Intermittierendes Fasten 23/1 - OMAD

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    • MrsBrainshaker schrieb:

      Super, viel Erfolg! Such Dir für die ersten 4 Tage tolle Ablenkungen, denn die werden brutal aber es lohnt sich so sehr, durchzuhalten! Weiß nicht, was Du magst, vllt. spannendes Buch oder ins Kino oder in die Sauna gehen?
      Davor habe ich ziemlich Schiss, ich kõnnte aber in die Sauna und vorher einen Kurs machen. Richtig trainieren kann ich wegen einer Armverletzung nicht.

      Hm, wie man da so auf sein Protein kommt, wird ne Nuss, aber das wird sich finden. Ich esse 2 x die Woche ein Stück Fisch und ein Pfund Magerquark mit Beeren oder so.

      Meine Mampfzeit liegt bei 18:30 - 19:30 Uhr. Ich kõnnte morgens einkaufen gehen und Mittags vorkochen. So starte ich erstmal durch. Ich muss 5 Kilo abnehmen und dann das Gewicht halten.
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze:

      Mein Youtube-Kanal: Mit dem Omega Loop von 170 kg auf 60 kg


    • Das hört sich sicher befremdlich an. Aber es liegt wohl auch nicht in der Natur des Menschen, stets Nahrung im Überfluss zur Verfügung zu haben und mehrere Mahlzeiten am Tag zu verzehren. Genetisch sind wir noch immer Höhlenmenschen, die tagsüber mit knurrendem Magen jagen/sammeln und bei Erfolg tüchtig essen, man kann ja nie wissen, ob es am nächsten Tag wieder was gibt. Ich vermute, OMAD ist artgerechter als das heutige Essverhalten?!
    • Ich finde das Konzept sehr interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das mit der Zeit ganz natürlich anfühlt und gerade mit einem Schlauchmagen kann ich mir vorstellen, das zu adaptieren, sobald es ans Gewicht halten geht.

      Ich behalt Euch bis dahin im Auge :zwinker:
      Zeit, dass sich was ändert. :rosen:
    • Grundsätzlich stimmt das mit den Esspausen ja schon. Wenn man sich an Esspausen gewöhnt, dann entwöhnt man sich vom:
      • grasen
      • hält den Blutzuckerspiegel konstant
      • beruhigt auf Dauer auch die ständige Nachdenkerei "was ess ich jetzt"
      Deine Verzweiflung @*Heike* ist für mich echt gut Nachvollziehbar. Wenn man ein gewisses Gewicht erreicht hat, dann will man es auf alle Fälle behalten. Und die Angst wieder dick zu werden ist echt heftig.

      @MrsBrainshaker, es gibt aber schon einen sehr großen Unterschied zwischen Operiert und Nicht-Operiert. Mit einer einzigen Mahlzeit am Tag, kann ein Adipositas-Operierter nie und nimmer auf Dauer alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen.
      Das wird wohl auch als Nicht-Operierter schon ein sehr anspruchsvolles Unterfangen bei einer Mahlzeit am Tag sein.

      Das du mit einer Mahlzeit am Tag den Hunger ein Schnippchen schlägst, das glaube ich dir. Ich kenne das auch noch sehr gut aus meinen Zeiten, als ich regelmässig Heilfasten alle 2 - 3 Jahre gemacht habe. Die ersten Tage der Horror und danach wird der Körper nur so von Glückshormonen geflutet. Das ist schon ein tolles Gefühl, ich weiß das.

      Die Frage ist: ist das gesund?

      Der Blutzuckerspiegel mag damit echt toll in Schach gehalten werden, die Abnahme ist ohne Zweifel großartig damit. Aber was nützt die tollste Abnahme und der stabilste Blutzuckerspiegel, wenn der Körper auf Dauer massiv unterversorgt wird mit Makro- und Mikronährstoffen! Oder nimmt man bei so einer Ernährungsform dann extra Supplimente mit auf, damit das im grünen Bereich bleibt?

      Und gerade bei OneMealAtDay ist es ja extrem wichtig, das man sich richtig, richtig gesund ernährt. um eine möglichst gute Ausbeute an Makro- und Mikronährstoffen zuzuführen. Oder sehe ich das jetzt falsch?
      Wenn man dann einen evlt. ungesunden Essstil beibehält und die Abnahme "nur durch Kaloriendefizit" zu Stande kommt, ohne auf anderes zu achten ..... ich weiß nicht.


      @Frau_vonWegen,
      deine OP ist ja nun noch nicht so lange her .... glaube mir, der jetztige Dauerzustand "ich bin immer satt" ist eben kein Dauerzustand. Ich halte sehr gut auch mal 18 Stunden (aber hier ist der Schlaf mit eingerechnet) ohne Essen aus.
      Im wachen Zustand gerne auch mal 6 oder max. 8 Stunden ohne Essen ... aber spätestens dann meldet sich der Hunger, auch mit Schlauchmagen. Wie sonst soll es auch anders sein. Wenn der Magen leer ist, reiben nun mal die Magenwände aneinander und der Magen knurrt. Ein Zeichen, das er (gesunden) Nachschub braucht, wenn es energiegeladen weitergehen soll.


      Ich stehe dem Konzept OMED eher etwas skeptischer gegenüber. Alleine wegen der ordentlichen Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen. Nicht was die Abnehmerei angeht, da hat OMED garantiert einen durchschlagenden Erfolg.

      Was man bei jeder Art von Intervallfasten berücksichtigen sollte, sind die eigenen Befindlichkeiten. Bei meinem Mann kann man tagsüber zusehen, wie er ab Stunde ca. 5 ohne Essen in den Unterzucker rauscht (Schwindel, Konzentrationsstörung ...) und dringend Nahrung zuführen muss.


      @*Heike*, ich bin hier jetzt mal frank und frei. Ich denke du hast ein großes Problem - und das ist nicht dein Gewicht oder deine Figur - du rennst durch all die extremen Ernährungsarten geradewegs in eine Essstörung. Wobei ich da nicht mal mehr sicher bin, oder du nicht schon längst mittendrin bist. Das bezieht sich in diesem Kontext jetzt nur auf Heike, wohlgemerkt.

      Wenn jemand wegen Unverträglichkeiten eine eingeschränkte Ernährung leben muss, dann ist das immer etwas anderes und dient in so einem Fall der Gesundheit.

      @*Heike*, ich glaube einfach, das dein Körper dir seit Monaten auf Biegen und Brechen mitteilen möchte, das er dieses für ihn (nicht für dich!) niedrige Gewicht (wenn auch BMI-technisch im gesunden Bereich) nicht sein Gewicht ist. Er nimmt jedes einzelne Fitzelchen Nahrung her und bunkert es sofort für ihn selbst und für weitere schlechte Notzeiten. Jetzt möchtest du ihm die nächste Notzeit angedeihen lassen. Ich glaube ehrlich gesagt, du brauchst (auch wenn du das nicht glaubst), sehr wohl psychologische Hilfe. Und zwar nicht wegen Angststörung, Panikattacken oder sonstigen psychischen Problemen. Du hast aus der Ferne betrachtet ein richtige dickes, fettes Problem mit dem Essen und Zunahme. Dein Verhältnis zu Essen, deinem Gewicht und deinem Körper ist echt belastet.

      Ich trau mich das jetzt auch nur schreiben, weil ich wahrscheinlich noch im Halbschlaf bin. Denn eigentlich habe ich überhaupt kein Recht, so eine Ferndiagnose zu geben. Weder als Laie noch als Mensch. Aber ich habe das Gefühl, ich kann von hier aus zusehen, wie deine ganzen verzweifelten Versuche wieder was abzunehmen, den Kreislauf bei dir immer schneller und heftiger werden lassen. Manchmal würde ich dich am liebsten packen, schütteln und fest umarmen gleichzeit. Du bist mir auf die Ferne in den letzten Jahren echt ans Herz gewachsen und das dann immer wieder zu lesen - das tut irgendwie auch dem Herzen weh. Meinem zumindest....


      Ich wünsche dir wirklich von Herzen, das du Frieden machen kannst mit der ganzen extremen Ernährungsweise, irgendwelchen Diäten, Zahlen auf der Waage und dem ganzen BlaBlaBlubber. Das ist eh ein verdammt harter Weg, in dem Bereich Frieden zu machen. Ich bin immer noch dabei. An manchen Tagen läuft es richtig gut und andere Tage wiederum sind dann zum Kotzen.
    • Hier prallen halt gerade zwei Welten aufeinander: operiert und nicht operiert. Für einen nicht operierten die vielleicht auch recht große Mengen essen kann mag das in Ordnung sein, ein operiert der nur überschaubar essen kann, ist halt eine andere Geschichte.
      Wenn ich mir überlege von max 200g Portionen 23 Stunden ausreichend versorgt zu sein, bekomme ich für mich nur die Antwort Nährstoffunterversorgung ist vorprogrammiert.
      Für operierte halte ich diese Form des Intervallfastens für nicht gesund, aber jeder muss seinen eigene Weg gehen.
    • Also eher eine moderatere Form des Intervallfastens? Ich liebäugele auch mit 10/14 bzw. 8/16, das lässt sich sicher auch operiert machen.

      Ich schau erst einmal, was auf mich zukommt. Ich gleite jetzt momentan schon ein bisschen ab und habe ständig Sorge, dass ich zu viel/das falsche esse. Das muss ich im Auge behalten, denn schon bei meiner letzten großen Abnahme ohne OP bin ich fast in eine Essstörung gerutscht. Vielleicht sollte ich solche Intervallkonzepte generell sein lassen.
      Zeit, dass sich was ändert. :rosen:
    • Ich würde mir so kurz nach der OP noch keine Gedanken zum Intervallfadten machen. Komm doch erst einmal in einer normalen operierten Ernährung an. Behalte dies als Stellschtiabe für dich im Kopf. Meine EB hat auch abgeraten. Vor allem wenn man bedenkt, dann man eh über Nacht eine längere Pause macht.
    • Geht mir ähnlich wie den Vorredner. Liebe Heike, ich verstehe genau wo Du stehst und warum etwas neues ausprobieren willst, was dann endlich funzt.
      Nur einmal essen am Tag ist echt wenig, aber ich glaube, dass unser unglaublicher Körper in der Lage ist, sich an ein solches Konzept anzupassen.
      Aber als Magenbypässler? Wirklich? Was ist dann der Plan? Entsprechend des Magenvolumes dann in einer Stunde landsam 500g essen? Damit Nährstoffe und Einweiss abdecken?
      Ich bin sehr gespannt, was Du berichtest.
    • @StraightOn, ja, ich nehme NEM, um mit allem versorgt zu sein, das mache ich seit Jahrzehnten, unabhängig von OMAD, zum einen, weil schon mein Vater mir dies vorgelebt hat, zum anderem, weil ich Pescetarier bin und kein Fleisch esse.

      Zutreffend ist der Hinweis auf operiert vs. nichtoperiert. Meine Mission ist ja, noch Überlegende dahingehend beeinflussen zu können, erstmal OMAD zu probieren, operieren lassen können Sie sich notfalls immer noch. In meinem Umfeld und zunehmend auch hier sind so Viele tlw. Mehrfachoperierte mit zerschnittenen ehemals gesunden Verdauungsorganen, OP-bedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen und allen Kilos inkl. Bonus wieder drauf. Mein Herz blutet für diese Menschen, kein Witz!

      Darüber hinaus bestärken meine persönlichen Erfahrungen mit OMAD im Selbstversuch den Verdacht, dass Binge Eating und die Psychoschiene, auf die viele gern geschoben werden, in Wirklichkeit eine simple biochemische Reaktion, nämlich Insulinschaukel bzw. Zuckersucht sind, man doktert folglich jahrzehntelang erfolglos an einer unzutreffenden Verdachtsdiagnose herum und im Gesundheitswesen wird an der falschen Stelle Geld ausgegeben, man kann die Menschen doch nicht operieren und dann mehr oder weniger ihrem Schicksal überlassen.

      Flächendeckend könnte hier nur der Staat mit rigoroser Aufklärung und entsprechendem Ernährungs-Unterricht eingreifen. Das wird aber so schnell nicht passieren, siehe Nahrungsmittellobby und OP-Maschinerie usw., da bleiben jedem Mitdenkenden nur die Hilfe zur Selbthilfe und der gesunde Menschenverstand.

      Ich betone dabei, dass ich hiermit Menschen wie mich, sagen wir bis BMI 45 ohne oder mit leichten Begleiterkrankungen, meine, schwerere und kranke Fälle gehören selbstverständlich in gute (!!) ärztliche Behandlung. Und die gibt es hier nicht flächendeckend, was man an den zahlreichen schlechten Erfahrungen und Wiederzunahmen erkennen kann.

      Euch allen einen schönen Tag der deutschen Einheit❤
    • Hallo und danke für die Statements. Ich fasse mich kurz

      Ich esse pro Mahlzeit locker 800 g Eintopf, eine Banane und ein High Protein Pudding für ein Sättigungsgefühl, damit komme ich locker auf meine Makros und Mikros und ich nehme ja noch WLS Primo. Ich brauche eine Variante, wo ich mal satt bin. Jetzt mit den Mahlzeiten über den Tag bin ich immer hungrig und ich nehme ja auch zu. Bir bleibt also gar nichts anderes übrig als zu so einem Mittel zu greifen

      Atkins hat auch geklappt, kann ich aber nicht ehr ertragen. Man wird Montag bzw. morgen sehen wie ich zurecht komme. Das mein Körper zum Setpoint will, kann ja sein, aber der kann mich mal :arschwackeln:
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze:

      Mein Youtube-Kanal: Mit dem Omega Loop von 170 kg auf 60 kg


    • Liebe ms Brainshacker
      Ich weiß nicht ob ich wirklich die Wahl gehabt habe nicht in die Binge Eating Störung zu rutschen ich war glaube ich 4 oder 5 Jahre alt ich weiß nicht ob ich da schon so viel über schwankende Blutzucker Spiegel gewusst habe das es für mich einfacher gewesen wäre nicht da rein zu kommen. Was es vielleicht verhindern hätte wäre die Liebe der Eltern gewesen aber das ist und bleibt Wunschdenken ich habe mich mittlerweile mit verschiedenen Therapien da raus gekämpft bin zweimal operiert aber ohne OP glaube ich nicht das ich noch am leben wäre. Liebe Grüße