Helfen die Op‘s ##.

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    • tina0403 schrieb:

      Ich habe vor 2 Jahren eine sogenannte HCG Kur gemacht. Ich habe in 10 Wochen mit 600kcal am Tag unter Ärztlicher Aufsicht nur 2,5 Kilo abgenommen…. die schneller wieder zurück waren, als ich gucken konnte.
      Ich habe kein Hashimoto, aber mein Stoffwechsel war total im Keller durch Herzmedikamente über fast 20 Jahre und zahllose Diäten. Sowas gibt es leider.
      darf ich fragen wie du es dann geschafft hast abzunehmen? Hat die Op was geändert? Danke für die Antwort
    • Ich habe im März einen Omega Loop bekommen und seitdem über 70% meines Übergewichts verloren. Bei dieser Methode wird nicht nur der Magen verkleinert, sondern auch 2m Darm umgangen, dadurch verwertet der Körper nicht mehr alles, was er bekommt. Und der Restmagen hat nur noch 100ml Fassungsvermögen.
    • Liebe Minime,
      Mir hat dein Fall keine Ruhe gelassen also habe ich meine Physiologie und Chirurgie Bücher rausgekramt und nachgelesen. Es ist korrekt das faktisch an gesunden Organen herum geschnitten wird. Doch die OP ist immer auch ein Eingriff in den Hormonstoffwechsel. Wobei hier alle Mechanismen noch nicht geklärt sind man weiß das das hungerhormon vom Magen eine Rolle spielt aber da müssen mehrere Faktoren zusammen kommen von daher denke ich deine ärzte haben sich bei ihrem Vorschlag schon etwas gedacht. Liebe Grüße
    • Ja stimmt, das hatte ich ja außer acht gelassen. Es wird für gewöhnlich der Teil des Magens entfernt, in dem das Hungerhormon Ghrelin gebildet wird. Bei manchen ist das zusammen mit der geringen Magengrösse dann ausreichend, die entscheiden sich für einen Schlauchmagen. Beim y- Bypass und beim Omega Loop kommen noch die Malapsorption hinzu.
    • Da muss ich kontern. Was ist an einem völlig überdehntem Magen gesund, der kein satt mehr ans Hirn sendet?

      Ist das ganze System nicht außer Kontrolle geraten?
    • Die Physiologie des Verdauungssystem ist so lange noch intact so lange es nicht operiert ist. Das Problem bei Uebergewichtigen oder Adipositas besteht darin das sie das Signal satt gar nicht mehr spüren beziehungsweise der Körper es auch nur sehr schwach meldet weil durch die ganzen Geschmacksverstaerker und Zucker unser Gehirn getriggert wird. Wenn ein Uebergewichtigen Mensch wider lernt intuitiv zu essen was ihm gut tut und nicht irgendwelche hoch erarbeitet Lebensmittel die den Namen nicht mehr verdient haben wird er automatisch auch langsam an Gewicht verlieren doch vorsichtig unser Körper will eigentlich nix her geben für ihn ist idialgewicht das letzte höchste Gewicht das er hatte und da will er wieder hin. Am besten mit ein bisschen Puffer man weiß nie wann die nächste Hungersnot kommt.
    • Das war auch der Gedanke der mich vor Jahren noch von der OP abhielt. Ich hatte Schwierigkeiten damit dass ein gesundes Organ operiert wird ohne dass ich weiß was danach damit ist. Irgendwann habe ich mich dann aber gefragt was es mir nutzt mit einem gesunden Magen vielleicht an einem Herzinfarkt zu sterben weil meine Pumpe mit dem Gewicht nicht mehr klar kommt. Dann lieber das Risiko eingehen dass ich nach der OP mit einigen Einschränkungen ein gutes und hoffentlich langes Leben führen kann.

      LG
      Sunny0
      15.06.2020 Erstgespräch AZ Mannheim
      16.06.2020 Start MMK mit EB Startgewicht: 140kg BMI 47,9
      22.02.2021 Start Eiweißphase Gewicht: 147 kg BMI 50,4
      08.03.2021 Roux-Y-Bypass UMM
    • Hallo,

      welche Medikamente nimmst du zur Schmerztherapie ?/andere Medis ?Diabetes?/Insulintherapie?
      Medis wie Pregabalin/Lyrica, Gabapentin etc führen zu ganz erheblicher Gewichtszunahme, Trizyclische Ad auch (Amitriptyline z.B wird sehr gerne bei Nervenschmerzen verschrieben); chronische hochdosierte Morfintherapie dito.

      Ich bin Schmerzpatientin mit u.a. implantierter intrathecaler Sufentanylpumpe (Sufenta macht weniger Gewichtszunahme als chronische Morfinzufuhr)und hab nebebei auch Narcolepsie(Leptin ist da das Zauberwort zur Gewichtszunahme :-(((
      Leider nimmt nicht jeder mit einer OP ab ; das ist nur eine zeitliche Krücke um eine gesunde Ernährung an zu gewöhnen .

      Ernährungstagebuch ist gut ,aber es gibt in der Tat Leute ,die so gut wie keine Kalorien verbrauchen(denen hilft die Op dann leider auch nicht :-(
      Du schreibst aber ,dass du 6 Kilo abgenommen hast (und danach wieder bekommen hast , da wird theoretisch eine Abnahme ggf schon möglich sein )

      Schlafstörungen; Schlafapnoe können sich auch negativ aufs Gewicht auswirken.

      Grüsse,
      Rosi
    • Neu

      Rosi VD schrieb:

      Hallo,

      welche Medikamente nimmst du zur Schmerztherapie ?/andere Medis ?Diabetes?/Insulintherapie?
      Medis wie Pregabalin/Lyrica, Gabapentin etc führen zu ganz erheblicher Gewichtszunahme, Trizyclische Ad auch (Amitriptyline z.B wird sehr gerne bei Nervenschmerzen verschrieben); chronische hochdosierte Morfintherapie dito.

      Ich bin Schmerzpatientin mit u.a. implantierter intrathecaler Sufentanylpumpe (Sufenta macht weniger Gewichtszunahme als chronische Morfinzufuhr)und hab nebebei auch Narcolepsie(Leptin ist da das Zauberwort zur Gewichtszunahme :-(((
      Leider nimmt nicht jeder mit einer OP ab ; das ist nur eine zeitliche Krücke um eine gesunde Ernährung an zu gewöhnen .

      Ernährungstagebuch ist gut ,aber es gibt in der Tat Leute ,die so gut wie keine Kalorien verbrauchen(denen hilft die Op dann leider auch nicht :-(
      Du schreibst aber ,dass du 6 Kilo abgenommen hast (und danach wieder bekommen hast , da wird theoretisch eine Abnahme ggf schon möglich sein )

      Schlafstörungen; Schlafapnoe können sich auch negativ aufs Gewicht auswirken.

      Grüsse,
      Rosi
      hallo liebe Rosi, habe deinen Beitrag eben erst gelesen, sorry dafür.

      Metformin habe ich gar nicht gut vertragen und eine Besserung hat es trotzdem nach mehreren Monaten nicht gebracht, weshalb ich es wieder absetzen sollte.

      ich nehme oxycodon Retard morgens und abends, bei Bedarf oxy akut zusätzlich und sumatriptan bei Bedarf bei meiner Migräne.

      Der Arzt sagte mir übrigens dass ich meinen Stoffwechsel und somit meinen Grundumsatz kaputt diätet habe, aber er sich sicher ist dass mir der Mini Bypass helfen würde, zum einen wegen dem PCO und der Insulinresistenz (Prediabetis) aber vor allem meinem Stoffwechsel…

      ich hatte fest mit einem Gespräch und dann einer 6 monatigen Reise gerechnet um mich an diese ganzen neuen Informationen und Gedanken zu gewöhnen.

      Der Arzt sagte mir aber er müsse den Antrag nicht zur Krankenkasse schicken, dass das keine Frage für ihn ist, dass die Kosten übernommen werden, ich müsste nur zu einem Termin in der Klinik für zwei Gutachten und würde dann schon meinen Op Termin erhalten.

      Ich werde mir sicherheitshalber eine zweite Meinung einholen, denn wie du schon sagst liebe Rosi wenn man eh schon wenig Kalorien verbraucht wird es schwierig und davor hab ich echt Angst.


      Liebe Grüße und danke für dir Antwort
    • Neu

      Auch wenn der Arzt dich eventuell nur mit Gutachten operieren würde, würde ich dir eine Ernährungsberatung, die auf bariatrische OPs spezialisiert ist, wärmstens ans Herz legen. In der Theorie wissen wir vermutlich alle, wie Ernährung geht, in der Praxis sieht es dann aber doch nicht so aus. Zumal sich die Ernährung nach einer OP drastisch ändert.
    • Neu

      Nevertheless schrieb:

      Auch wenn der Arzt dich eventuell nur mit Gutachten operieren würde, würde ich dir eine Ernährungsberatung, die auf bariatrische OPs spezialisiert ist, wärmstens ans Herz legen. In der Theorie wissen wir vermutlich alle, wie Ernährung geht, in der Praxis sieht es dann aber doch nicht so aus. Zumal sich die Ernährung nach einer OP drastisch ändert.
      ja auf jeden Fall danke , seh ich genauso

      Liebe Grüße