Freestyle libre Krankenkasse Genehmigung?

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    • Freestyle libre Krankenkasse Genehmigung?

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      Hallo,
      ich war heute bei meine Diabetologen und hab sie gebeten mir doch bitte nochmal für ein Jahr freestyle libre aufzuschreiben, da ich vermehrt spät dumpings bekomme . Sie wollte es mir eigentlich nicht aufschreiben, da ich kein insulin mehr nehme. Durch bieten hat sie es mir doch aufgeschrieben mit dem Hinweis "nach Genehmigung der Krankenkasse". Sie meinte ich soll bei der Krankenkasse anfragen ob sie es genehmigen und erst dann das Rezept bei der Firma libre einreichen. Hat jemand deswegen Erfahrung mit der Krankenkasse? Wie soll ich am besten vorgehen. Am Ende hat sie mir auch noch gesagt, macht kein Sinn mehr das ich noch weiter zu ihr komme, da ich kein Diabetes mehr habe. Ich soll meine blutwerte beim Hausarzt machen lassen. Auch meine Schilddrüsenwerte.
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      @Steve25
      Wenn du nachweisen kannst, dass du vermehrt Spätdumpings hast (Ernährungstagebuch und der jeweilige Blutzucker vor und zweimal nach dem Essen) - wird dir als erstes nahe gelegt deine Ernährung umzustellen - Kohlenhydrate zu reduzieren. Wenn du dann immer noch Dumpings hast - solltest du es genehmigt bekommen. Es ist schwerer zu bekommen als wenn du Diabetes mit Insulin hättest. I.d.R. sollte bei Dumpings das blutige messen reichen. Das wurde mir schon vor der OP nahe gelegt.

      Ich habe ja die alimetäre Hypoglykämie (Diagnose war 12.2020 - 2 Monate nach der Op) und trage das Dexcom G6 System.
      Auf meinem 1. Rezept für das Dexcom G6 System stand auch "nach Genehmigung der Krankenkasse", da es nach bariatrischen OPs eigentlich nicht verordnet wird außer man hat weiterhin Diabetes oder eben Hypos.

      Wichtig ist die Diagnose/Therapieform die auf dem Rezept steht nur dann kann es genehmigt werden.

      Bei mir steht immer als Diagnose: E14.91 (nicht näher bezeichnetes Diabetes ohne Komplikationen mit Entgleisungen) alimentäre Hypoglykämie infolge der bariatrischen Op 10/2020; Blutzuckerentgleisungen 15-215mg/dl
      Therapieziel: Reduktion massiver Hypoglykämien; Verbesserung postprandiale BZ-Werte

      Man schickt das Rezept zu Libre oder Dexcom und die reichen das bei der Kasse ein, wenn du keine Genehmigung bekommst - musst du entweder in der Wiederspruch gehen oder Blutig messen.

      Mein Hausarzt hat mit mir zusammen Anträge fertig gemacht und ich habe es nun bis zum 31.12.23 ohne weitere Probleme genehmigt bekommen.
      Ich muss einfach nur die Folgerezepte und ggfs. den Mehrbedarf bei Dexcom einschicken und bekomme meine Sensoren und Transmitter innerhalb von 3-4 Tagen zugesendet.
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      Ich habe ihn mit Spätdumpings nicht bekommen. Das AZ und auch dercDiabetologe haben direkt gesagt zahlt fie kk nicht.
      Bei Spätdumpings muss die Ernährung umgestellt werden, Zucker und kh meiden und dann bei Bedarf mit normaler Messung regelmäßig nachmessen. Aber such ein Sensor ersetzt nicht fie Ernährungsumstellung
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      @*Heike* bei Libre mit Sicherheit kommt aber auf das Modell an aber das Rezept wird trotzdem von der Kasse geprüft bevor man etwas bekommt und das dauert.

      Besser man schickt es direkt an die Firma. So mache ich das mit meinem Rezept für die Dexcom Sensoren und Transmitter auch. Ich habe eine Jahresverordnung und bekomme alle 2½-3 Monate ein Päckchen mit 9 Sensoren und einem Transmitter. Wenn ich mehr brauche bekomme ich ein extra Rezept vom Arzt mit der Begründung warum ich x Sensoren/Transmitter zusätzlich brauche.

      Es ist halt teuer und die Kassen tragen das bei einer bariatrischen Op nicht gerne, weil es eigentlich nicht nötig sein sollte.
      Libre 2 kostet wohl pro Monat ca. 120€.
      Libre 3 um die 170-180€ pro Monat.
      Dexcom G6 kostet pro Monat 213€.
      Das summiert sich wenn es sich um reine Dumpings durch "falsche" Ernährung handelt (keine Unterstellung oder so aber Bypässler müssen oft aufpassen).
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      Blutwaldfee schrieb:

      @Steve25
      Wenn du nachweisen kannst, dass du vermehrt Spätdumpings hast (Ernährungstagebuch und der jeweilige Blutzucker vor und zweimal nach dem Essen) - wird dir als erstes nahe gelegt deine Ernährung umzustellen - Kohlenhydrate zu reduzieren. Wenn du dann immer noch Dumpings hast - solltest du es genehmigt bekommen. Es ist schwerer zu bekommen als wenn du Diabetes mit Insulin hättest. I.d.R. sollte bei Dumpings das blutige messen reichen. Das wurde mir schon vor der OP nahe gelegt.

      Ich habe ja die alimetäre Hypoglykämie (Diagnose war 12.2020 - 2 Monate nach der Op) und trage das Dexcom G6 System.
      Auf meinem 1. Rezept für das Dexcom G6 System stand auch "nach Genehmigung der Krankenkasse", da es nach bariatrischen OPs eigentlich nicht verordnet wird außer man hat weiterhin Diabetes oder eben Hypos.

      Wichtig ist die Diagnose/Therapieform die auf dem Rezept steht nur dann kann es genehmigt werden.

      Bei mir steht immer als Diagnose: E14.91 (nicht näher bezeichnetes Diabetes ohne Komplikationen mit Entgleisungen) alimentäre Hypoglykämie infolge der bariatrischen Op 10/2020; Blutzuckerentgleisungen 15-215mg/dl
      Therapieziel: Reduktion massiver Hypoglykämien; Verbesserung postprandiale BZ-Werte

      Man schickt das Rezept zu Libre oder Dexcom und die reichen das bei der Kasse ein, wenn du keine Genehmigung bekommst - musst du entweder in der Wiederspruch gehen oder Blutig messen.

      Mein Hausarzt hat mit mir zusammen Anträge fertig gemacht und ich habe es nun bis zum 31.12.23 ohne weitere Probleme genehmigt bekommen.
      Ich muss einfach nur die Folgerezepte und ggfs. den Mehrbedarf bei Dexcom einschicken und bekomme meine Sensoren und Transmitter innerhalb von 3-4 Tagen zugesendet.
      Auf meinem Rezept steht folgendes drauf. Diabetes mellitus Typ 2. Z. n. Magenbypass mit spätdumping ( rezidivierende nächtliche Hypoglykämien) nach Genehmigung der Krankenkasse
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      @Steve25 wenn dein Diabetes durch den Bypass "geheilt" ist darf das auch nicht drauf stehen.
      Die Diagnose ist nicht gut beschrieben, da wird dich die KK vermutlich anschreiben und dir eine Ernährungsumstellung nahe legen da Spätdumpings durch die vermehrte Aufnahme von Kohlenhydraten verursacht werden. Gerade abends sollte man - wenn man zu Dumpings neigt - auf jede Art von Kohlenhydraten verzichten.

      Außerdem muss ein Therapieziel angepeilt werden. Die Krankenkassen sind bei diesen Preisen sehr genau.

      Wurden deine Nieren kontrolliert? Rezidivierende Hypos können durch eine eingeschränkte Nierentätigkeit auftreten. Das muss abgeklärt werden. Aber auch da wird die Ernährung umgestellt.

      Im Grunde wirst du entweder eine Ernährungsumstellung machen müssen oder der Bypass muss umgebaut werden.

      Zu den nächtlichen Dumpings was isst du denn so?
      Ich meine einen typischen Tag.
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      Blutwaldfee schrieb:

      @Steve25 wenn dein Diabetes durch den Bypass "geheilt" ist darf das auch nicht drauf stehen.
      Die Diagnose ist nicht gut beschrieben, da wird dich die KK vermutlich anschreiben und dir eine Ernährungsumstellung nahe legen da Spätdumpings durch die vermehrte Aufnahme von Kohlenhydraten verursacht werden. Gerade abends sollte man - wenn man zu Dumpings neigt - auf jede Art von Kohlenhydraten verzichten.

      Außerdem muss ein Therapieziel angepeilt werden. Die Krankenkassen sind bei diesen Preisen sehr genau.

      Wurden deine Nieren kontrolliert? Rezidivierende Hypos können durch eine eingeschränkte Nierentätigkeit auftreten. Das muss abgeklärt werden. Aber auch da wird die Ernährung umgestellt.

      Im Grunde wirst du entweder eine Ernährungsumstellung machen müssen oder der Bypass muss umgebaut werden.

      Zu den nächtlichen Dumpings was isst du denn so?
      Ich meine einen typischen Tag.
      Es kommt drauf an. Morgens und Mittags eiweiß haltige Sachen. So 2-3 mal die Woche gibt es abends auch mal Reis mit Gemüse. Oder auch mal Nudeln. Alle 2-3 Tage gibt es abends Melonen.