Welchen BMI hattet ihr?

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    • MrsBrainshaker schrieb:

      Mir macht das halt Angst, dass angeblich laut neuester Datenlage 70% nach der OP wieder signifikant zunehmen. Deshalb meiner unmaßgeblichen Meinung nach nur bei wirklicher Notwendigkeit operieren lassen!
      LG
      Das stimmt auch, ich bin ja auch am kämpfen. Aber 30 % ist ja nicht so schlecht. Ich kenne zwei junge Frauen, die hatten den klassischen JoJo und wiegen jetzt mehr als vor der OP. Aber mit 170 kg hätte ich das ohne OP auch nicht geschafft.
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze:

      Mein Youtube-Kanal: Mit dem Omega Loop von 170 kg auf 60 kg


    • MrsBrainshaker schrieb:

      Alles richtig, Tina, aber bedarf es da gleich der OP als ultima ratio, oder lösen sich die meisten Deiner genannten Aspekte nicht nach 10-15 kg Abnahme, die kein Hexenwerk sein sollte, in Wohlgefallen auf?
      Sorry
      Wie Heike schon sagte: 2% der Leute schaffen es dauerhaft abzunehmen. Die meisten hier -mich eingeschlossen- haben schon mal viel abgenommen. Ich kenne persönlich niemanden, der es dann auch gehalten hat. Wenn du es kannst: Glückwunsch! Ich habe mir nach etlichen Jahren endlich eingestanden, dass ich es nicht DAUERHFT schaffe abzunehmen. Adipositas ist krankhaft, das ist nicht einfach ein bisschen zuviel Speck. Mit 25, 30 oder 35 Jahren mag es sein, dass noch keine Folgeerkrankungen da sind. Im Laufe der Jahre kommen die verlässlich, wenn das Gewicht nicht dauerhaft reduziert werden kann. Ich frage mich heute, warum ich nicht schon viel eher habe helfen lassen. Man nimmt schließlich auch in anderen Bereichen medizinische Hilfe in Anspruch, das ist keine Schande. Und ich finde nicht, dass man warten sollte, bis der Körper restlos streikt. Hilfe anzunehmen ist schließlich keine Schwäche.
    • Stimmt alles, was Du sagst, und selbstverständlich ist meine OMAD-Abnehmereise irgendwann vorbei und ich nehme möglicherweise wieder zu.
      Aber dieselbe Zunahme kann mich doch auch nach einer OP ereilen, und dann wähle ich doch bei meinem vergleichsweise geringen Ausgangs-BMI 42 lieber den unblutigen Diätweg, zumal ich, von einer angeborenen Körperbehinderung abgesehen, recht gesund bin.

      Und nichts anderes wollte ich Christina empfehlen, die quasi im Juni bei Themenstart dieselben Eckdaten hatte wie ich.

      Ihr habt hier vollkommen recht, bei höheren BMIs und/oder schwerwiegenden Begleiterkrankungen werden die Ärzte Recht haben, die eine OP empfehlen!

      Ich kann nur sagen, dass sich die vergangenen 11 Wochen für mich mega gelohnt haben.

      Durch meine neue Ernährungsform bin ich aus der Insulinschaukel ausgestiegen und hatte seit dem 5.Abnahmetag keinen Heißhunger und keine Essattacken mehr.
      Ich schlafe super, kann mich tagsüber toll konzentrieren, und heute ist mir eine alte 48er Jeans zu weit.
      Der Oberkörper sieht mit minus 7 BMI-Punkten schon ganz anders und nicht mehr so unförmig aus, keine Rolle am Magen mehr, die genausoweit wie die Brust hervorragt. Da Christina ja genausowenig krank ist wie ich und dieselben Voraussetzungen mitbringt, wollte ich ihr nur ans Herz legen, es auch einfach mal 3 Monate lang ernsthaft zu versuchen, wenn es nichts bringt, kann sie sich ja immer noch unters Messer legen.
      Liebe Grüße
      Liebe Grüße von
      MrsBrainshaker
    • Ich hatte ein Ausgangsgewicht von 106,8 Kg, 35 kg sind jetzt runter, Asthma und Bluthochdruck haben sich erheblich gebessert. Beides waren keine Begleiterkrankungen der Fettleibigkeit, das hatte ich sowieso. Ich finde nicht, dass 42 ein geringer BMI ist. Das ist Adipositas Grad 3. Natürlich kann man mal eben abnehmen, das können die meisten. Wer sich operieren lässt, hat aber fast immer unzählige Versuche hinter sich und konnte das Gewicht nicht auf Dauer halten. Ohne die OP wäre ich jetzt im Leben nicht auf 71kg. Und ich denke nicht, dass ich zwangsläufig zunehmen werde. Es gibt eben Essüchtige, die es auf Dauer nicht schaffen, das geringe Gewicht zu halten. Aber die Chance empfinde ich mit der OP als viel höher, weil sich eben eine komplette Verhaltensänderung einstellen kann. Der Genuss des Gewichtsverlust ist für viele der Anreiz, sich nicht mehr zu überessen oder Strategien zu entwickeln, wenn sie merken, es geht wieder etwas hoch. Ich habe den Eindruck, dass Christina nicht aus einer Laune heraus die OP will und schon viele gescheiterte Abnehmversuche hatte.
    • Man sollte sich aber im Klaren sein, dass die OP kein Selbstläufer ist. Man muss in den allermeisten Fällen etwas tun. Ich hatte ja gar keine Begleiterkrankungen und mein Doc meinte das kommt noch. Allerdings war er auch der Ansicht dass kann man mit Sport und Ernährungsumstellung bewerkstelligen.
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze:

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    • Also ich kann ganz klar sagen, ohne OP hätte ich es nie geschafft, aus folgendem Grund: mein Magen war zu gross, genau deswegen habe ich ihn verkleinern lassen.
      Wie oft habe ich versucht abzunehmen, aber hatte unglaubliche Mühe damit, satt zu werden. Ich habe dann wirklich teilweise gehungert. Ich weiß nicht, wie oft ich mit knurrendem Magen abends im Bett gelegen habe.

      Diese ganzen kalorienarmen Füllstoffe wie Rohkost etc. haben mir da leider auch nicht weiter geholfen. Und dieser ständige Hunger hat dann immer wieder zu Fressattacken geführt.

      Heute kann ich prima satt werden, auf gesunde Art und Weise und kenne wirkliche Fressattacken gar nicht mehr. Manchmal vermehrten Hunger vor der Mens, nicht Appetitt, sondern Hunger, ich brauch dann von meinem üblichen Essen manchmal mehr um satt zu werden.

      Es ist unglaublich schön, nicht mehr Unmengen in mich reinstopfen zu müssen, um satt zu sein.
    • Mein Mann glaubt auch immer noch, ich könnte das ja auch ohne OP schaffen. Ich weiß, dass das nicht so ist. Dazu muss ich mir nur meine Gewichtsverteilung ab Januar 2020 ansehen:
      Gestartet mit 165. Bis April abgenommen auf 150.
      (Also minus 15)
      Dann bis Mai 21 zugenommen auf 172 - also plus 22
      Und jetzt seit Mai wieder runter um knapp 15 kg.

      Und davor auch - 2017 habe ich mehr als 35 kg abgenommen, da war ich bei 155 gestartet...

      2015: Minus 15 kg
      2013: minus 20
      2008 und 9 hab ich jeweils 1 Kind bekommen, knapp 30 zu- und je etwas mehr als 20 wieder abgenommen

      2007: 30 kg abgenommen. Da hab ich es bis 95 runter geschafft.

      ja, ich KANN abnehmen. Aber ich kann es nicht dauerhaft und nicht weit genug. Ich fühlte mich auch jeweils in der Abnehmphase erstmal großartig, bis dann... irgendetwas war, was mich aus dem Tritt gebracht hat.
      Und jedesmal wieder kam dann alles mit "Freunden" retour.
      Ob ich Angst habe, es auch diesmal und trotz ev OP nicht zu schaffen? Und wie!!!
      Aber ich hoffe darauf, dass der tatsächlich kleinere Magen und der veränderte Stoffwechsel mich unterstützen.
      Und dass ich es schaffe, mich entsprechend neu zu kalibrieren. Ich wollte, ich wäre 2017 nicht so sicher gewesen, es auch ohne OP zu schaffen ( denn es lief ja auch ohne super...)
      Ich habe auch jetzt mit meinem hohen BMI zum Glück noch keine Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oä. Aber ne Fettleber. Kaputte Gelenke und Dauerschmerzen. Ganz von der mangelndem Beweglichkeit und der Luftnot und dem schlechten Schlaf abgesehen.

      Es ist für mich wirklich eine letzte, verzweifelte Maßnahme,.nochmal ein Stück Lebensqualität zurück zu erobern.

      Mir geht es auf dem Weg dahin nicht immer gut. Es arbeitet und gärt massiv in mir. Ich bin an sich schon meistens nicht in meiner Mitte, und jetzt schwanke ich von Verzweiflung zu Zuversicht und Vorfreude, und das quasi im Minutentakt. Das ist anstrengend. Aber ich weiß auch: wenn ich diesen Weg gehe, dann gehe ich ihn ganz und gar. Mit Haut und Haaren. Ich bin sehr dankbar, hier im Forum so viele Anregungen, so viele Wege zu finden, dass ich mir viele kleine Vorbilder rausrücken kann.
    • Ich hatteim MMK auch 20kg abnahme und wurde von Koordinatorin gefragt. Ob ich OPübehaupt noch möchte. Ich meinte ja, da ich es wahrscheinlich so nicht schaffe auf dauer. Denn ich hatte 2015 2016 schon mal 37kg abgenommen wo von bis 2020 wieder 30kg zu mir zurück kamen. Deshalb hab ich für die OP entschieden gehabt und durchgezogen.
    • Soaki schrieb:

      @Floretta. Wirst im Rahmen des MMK auch zum Pneumologen oder HNO geschickt, wegen Schlafapnoetest. Ob du atemaussetzer in nacht hast, denn die Aussetzer lösen ne Weckreaktion im Körper aus.
      Zum Lungenfunktionstest ja, Schlafapnoe ist bislang nicht geplant. Laut meinem Mann habe ich auch keine Atemaussetzer. Ich wache eher auf, weil ich mich es keine Position gibt, in der ich länger ohne Schmerzen liegen kann.
    • Also seit nun 15 Jahren versuche ich mein Gewicht zu reduzieren. Und die Erkenntnis, dass ich es nicht ohne Hilfe schaffe hat sich eingestellt.
      Klar hatte ich auch schon mal über 25 Kilo auf konventionelle Weise abgenommen, danach hatte ich aber wieder 30 Kilo mehr auf den Rippen.
      Es folgen unzählige weitere Versuche, wo ich jedesmal danach mehr drauf hatte.
      Ich habe mich deshalb im Feb. 2021 bei 126 Kilo nicht mehr getraut es alleine zu versuchen. Denn ich befürchte, dass es danach noch mehr Kilos sein werden. Also bin ich zum Doc und habe das MMK absolviert.
      Klar ist die OP "nur" eine Hilfe. Aber aktuell habe ich ständig das Gefühl, ich könnte etwas essen. Esse ich etwas süßes, dann habe ich danach verlangen nach etwas salzigem. Und vor allem habe ich kein Maß mehr, ich kann ohne Ende essen, ohne das Gefühl von Satt-sein zu haben.
      Und mit einer OP würde ja wieder ein Sättigungsgefühl da sein.
      Ich erhoffe mir, dass sich dann einfach die Essensmengen reduzieren und ich auch das Sättigungsgefühl habe.

      Glaube mir @MrsBrainshaker ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Das können dir hier auch einige Bestätigen ;-). Ich weiß, dass ich mich einem gesunden Organ operieren lassen möchte und was ich danach alles beachten muss.
      Mein Mann hat bei meinem letzten eigenen Versuch 2020 auch schon gesagt, dass ich es nicht alleine schaffen werde. Auch ihm haben die vielen Misserfolge dies gelehrt.
    • Mein BMI war eig sehr gering, gerade mal 30, deswegen hab ich die Operation auch im Ausland machen lassen, weil ich sie hier nicht bekommen hätte. Ich hatte meine Operation am 07.09, also noch ganz frisch. Die ersten zwei Tage ging es mir richtig schlecht, dass ich sogar Morphium zu mir nehmen musste. Heute geht es langsam besser. Das nicht vorhandene Hungergefühl stört mich gar nicht, aber ich vermisse sehr sehr stark meinen Sprudel und es fällt mir schwer genug zu trinken. Wahrscheinlich Gewöhnungsssache. Nochmal zum BMI, Ja er war nicht sehr hoch. Aber ich leide seit Jahren unter meinem Übergewicht und war als junge Frau und Mädchen sehr schlank! Ich wog zwischen 55-65 kg und dann nahm ich schleichend immer mehr zu. Ich hab etliche Diäten probiert, selbst einen dämliche Magenballon (lasst die Finger davon!), nichts hat geholfen. Es wurde auch schon eine leichte Fettleber diagnostiziert. Sind hier Leute, die mit einem ähnlichen „niedrigen“ BMI diese Op haben machen lassen? Danke für die Nachrichten!
    • Janny92 schrieb:

      Hey Heike, ich hab eine Schlauchmagen OP gemacht. Wie gesagt Ballon ist Quatsch, es hat meinen Magen sogar noch mehr ausgedehnt! Der Arzt meinte, er war extrem überrascht über die Größe des Magens, da ich ja noch relativ “normal” bin. Also ich wiege 85 kg bei 167.
      Danke für die Info. Mein Magen war 1,5 Liter groß
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze:

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