Woran liegt es das die Waage streikt?

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    • Huggermugger schrieb:

      Ich hatte meine Magenbypass-OP am 3.3.21 also vor knapp 2.5 Wochen. Mein Gewicht am OP-Tag war 104.6kg, heute stehe ich bei 97.3kg, also insgesamt eine Abnahme von 7.3kg. Ich finde es extrem wenig... ich esse nur Suppen oder Protein-Joghurts, habe heute mal Salzkartoffeln gegessen. Trinken schaffe ich in der Regel mindest 1 Liter eher 1.5. Ich hoffe es wird mehr an Gewichtsverlust... sonst drehe ich am Rad
      Du bist mit 7,3 kg Abnahme in 2,5 Wochen unzufrieden?

      Da fehlt mir ehrlich das Verständnis. Was für Erwartungen hattest du denn? Das ist doch ein super Ergebnis!
      Natürlich geht es weiter, aber das Tempo nimmt genauso natürlich von Monat zu Monat ab. Es sich an zu futtern hat ja auch eine Weile gedauert. Das ist für den Körper eine immense Anstrengung und da braucht er immer mal wieder eine kleine Verschnaufpause.
      Beginn MMK Dezember 2019 - 134,5 kg auf 1,69 m
      OP Sleeve 07.August 2020 - 119,5 kg
      07. September 2020 - 110,9 kg
      07. Oktober 2020 - 105,2 kg
      07. November 2020 - 101,2 kg
      10. November 2020 - 99,9 kg endlich UHU :love:
      07. Dezember 2020 - 96,8 kg
      07. Januar 2021 - 95,0 kg
      07. Februar 2021 - 92,2 kg
      07. März 2021 - 89,4 kg
      07. April 2021 - 86,9 kg
    • Fleisch esse ich gar nicht, auch kein Fisch und keine Eier, ich lebe ja fast vegan. Nudeln hab ich noch nicht probiert, hatte ich noch keine Gelegenheit.

      Probiere doch mal püriertes, Gemüse, Obst usw. Ich war die ersten Tage total scharf auf Schmelzkäse und Avocado. Das habe ich auch noch beibehalten.

      LG
      15.06.2020 Erstgespräch AZ Mannheim
      16.06.2020 Start MMK mit EB Startgewicht: 140kg BMI 47,9
      22.02.2021 Start Eiweißphase Gewicht: 147 kg BMI 50,4
      08.03.2021 Roux-Y-Bypass UMM
    • @HuggermuggerIch hatte meine Op am 02.03
      Heute morgen habe ich mich gewogen und es hat sich nach 3 Tagen Stillstand wieder was getan.
      Habe bis jetzt 10,5 kg abgenommen.
      Ich kann dich sehr gut verstehen.Man macht und tut und es bewegt sich nur langsam oder vllt auch garnicht.Das ist quasi wie bei unseren Diöten zuvor wo wir dann wieder schwach wurden und gefressen haben.
    • Ihr habt euch das Gewicht doch aber auch nicht in einem Jahr zugelegt. Wie soll es denn dann so schnell wieder runtergehen?

      Wenn ihr schon 2 Wochen nach OP so mit der Abnahme hadert, dann werden die nächsten Wochen und Monate keine Freude für euch, sondern einfach nur Frust. Denn wie Grisu X schon gesagt hat, das Tempo der Annahme verlangsamt sich mit der Zeit. Die OP ist eine Unterstützung und kein Zaubermittel.
    • @Huggermugger und @KayBee

      Es fällt mir schwer zu glauben, dass Ihr Eure Beiträge ernst meint. Noch schwerer fällt es mir, Euch die gebührende Höflichkeit zukommen zu lassen und mir ein "Seid Ihr noch ganz knusper?" zu verkneifen.

      Darf ich fragen, was für eine Abnahme Ihr denn so erwartet habt und woher Eure Erwartungen gekommen sind?
    • Ich glaube einfach, manche erhoffen sich, dass die OP wie ein wunderschönes die Pfunde über Nacht dahin schmelzen lässt.

      Aber denkt dran, zu schnell abnehmen ist auch nicht ganz ohne... Gallensteine, etwaige Mängel und kreislaufprobleme...


      Also, alles hat auch seine Schattenseiten.
      Der Weg ist das Ziel - Ich suche noch nach dem Weg
    • @mi-ri wie ich bereits geschrieben habe ging bei mir die Abnahme schon immer immens langsam. Beispiel: 1 Jahr max. 1‘500 kcal gegessen 3x Mal die Woche Kraft und dazu täglich mindestens 10‘000 Schritte plus 3x Mal die Woche jeweils 10km gewalked - alles unter ärztlicher Kontrolle. Meine Abnahme war 12kg. Was ich damit meine ich hatte mir erhofft in den ersten 4 Wochen auf 15kg zu kommen - denn die OP ist ein harter Eingriff. Ich weiss, es ist eine Unterstützung aber bei anderen Einträgen der Forenmitglieder haben irgendwie „alle“ im Schnitt 15 oder mehr Kilo runter... und nein, sie hatten das gleiche oder ähnliche Ausgangsgewicht...
    • Huggermugger schrieb:

      @mi-ri wie ich bereits geschrieben habe ging bei mir die Abnahme schon immer immens langsam. Beispiel: 1 Jahr max. 1‘500 kcal gegessen 3x Mal die Woche Kraft und dazu täglich mindestens 10‘000 Schritte plus 3x Mal die Woche jeweils 10km gewalked - alles unter ärztlicher Kontrolle. Meine Abnahme war 12kg. Was ich damit meine ich hatte mir erhofft in den ersten 4 Wochen auf 15kg zu kommen - denn die OP ist ein harter Eingriff. Ich weiss, es ist eine Unterstützung aber bei anderen Einträgen der Forenmitglieder haben irgendwie „alle“ im Schnitt 15 oder mehr Kilo runter... und nein, sie hatten das gleiche oder ähnliche Ausgangsgewicht...
      Bei deinem Ausgangsgewicht habe ich bisher kaum Abnahmen von 15 kg, geschweige denn mehr, im ersten Monat gesehen. Da sind deine Erwartungen etwas überzogen.

      Du solltest noch mal genauer hinschauen.
      Beginn MMK Dezember 2019 - 134,5 kg auf 1,69 m
      OP Sleeve 07.August 2020 - 119,5 kg
      07. September 2020 - 110,9 kg
      07. Oktober 2020 - 105,2 kg
      07. November 2020 - 101,2 kg
      10. November 2020 - 99,9 kg endlich UHU :love:
      07. Dezember 2020 - 96,8 kg
      07. Januar 2021 - 95,0 kg
      07. Februar 2021 - 92,2 kg
      07. März 2021 - 89,4 kg
      07. April 2021 - 86,9 kg
    • @Huggermugger,
      ich persönlich glaube das die Nahrungsmitteln "nur Suppe oder nur Shakes, Jogurt...." an sich nicht wirklich viel Aussagekraft hat. Warum?

      Suppen:
      Cremesuppe, Gemüsebrühe mit Gemüseeinlage, Gemüsebrühe mit Nudeln und Fleisch drin, Gemüsebrühe mit Pfannenkuchen oder Griesnockerl....

      Shakes:
      hochwertige Proteinshakes mit wenig Zucker oder Zuckerersatz, sog. Shakes mit viel Kohlenhydrate, Shakes mit viel Zucker....

      Jogurt:
      gr. Jogurt , Vollfettjogurt, Sahnejogurt, Magerjogurt, Naturjogurt, Fruchtjogurt, Naturjogurt mit frischen Beeren....

      Also damit meine ich nicht dich persönlich. Aber bei so allgemeingültigen Aussage kann soviel verschiedenes dahinter stehen... verstehst du was ich meine?



      Wenn wir uns alle manchmal etwas genauer erklären würden, wären auch die Antworten passgenauer :D muss ich mich auch an die eigene Nase fassen
    • Ich finde viel wichtiger als die Gewichtsabnahme ist doch das Gefühl. Ich fühle mich prima, in der kurzen Zeit hat sich mein Körper schon sehr verändert. Meine Knöchel sind nicht mehr dick, die Beine insgesamt sind nicht mehr so geschwollen, dadurch schmerzen die Knie nicht mehr und ich habe endlich wieder Lust auf Bewegung. Und das ist für mich das entscheidende, ich will gesund werden, keinen Abnehmrekord aufstellen.
      Klar steig ich momentan noch täglich auf die Waage, aber mehr um zu begreifen was ich gemacht habe und die Bestätigung zu bekommen das es das richtige war. Ich wiege weder mein Essen ab noch zähle ich die Kalorien, ich probiere einfach was ich vertrage, ich will ja endlich lernen Essen wieder zu genießen und nicht mehr als meinen Feind zu sehen.
      15.06.2020 Erstgespräch AZ Mannheim
      16.06.2020 Start MMK mit EB Startgewicht: 140kg BMI 47,9
      22.02.2021 Start Eiweißphase Gewicht: 147 kg BMI 50,4
      08.03.2021 Roux-Y-Bypass UMM
    • Huggermugger schrieb:

      @mi-ri wie ich bereits geschrieben habe ging bei mir die Abnahme schon immer immens langsam. Beispiel: 1 Jahr max. 1‘500 kcal gegessen 3x Mal die Woche Kraft und dazu täglich mindestens 10‘000 Schritte plus 3x Mal die Woche jeweils 10km gewalked - alles unter ärztlicher Kontrolle. Meine Abnahme war 12kg. Was ich damit meine ich hatte mir erhofft in den ersten 4 Wochen auf 15kg zu kommen - denn die OP ist ein harter Eingriff. Ich weiss, es ist eine Unterstützung aber bei anderen Einträgen der Forenmitglieder haben irgendwie „alle“ im Schnitt 15 oder mehr Kilo runter... und nein, sie hatten das gleiche oder ähnliche Ausgangsgewicht...
      Wenn du wie beschrieben, bei diesem Vorgehen in 12 Monaten 12 kg abgenommen hast, dann verstehe ich noch weniger, wie du darauf kommst in 4 Wochen 15 kg zu verlieren.
      Dein Startgewicht von knapp 105 kg ist im Vergleich zu den meisten hier sehr gering. Und bis auf sehr wenige Ausnahmen, hat niemand 15 kg in den ersten 4 Wochen verloren und schon gar nicht mit dem Ausgangsgewicht.
      Vielleicht solltest du dir mal Zeit nehmen und das Forum in Ruhe durchschauen und der Realität näher kommen.
    • Allen, die meinen sie müssten 15 Kilo in den ersten vier Wochen nach OP abnehmen kann ich nur den Thread "Leiden wir nach der OP unter Realitätsverlust‘ ans Herz legen. Bitte bleibt realistisch!

      Ich wurde am 27. Oktober 2020 operiert und habe jetzt seit Beginn der EW Phase am 3. Oktober 34 Kilo abgenommen. Aber das war und ist kein Selbstläufer. Wir werden immer hart daran arbeiten müssen, dass die Pfunde purzeln. Für mich ist es lediglich entspannter geworden weil sich die Gedanken nicht mehr ständig ums Essen drehen.
      Herzliche Grüße von
      Claudia
    • @Sunny0

      du hast eine beneidenswert gesunde Einstellung zu einem realistischen Gewichtsverlust. Vor allem so kurz nach der OP.

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      Leider lassen sich Leser/innen oft auch durch solche Themen wie (ich weiß jetzt die Überschriften nicht genau, weil ich da seit ewigen Zeiten nicht mehr mitlese) auch mal verunsichern:
      • wöchentlicher Gewichtsverlust
      • diese speziellen Threads wo sich nur der OP-Monat drin tummelt
      • täglicher Essensthread
      NICHT jeder ist gleich und viele hier können differenzieren. ABER ES KANN NICHT JEDER DIFFERENZIEREN SONDERN ZIEHT VERLGEICHE

      Und dann gibt es halt ein paar wenige unter uns, die verlieren gerade zu Beginn extrem viele Kilos und das verunsichert andere, die nicht soviel Kilos verlieren.
      Und das kann bei dem Ein oder Anderen auch eine vollkommen unrealistische Erwartungshaltung auslösen, was die eigene Abnahme angeht.
      Theoretisch (und grau ist ALLE Theorie) muss man 7.000 kcal einsparen, um 1 Kilo Fett je Woche zu verlieren.
      Die Theorie lässt aber: Salzgehalt der Speisen, Verweildauer der Speisen im Magen-Darmtrakt, Menstruation, Wassereinlagerung durch verschiedene Faktoren, usw. und so fort - außen vor. Und jetzt?


      Im Essenthread wird gerade von frisch Opererierten immer gerne die Menge betont. Klar, ist nett wenn man plötzlich von so wenig satt wird.
      ABER auch da gibt es die Ausnahmen, die eben nicht von Mini-Mengen satt werden und die sind dann vielleicht verunsichert und verlieren den Glauben an ihre eigen Abnahme.

      Jetzt kann man natürlich sagen: "Vergleicht euch nicht, ich vergleiche mich ja auch nicht" Die, die sich vergleichen (auch wenn sie es vielleicht nicht bewusst wollen, aber gerade nicht anders können) würden wohl
      weniger auf die Idee kommen zu sagen: "Vergleich dich mal, ich vergleich mich doch auch" Jeder steht nun mal an einer anderen Stelle des Weges und da bringen solche Aussagen oder auch lieb gemeinten Tipps leider
      reichlich wenig. Ich sag ja auch nicht zu einem Raucher: dann hör halt auf. Wenn das so einfach wäre. Käme mir auch bei einem Alkoholiker oder schwer Übergewichtigen nicht in den Sinn.

      Die Welt ist Bunt und wir sind es auch. Wir sind Bunt in unserem Abnehmverhalten, Essverhalten, Bewegungs-Sportverhalten, Abnahmetempo.

      Auch wenn manche unrealistische Erwartungen haben, sie sind immer noch knusper im Häuschen :grinsen: , weil solche Aussagen helfen dann gleich zweimal nicht :drueck: .



      Und jetzt mal an alle "frisch Operierten" die so große Angst haben, diejenigen welchen zu sein, bei denen es ganz sicher nicht funktioniert.

      • haltet euch an die Empfehlungen eures AZ oder der EB
      • bewegt euch moderat, aber bewegt euch - dann kann nichts schief gehen
      • ihr seit im Defezit, so lange ihr euch nicht von Süßgetränken, flüssiger Schokolade oder flüssigem Fett ernährt (den wenn es zum Kauen ist, geht nicht so viel rein)
      • Stillstände /Plateaus sind sehr normal und werden die komplette Abnehme begleiten
      • esst abwechslungsreich (sobald das der Magen erlaubt) und das was euch schmeckt (die ungesunden Sachen dann nur ab und zu und in geringen Mengen)
      • Eiweiß ist schon wichtig - aber macht keine Religion drauß. Irgendwann kommen die allermeisten alleine auf die richtige Eiweißmenge.
      Es gibt sicher noch mehr dazu, aber ihr wisst eh schon worauf ich raus will. Auch die langsamen unter Euch werden ihr Ziel erreichen. Und denkt dran, das Ziel ist selbst dann rasend schnell erreicht, wenn man mal bedenkt das das Zielgewicht ein Leben lang gehalten werden möchte. :zwinker: Am Ende ist das was wir hier machen ein lebenslanger Marathon. Wir können ihn uns schön machen und die Pausen zwischen durch schätzen lernen oder wir können uns die halbe Zeit quälen. Jeder nach seiner Facon!
    • @StraigthOn
      du sprichst mir aus dem Herzen.....

      Klar ist jeder der am Anfang viel abnimmt mega stolz und will es herausschreien (was ich auch verstehe) aber eben bei denen die langsamer unterwegs sind gibt dies eine gewisse Verunsicherung und Zweifel...
      ich lese hier jetzt doch schon länger mit und mir fällt auf das diejenigen die im Anfang langsamer sind im Gegenzug meistens kontinuierlich und ohne die auch so oft beschriebenen und von allen bekannten Stillstände in Ihrer Abnahme sind....und am Ende kommen alle ans gleiche Ziel....wir werden gesünder
    • Wollte auch NIE in 2 Wochen 15kg oder ähnliches abnehmen.
      Mich hatte rein interessiert woran es liegen kann,dass die Waage steht und sich nichts mehr tut?!?!
      Sind ausreichende Erklärungen dazu gekommen.
      Aber mir sagen zu lassen,dass ich an Realitätsverlust leide oder,ob ich noch ganz knuspern bin finde ich absolut daneben und muss nicht sein.
      Das Forum ist doch dafür da,dass man „alles“fragen kann oder nicht?