Versagensängste

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    • Versagensängste

      Hallo zusammen,
      ich bin heute vor genau 2 Monaten operiert worden. Mit der Abnahme während der Eiweiß-Flüssigphase bin ich jetzt bei ca. -23kg und eigentlich ganz zufrieden mit mir. Allerdings quälen mich immer öffter Gedanken das ich es sowieso nicht schaffe dauerhaft abzunehmen- wie die gefühlt 1000x mit Diäten vorher. Heute war es ganz schlimm: ich MUSSTE meinen Schrank ausmisten, viel Sachen passen beim besten Willen nicht mehr. Und eigentlich möchte ich das hässliche, alte Zeug auch nicht mehr haben. Aber das kleine, fiese Monster in meinem Kopf sagt: du schaffst es eh wieder nicht, sei sparsam wie beim letzten mal und tu die Sachen auf den Dachboden, dann hast du was wenn es wieder soweit ist..... bin halt Schwabe. Das ist ja auch der Grund weshalb ich neuen Platz brauchte- ich hatte von meinem letzten tiefsten Gewicht die noch gute Kleidung aufgehoben und habe jetzt ohne neues kaufen zu müssen Dinge die gut passen (ok, manche sind jetzt schon wieder weit). Aber mich quält die Vorstellung wieder soviel zuzunehmen! Es macht mich regelrecht Fertig und führt dazu das ich an manchen Tagen Angst habe irgendetwas zu essen.... kein gutes Verhalten, das weiß ich und ich habe auch schon einen Termin bei meinem Psychotherapeuten ausgemacht, durch Urlaub und Auslastung ist dieser aber erst Mitte Oktober weshalb ich dachte ich schreibe mal hier ob es jemandem ähnlich ergangen ist und mir vielleicht Tips geben kann....
      Es tat übrigens echt gut die zu großen Dinger wegzuschmeißen (oder die die ich eigentlich nur gekauft hatte weil ich froh war das IRGENDWAS gepasst hat) aber es war echt eine Überwindung. Ging/geht es jemandem ähnlich? Habt ihr auch diese Angst zu versagen?
      Ganz liebe, wenn auch verzweifelte, Grüße
      Fee
    • Hab bis auf wenige entsorgte Teile auch noch alles hängen. Nach 5,5 Monate Abnahme und 5,5 Monaten Stillstand habe ich keine Ahnung wo die Reise hingeht. Vielleicht bringt mich der geplante Nachsorgetermin in ca. 6 Wochen weiter.
      Der mit dem Schlauch und nach 5,5 Monate Abnahme Stillstand :/ . Das 1. Jahr ist um. :tuedel:
    • Liebe Fee ich Räume auch gerade den Kleiderschrank auf und nicht nur den. Doch ich sage mir ich möchte nicht mehr so weit kommen als das daß was ich jetzt der Altkleidersammlung gebe passt. Klar hat das alles einmal Geld gekostet und das nicht wenig oder gehe mit den Sachen auf den Flohmarkt bei mir ist es so je mehr Gewicht ich verliere desto mehr Ballast möchte ich auch in anderen Bereichen abwerfen. Von daher viel Erfolg beim Ausmisten :putzen:
    • Hallo Fee,
      ich habe eine lange Jojo-Karriere (ohne OP) hinter mir und habe immer, wenn ich ZUnahm, die zu eng gewordene Kleidung aufbewahrt.

      Beim Abnehmen hingegen habe ich immer alles zu groß gewordene sofort weggegeben nach dem Motto "da will ich nicht mehr hineinpassen".

      Wenn Du momentan unsicher bist, gibt es vielleicht eine Möglichkeit, die zu großen Sachen noch eine Zeitlang zu lagern. Oder Du suchst Dir nur die schönsten zu großen Sachen heraus und behältst diese erstmal, wenn Sie Dir gefühlt Sicherheit geben.

      Liebe Grüße
      Liebe Grüße von
      MrsBrainshaker
    • Danke schonmal für eure schnellen Antworten!
      Aber das Problem ist ja nicht das Wegwerfen, das habe ich ja jetzt doch geschafft sondern diese tiefsitzende Angst zu versagen....
      @Beffi: ja, wo der Weg hingeht sieht man ja leider nicht. Meine erste Nachsorge ist Anfang Oktober, mal sehen was der Doc sagt....
      @Anette: ja, als ich mich überwunden habe war es auch ein gutes Gefühl
      @MrsBranshaker: die schönen Sachen habe ich aussortiert um sie einer Freundin anzubieten. Sie ist mit der Grund für meine Ängste: ihre OP war vor knapp 3 Jahren und sie hat schon wieder deutlich zugenommen. Allerdings ist sie auch absolut Beratungsresistent, macht 0 Sport und bringt so Aussagen: "da ich ja so wenig essen kann wenn ich z.b. zum Mongolischen Buffet gehe bleibe ich eben 4-5 Stunden, dann kann ich trotzdem alles essen."
    • Ohjeohje…. da hast du wirklich eine beratungsresistente Freundin! Sowas geht natürlich nicht auf Dauer gut. Aber wenn du dich an alles hältst, wirst du es schaffen. 24 Kilo sind sooo viel! Verwirf den Gedanken, zu wenig zu essen. Das würde deinen Stoffwechsel kaputtmachen, was die Abnahme dann tatsächlich erschwert.
      Ich bin jetzt 5,5 Monate Post OP und frage mich tatsächlich auch, wie lange die Abnahme weitergeht und wie lange der Loop seinen Dienst macht. Es ist zeitweise nicht leicht, sich nicht verrückt zu machen. Letztendlich fühle ich mich aber jetzt schon so gut, dass ich mir immer wieder sage, ich entspanne mich jetzt :D .
      Ich habe übrigens alles, was zu groß war, verkauft oder weggegeben bzw. weggeworfen. Es ist einfach mein fester Entschluss, nie wieder Größe 48/50 zu tragen.
    • Hallo @Strahlenfee

      Bin ich nun fast schon ein OP-Oldie? :-)

      Ich habe mir mein Lieblingsoutfit von damals aufgeboben - bis heute.
      Und das ist meine Motivation nie mehr dahin zu wollen.

      Mich schrecken manchmal auch alte Fotos ab.

      Ich halte mein Gewicht seit der Abnahme recht Konstant.
      Mit normaler Ernährung und zwischen 1-3 Sport die Woche.

      Und mit normaler Ernährung meine ich, ich esse alles.
      Alles was ich vertrage, und mein Bypass bestraft mich auch heute noch für meine Dummheiten.

      Mein OP Datum kannst du meiner Signatur auf der Seite entnehmen.

      Herzliche Grüsse
      Pinky
    • @Strahlenfee
      Hallo liebe Fee,
      nur nicht verzweifeln, du hast wahrscheinlich schon ganz andere Kaliber in deinem Leben gerockt. :love:
      Warst du sehr viele Jahre dick? Ich frage das, weil der Kopf kann ja nicht von Heute auf Morgen umschalten.
      Du hast wahrscheinlich auch schon zig Diäten hinter dir, die am Ende wieder alle nur Frust und ein Mehr an Gewicht gebracht haben, richtig?
      Das ist auch so ein Faktor, warum man plötzlich so schnell ins Zweifeln gerät, obwohl alles verdammt gut läuft. Vielleicht läuft es in den eigenen Augen dann ja auch zu gut .... und die vielen anderen Male davor ging es genau
      dann auch in die Hosen. Richtig?

      Aber du hast ja jetzt eine echt tolle Unstützung, die du bei all den vorherigen Abnahmeversuchen nicht hattest - deine OP!

      Was du wirklich sehr gut machst, ist: du hast dir einen Termin bei einer Psychologin besorgt, weil du weißt das du an die Hand genommen werden möchtest und noch etwas mehr Rückenwind und Unterstützung brauchst.
      Das brauche ich übrigens auch und das ist voll in Ordnung so.

      Bis Oktober hört sich jetzt ja erst mal voll lang an, vor allem wenn man gerade so am Hadern mit sich selbst ist, wie du es bist.
      Aber die Zeit ist machbar, glaub mir. :knuddel:

      Ich schreib jetzt einfach mal ein paar Dinge als Vorschläge auf. Nur durchlesen, sacken lassen, wertfrei drüber nachdenken. Vielleicht ist ja etwas für dich dabei, das dir hilft die Zeit bis dahin zu überbrücken.
      Also, los gehts.

      • vielleicht hilft dir für den Moment, wenn du dir die Kalorien notierst. Das soll kein dauerhafter Vorschlag sein. Aber wenn du schwarz auf weiß siehst, das du viel weniger Kalorien zu dir nimmst, als du verbrauchst, gibt das schon mal ein wenig Sicherheit. So schwarz auf weiß :D


      • Massband - manchmal zeigt die Waage keine Abnahme oder sogar eine kleine Zunahme an, trotz Kaloriendefizit. Das Massband lügt nicht und du kannst beim vermessen feststellen, selbst wenn du ein Pfund mehr wiegst, die Zentimeter schwinden.

      • versuche nicht öfters als 1mal pro Woche auf die Waage zu steigen. Täglich-Wieger bekommen jedes kleine Auf und Ab mit und Auf und Abs sind ganz natürlich, trotz Kaloriendefizit.

      • Was tut dir gut? Plane ganz bewusst ein paar Minuten für dich ein und wenn du dich dafür ins Bad sperren musst. Die Zeit gehört nur dir und dann fang an zu träumen, .... neue Klamotten, wie es sich anfühlt weniger zu wiegen, wie sieht wohl das Schlüsselbein aus, hey ... bekomme ich auch mal diese komische Kuhle am seitlichen Oberschenkel, will ich eigentlich mal Bikini tragen ...öhm Bikini .... da guck ich doch gleich mal im Internet.

      • mach ein paar extra Schritte im Alltag, die im Alltag untergehen und die man nicht extra planen muss. Ich parke zum Beispiel grundsätzlich in der hintersten Ecke, wenn ich Einkaufen gehe um den weitesten Weg zu haben. Und den Einkaufswagen stelle ich dann am Schluss wieder direkt vor dem Laden ab, damit ich auch da noch mal ein paar extra Schritte bekomme.

      • Wenn du an dir selbst zweifelst, frag dich mal, ob du schon jemals in so kurzer Zeit soviel abgenommen hast.

      • Schau dir selbst im Spiegel in die Augen und sag dir mal: Hey geil du liebe Fee, du und dein Körper, ihr seit ein DreamTeam, was ihr da gerade rockt! Und das seit ihr auch!!!! :held:



      Liebe Fee, ich bin ein Ausbund an Selbstzweifel, glaub mir. Und trotzdem halte ich seit 6 Jahren ein gesundes Gewicht. Und ich habe gefühlt 1.000 erfolglose Diäten hinter mir und es erst mit dem Schlauchmagen geschafft. Du hast es ganz alleine in der Hand. Du findest das Verhalten deiner Freundin nicht gut und das ist für mich ein sehr gutes Zeichen. Den das heißt im Umkehrschluss: du willst das eben nicht so machen.

      Und wenn du das eben nicht so machen willst, dann wirst du das auch nicht tun.

      Halte dich an deinen gesunden Menschenverstand und höre auf deinen Körper. Höre auf zu essen, wenn du das Gefühl hast da ist kein Hunger mehr. Plane gut für dich, den das gibt Sicherheit. Ich habe die ersten Monate nach Stundenplan gegessen. Das hat mir persönlich Sicherheit gegeben. So hatte ich das Gefühl, das ich nichts falsch mache. Und lass dich von einer Waage nicht aus der Ruhe bringen.

      Auf und Abs auf der Waage sind auch mit OP und Kaloriendefizit keine Seltenheit. Und das heißt nicht, das du zwei Tage später wieder dick wirst. Das heißt nur: dein Körper hat noch nicht vollends verdaut, lagert evlt. Wasser ein oder braucht eine kleine aber verdiente Ruhepause.


      Meine Liebe, geniess den wilden Ritt der Abnahme. Wenn die Abnahme stockt, sieh dich um und schau auf das was du erreicht hast. Entscheide dich bewusst für dein neues Leben und wenn du Änderungen zum Guten anstrebst, dann mache es in Minischritten. Die sind leichter machbar und länger durchhaltbar - das motiviert. Dir steht einem gesunden, schlankeren Leben nichts im Weg.


      Und weil ich es so schön passend finde, hier ein Zitat von Wienni Pooh <3

      „Versprich mir, dass du immer daran denkst: Du bist mutiger als du glaubst, stärker, als du aussiehst und schlauer, als du denkst.“
    • Liebe StraightOn- Danke! Danke für deine Aufbauende Worte, die viele Zeit die du dir genommen hast mich an die (virtuelle) Hand zu nehmen! Mit jedem deiner Worte hast du Recht aber manchmal verliert man einfach die Realität aus den Augen. Ich glaube hier im Forum zu schreiben hiflt mir ungemein; mein AZ hat zwar auch eine SHG aber die bringt mich irgendwie nicht weiter, hier habe ich das Gefühl das einander wirklich etwas aneinander liegt! Ich werde sicherlich die eine oder andere Idee umsetzten und die Zeit bis Oktober überstehen- und wenn der große Koller kommt weiß ich ich bin nicht allein! Nochmal DANKE und einen schönen Abend
      Fee
    • Hallo Strahlenfee,

      nach einem Jahr seit OP habe ich heute ein 24er BMI. Das Leben könnte so schön sein, wären da nicht diese quälenden Zweifel, das Gewicht halten zu können. Wenn ich ganz ehrlich bin und tief in mich hineinhorche, ist da sogar eine Gewissheit, dass der Erfolg nicht von Dauer sein kann.

      Ich finde das einen "gefährlichen" Zustand für mich, habe ich doch keine Phantasie (und Strategie) dafür, wie ich die Schmach aushalten sollte, wieder zuzunehmen.

      Mein Rat an mich selbst ist, im JETZT zu leben und den Augenblick zu genießen. Das tue ich auch in gewissen Maße, ich lasse keinen Spiegel aus und freue mich ständig über meinen Anblick. Ich bin stolz und zufrieden mit meiner Leistung, parallel dazu die Ängste und der Zweifel.

      Ich stehe ja gerade vor dem Wechsel der Abnehmphase in die Haltephase und hoffe um mehr Seelenfrieden, wenn die Haltephase gut verläuft.

      Meine Klamotten habe ich rigoros und freudig aussortiert. Teilweise hatte ich nur 2 Hosen und 3 Oberteile im Schrank. Ich habe neue Klamotten nur "Presswurst" gekauft, um dann hineinzuschrumpfen.
      Behalten habe ich eine Hose und ein Shirt, bestes Ulla Popken in 54/56. Jetzt könnte ich dieses berühmte Foto machen, bei dem man sich mit beiden Beinen in ein Hosenbein stellt.

      :friends:
    • Bei mir kamen die Gedanken kurzzeitig vor und nach der ersten WHO auf. Ich glaube wir müssen uns gedanklich davon befreien immer wieder die Angst zu haben bei dem Thema zu versagen. Im hier und jetzt zu leben finde ich sehr viel wichtiger, denn dann können wir die Sachen bewusst verändern.
      Versuche dein Selbstvertrauen zu stärken und hab Mut. Erinnere dich immer wieder an die Regeln, dann wirst du dein Ziel erreichen und halten können. Klar kann es auch passieren, dass man von Weg wieder a kommt, aber wenn ich diese Gedanken jetzt schon zulasse, dann bestimmen sie mich auch. Davon los kommen und jetzt weiterhin das richtige tun.
    • mi-ri schrieb:

      Hallo Strahlenfee,

      nach einem Jahr seit OP habe ich heute ein 24er BMI. Das Leben könnte so schön sein, wären da nicht diese quälenden Zweifel, das Gewicht halten zu können. Wenn ich ganz ehrlich bin und tief in mich hineinhorche, ist da sogar eine Gewissheit, dass der Erfolg nicht von Dauer sein kann.

      Ich finde das einen "gefährlichen" Zustand für mich, habe ich doch keine Phantasie (und Strategie) dafür, wie ich die Schmach aushalten sollte, wieder zuzunehmen.

      Mein Rat an mich selbst ist, im JETZT zu leben und den Augenblick zu genießen. Das tue ich auch in gewissen Maße, ich lasse keinen Spiegel aus und freue mich ständig über meinen Anblick. Ich bin stolz und zufrieden mit meiner Leistung, parallel dazu die Ängste und der Zweifel.

      Ich stehe ja gerade vor dem Wechsel der Abnehmphase in die Haltephase und hoffe um mehr Seelenfrieden, wenn die Haltephase gut verläuft.

      Meine Klamotten habe ich rigoros und freudig aussortiert. Teilweise hatte ich nur 2 Hosen und 3 Oberteile im Schrank. Ich habe neue Klamotten nur "Presswurst" gekauft, um dann hineinzuschrumpfen.
      Behalten habe ich eine Hose und ein Shirt, bestes Ulla Popken in 54/56. Jetzt könnte ich dieses berühmte Foto machen, bei dem man sich mit beiden Beinen in ein Hosenbein stellt.

      :friends:
      Mir geht es wie Dir :-)
      Op ist im Oktober ein Jahr her. 115 % des Übgerwichts sind weg. Monatelang akribisch auf das Eiweiß und die Kalorien geachtet. ich liebe den Anblick im Spiegel wenn ich angezogen bin und den Blick der weiblichen Freunde und Bekannten da ich gefühlt von allen die dünnste bin . DAS Gefühl hatte ich noch NIE! Und allein dieses Gefühl hilft mir mich trotz Haltephase an alles zu erinnern und zu versuchen es von den Kalorien nicht zu übertreiben.

      Aktuell esse ich am Wochenende "normal" ohne Kalorien zu zählen und unter der Woche bin ich wieder in der Abnehm und Haltephase. Das läuft jetzt seit 3 Wochen so und es klappt ganz gut. Dadurch dass ich 5 mal die Woche zum Sport gehe, ist die Abnahme nach dem Wochenende noch annehmbar - so um die 700 Gramm bis 1 Kilo. Damit kann ich leben :-)

      Wir werden bestimmt irgendwann die Angst des zunehmens verlieren - spätestens wenn die Haltephase lange genug funktioniert. :-)

      Wir schaffen das :-)
    • Liebe @Missjay, liebe @mi-ri,

      auch mir ergeht es immer noch so. Über 6 Jahre PostOp und über 5 Jahre in meinem schlanken Ich.
      Und trotzdem nagen immer wieder Zweifel und Angst in mir, das ich wieder so dick werden könnte, wie früher.
      Zumal ich vor knapp 2 Jahren erfahren musste, wie leicht eine Zunahme trotz Adipositas-OP von statten gehen kann.

      Vielleicht sollte wir dem Wort "Angst" eine andere Bedeutung geben. :love: Den meine "Angst-Helferlein" hat es mir ermöglich, viel früher die Notbremse zu ziehen.
      Genau, mein "Angst-Helferlein" motiviert mich am Ball zu bleiben und unterstützt mich, wenn ich aus psychischen Gründen mal wieder viel zu viel und viel zu falsch esse.
      Spätestens, wenn die Hose ein klein wenig strammer sitzt, und ich spreche hier von max. 2 Kilo mehr auf der Waage, als mein Wohlfühlrahmen im Normalfall ist, dann
      springt mir mein "Angst-Helferlein" bei. Es demotiviert mich nicht und schreit mich nicht an, es verachtet mich nicht und beschimpft mich auch nicht mehr als Versagerin.

      Mein "Angst-Helferein" erinnert mich liebevoll, wo ich herkomme und verleiht mir eine unglaubliche Energie und plötzlich klappt das mit dem richtigen Essen auch wieder supergut.

      Angst ist nicht immer schlecht, wir können sie auf unsere Seite ziehen und sie um Hilfe bitte.