Diabetes & Magenbypass?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Diabetes & Magenbypass?

      Hallo zusammen. Ich habe für 5. Jänner 2022 meinen OP-Termin bekommen. Von allen Voruntersuchungen gab es das OK, auch im Krankenhaus wurde mir beim Erstgespräch Blut abgenommen, das hat auch alles gepasst.

      Jetzt musste ich für die OP-Freigabe nochmal Blut abnehmen lassen und dort ist mein Langzeitzucker nun plötzlich viel zu hoch und laut meiner Hausärztin bin ich Zuckerkrank und der Internist der mir die OP-Freigabe geben kann (Termin bei dem habe ich am 27.12.) wird dies aufgrund des Laborberichts vielleicht nicht tun, sagt die Hausärztin.

      Hat jemand da vielleicht Erfahrung?

      Es kann doch nicht ernsthaft sein, dass man von jeder Stelle das OK bekommt und dann plötzlich, so kurz vor dem Ziel, gestoppt wird.
    • Warum sollte das ein Grund sein die OP nicht zu genehmigen? Gerade wenn man Diabetes hat, macht doch die OP Sinn. Wie hoch ist denn dein Wert? Hatte einen grenzwertig Wert und auch einen Schlauch bekommen.
    • happyroni schrieb:

      Warum sollte das ein Grund sein die OP nicht zu genehmigen? Gerade wenn man Diabetes hat, macht doch die OP Sinn. Wie hoch ist denn dein Wert? Hatte einen grenzwertig Wert und auch einen Schlauch bekommen.
      Laut letztem Befund:
      Glucose (nüchtern): 153
      Langzeitzucker HbA1c: 7,5

      Anette85 schrieb:

      Magenbypass und Diabetes schließen sich nicht aus. Gerade bei Diabetes ist der Magenbypass ein probates Mittel um dem Diabetes zu behandeln.

      Das hatte ich eben auch gelesen, weshalb ich auch so überrascht bin.
    • Gerade weil ich Diabetekerin war bekam ich den Bypass. Mit durchaus ähnlichen Werten. Darum operiert man den doch.............Naja, auch. Tatsächlich hat mich meine Diabetologin ins AZ geschickt.
      Schon im Krankenhaus konnte ich die Medikamente absetzen und mittlerweile bin ich sehr zuverlässig bei 4,5 bis max. 5,1.
      Wie überaus unwissend doch irgendwie Hausärzte sein können. Hoffen wir mal, dass dein Internist mehr Fachwissen aufweist.
      Höchstgewicht: 204,0 kg (BMI 69)
      OP-Gewicht: 172,0 kg
      aktuelles Gewicht: 66,6 kg (BMI 22,6)
    • Sahnestueck schrieb:

      Gerade weil ich Diabetekerin war bekam ich den Bypass. Mit durchaus ähnlichen Werten. Darum operiert man den doch.............Naja, auch. Tatsächlich hat mich meine Diabetologin ins AZ geschickt.
      Schon im Krankenhaus konnte ich die Medikamente absetzen und mittlerweile bin ich sehr zuverlässig bei 4,5 bis max. 5,1.
      Wie überaus unwissend doch irgendwie Hausärzte sein können. Hoffen wir mal, dass dein Internist mehr Fachwissen aufweist.
      Danke für deine Antwort. Ich hoffe auch sehr, dass mein Internist mehr weiß als die Hausärztin ja..
    • Nach meiner Bypass-OP war meine 10jährige Insulinkariere nicht mehr aktuell, mit 1000mg Metformin, steuere ich heute meinem Langzeitwert von 6,1 bis 6,4.

      :zwinker: Sigrid
    • Auch bei mir war der erhöhte Langzeitwert - bei der letzten Messung bei 9! und der damit drohende Beginn Insulin nehmen zu müssen, der auschlaggebende Grund die Op endlich zu machen.
      Nun muss ich seit der OP weder Metformin (1000) noch Bluthochdruckmittel nehmen.
      In der ersten Januarwoche bekomme ich wieder Blut abgenommen und den Langzeitwert wieder ermittelt. Ich bin sehr gespannt.
    • Neu

      Bei meiner letzten Blutuntersuchung, deren Ergebnis ich am 13.1.22 erfahren habe, hat mit meine Ärztin mitgeteilt, dass ich nun mit einem Wert von 5,9 nicht mehr als Diabetikerin gelte... ich bin so glücklich.
      Seit der OP habe ich ja kein Metformin mehr genommen, aber es nun, sozusagen schwarz auf zu haben ist spitze. :-)

      LG Sammy