Empfehlung für Eisenpräparate

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    • @Nevertheless

      Eine Infusion sollte man nur dann in Erwägung ziehen, wenn der Ferritinwert im Keller ist und auch nur dann ist eine Infusion die Behandlung der Wahl. Lass doch zuerst einmal deinen Eisenstatus (speziell das Ferritin) checken, bevor du solche Behandlungsformen auch nur ins Auge fasst. Als Prophylaxe für einen eventuell zu erwartenden Eisenmangel ist das nicht gedacht. Ich habe jahrelang kein Eisen substituiert, weil mein Wert konstant hoch war.
    • Die Infusionen werden ja auch nur bei einem manifesten Eisenmangel oder Eisenmangelanämie verabreicht. Das ist auch richtig so, die sind ja auch nicht ganz ohne, von den möglichen Nebenwirkungen her.


      Ich denke, wenn so ein Mangel durch eine bariatrische OP entsteht, kommt es darauf an, ob man einen Schlauchmagen oder Bypass hat. Beim Schlauchmagen ist der Darm ja noch vollständig da, also sollte man Eisen oral aufnehmen können. Beim Bypass ist es ja oft so, dass das eben nicht mehr geht. Bei mir zum Beispiel. Da gibt es langfristig keine Alternative zur Infuison.
      Liebe Grüße, Sabse

      22.10.2013 Magenbypass-OP mit 142 kg -> 74 kg abgenommen

      WHO´s:
      10/2015 -> Fettschürzenresektion
      08.10.2018 -> Bruststraffung und Liposuktion beider Oberschenkel
      12.03.2019 -> Oberschenkel- und Oberarmstraffung
      13.09.2021 -> Bauchstraffung
    • Bei mir waren es auch die Multivitaminpräparate von fitforme, die starke übelkeit verursacht haben. benutze seitdem centrum a bis zink lutschtabletten die sind super :)
      14.10.2020 Beginn Diätphase vor OP (178,1KG)
      29.10.2020 OP-Tag (169,3KG)
      17.11.2020 (158,1 KG) -20 KG
      03.01.2021 (147,9) - 30 KG

      !UHU! 05.08.2021 !UHU!
      !99,8 KG - -78,3KG !
    • Eieninfusionen der 3. Generation haben keine Nebenwirkungen, wenn sie richtig angewendet werden und kein Risiko der Eisenüberladung aufgrund der Wirkmechanik ohne Sauerstoffreaktion. Wer aber einen HB von 16 hat und volle Eisenspeicher, kann sich das Geld natürlich sparen. Das Gute ist, dass sie sowohl Eisen bilden als auch Eisenspeicher füllen, sozusagen hybrid im Gegensatz zu den alten Stufenpräperaten. Klar erzählt jeder Hausarzt, dass die alten viel sicherer wären, daran verdient er mehr für das Anlegen der (häufigen) INfusionen und das Präparat belastet kaum das Budget. Die neuen Produkte schlagen mit 400 Euro zu Buche und bringen nur 25 Eure fürs spritzen. Einfacher Businesscase. Ich gönne mir nach jeder WHO Ferinjekt, dann ist der Kreislauf nach 3 Tagen wieder top und die Rekonvaleszenz geht viel schneller.
    • Neu

      @Monastiraki Ich hoffe, ich habe hier keinen falschen Eindruck erweckt. Ich möchte mir nicht eigenmächtig Infusionen verordnen. ;-) Im Dezember habe ich meinen Termin zur Blutabnahme, danach wissen wir mehr. Mein Doc ist leider nur etwas unbeholfen bei Schlauchmagen-Patienten, daher möchte ich gerne vorbereitet in das Gespräch gehen.

      Der Rotbäckchen Saft funktioniert derzeit ganz gut. Habe mir nun noch eine Variante von Doppelherz zugelegt, der etwas besser dosiert ist. Mal sehen, ob der auch klappt.

      Multis bekomme ich nach wie vor nicht runter. <X Da versuche ich als nächstes das Citrus Splash von Celebrate. Ich hoffe, dass ich das vertrage ansonsten gehen mir wirklich die Ideen aus.
    • Neu

      Nevertheless schrieb:

      Ich hoffe, ich habe hier keinen falschen Eindruck erweckt.
      Nein nein, keine Sorge. Aber Eiseninfusionen sollte man nur dann in Erwägung ziehen (vor allem von ärztlicher Seite), wenn es dafür auch einen Grund gibt. Bei @Schnutzelchen gab es nach einer plastischen OP eine Indikation, weil da der Blutverlust doch erheblich sein kann. Aber nur, weil du aktuell Probleme mit der Substitution hast, ist das jetzt (noch?) kein Thema. Gut möglich, dass du in ein paar Monaten die normalen Präparate, die jetzt Übelkeit verursachen, nehmen kannst. Du bist noch recht frisch operiert. Das kann sich noch ändern. Sonst würde ich auf jeden Fall Ferrinject wählen. Kurze Infusionsdauer, gut verträglich im Vergleich zu den herkömmlichen Infusionen. Die müssen in Serie gegeben werden, dauern ewig und müssen gut überwacht sein, dass die Infusion auch in die Vene geht. Eisen ist nämlich ziemlich mies, wenn es ins Gewebe diffundiert. Die Venen lieben Eisen übrigens auch nicht. Also besser kurz als mehrmals lang.