Schlauchmagen vs. Omega Loop - wer kann hier berichten?

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    • @tina0403 ja etwa das doppelte bis dreifache zum normalen RNY.
      Beim RNY ist der alimentäre Schenkel (das was am Pouch angenäht wird) i.d.R. 150cm lang und dann wird der biliopankreatische der ca. 50cm lang ist festgenäht. Ab dann wird erst verdaut. Bei einer verlängerten biliopankreatischen Schlinge ist der alimentäre Schenkel erst viel weiter unten. Mein Alimentärer fängt somit erst nach 2,25m stillgelegten Darm an und dann sind nochmal 150cm bis der Biliopankreatische angenäht wurde.

      Also sieht es bei mir so aus: Erst der Pouch mit 1. Anastomose, dann ca. 150cm alimentärer Schenkel dann erst kommt eine Anastomose an dem der biliopankreatische Schenkel mit 2,25m zum Restmagen führt und ab der Anastomose fängt auch erst meine Verdauung an.

      Bei einem Omega Loop wird die Biliopankreatische Schlinge nach 150-2,50m hoch zum Pouch gezogen und festgenäht, da gibt es keinen alimentären Schenkel.
    • Also das ist ja richtig spannend, danke ^^ ! Ich habe das nie wirklich nachlesen können, Infos zum Omega Loop sind tatsächlich relativ dünn im Netz. Das einzige, was ich gefunden habe, waren „Vermutungen“ , dass die Abnahme beim Omega Loop oft höher sein soll (bis zu 30%) als beim RNY. Das war für mich ein Grund, mich für den Loop zu entscheiden. Ein weiterer Grund war, dass es nur eine Anastomose und somit geringere Risiken gibt und der letzte Grund war, dass viele von einem „relativ normalen Leben“ damit berichtet haben. Ich frage mich nur, warum dann in Deutschland nicht der Omega Loop dem RNY vorgezogen wird. Ich habe gelesen, dass das in der Schweiz schon die häufigste Methode sein soll.
      Bei mir ist übrigens der Pouch etwa 100ml groß und die Schlinge 2m.
    • @tina0403 der Omega wird immer öfter operiert aber die 1. Wahl ist immer noch der Schlauchmagen. Das hat einen einfachen Grund es ist die einfachere und schonendere Op-Methode. Der RNY wird überwiegend wegen Sodbrennen oder Diabetes operiert müsste es aber nicht wenn man den Omega direkt mit einem Minimizer ausstatten würde, dann wäre Sodbrennen kein Thema mehr.

      Der Omega soll wohl auch besser bei Diabetes sein aber ich habe da keine wirkliche Ahnung. Ich weiß nur das der bedeutend schonender ist als der RNY und die Nebenwirkungen nach der Op gehend null.
    • @Sellerie
      Wenn du diese Frage stellen musst:

      Sellerie schrieb:

      wenn du vorab schon so toll abgenommen hast und es auch weiter hättest tun können? Vielleicht hättest du die OP gar nicht nötig gehabt?
      hast du vielleicht das hier "Aber ich war auch 35 Jahre lang allein, bin es jetzt nicht mehr." überlesen (quasi eine Antwort VOR der Frage) und eigentlich aus deiner Geschichte heraus, mit Weight watchers bereits einmal (Gab es wirklich nicht mehr Versuche als den einen?)40 kk abenommen zu haben, diese Frage selbst beantwortet.
      Mal abgesehen davon, dass du ja sehen kannst, um wieviel mehr es bei mir ging und wieviel mehr ich dann mit Hilfe geschafft habe.

      Mit dem Abnehmen ohne OP ist man allein. Mit der OP kommt ein Freund, der hilft. Quasi das Licht am Ende des Tunnels. Und bei mir wurde wahrscheinlich der Kopf mit operiert. Aber man muss die Freundschaft auch pflegen.
      Wenn du deinem Freund zu viel fett und kohlehydrate zumutest und er seinen Dienst einstellt........Macht es nicht tatsächlich Sinn, erst einmal das Problem zu beseitigen und nicht gleich den Freund auszutauschen, weil er es "nicht mehr bringt"?

      tina0403 schrieb:

      Vielleicht, weil ich früher schon „natürlich“ schlank und sportlich war.
      Und was genau ist daran anders als bei mir?
      Höchstgewicht: 204,0 kg (BMI 69)
      OP-Gewicht: 172,0 kg
      aktuelles Gewicht: 66,6 kg (BMI 22,6)
    • Blutwaldfee schrieb:

      aber ich setze mir keine Verbote auch wenn ich vieles nicht essen kann/darf (lecker Bohnen). Ich esse was mein Körper braucht und lasse Carbs soweit möglich außen vor
      Verbot von zuviel von irgendwas (hier: Carbs)? Ist doch dann auch ein Verbot? Oder sehe ich das falsch?

      Wenn man mal verstanden hat, dass man so isst, wie der Körper es braucht, um gesund zu werden bzw. zu bleiben.............Ist es dann noch Verbot oder einfach sinnvolle Lebensweise?
      Ich meine............Ich würde auch nicht haufenweise Zucker in meinen Autotank schütten. Weil ich weiß, dass das meinen Motor schrottet.
      Höchstgewicht: 204,0 kg (BMI 69)
      OP-Gewicht: 172,0 kg
      aktuelles Gewicht: 66,6 kg (BMI 22,6)
    • Sahnestueck schrieb:

      Sellerie schrieb:

      An die regeln halten ist immer so eine Sache. Wenn man das dauerhaft könnte, bräuchte doch niemand eine OP?!
      Ich habe vor meiner OP ausgetestet, ob ich es schaffen kann, mich nach der OP an die Regeln zu halten und zwar dauerhaft. Wenn ich die Frage danach mit "Nein" beantwortet hätte, wäre mein Pouch nicht eingezogen, dann hätte ich mich nicht operieren lassen. Weil mir bewusst war, dass mein Pouch es nicht ohne meine Hilfe hinbekommt, ich tatsächlich 35 Jahre lang auch nicht ohne seine. Aber ich war auch 35 Jahre lang allein, bin es jetzt nicht mehr. Und habe die Verantwortung dafür, dass es meinem Pouch gut geht und bin dafür da, SEINE (nicht meine) Bedürfnisse zu befriedigen.Wenn man es zulässt und auch mal bereit ist, ausgetretene Pfade zu verlassen und anstregend neue ins Dickicht zu schlagen, dann kann der Kopf durchaus mit operiert werden.

      Mir hat meine sehr gute, sehr individuelle Ernährungsberaterin dabei geholfen.

      Ansonsten habe ich wenige Probleme mit meinem Omega Loop, auch weil ich mich an die Regeln halte. Zuviel Zucker macht Spätdumpings mit Kreislaufproblemen, Blutzuckerabfall, Durchfall, zu viel oder zu schnell essen macht Frühdumpings mit Übelkeit und Müdigkeit. Weder von dem einen noch von dem anderen hatte ich besonders viele..............Weil ich lerne und mich an die Regeln halte.
      Deine Regeln scheinen etwas anders zu sein. Ich befriedige nicht nur die Bedürfnisse meines Restmagens. Ich achte schon sehr auf genügend Eiweiß und gesunde Ernährung, bin aber trotzdem ein bedürfnisorientierter Mensch und esse Dinge, auf die ich Lust habe. Ich vermeide Zucker nicht unbedingt und nasche ein bisschen, wenn ich Lust darauf habe. Das scheint mir der Unterschied zu sein.
    • Sahnestueck schrieb:

      Blutwaldfee schrieb:

      aber ich setze mir keine Verbote auch wenn ich vieles nicht essen kann/darf (lecker Bohnen). Ich esse was mein Körper braucht und lasse Carbs soweit möglich außen vor
      Verbot von zuviel von irgendwas (hier: Carbs)? Ist doch dann auch ein Verbot? Oder sehe ich das falsch?
      Wenn man mal verstanden hat, dass man so isst, wie der Körper es braucht, um gesund zu werden bzw. zu bleiben.............Ist es dann noch Verbot oder einfach sinnvolle Lebensweise?
      Ich meine............Ich würde auch nicht haufenweise Zucker in meinen Autotank schütten. Weil ich weiß, dass das meinen Motor schrottet.
      wie auf fast alle Lebensbereiche anzuwenden denke ich auch hier:
      Die Dosis macht das Gift. Manch einer benötigt strenge Regeln aus Angst, in alte Muster zu fallen. Das finde ich völlig verständlich. Wenn man seit Kindesbeinen an dick ist, könnte die Angst besonders groß sein.
    • tina0403 schrieb:

      Sahnestueck schrieb:

      Sellerie schrieb:

      An die regeln halten ist immer so eine Sache. Wenn man das dauerhaft könnte, bräuchte doch niemand eine OP?!
      Ich habe vor meiner OP ausgetestet, ob ich es schaffen kann, mich nach der OP an die Regeln zu halten und zwar dauerhaft. Wenn ich die Frage danach mit "Nein" beantwortet hätte, wäre mein Pouch nicht eingezogen, dann hätte ich mich nicht operieren lassen. Weil mir bewusst war, dass mein Pouch es nicht ohne meine Hilfe hinbekommt, ich tatsächlich 35 Jahre lang auch nicht ohne seine. Aber ich war auch 35 Jahre lang allein, bin es jetzt nicht mehr. Und habe die Verantwortung dafür, dass es meinem Pouch gut geht und bin dafür da, SEINE (nicht meine) Bedürfnisse zu befriedigen.Wenn man es zulässt und auch mal bereit ist, ausgetretene Pfade zu verlassen und anstregend neue ins Dickicht zu schlagen, dann kann der Kopf durchaus mit operiert werden.
      Mir hat meine sehr gute, sehr individuelle Ernährungsberaterin dabei geholfen.

      Ansonsten habe ich wenige Probleme mit meinem Omega Loop, auch weil ich mich an die Regeln halte. Zuviel Zucker macht Spätdumpings mit Kreislaufproblemen, Blutzuckerabfall, Durchfall, zu viel oder zu schnell essen macht Frühdumpings mit Übelkeit und Müdigkeit. Weder von dem einen noch von dem anderen hatte ich besonders viele..............Weil ich lerne und mich an die Regeln halte.
      Deine Regeln scheinen etwas anders zu sein. Ich befriedige nicht nur die Bedürfnisse meines Restmagens. Ich achte schon sehr auf genügend Eiweiß und gesunde Ernährung, bin aber trotzdem ein bedürfnisorientierter Mensch und esse Dinge, auf die ich Lust habe. Ich vermeide Zucker nicht unbedingt und nasche ein bisschen, wenn ich Lust darauf habe. Das scheint mir der Unterschied zu sein.
      @tina0403 Genau so wäre das auch für mich optimal. Ich muss noch viel lernen und ja, meine eingefahrenen, geliebten Verhaltensmuster ändern. Ist mir klar, auch wenn es schwer fällt. Aber mein Ziel ist es nach Op und in der Erhaltungsphase einen Kompromiss aus allem zu machen, aus dem was mein Magen will/braucht und was ich meine zu wollen.

      Ich kannte mal eine EB, die ihr eigenes komplettes Essen jedes Mal abgewogen hatte. Ganz ehrlich - das ist krank und essgestört. Es muss -wie immer im Leben- ein guter Mix sein.
    • @Sahnestueck ich esse ja so wegen der alimentären Hypo - deswegen Keto.
      Bohnen sind gesund - ich vertrage die aber nicht und trotzdem kann ich nicht wiederstehen und esse immer wieder welche.
      Das hat bei mir nichts mit Verboten zu tun (ich trinke schließlich auch meinen Süßen Schrott - Coke Zero oder Seven Up Free).
      Aber ich habe meine Ernährung so angepasst, das ich neben der radikalen Abnahme auch im großen und ganzen mit weniger Spätdumpings durchs Leben komme. Denn wenn man mal ein Dumping alle Jubeljahre hat ist das irrelevant, wenn man aber 3-4 Mal täglich in eine massive Unterzuckerung rutscht macht das schon ein riesen Unterschied und daraus lernt man.

      Meine Diva ist eine Diva und nicht so pflegeleicht wie man es nach einer Op erwartet hätte. Ich muss mit ihr zusammenarbeiten um gesund zu bleiben und ohne Dumpings durch den Tag zu kommen und das bedeutet bei mir eben ein Verzicht auf Carbs. Aber ich kann auch ein Arsch sein und eben meinen Löffel lecker Böhnchen essen - Nachteil ist natürlich, dass ich einschlafe und einen Zuckerkater durch das anschließende Dumping bekomme.
    • Ich denke, es hängt vom Menschen selbst ab. Wir sind erwachsen und entscheiden, welchen Weg wir gehen. Wie gesagt: ich kann es gut verstehen, wenn man sein Essen abwiegt. Es wird Gründe dafür geben. Manche waren extrem übergewichtig, ihr Leben lang schon, andere haben vielleicht das Vertrauen in sich selbst verloren, wieder andere spüren kein Sättigungsgefühl. Wäre das bei mir so, würde ich vermutlich auch meine Portionen abwiegen, bis ich ein Gefühl dafür entwickelt habe. Es ist auch ein Glücksfall, dass es mir so gut geht. Mein Ziel war es unter anderem, dass Essen nicht mehr mein Denken komplett bestimmt, dass ich nicht mehr auf der Suche nach Essen bin oder Vorräte für Monate im Haus habe. Einiges hat sich aber auch verändert: das Sonntagsfrühstück mit vielen Brötchen, Eiern und Speck war mir früher wichtig! Das ist mir jetzt relativ egal, weil ich Brot und Brötchen nicht mehr mag. Die Prioritäten verschieben sich einfach. Früher war essen das schönste, es bedeutete Entspannung, Glücksgefühle, Befriedigung ( klingt fast wie Sex :D ). Nun gibt es tatsächlich andere Dinge, die mir wichtiger sind. Essen ist nicht mehr mein Hauptthema. Und eben weil ich einen normalen Umgang damit möchte, thematisiere und wiege ich nicht alles. Was mir schmecken könnte, probiere ich. Entweder es geht gut, ich kriege Bauchgrummeln oder ich muss hinterher zuviel pupsen. Bei unerwünschten Reaktionen lasse ich das dann beim nächsten Mal. Diese psychische Entspannung tut unglaublich gut. Aber man muss auch sagen, dass ich großes Glück habe. Nicht bei jedem läuft es so unkompliziert. Und es heißt auch nicht, dass es bei mir ewig so bleibt, es kann sich ja auch ändern.
    • Ich wiege mein Essen auch oft ab und finde dies in keiner Weise krank oder essgestört. Ich halte mich einfach an die Regeln und habe damit mein Ziel sehr weit übertroffen.
      Essgestört war ich vorher. Jetzt nicht mehr.
    • Ich finde es auch nicht krank. Manche wollen eben eine Übersicht haben. Es passen ja von verschiedenen Lebensmitteln unterschiedliche Mengen rein. Frikadelle geht nur ganz wenig, Schmorkohl mit Hackfleisch passte ganz schön viel rein. Ich vermute, der Großteil davon verlässt mich morgen früh wieder :D .
    • Nein, ich höre auch früher auf, wenn ich satt bin. Aber vor der OP waren meine Augen oft größer als mein Magen und in manchen Momenten kontrolliere ich mich einfach von der Menge her, ob ich noch im Rahmen bin. Aber wenn ich die 150 g gegessen habe, dann habe ich definitiv keinen Hunger mehr und um mehr geht es nicht. Ich hatte noch nie ein Gefühl von satt. Ich habe bei der EB gelernt zu fragen, ob ich noch Hunger habe, weil es kein bestimmtes Gefühl für satt gibt, wie beispielsweise Schmerzen.
      Mein mir selbst erklärtes Ziel nach der OP war und ist, dass ich meinen Magen nicht mehr weiten will.
    • Ich wiege mein Essen auch ab, besonders da ich nicht mehr verschwenden möchte als nötig. Denn ich weiß das ich höchstens 120g schaffe. Bei bestimmten Lebensmitteln wie Hackfleisch, weiß ich das ich 100 abwiegen kann, da ich davon keine 120g schaffe.
    • Blutwaldfee schrieb:

      @tina0403 ja etwa das doppelte bis dreifache zum normalen RNY.
      Beim RNY ist der alimentäre Schenkel (das was am Pouch angenäht wird) i.d.R. 150cm lang und dann wird der biliopankreatische der ca. 50cm lang ist festgenäht. Ab dann wird erst verdaut. Bei einer verlängerten biliopankreatischen Schlinge ist der alimentäre Schenkel erst viel weiter unten. Mein Alimentärer fängt somit erst nach 2,25m stillgelegten Darm an und dann sind nochmal 150cm bis der Biliopankreatische angenäht wurde.

      Also sieht es bei mir so aus: Erst der Pouch mit 1. Anastomose, dann ca. 150cm alimentärer Schenkel dann erst kommt eine Anastomose an dem der biliopankreatische Schenkel mit 2,25m zum Restmagen führt und ab der Anastomose fängt auch erst meine Verdauung an.

      Bei einem Omega Loop wird die Biliopankreatische Schlinge nach 150-2,50m hoch zum Pouch gezogen und festgenäht, da gibt es keinen alimentären Schenkel.
      Mir wurde auch vorgeschlagen, dass ich den verlängerten Schenkel beim Magenbypass bekomme, weil ich schon mehr als 20 Jahre Diabetes habe.
      Nach der Operation wurde mir dann aber gesagt, dass ich doch den normalen bekommen habe.

      Weißt du rein zufällig, ob man den Schenkel gegebenenfalls verlängern kann, SOLLTE es dabei bleiben dass ich einfach nicht abnehme?

      Weiß das jemand?

      LG Kerstin
    • Muss nochmal meinen Senf dazugeben, wenn es gestattet ist:

      Als ich den Kontrakt mit dem Teufel für ein neues Leben einging, wurde mir versprochen, dass mit der Teilentfernung des Magens ein gewisses Hormon, mit dem klingenden Namen Ghrelin, zum größten Teil mitentfernt wird und längere Zeit Ruhe geben wird.
      Dieser Gremlin nämlich, oder wie der Dude heißt, ist für Heißhungerattacken verantwortlich. Noch während ich in dem Pentagram saß und unterzeichnete, wurde mir klar – DAS wäre grenzgenial!
      Und so ward es auch geschehen: Der Heißhunger ist weg!

      Seit der OP esse ich nicht mal mehr Fleisch, wobei ich sagen muss, dass mir schon in meiner gesamten Lebensphase die Viecher leid getan haben. Aber meine Gier nach ihren toten Körpern war einfach unersättlich. Ich aß nicht zweimal in der Woche Fleisch wie empfohlen, sondern mindestens zweimal bevor noch der Vormittag um war. Nach der OP habe ich nun kein Verlangen mehr danach, es ist wie ein Gott verdammtes Wunder! Dasselbe gilt für Fisch. Wobei Fisch mochte eh nur paniert mit Majosalat bzw, als Fischstäbchen mit Ketchup.
      Außerdem habe ich keinen Tropfen Alkohol – nicht mal in Hustentropfen zu mir genommen und mit dem Rauchen komplett aufgehört
      Meine Entzugserscheinungen sind inzwischen weg, ich kann nur nicht einschlafen ohne dass mir jemand die Hand hält und das Licht muss anbleiben. Sonst geht’s mir blendend!

      Aber im Ernst: Ich habe tatsächlich mit dem Schlauchmagen keine Gelüste mehr auf Nahrung, für die ich früher getötet hätte. Naja, habe ich ja auch, es waren eben abstrakte Morde. Ich kaufte in Zellophan verpackte Leichen, dessen Tod ich mit meiner Gier in Auftrag gegeben hatte.
      Dank Schlauchmagen ist das aber vorbei.

      Leider hat sich meine Sucht auf Süßes, ich liebe Schokolade, verlagert. Zum Glück habe ich das NOCH recht gut unter Kontrolle. Außerdem macht auch viel meine 3(!)m Schlinge wieder wett. Vielleicht hilft Dir diese Antwort, Kerstin). Das ist der Vorteil meiner sexy Sadie (ich nenne meinen SADI-S sexy Sadie als Verneigung vor dem genialen Beatles Song, in dem Lennon mit dem Maharishi abrechnet). Der Nachteil ist… naja – es gibt einige Nachteile.

      Meine sexy Sadie ist ziemlich krass und kompromisslos, sie ist so ne Art Leder-Rockabilly-braut unter den weißen Debütantinnen am großen Adipositas Abschlussball.
      Dennoch – gegen Suchtverlagerungen/Suchtverhalten hilft keine OP. Ich muss verdammt aufpassen, jeder Bissen den ich verzehre, will wohlüberlegt sein. Nicht mal meine sexy Sadie kann mich vor mir selbst beschützen. - Womit wir beider Kernaussage einiger Vorschreiber sind.