Welchen BMI hattet ihr?

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    • Gehört die EB zu deinem Arzt dazu oder ist sie völlig unabhängig?

      Ich rate dir jetzt eine Termin in einem AZ zu machen. Du wirst du bei einem persönlichen Termin dort herausfinden, ob die OP eine Option ist und ob sie durchgeht. Die Erfahrungen hier sind so unterschiedlich, dass sich da für dich eine definitive Aussage herausziehen lässt. Das verunsichert dich nur noch mehr, da jedes AZ wirklich unterschiedlich arbeitet.

      Zum Ernährungsprotokoll kann ich nur sagen, dass ich es vollkommen wahrheitsgemäß aufgeschrieben habe, denn was soll es sonst bringen. Bei den Treffen haben wir es reflektiert und dann an den Stellschrauben gedreht.
      Milchschnitte ist so ziemlich das schlechteste, was man essen kann, aber das weißt du sicherlich auch. Vielleicht hast du für dich eine Alternative?! Es geht auch nicht darum alles aus seinem Leben zu verbannen. Viele haben nach der OP keinen Appetit mehr auf süß. Ich hingegen mag es und esse fast jeden Tag eine Kleinigkeit. Aber dann hochprozentige Schokolade, gesalzen Mandeln, Proteineis, Käsepops etc.
      Ich habe damit auch mein Ziel erreicht,
      nein, übertroffen und das erste Mal in meinem Leben Normalgewicht. Aber der Umgang damit hat sich verändert. Er ist bewusster geworden.
    • Christina, das mit den Verboten ist so ein Beispiel, weshalb so eine Ernährungsberatung nichts für mich wäre. Wo ist denn das Problem, mal so etwas zu genießen, solange man die kcal trackt bzw. aufschreibt? Von derartigen Verboten halte ich nichts, ich bin ein Fan der flexiblen Selbstkontrolle und halte lieber mal einen Tag Nulldiät, falls ich bei einem schönen Fest mein Limit überschritten habe.
      Liebe Grüße von
      MrsBrainshaker
    • Hallo Christina,
      Ich stehe ja auch noch am Anfang meiner Reise und stelle mir ganz oft genau dieselben Fragen wie du!

      Ich würde dir ebenfalls unbedingt raten, dir eine zweite, unabhängige Meinung in einem AZ einzuholen. Das Gute ist: da du die EB ja schon hinter dir hast, inkl. ShG und vermutlich auch Sport (das habe ich gerade nicht mehr auf dem Schirm) hättest du dein MMK schon mehr oder weniger abgeschlossen.

      Meine Ernährungsberatung beginnt am Montag, ich erwarte mir nicht viel davon. Wie du weiß ich durchaus auch, wie ich mich gesund und innerhalb eines Kalorienlimits ernähren kann, schaffe es aber nicht dauerhaft und habe daher auch so große Angst davor, dass ich es dann auch mit OP nicht dauerhaft schaffen könnte...

      Die 40 Euro würde ich vermutlich jetzt erstmal eher in eine genaue Grundumsatzmessung stecken, wie @*Heike* sie gemacht hat, damit man sich kalorienmäßig ein wenig orientieren kann, und dann erstmal bis zum Termin beim AC alles tracken, was ich esse. Und dann mal schauen...

      Vor ein paar Jahren, als ich den Weg schon mal angefangen hatte und auch dachte, es hätte jetzt klick gemacht und ich schaffe es auch so, weil ich durch Kalorien zählen und mehr Bewegung und ohne großartigen Verzicht relativ rasch 20 kg abgenommen hatte, hätte man mich mit einem BMI von knapp 40 auf jeden Fall operiert - ohne Nebenerkrankungen.
    • @Christina81

      Da hast du sicher recht. Ich dachte auch, das Ehrlichkeit da zielführend ist, aber Nö ?!

      Das AC braucht für die Antragstellung ein Ernährungsprotokoll von Beginn der Ernährungsberatung, da dürfen Fehler wie eine Milchschnitte drin sein und dann eins nach Ende der Ernährungsberatung - das soll perfekt sein. Das beweist dann ihrer Sicht nach, das du es gelernt hast :335:

      Wie gesagt, bei mir war’s Wurscht. Meine KK hat ein Übereinkommen mit meinem AC und ich brauchte keinen Antrag. Wäre ich bei einer anderen Kasse gewesen, hätte ich’s neu machen müssen oder hätte nach Aussage meiner Ernährungsberatung keine Genehmigung erhalten.
      Beginn MMK Dezember 2019 - 134,5 kg auf 1,69 m
      OP Sleeve 07.August 2020 - 119,5 kg
      07. September 2020 - 110,9 kg
      07. Oktober 2020 - 105,2 kg
      07. November 2020 - 101,2 kg
      10. November 2020 - 99,9 kg endlich UHU :love:
      07. Dezember 2020 - 96,8 kg
      07. Januar 2021 - 95,0 kg
      07. Februar 2021 - 92,2 kg
      07. März 2021 - 89,4 kg
      07. April 2021 - 86,9 kg
      07. Mai 2021 - 86,1 kg
      07. Juni 2021 - 85,9 kg
      07. Juli 2021 - 85,0 kg
      07. August 2021 - 84,3 kg
    • Ich bin gestartet mit einem BMI von 69,8 (sagt meine App) und Folgeerkrankungen: Diabetes, Bluthochdruck, Arthrose, Gelenkfehlstellung.
      Ich bin ohne Antrag operiert worden, aber sehr stolz darauf, das volle MMK freiwillig und bewusst durchgezogen zu haben. Macht einfach Sinn, weil man sonst nicht lernt, was man lernen sollte.

      Jetzt ist mein BMI 22,7 und es gibt keinen Diabetes, keinen Bluthochdruck mehr. Die Gelenke. Tja.......Geht ja nicht einfach so weg, was man mal zerstört hat, aber sie werden eben auch längst nicht mehr so belastet.
      Abnahme vor OP: - 32 kg
      24. Monat Post-OP- 102 kg
      Abnahme nach WHO: - 4 kg
      Gesamt: -138 kg
    • @Sahnestueckdas ist eine eine große Wandlung die bei dir stattgefunden hat! Tolle Leistung!

      @Markus89 ich habe von dir einen Beitrag gelesen. Du bist so zu sagen "Rückfällig". Schade, du hast so viel geschafft gehabt. Aber wie es so im Leben ist, es ist kein Bilderbuch! Du hast deine Lage erkannt und arbeitest wieder daran! Viel Erfolg!

      An die anderen auch vielen Dank für eure geschilderten Erfahrungen.

      @Floretta und @Grisu X, eich auch viel Erfolg. Eigentlich wissen wir alle unsere Fehler. Aber wir essen ja nicht weil wir es so toll finden mehr Kilos drauf zu haben. Ein unerbittlichen Hunger und immer wieder der Drang etwas zu essen ist es bei mir. Ich denke eine Magen OP wäre eine gute "Krücke" um kleinere, weniger zu essen und somit hilfreich.

      Liebe Grüße
    • Mein leichteres Leben hat mit einem BMI von 48,2 begonnen. Aktuell habe ich einen BMI von 33.

      Meine Schlafapnoe ist schon Geschichte. Das CPAP-Gerät durfte ich zurückgeben. Mein Diabetes Typ 2 hat sich um Einiges verbessert. Vor OP waren täglich 2 Metformin 1000 und 1 Victoza-Spritze erforderlich. Jetzt brauche ich lediglich 2 Metformin 500 täglich. Lt. AC-Chirurg besteht aber bei weiterer Gewichtsabnahme noch Hoffnung, dass ich ganz vom Medikament weg komme. Auch meine Muskel- und Gelenkschmerzen haben sich deutlich gebessert.

      Ich bin ohne Antrag und MMK operiert worden. Lediglich ein Motivationsschreiben für die KK musste ich erstellen. Mein AZ operiert ab BMI 35 mit und ab 40 ohne Begleiterkrankungen. Ich habe einen RNY-Bypass.
      Herzliche Grüße von
      Claudia
    • @Lucky1968, das ist echt toll und ich kann ahnen wie viel Lebensqualität du wieder gewonnen hast :daumenhoch:

      @StraigthOn das hört sich ebenfalls sehr gut an. Dann ist es bei dir vom BMI her fast wie bei mir. Darf ich Fragen, bei welchem BMI du aktuell bist? Nach deinem Profilbild siehst du super fir und glücklich aus. :drueck: Und was mich auch ermutigt, du hast auch eine Bauchstraffung bekommen. Ich sehe immer aus wie im 9 Monat schwanger (zu mienem Sohn wurde schon mal gesagt, du bekommst ja bald ein Geschwisterchen ;( ). Ich denke am Bauch wäre nach jeder Abnahme auch was zu tun.
    • @StraigthOn
      Denke auch, dass die OP sowas wie ein Neustart ist. Man kann damit erstmal wieder einen normalen BMI erreichen. Klar heißt es dann auch dran bleiben. Aber es ist eine Hilfestellung.

      Ich frage mich aktuell nur, was alles auf einen zukommt.
      Mein Doc meinte, wenn ich 4-5 mal noch zur EB waar, dann schreibt er mir ein Gutachten. Wenn es nicht besser wird.
      Ich weiß aktuell noch gar nicht, was das dann für eine Welle an Gutachten, Terminen und Kosten bedeutet. Da ich keine Begleiterkrankungen habe wird da wohl nicht viel mit Gutachten möglich sein.
      Und dann die Fragen ob eine OP wirklich kein Fehler wäre. Wie wird es danach? Schmerzen? Leben mit der Familie? Und und... ich bin ja noch nicht lange hier und belese mich eifrig. Kennen tue ich persönlich keinen, der diesen Weg gegangen ist.
      Ich weiß nur, dass ich eine Arbeitskollegin hatte, die Hatte einen Bypass. Sie sah aus wie der Tot auf Latschen :/ . Sie machte sich dann mal eine 5-Minuten Terrine, kartoffelbrei mit Fleischklößchen. Davon hat sie dann 3-4 Telleföffel gegessen und das war es dann auch schon. Sie hatte aber auch danach probleme mit Magenbluten und war öfter umgekippt. ||
      Ich denke ein Schlauchmagen wäre vorerst eh das Beste. Da bleibt der Darmtrakt ja so bestehen. Ich denke immer, der Schlach würde weniger Probleme machen - aber das ist nur meine aktuelle Vermutung.
    • Ich halte die 6 Termine der EB in 6 Monaten für ausreichend. Wirklich neues habe ich dort nicht erfahren. Ab und an schaue ich mal in die Unterlagen. Die kostenlose EB nach der OP habe ich einmal angerufen und hatte einen Termin. Es ging darum was ich wann esse. Das TB welches ich führen sollte wollte keiner sehen. :cursing: Was essen sie denn… Dann gab es noch mehrere Seiten Kalorientabelle. Ich halte deinen Doc für geschäftstüchtig.
      Der mit dem Schlauch und nach 5,5 Monate Abnahme Stillstand :/ . Das 1. Jahr ist um. :tuedel:
    • Deshalb meine Frage, ob er mit der EB zusammenarbeitet oder es sogar eine Praxis ist. Dann sieht es für mich eher so aus, als ob er die Patienten behältund zwar so lange sie es mitmachen...

      Wie dein Leben danach wird, ka n dir keiner vorher sagen. Ich hatte auch Angst, dass ich das Essen nicht mehr genießen kann, da ich immer viel gegessen habe. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich jeden Bissen genieße und zwar mehr als vorher. Es ist eine Qualität geworden und keine Quantität mehr, obwohl ich schon immer auch sehr qualitativ hochwertig gekocht habe.

      Sei mutig und geh den Schritt in ein AZ. Dort kannst ggf. Kontakt zu anderen Operierten finden und dich noch mehr austauschen.
    • Ich habe einen Bypass und eine sehr radikale Abnahme hingelegt - innerhalb von 10 Monaten und 5 Tagen 81,1kg. Aber der Tod auf Latschen war ich nicht, ich bin seit der Op eher ein Duracell Häschen mich bekommt man nicht ruhig gestellt, das beste ist man wartet einfach ab bis mir die Puste um 23/24 Uhr ausgeht oder gibt mir einfach etwas zu lesen. :D

      Was @happyroni schreibt stimmt komplett. Das Essen nimmt nicht mehr so einen großen Stellenwert ein aber man genießt es mehr.
      Ich koche und esse zweimal am Tag warm. Keine Mahlzeit ist bei mir größer als max. 120g (gegessen werden max. 80-100g) aber es muss appetitlich aussehen und mich ansprechen. Je Bunter desto besser.

      Ein AZ mit angeschlossener SHG wäre für dich wohl optimal. Da kannst du Erfahrungen austauschen und lernst Leute kennen die das gleiche durchmachen wie du bzw. den Weg der Op schon gegangen sind.

      Schwierig finde ich so eine Praxis. Es hört sich für mich so an als müsstest du dir ein Gutachten erst verdienen. In einem AZ ist das alles etwas einfacher - die sagen dir da direkt ob sich der Weg rentiert oder nicht.
    • Also ich bin in einer Arztpraxis, die Patienten mit Adipositas mit und ohne OP behandelt.
      Die EB ist direkt in der Praxis.
      Es gibt auch eine SHG, die hat sich (vor meiner Zeit und vor Corona) immer 1x im Monat getroffen. Nun besteht diese SHG als Whats App Gruppe. Aber da ist tote Hose.
      Eine nette habe ich da gefunden, mit ihr habe ich gestern ca. 45 Min. telefoniert.
      Sie hat den Schlauchmagen bekommen und erzählte mir, sie hat auch die "Preise" verglichen und fand die Praxis als angemessen.
      Wie geasgt, ich weiß nicht was andere Praxen für RG stellen.

      Allerdings sagte sie mir auch, dass sie die Ernährungs-Tante nicht so toll findet. Sie hatte mal in ihrem Plan Konjak-Nudeln und die EB-Frau wusste nicht mal was das ist.

      Gut, man kann auch nicht alles kennen aber Konjaknudeln sind doch wohl bei allen mit zu vielen Kilos bekannt oder?
    • Aber ich kann dir ein paar deiner Fragen beantworten.

      Gutachten:
      + Hast du Schmerzen beim Gehen? Lass dir vom Orthopäden bescheinigen das es am Gewicht liegt.
      + Der Diabetologe kann dir eine Bescheinigung wegen dem Prädiabetes ausstellen - vermutlich ist das Gewicht schuld.
      + Dein Hausarzt kann dir eine Bescheinigung ausstellen, dass konventionelle Maßnahmen immer nur zu einer kurzen Abnahme geführt haben.
      + Ein Neurologe kann bei Migräne ein Gutachten erstellen. Weniger Gewicht kann die Symptome lindern.
      + Psychologe (das wird meistens eh vorausgesetzt)

      Nach der Op:
      + Die erste Zeit nach der Op wirst du dich an alles gewöhnen müssen.
      + An das Essen rantasten, dich mit einem Trink-Ess-Rhythmus auseinandersetzen und vor allem angewöhnen gründlich zu kauen.
      + Deine Ernährungsweise wird sich umstellen (erst Eiweiß, dann Gemüse und zum Schluss Kohlenhydrate)

      Schmerzen:
      + Ich hatte nach der Op kaum welche - das Gas hat gedrückt, aber Treppenlaufen und viel gehen macht es erträglich und es wird schneller ausgeschieden - unter anderem konnte ich mit der Zeit mein Migräne-Medi reduzieren und weglassen.
      + Meine Arthrose in Knien und Sprunggelenk ist zwar nicht weg aber ich brauche kein Diclo mehr.

      Familie & Freunde:
      + Ich habe ein Präpubertier zuhause (Junge, 11) und einen Mann - beide normalgewichtig und sehr sportlich.
      + Ich koche also entscheide ich was es zu essen gibt :D da ich mich wegen einer alimentären Hypo Keto-Angepasst (max. 15g KH) ernähre, koche ich für meine beiden Männer die gewünschten Beilagen dazu - das kommt aber eigentlich nicht so oft vor da sie mit mir an einem Strang ziehen und mich voll und ganz unterstützen.
      + Verwandte - meiner Schwiegereltern und Anhang gehen gut mit meiner Op um. Es ist für Sie nichts alltägliches gewesen aber sie lieben mich wie eine Tochter und wollen das ich Glücklich bin also unterstützt mich der Teil meiner Familie wo sie nur können.
      + Freunde sind so eine Sache. Ich gehe mit meiner Op sehr offen um (es ist keine Schande Adipositas zu haben) nicht alle verstehen es oder heißen es gut. Einige haben sich abgewendet und wollen mit mir nichts mehr zutun haben. ABER ich bin auf niemandes Wohlwollen angewiesen und habe einfach damit abgeschlossen.

      Abnahme:
      + Meist läuft es in Phasen man nimmt ein paar Wochen/Monate ab, dann kommt ein Stillstand (in der Zeit verändert sich der Körper - Umfänge purzeln), dann nimmt man wieder ab usw.
      + Sport macht das alles einfacher, man baut weniger Muskelmasse ab
      + Viele haben Probleme mit dem Kälte-Wärme-Empfinden - Ich trage bei 26 Grad ein Flanellhemd und dicke Socken
      + Durch Mangelerscheinungen kann es zu Haarausfall, trockene Haut und in krassen Fällen zu unreiner Haut führen.

      Wie du siehst beschönige ich nichts, aber wenn du erstmal die ersten 2-3 Monate hinter dir hast gehört es einfach zu deinem Tagesablauf und du nimmst es nicht mehr als ungewöhnlich war.