Bauchgurt -> Erstes mal ablegen und Entwöhnung

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    • Bauchgurt -> Erstes mal ablegen und Entwöhnung

      Guten Morgen,
      Ich stecke ja jetzt seit über 3 Wochen 24 Stunden täglich in meinem Bauchgurt. Dieser wird nur geöffnet (im Liegen) wenn ich die Pflaster Wechsel.

      Ich fühl mich total überfordert, wenn der Druck weg ist. Ich darf ja immer noch nicht duschen (bis die Wundheilungsstörungen zu sind).

      Ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung, wie ich das jemals hinbekomme, ohne den Gurt aufzustehen und auch noch zu duschen. Ich hab Angst das mein Kreislauf da nicht mitmacht (was dann 4 Wochen nach OP eher unwahrscheinlich ist).

      vielleicht mach ich den einfach erstmal ne Zeit lang ziemlich locker bevor ich ihn ablege?

      Und dann frag ich mich, wie das nach 6 Wochen wird. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich bei der ersten BDS vor 6 Jahren entwöhnt habe und wenn ja wie?

      Mir macht das echt Sorgen. Wie habt ihr das gemacht? Fühl mich total überfordert und würde gefühlt am liebsten nie mehr aus dem Gurt raus
      Liebe Grüße

      Sabse

      22.10.2013 Magenbypass-OP mit 142 kg

      WHO´s:
      10/2015 -> 1. Bauchstraffung (Nachstraffung erforderlich)
      08.10.2018 -> Bruststraffung und Liposuktion beider Oberschenkel
      12.03.2019 -> Oberschenkel- und Oberarmstraffung
      13.09.2021 -> 2. Bauchstraffung
    • Ging mir tatsächlich auch so. Am besten habe ich mich gefühlt wenn der Gurt ganz eng geschnallt war. Nach dem Duschen so schnell wie möglich wieder umschnallen. Die Vorgabe vom Krankenhaus war, dass ich den Gurt 6 Wochen 24/7 tragen soll und danach nur noch tagsüber bei körperlicher Belastung und natürlich Sport. Es hat mich schon Überwindung gekostet, ihn nachts nach 6 Wochen nicht mehr zu tragen.
      Als ich den Vorbesprechungstermin für die Arme hatte und - weil auch Autofahren noch für mich zu den Belastungen gehörte - den Gurt dann immer noch trug, habe ich einen Rüffel vom Chefarzt bekommen. Er sagte, dass beim Tragen des Gurtes dauerhaft sich die Muskulatur zurückbildet, da sie eben nicht beansprucht wird. Das Risiko wollte ich dann doch nicht eingehen - Sicherheitsgefühl hin oder her -, weil die so schön modeliert wurden. :D Mein whatever-pack will ich behalten, daher habe ich meinen Gurt von einer Minute auf die andere komplett verbannt. Hat aber echt Überwindung gekostet, mittlerweile vermisse ich ihn jedoch gar nicht mehr.
      Höchstgewicht: 204,0 kg (BMI 69)
      OP-Gewicht: 172,0 kg
      aktuelles Gewicht: 66,6 kg (BMI 22,6)
    • Ach das beruhigt mich, dass ich da nicht alleine bin :)

      Die ersten Tage war es komisch, den anzuhaben, die ersten Tage wird es komisch, wenn er weg ist.

      Ich hab irgendwie im Kopf, mein Kreislauf wird versagen, sobald ich ihn ausziehe (so wie die Damen früher ihre sauengen Korsetts trugen und beim lösen wurden die ohnmächtig….ich weiß, das is Käse, so eng ist der Bauchgurt ja nicht geschnallt).

      Man man man….also manchmal bin ich einfach voll der Psycho :zwinker:

      Ich bin ja froh wenn ich den irgendwann ablegen kann, weil das ja bedeutet, ich hab es endgültig überstanden.

      Hab mir schon ein paar neue shapeware Unterhemden gekauft, ich möchte nicht von 100 auf 0 gehen, wenn es soweit ist.
      Liebe Grüße

      Sabse

      22.10.2013 Magenbypass-OP mit 142 kg

      WHO´s:
      10/2015 -> 1. Bauchstraffung (Nachstraffung erforderlich)
      08.10.2018 -> Bruststraffung und Liposuktion beider Oberschenkel
      12.03.2019 -> Oberschenkel- und Oberarmstraffung
      13.09.2021 -> 2. Bauchstraffung
    • Ich hatte auch das Gefühl des Verlustes eines lieb gewordenen Accessoires. Ein seltsames Gefühl, wenn ich heute drüber nachdenke. Ich habe es abends auf dem Sofa immer mal für 1 bis 2 Stunden ausgezogen. Dann, nach 1 bis 2 Wochen nachts und dann habe ich es morgens später angezogen und abends früher aus. Gar nicht mehr angezogen hab ich ihn erst auf dem Weg ins KH zur Oberarmstraffung, also etwa 9 Wochen danach. Aber wahrscheinlich auch nur, weil ich ins KH gegangen bin. Sonst hätte ich ihn vielleicht noch länger angehabt. Hatte mich damit wohlgefühlt.
    • Ich habe mich die erste Zeit jeweils "schutzlos" ohne Kompressionswäsche oder den Gurt gefühlt.
      Ich hatte immer Angst, das die Nähte ohne so kompromierende Wäscheteile wieder aufgehen oder reißen könnten. Horrorvorstellungen die ich mir auch noch gut bildlich ausmalen konnte. ;(

      Ich habe meine Gurte, Kompressionswäsche auch immer in mehrmaliger Absprache mit meinem Chirurgen stundenweise runter. Autofahren hatte ich sie länger dran, als ich gebraucht hätte.
      Ich hatte einfach Angst, wenn gebremst wird, das der Gurt da so schnell und hart einschneidet, das was mit dem Wundnähten passieren könnte.

      Ich habe dann in Absprache mit meinem Chirurgen quasi in Raten entwöhnt. Aus medizinischer Kompression sind irgendwann so Schlankstützteile geworden. Die kann man
      ja auch in unterschiedlichen Kompressionsstärken kaufen. Sie gaben mir damals ein gutes Sicherheitsgefühl, ich bin glaube ich so mit der mittleren Kompression eingestiegen.

      Und ich habe lange Zeit Kompressionswäsche (also die normale, nicht die medizinische) beim Sport getrage. Also über Monate, um genau zu sein. Es hat nicht geschadet und ich
      habe mich einfach viel besser darin aufgehoben gefühlt.

      Was den Kreislauf und Dusche anging. Ich habe die ersten Mal die Dusche links liegen lassen und mich auf den Badewannenrand gesetzt. Das war zwar eine kleine Sauerei, weil etwas Wasser am Boden war.
      Aber so war es mir lieber. Ich habe das auch nur ein oder zweimal gemacht, danach war ich dann regulär in der Dusche. Aber beim Bauch war mir das echt lieber. Brust und Po / Oberschenkel war die Dusche
      von Beginn an erste Wahl.

      Weiterhin alles Gute für deine Wundheilung. Und gewöhn dich einfach in deinem Tempo um, das wird auf alle Fälle!
      Meiner Muskulatur hat das Tragen von Schlankstütz nicht nachteilig geschadet, da ich ja 2 mal die Woche Krafttraining mache.
    • Danke für eure Antworten :drueck:

      Irgendwie war der Gedanke des Unwohlseins bei Brust, Beinen und Armen nicht so existent. Da bin ich aus den Klamotten raus und war duschen. Hier stell ich mich wohl ein bisschen mehr an, weil das mehr Wundfläche ist.

      Aktuell darf ich ja eh noch nicht raus. Aber meine kleinen Problemstellen heilen echt gut, ich denke in 10 Tagen geh ich duschen.

      @StraigthOn das ist ne super Idee mit dem Badewannenrand. Das werd ich vielleicht auch so machen.

      Grundsätzlich lässt mich mein Arzt eh nach 6 Wochen nicht aus dem Mieder, ich weiß noch bei der ersten BDS waren es 8 Wochen, dann durfte ich nachts ohne Mieder schlafen, tagsüber hatte ich das 10 Wochen an. Dann bin ich auf Shapeware umgestiegen.

      Ich denke, dass werd ich diesmal auch so machen.
      Liebe Grüße

      Sabse

      22.10.2013 Magenbypass-OP mit 142 kg

      WHO´s:
      10/2015 -> 1. Bauchstraffung (Nachstraffung erforderlich)
      08.10.2018 -> Bruststraffung und Liposuktion beider Oberschenkel
      12.03.2019 -> Oberschenkel- und Oberarmstraffung
      13.09.2021 -> 2. Bauchstraffung
    • Shapeware habe ich auch noch ab und an, schon allein wegen der Haut im Rücken, die wird dann noch ein wenig besser modeliert und ich mag mittlerweile gerne recht figurbetont.
      Und bei den Beinen sowieso. Die müssen ja auch noch............
      Höchstgewicht: 204,0 kg (BMI 69)
      OP-Gewicht: 172,0 kg
      aktuelles Gewicht: 66,6 kg (BMI 22,6)
    • Ich hab vor der jetzigen BDS auch viel Shapeware getragen. Gerade beim reiten hatte ich sonst einfach Schmerzen, wenn das nicht festgehalten wurde.

      Das ist mir jetzt aber alles zu groß. Daher die Neubestellung.
      Liebe Grüße

      Sabse

      22.10.2013 Magenbypass-OP mit 142 kg

      WHO´s:
      10/2015 -> 1. Bauchstraffung (Nachstraffung erforderlich)
      08.10.2018 -> Bruststraffung und Liposuktion beider Oberschenkel
      12.03.2019 -> Oberschenkel- und Oberarmstraffung
      13.09.2021 -> 2. Bauchstraffung
    • Ich genieße es in der Tat ohne Shapewear figurbetonte Sachen zu tragen. Ich war gestern nach meiner Nachsorge in Größe S shoppen und Unterwäsche in 36/38 (sorry, musste ich kurz erwähnen, weil ich Pipi in den Augen hatte). Dann muss allerdings auch der BH topp sitzen, denn sonst kriecht da noch der Hautüberschuss an den Seiten raus.
    • Ich kann das nachvollziehen. Sowas von. :thumbsup:
      Bei mir ist leider noch so viel Haut am Rücken und an der Seite der Brüste und bei den Beinen fällt´s halt bis auf die Knie runter und das sieht man schon in engen Jeans.
      Höchstgewicht: 204,0 kg (BMI 69)
      OP-Gewicht: 172,0 kg
      aktuelles Gewicht: 66,6 kg (BMI 22,6)
    • Ich hab mich auch nur halbiert. Bei dir ist da ja auch noch ordentlich mehr passiert. Aber das wird noch. Bei engen Jeans sind bei mir auch die Beine und vor allem der Po ein Problem. Aber ich liebe Strickkleider. Vorallem jetzt bei dieser Jahreszeit. Da kann man diese beiden Schwachstellen gut kaschieren.
    • Ja, tatsächlich mehr als gedrittelt.
      Kleider und Röcke mag ich auch, aber da auch immer mit Shape-Leggings und mal gerne Stiefel (die ich zu kriege, keine Weitschaft..............), dann aber auch mal gerne Mini dazu.
      Aber bis ich mal alles hinter mir habe, trickse ich noch eine Weile. :D
      Höchstgewicht: 204,0 kg (BMI 69)
      OP-Gewicht: 172,0 kg
      aktuelles Gewicht: 66,6 kg (BMI 22,6)