Was habe ich Heute nur für mich getan?

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    • Waterbottle schrieb:

      Ich hab mir nochwas gegönnt, ich hab meinen Schrank nochmal ausgemistet.....erwähnte ich, das ich ausmisten liiiiieeeebe???? Ich finde ausmisten so herrlich entspannend!
      Aber ich finde hier nix mehr, der Mann hat mir leider für den Kaffeetassenschrank Ausmistverbot erteilt :D
      Kannst du uns bitte besuchen?? Wir haben am Wochenende die Kindergarderobe, alle Kinderschuhe und ich habe 3 Fächer meines Kleiderschranks ( ich habe leider nicht nur den einen ;( ) ausgemistet und ich HASSE es :338: . Und dieses Haus hat sooo viele Zimmer mit Millionen von Schränken, Kommoden, Schubladen…
    • @tina0403

      Aber gerne doch!!! Besorg ein paar Rollen blaue Säcke und ich komme geflogen! Und wenn wir dann ausgemistet haben, kannste gleich ein paar Aufbewahrungsmöbel mit entsorgen....damit gar kein Platz für neuen Sch...ist :D .
      Ernsthaft, es lebt sich so viel einfacher, wenn man alles immer ausmistet. Und geputzt ist auch viel schneller, jawoll.
      Ich habe einen 1m breiten Schrank plus zwei kleine Fächer und 50 cm Stange extra für Jacken.
      Da ist alles drin, Sommer, Winter, Übergang, die kompletten Outdoorklamotten für den Sausack...Unterwäsche, Socken, Schlafis...
      Im Moment ist er gut gefüllt, mir aber schon zuviel, eigentlich. Ich besitze allen ernstes 7 Jeans, 6 mal davon die gleiche. Mir eigentlich zuviel, aber wenn es wieder wärmer wird und ich keine Outdoorhosen mehr brauche, dann brauch ich die, wegen dem Sausack und seinen Kumpels. Aber brauch ich ernsthaft 8 Pullover plus diverse Strickjacken und Sweatjacken? Ich glaube, ich geh nachher nochmal nachmisten...
    • Du hast ja recht. Ich bin in mir drin ein Messie. Nicht bei der Arbeit, aber im Privaten. Es gab Zeiten, da hatte ich so wenig (da war ich alleinerziehend mit drei Kindern), dass ich nun immer das Gefühl habe, den ganzen Kram zu Geld machen zu müssen. Wie ein alter Freund mal sagte: das wurde alles mal bezahlt! Das ist noch in meinem Kopf. Besitz, an dem man sich festhält, ist oft ein Zeichen fehlender innerer Sicherheit. Da bist du mir mehr als einen Schritt voraus, denn einfach alles wegwerfen kann ich nicht. Weil es sich nicht um alten Ramsch handelt, sondern um zuviel Gekauftes. Leider dauert es darum so lange.
    • Nur für mich alleine - ich habe mich getraut und erfülle mir einen absoluten Wunschtraum, zu dem ich mich vor 9 Jahren noch zu dick gefühlt habe und den ich mich
      zu schlanken Zeiten bisher auch nocht nicht getraut habe:

      Ich habe mir eben für diesen Donnerstag 90 Minuten Aerial Yoga als Einzelstunde gebucht. :love:
      Meine Erfahrung: Fertigprodukte - Frisch gekocht

      Mutig sein bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu tun.
    • Ich finde es toll, sich über sowas auszutauschen.

      Wir vergessen oft, dass der Körper nur gesund sein kann, wenn die Psyche auch gesund ist.

      Ich muss mir regelmäßig was gutes tun, um nicht in Angstzuständen oder Panikattacken zu landen. Oft habe ich nur diesen dauerhaften Spannungszustand und das ist furchtbar. Meist ist der Auslöser meine narzistisch veranlagte Mutter.

      Ich gönne mir jeden Abend eine heiße Badewanne (also im Winter). Das ist für mich Tiefenentspannung. Ebenso mache ich oft autogenes Training. Zweimal die Woche bin ich im Stall bei meiner Reitbeteiligung. Das ist sowas wie Therapie :)

      Heute nachmittag habe ich einen Termin bei meiner Kosmetikerin, dass tut mir nicht nur optisch gut, sondern auch mental.

      Es ist ein langer Weg, zu verstehen, dass man sich in dieser hektischen Welt, zwischen all den Sorgen und Problemen auch mal Zeit für sich nehmen darf. Sogar muss! Das ist kein Egoismus, dass ist Selbstliebe. Und das ist am wichtigsten :love:
      Liebe Grüße, Sabse

      22.10.2013 Magenbypass-OP mit 142 kg -> 74 kg abgenommen

      WHO´s:
      10/2015 -> Fettschürzenresektion
      08.10.2018 -> Bruststraffung und Liposuktion beider Oberschenkel
      12.03.2019 -> Oberschenkel- und Oberarmstraffung
      13.09.2021 -> Bauchstraffung
    • Ich finde das ein sehr schönes Thema.

      Wenn ich mir etwas gute tue, haben alle anderen auch etwas davon. ich koche und backe fürs Leben gerne, wenn es die Zeit zulässt. Mit Kochen meine ich nicht so 08/15 Menues, oder was täglich so gekocht wird, sondern ein bisschen Aufwändiger, mehrere Gänge etc. das ist für mich Entspannung pur.

      Und wenn es nicht die Küche ist, ist es der Schaukelstuhl mit Buch und Leseknochen. Nur aus dem bin ich dann fast nicht mehr weg zu kriegen wenn ich mal drin sitze :-)
    • Ich finde, das ist ein sehr, sehr schöner Thread, danke für die Idee, liebe @StraigthOn!

      Ich mache noch nicht genug wirklich für MICH, aber... ein paar Kleinigkeiten gelingen mir schon:

      - mir jeden Morgen wirklich in Ruhe die Zeit nehmen, mich von Kopf bis Fuß einzucremen und gerade meinen Füßen, die meinen schweren Körper durch die Gegend schleppen, dabei ein Dankeschön und eine Extra-Massage zu gönnen

      - mich am Abend mit meinem Strickzeug auf die Couch setzen und das meditative, gleichmäßige Klappern der Nadeln genießen und die Tatsache, dass dabei etwas entsteht, was zwar keine Kunst ist, aber ganz einzigartig, weil ich meine Pullis alle ohne Anleitung nach eigener Idee gestalte und mir auch die Farben entsprechend zusammenstelle.

      Und gestern habe ich es dann auch genossen, dass ich meinen Spaziergang, der eigentlich eine Pflichtveranstaltung ist, um ein Minimum an Bewegung zu haben, bei dem Sturm trotz allem auch tatsächlich genießen konnte.

      Eure Ausführungen zum Thema Entmisten finde ich sehr spannend, @Waterbottle und @tina0403! Ich habe auch immer wieder von allem zu viel... und ich habe lange gebraucht, um mich zum Beispiel von meinen gelesenen Büchern zu trennen. Aber als ich es dann tatsächlich getan habe - in 3 großen Chargen, erst zog mein Mann bei mir ein, dann zogen wir gemeinsam um, und dann zogen wir nochmal um - war das auch irgendwie sehr befreiend, weil ich ja wusste, ich werde diese Bücher nicht mehr lesen.
      Das waren insgesamt knapp 3000 Bücher, es stehen immer noch mehr als genug davon in unsrem Haus herum.

      Und Klamotten ausmisten möchte ich sehr gerne... aber leider wird mir noch kaum was so viel zu groß, dass es defnitiv weg muss. Jeden Monat kommt ein neuer Pullover dazu, so in etwa, weil das etwa mein Stricktempo ist... und nach dieser Langarmsaison werde ich auch definitiv welche weggeben können.
    • @tina0403

      Ich schmeiße auch wenig weg. Ausmisten bedeutet für mich meistens verschenken. Es sei denn, es ist echt Ramsch.
      Aber das Geld ist ja eh weg, das habe ich ja schon bezahlt. Und Platz und Raum zum "atmen" zu haben, ist für mich manchmal wertvoller als Geld.
      Ich bin aber auch komisch veranlagt. Zuviel überfordert mich. Große Einkaufsläden wie Kaufland oder Real....da kauf ich dann eigentlich gar nichts mehr, weil mich alles erschlägt....Meine Augen brauchen Ruhe, sonst spinnt mein Hirn....deswegen will ich auch nicht so viel Kram zu Hause haben. Wobei wir ne heftige Kaffeetassensammlung haben. Aber die werden irgendwie alle benutzt, Schande auf unsere Kaffeesüchtigen Häupter.
    • Ich habe heute sehr spontan ein Mobile für das Fenster gebastelt. Mir sind Drahtbälle beim Einkaufen über den Weg gelaufen und da kam mir dann das Mobile spontan in de Kopf.
      Jetzt hängt es am Fenster und ich freu mich daran.

      @*Sabse*
      ja du hast Recht. Ich finde das auch ein sehr wichtiges Thema, für BETROFFENE!
      Nicht-Betroffene können das nicht nachvollziehen und da wäre es mir manchmal lieber, wenn sie nichts zum Thema beitragen, den es könnte Betroffene verschrecken und sie verziehen sich noch mehr in
      ihr Schneckenhaus zurück. Ich gehe da jetzt natürlich von mir aus und auch von dem, was mir damals Mitpatientinnen bei privaten Gesprächen erzählt haben, wenn wir uns in der Klinik ausgetauscht haben.
      Reden ist Silber, Schweigen kann manchmal aber mehr als Gold sein.




      Ich habe mich Heute beim Basteln auch gefragt, ob ich nicht einen neuen Thread erstellen soll. Es ginge um die Psyche und wie sie uns ein Bein stellen kann. Darum, das man sich ernsthaft
      austauscht unter Betroffenen. Ich habe so ein wenig Bedenken, weil es ja zum Glück ein offenes Forum ist, das trotzdem ein paar unqualifizierte Bemerkungen kommen oder einfach auch
      Destruktives. Damit kann ich gerade schwer umgehen, ich gebe es zu. Also nicht Beleidigt sein oder so etwas in der Form. Sondern ..... naja, unter Betroffenen, wenn man sich austauscht das ist
      wie ein Schutzraum und wenn andere unqualifizierte Kommentare geben oder einfach Schreiben damit sie auch was Schreiben, wenn auch nicht zum Thema, da würde ich mir doof vorkommen
      und mir denken, das doch nicht genug Interesse besteht.

      Dabei würde ich mich schon gerne mit anderen darüber austauschen, was es mit einem macht, wenn man sich zu Dick findet, obwohl man schon schlank ist.
      Was die Essstörung in einem alles anrichten kann und was andere selbst Betroffene so für Tricks oder Tipps auf Lager hat.
      Und vor allem Aufbauen und nicht noch verbal sagen: du Dummerchen, dann futter halt nicht soviel.

      Einfach ein Schutzraum wo "Nicht-Betroffene" respektieren das man auch mal Leise sein darf.

      Aber naja, wie schon gesagt .... ich befürchte doofe Kommentare oder das man sich dann lustig macht. Und ich habe Bedenken, dasm ich das aus Bahn wirft, wo ich doch so schön in der Spur laufe :love:
      Meine Erfahrung: Fertigprodukte - Frisch gekocht

      Mutig sein bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu tun.
    • Ein sehr schönes Bild, es erinnert mich an den bevorstehenden Frühling :up:

      Ich musste heute arbeiten, werde aber jetzt meinem liebsten Hobby frönen und genüsslich schmökern, momentan Hiobs Brüder von Rebecca Gablé.

      Euch allen einen schönen und erholsamen Abend!
      Liebe Grüße :hallo:

      Endlich unter BMI 30 dank OMAD / Warrior / Intervallfasten 23:1

      Wir vergessen viel zu oft, dass es ja auch klappen könnte :up:
    • @tina0403,
      Danke für den Link, ich habe ihn mir unter meine Favouriten genommen. Für mich selbst kommt das gerade nicht in Frage, da ich ja bei einer tollen Therapeutin bin und wöchtenlich gute Fortschritte zu verzeichnen habe.
      Das war wirklich sehr gezielt ein Gedanke für hier ....

      Und jetzt fahre ich den PC herunter und geniesse den restlichen Abend mit meinem allerliebsten Menschen und den zwei Katern. :love:
      Meine Erfahrung: Fertigprodukte - Frisch gekocht

      Mutig sein bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu tun.
    • Als ich mich selbst zu lieben begann… (Charlie Chaplin)
      Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.
      Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
      Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.
      Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.
      Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.
      Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.
      Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.
      Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.
      Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !
      Wer der Herde hinterher rennt sieht nur die Ärsche



      Lebensweisheit: Euripides
    • @Gerd dieses Zitat hängt bei mir zuhause an der Wand :love:
      Liebe Grüße, Sabse

      22.10.2013 Magenbypass-OP mit 142 kg -> 74 kg abgenommen

      WHO´s:
      10/2015 -> Fettschürzenresektion
      08.10.2018 -> Bruststraffung und Liposuktion beider Oberschenkel
      12.03.2019 -> Oberschenkel- und Oberarmstraffung
      13.09.2021 -> Bauchstraffung
    • Heute habe ich mir schon die erste Auszeit gegönnt :love:

      Nur für mich übe ich den Spagat. Dafür habe ich mir extra zwei Yoga Blöcke aus Kork gekauft.
      Und ich probiere gerade die umgekehrte Gebetshaltung, was echt gut klappt. Dieses Dehnen der Muskeln und Sehnen hat einen total entspannende Wirkung auf mich.
      Und nur für mich, habe ich mir ganz viele Räucherstäbchen schicken lassen. Das ist so ein Set, jetzt kann ich die Bude hier Tag und Nacht einräuchern :D , was ich natürlich
      nur im Ansatz mache.
      Meine Erfahrung: Fertigprodukte - Frisch gekocht

      Mutig sein bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu tun.