft sein Gewicht hält,
      Hallo, also wenn die Gyms aufmachen, mache ich eine Fitnessernährung für Kraftsport. Da kann man ansich nicht zunehmen, weil man ja auch Sport macht. Ich kenne das von früher, deshalb weiss ich, dass man nicht zunimmt. Also ich finde das ist eine ganz individuelle Angelegenheit. Jetzt esse ich ein bisschen Low Carb und keinen Süsskram/Kuchen-Kekszeugs.
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze:

      Mein Youtube-Kanal: Mit dem Omega Loop von 170 kg auf 60 kg


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    • MrsBrainshaker schrieb:

      @Sahnestueck, ein unfassbarer Erfolg!!

      An alle, die Erfahrung haben: gibt es diese Richtlinien für langfristige gesunde Ernährung, mit der man dauerhaft sein Gewicht hält, die Ihr in Euren MMKs gelernt habt, auch für Personen, die privat und ohne OP abnehmen möchten, irgendwo zum Nachlesen, idealerweise in einem Buch?
      da muss ich wohl @Sahnestueck Recht geben ... die ideale Ernährung muss jeder für sich finden. Für mich - in Absprache mit meiner Ernährungsberaterin - ist eine gesunde Mischkost ideal. So sehe ich das tatsächlich auch bei vielen schon immer shclanken und auch gesunden Freundinnen.
      Für mich heißt das 2-3 Mal die Woche Fleisch/Fisch, Milchprodukte, Gemüse, wenig Nudeln/Kartoffeln/Brot, auch mal was süßes oder deftiges zum knabbern. Aber eben - wie schon oben erwähnt - alles in Maßen
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      Gewicht 06.04.2018: 168 kg (Erstgespräch)
      Gewicht 18.07.2018: 166 kg (Beginn Flüssigphase)
      Gewicht 01.08.2018: 160 kg (OP-Tag)
    • Auch hier gibt es eine gesunde, vollwertige Mischkost. Möglichst unverarbeitet, ganze "Früchte". Sprich, klar esse ich Brot, aber nur Vollkorn. Ich esse Kartoffeln, aber keine Pommes, ich esse Reis, aber nur Naturreis.... unverarbeitet heißt in unserem Fall: industriell verarbeitet...keinen Fertigkrams, keine Fertigsoßen, etc. .

      Das einzige Fertiggericht was hier zulässig ist, ist ein veganer Biolinseneintopf einer bekannten Drogeriekette. Kein Schrott drin und ich bin echt die einzige die hier sowas gerne und viel isst. Aber einfrieren von Linseneintopf finde ich bähhh, weil die Kartoffeln darin so eklig werden.

      Fleisch ist hier echt wenig geworden....der Mann, ehemals fleischfressende Pflanze, steht so gar nicht mehr drauf. Ich selten, aber manchmal brauch ich es. Da gibts dann Proteinfrikkos oder aber ich schnorr bei Freunden mal ne Portion Gulasch für mich, die finden das niedlich. Also sie finden das was ich dann schnorre niedlich und fühlen sich nicht beraubt ;-).

      Wir sind echt Freunde des einfachen Essens geworden, sehr praktisch, ich koche nicht wirklich gerne. Der Mann hat eine neue Sucht, Kartoffeln mit Quark, Feta, Paprika. Das möchte er bitteschön mindestens jeden 2. Tag. Kann er haben, kicher, muss ich nicht kochen. Und wenn ich es mal nicht sehen kann, tja, gibt ja Linseneintopf und kleine Portionen andere Dinge im Tiefkühler.

      Das Müsli des Gatten wird selber gemacht. Ich esse keins mehr, mag ich nicht mehr.

      Neulich habe ich einmal ein Fertiggericht gekauft, ohne großartigen Schrott drin. Broccoli-Kartoffelgratin. Ihhh, das war so ekelhaft, der Broccoli war richtig weichgekocht, pfui . Sowas geht gar nicht mehr.

      Mich macht man mit nem weichgekochten Ei auf Vollkornbrot und ein bissel Möhrensalat glücklich. Schlicht und einfach.
    • Der Alnatura Erbseneintopf und das dmBio Chili sin Carne sind auch gut. Bei Rossmann gibt es einen Curry Quinoa Eintopf, den habe ich noch nicht probiert. Von Aldi Süd das Chili sin Carne (nicht ständig im Sortiment) ist auch lecker, es ist eine große Dose, die für 2x reicht. Meine persönlichen Favoriten sind das Fertiggericht Alaska Seelachs von du darfst und von Bassermann das Seehechtfilet, beide nach meinem persönlichen Geschmack superlecker und mit wenig kcal.
      Liebe Grüße von
      MrsBrainshaker