Welchen BMI hattet ihr?

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    • Ich kann dir auf die Schnelle einen Satz sagen, der meine OP (Omega Loop, geringe Rusiken) rechtfertigt und zu meinem Lebenssatz geworden ist:

      Kein Essen der Welt schmeckt so gut wie das Gefühl, schlank zu sein

      :tulpe:
      Ich esse kleine Mengen, genieße das Essen, vertrage fast alles, kenne keine Dumpings.
    • @Blutwaldfee danke, das sind sehr hilfreiche Informationen.

      Bislang hat der Arzt noch nicht gesagt, dass ich mich um irgendetwas kümmern soll. Ich habe selbständig beim Orthopäden Unterlagen angefordert. Damals hies es schon ich hätte anfängliche Arthrose. (das ist aber schon ca 6 Jahre her)
      Auf der Internetseite bei meinem Doc (Internist) steht die Behandlung so angeboten (ich hoffe, ich darf das hier rein kopieren):


      "Behandlung des Übergewichtes und von Stoffwechselerkrankungen

      • Ernährungs- und Bewegungsberatung einzeln und in Gruppen,
      • Kooperation mit bariatrischchirurgischen Schwerpunktkrankenhäusern
      • Unsere Kooperationspartner
      • Ultraschall der Schilddrüse, modernste Diabetestherapie
      • Diätassistentin vor Ort!


      Unser Angebot



      Ernährungs- und Bewegungsberatung einzeln sowie psychosomatisches Gespräch

      Selbsthilfegruppen unter ärztlicher Anleitung


      Gutachten zur gewichtsreduzierenden Chirurgie


      Kooperation für Adipositaschirurgie





      Spezialsprechstunde Adipositas


      Ernährungs/Bewegungsschulung modernste Diabetestherapie-Diagnostik
      Diätassistentin vor Ort!





      Betreuung von Patienten mit Stoffwechselerkrankungen, inklusive der Schilddrüse/-Sonografie, metabolischem Syndrom, PCO-Syndrom



      Sie sollten sich nicht ohne ärztliche Beratung
      für eine Behandlungsmethode entscheiden!


      In einem ausführlichen Gespräch mit Ernährungsanalyse und unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Risiken muss Ihr individuelles Behandlungskonzept erstellt werden!"


      Da steht auch, dass psychosomatische Gespräche erfolgen , ich weiß daher nicht, ob er auch ein Gutachten darüber machen kann ?( Oder ob ich dafür dann extra zu einem Arzt muss.

      Ich habe bislang noch keinem von meinem OP Vorhaben berichtet. Mein Mann und meine Kinder wissen natürlich, dass ich zum Doc gehe. Meine Eltern halten nicht viel von einer magen OP - deren Meinung ist, man muss sich zusammenreißen und dann nimmt man ab. Wobei sie beide auch nicht schlank sind und immer jammern, sie würden doch gerne ein paar Kilos weniger haben :zwinker:
    • Ich bin mir nicht sicher was ich von der Praxis halten soll. Die Aussage: "Sie sollten sich nicht ohne ärztliche Beratung für eine Behandlungsmethode entscheiden!" ist für mich sehr suspekt.
      Du entscheidest ja nichts solange du nicht klar weißt ob es überhaupt einen Sinn macht dort weiter zu bleiben. Ein AZ sagt direkt Ja oder Nein. Du musst dann wahrscheinlich ein volles MMK machen also 6 Monate und vielleicht einen Antrag stellen (manche operieren mittlerweile komplett ohne Antrag) aber du hast ein klares Ziel vor Augen und bei der Praxis ist es für mich nicht ersichtlich auch wenn die mit einem AZ zusammen arbeiten.
    • Du musst es doch keinem sagen. Bei mir wissen es nur mein Mann und zwei Freundinnen. Ich lebe gut damit. Habe keinen angelogen, nur nicht alles ausführlich gesagt. Wenn die Frage kommt wie ich so viel Gewicht abgenommen habe, dann fange ich an zu erzählen, wie es war. Ich war beim Arzt, hab dann eine EB bekommen und parallel mit Bewegung angefangen. Dann fragen die meisten schon, was man verändert hat an der Ernährung. Bis zu dem Punkt OP komme ich gar nicht.

      Er hat "nur" eine Kooperation mit der Adipositaschirurgie.
      Du wirst nicht drum rum kommen dir ein AZ zu suchen. Ich musste beim AZ zum Beispiel gar nichts für die Gutachten zahlen. Ich habe nur einen Teil EB gezahlt. Alles andere lief über das AZ und hat mich keinen Cent gekostet.
    • Hört sich für mich auch nach einer sehr geschäftstüchtigen Praxis an.

      Ich kann nur zu einem anerkannten Adipositas Centrum raten. Die wissen was sie tun und auch mich hat es außer der Zuzahlung zur Ernährungsberatung keinen Cent gekostet.

      Mein Schlauchmagen ist absolut pflegeleicht. Ich kann alles essen, nur Kohlensäure war die ersten Monate keine gute Idee. Anfangs sind die Mengen winzig, aber du bist ja satt. Nach einem halben Jahr geht deutlich mehr und alles normalisiert sich ein bisschen. Ich esse in Restaurants ausschließlich Vorspeisen oder Seniorenteller und langsam sehe ich so aus, das keiner deswegen mehr dumm guckt.
      Freunde und Familie sind begeistert und mir gehts besser als die letzten 15 Jahre.
      Beginn MMK Dezember 2019 - 134,5 kg auf 1,69 m
      OP Sleeve 07.August 2020 - 119,5 kg
      07. September 2020 - 110,9 kg
      07. Oktober 2020 - 105,2 kg
      07. November 2020 - 101,2 kg
      10. November 2020 - 99,9 kg endlich UHU :love:
      07. Dezember 2020 - 96,8 kg
      07. Januar 2021 - 95,0 kg
      07. Februar 2021 - 92,2 kg
      07. März 2021 - 89,4 kg
      07. April 2021 - 86,9 kg
      07. Mai 2021 - 86,1 kg
      07. Juni 2021 - 85,9 kg
      07. Juli 2021 - 85,0 kg
      07. August 2021 - 84,3 kg
    • Ich bin mit einem BMI von 48,3 gestartet und habe jetzt einen BMI von 22,9, die Abnahme ist aber noch nicht beendet.
      Klassische Begleiterkrankungen hatte ich nicht im Sinne von Bluthochdruck, Diabetes etc.
      Ich hatte eine Nervenkompression in der Beckenregion die das gesamte Bein beeinträchtigt hat und wohl durch das Übergewicht bedingt war. Die ist jetzt weg. Habe ich mir damals von meinem Neurologen attestieren lassen.
      Die üblichen Muskel und Knochenschmerzen hat mir mein Orthopäde bescheinigt und dann gabs noch ein schönes Attest von meinem Urologen.
      @tina0403 hat übrigens mit dem Spruch recht, das nichts so lecker schmeckt, wie sich schlank sein anfühlt. Und das gar nicht unbedingt, weil man sich hübscher fühlt oder besser shoppen kann, sondern weil man LEBEN kann, ohne die ganzen Einschränkungen, die das Gewicht mit sich bringt.
      Wenn ich heute Beschwerden habe, sagt mir z.B. kein Arzt mehr: nehmen sie ab, dann wird das schon!
      Auf einmal werde ich ernst genommen, meinen Beschwerden wird auf den Grund gegangen...
      Ich kann den ganzen Tag auf den Beinen sein, durch die Gegend laufen, problemlos.
      Ich möchte nie wieder dahin zurück, wo ich körperlich herkomme. Deswegen halte ich mich strikt an die von mir selbst aufgestellten Regeln. Und trotz der Regeln habe ich nicht das Gefühl, im Leben zu verzichten, etwas zu verpassen. Für mich ist es genau jetzt genau richtig so wie es ist.
    • Christina81 schrieb:

      Hallo,
      ich wohne in Berlin.

      Habe auch schon gedacht, der Arzt macht da ja ganz schön Geld mit.
      Allerdings weiß ich nicht, ob er mir die Unteralgen aushängt, wenn ich woanders hingehen werde.
      Er wäre ja dazu verpflichtet.
      Vielleicht brauchst du auch gar nichts weiter von ihm.

      Solange du nicht in ein AZ gehst, sind das alles nur Spekulationen.
      Du hast ein Recht auf Deine Unterlagen. Ggf. lass sie über das AZ anfordern.

      Wie hoch ist denn dein Langzeitwert beim Blutzucker?
    • Nach meiner Erfahrung halten viele Internisten sehr wenig bis gar nichts von bariatrischer Chirurgie. Wo kämen wir denn auch hin, wenn Diabetes chirurgisch behandelbar wäre? Ich würde dir dringend raten ein Adopositaszentrum aufzusuchen. So verschwendest du nur viel Geld und Zeit, die du deutlich effektiver nützen könntest.
    • @happyroni meinen Langzeitwert weiß ich nicht genau. Dieser lag an der oberen Grenze.
      Ich hatte in der dritten Schwangerschaft Schwangerschaftsdiabetes. Da hieß es dann schon immer die Wahrscheinlichkeit zu 50%, dass man einen Typ II. Diabetes bekommt.
      Bei mir ist der Nüchtern-BZ immer zu hoch. Letztens 124. Aber im Tagesverlauf ist der BZ eigentlich korrekt. Mein Sohn hat Typ I Diabetes, da kann ich dann auch mal den BZ messen ^^ .
      Er hatte erst Ende letzten jahren eine komplette Umstellung der Pumpe auf ein anderes Pumpensystem. Da waren dann noch Sensoren übrig. Da hatte ich mir dann auch 1x einen gesetzt. Der misst ja kontunierlich den BZ. Habe dann tatsächlich auch absichtlich mal probiert, ob der BZ sich westelich ändert. Aber sogar Apfelsaft und Traubenzucker haben den BZ nicht aus der Bahn geworfen.

      @Waterbottle, das sind echt tolle Erfolge :thumbsup:
      Ich hatte einen Kreuzbandriss und meine Hausärztin sagte damals auch so (dämlich) ohne mein Gewicht wäre das nicht passiert :evil: . Deshalb haben Sporteler auch solche Verletzungen? Dachte mir damals schon, was für eine selten dämliche Argumentation.
      Aber Ärzte scheinen es zu lieben, wenn die Leute etwas mehr auf den Rippen haben, dann kann man gleich die ganze Palette von Untersuchungen machen und wenn der Patient mal ein Problem hat, dann wird es einfach mit der Begründugn des Gewichtes abgegessen. Mein Vater hatte auch mal etwas, da hieß es immer liegt am Gewicht. Dann hatte er abgenommen - das Problem bestand weiterhin... na da stand der Arzt dann aber doof da :335: .

      Zudem habe ich eine Angststörung, dafür nehme ich Medikamente. Wenn ich bei meinem "alten" hausarzt war, dann hieß es meistens meine beschwerden kommen wegen der Angststörung oder dem Gewicht :S . Da ich seit März 2020 im Home Office bin war ich auch gar nicht mehr in der Praxis meines Hausarztes. Wenn man das Hus nicht verlassen muss, dann lässt man sich irgendwie nicht so einfach Krankschreiben und probiert sein bestes...
    • Ich habe beim Erstgespräch einen BMI von „nur“ 39 gehabt. Als Begleiterkrankungen hatte ich lediglich eine gestörte Glukosetoleranz (von der ich bin zum Erstgespräch sowieso nicht wusste) und einen Bandscheibenvorfall. Aber beides zählt ja nicht wirklich als Begleiterkrankung.
      Bis zum Ende des MMKs lag mein BMI dann bei 40. Heute (10 Monate Post OP) habe ich einen BMI von 21,7.

      Ich kann dir auch nur raten, dich an ein AZ zu wenden. Dort wird man dir sagen, was alles notwendig ist und was ggfs. berücksichtigt werden kann.
      24.02.2020 - Erstgespräch in Schwäbisch Hall
      12.03.2020 - Start MMK
      21.09.2020 - Start Eiweißphase
      06.10.2020 - Schlauchmagen OP in Schwäbisch Hall
    • Aber gerade der Morgenwert wichtig.

      Laut S3 Leitlinie zählt ein Langzeitwert ab 6,5 als Diabetes. Da sind manche Ärzte und Diabetologen noch entspannt. Deshalb solltest du den mal ermitteln lassen.
    • Christina81 schrieb:

      Mein Vater hatte auch mal etwas, da hieß es immer liegt am Gewicht. Dann hatte er abgenommen - das Problem bestand weiterhin... na da stand der Arzt dann aber doof da :335: .
      So geht es mir auch aktuell! Ich habe Probleme mit meinem ISG gehabt. Damals hieß es: „Das ist bei so viel Gewicht ja auch kein Wunder! Wenn Sie abnehmen, dann gehen die Schmerzen weg.“ Und heute mit Normalgewicht habe ich immer noch die gleichen Schmerzen. Da ist dem Orthopäden dann auch nichts mehr eingefallen :S
      24.02.2020 - Erstgespräch in Schwäbisch Hall
      12.03.2020 - Start MMK
      21.09.2020 - Start Eiweißphase
      06.10.2020 - Schlauchmagen OP in Schwäbisch Hall
    • Monastiraki schrieb:

      Nach meiner Erfahrung halten viele Internisten sehr wenig bis gar nichts von bariatrischer Chirurgie. Wo kämen wir denn auch hin, wenn Diabetes chirurgisch behandelbar wäre? Ich würde dir dringend raten ein Adopositaszentrum aufzusuchen. So verschwendest du nur viel Geld und Zeit, die du deutlich effektiver nützen könntest.
      Mein Internist hat mir zur OP geraten. Als ich in Bayern zur Magenspiegelung war, sagte die dortige Gastroenterologin, dass es eine Schande sei, dass alle Adipösen sich selbst kümmern müssten und das die Haus-und Fachärzte verpflichtet sein müssten, schwer Übergewichtige über die Möglichkeit einer bariatrischen Operation aufzuklären, weil das ein unschätzbarer Gewinn für die Gesundheit sei.
    • Ich habe mir jetzt ein "richtiges" AZ raus gesucht und eine Anfrage gesendet.
      Ich habe so viele blöden Fragen :335: .
      Seit dem 18. Februar 2021 bin ich in der SHG. Die existiert wegen Corona nur per Whats App. Ich weiß also nicht mal, ob diese Zeit angerechnet werden würde, wenn ich wechsel.
      Eine Überweisung hätte ich auch nicht.
      Abwarten ob sie sich melden und wenn ja, was sie schreiben.