Plötzlicher Haarausfall 4 Monate nach OP

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    • Monastiraki schrieb:

      @johnny9ss
      Das hat nichts mit Mangelernährung zu tun, sondern ist eine sehr häufige Folge der OP. Der Haarausfall beginnt in der Regel nach drei bis vier Monaten und dauert in etwa auch so lange. Danach wachsen sie ganz normal wieder nach.

      Es hilft nicht, wenn du jetzt teures Zeugs einnimmst. Die abgestorbenen Haarwurzeln werden dadurch nicht wieder vital. Bestenfalls hilft es dem Nachwuchs. Der kommt aber auch ohne Ergänzungsmittel wieder.

      Sunny0 schrieb:

      Das haben viele von uns, ist ganz normal. Der Stoffwechsel stellt sich um, die Hormone. Der Körper muss ja plötzlich mit viel weniger Energie auskommen, da beschränkt er sich auf die Versorgung des Lebensnotwendigem, also der Organe. Haare braucht er nicht zum Überleben. Du kannst es mit Biotin und Kieselerde versuchen, viel bringt es aber nicht wirklich. Ich hatte es auch, hab die Haare dann kurz geschnitten und abgewartet. Irgendwann sind sie wieder nachgewachsen, mittlerweile ist alles wieder ok.

      LG
      Sunny0

      *Sabse* schrieb:

      Ich hatte das auch. Ist unschön, aber normal. Das geht von selbst wieder weg.

      Ich find das irgendwie total traurig, dass auf solche Begleiterscheinungen anscheinend von den Kliniken nicht hingewiesen wird. Das erschreckt einen ja dann doch ganz schön, wenn das los geht. Ich hatte das Glück soviele Haare zu haben, dass es nicht aufgefallen ist. Es gibt aber ja Patienten, die haben einen massiven Verlust und fühlen sich dann ganz furchtbar.

      Aber keine Sorge, dass hört wieder auf ;)

      Isac schrieb:

      Das ist ganz normal und geht vorbei, keine Sorge. Ich selbst wusste dass das passiert, dennoch habe ich aus Gründen der Eitelkeit Haarwuchsmittel diverser Hersteller geschluckt. Sogar bei einem fahrenden Schausteller auf einem ungarischen Zigeunermarkt habe ich mir "Professor Minderbinders Zaubertropfen für Haarwuchs eines Beatles, Potenz eines Büffels und Zeitreisen" gekauft.
      Ein befreundeter Arzt diagnostizierte bei mir daraufhin viel schlimmere Ausfälle am Kopf als die der Haare.
      Wie auch immer.

      Keine Ahnung ob die Haare nun nach über einem Jahr wieder nachgewachsen sind, aber es ist nicht schlimmer geworden. Ich habe echt die Übersicht verloren, immerhin hatte ich mit Mitte zwanzig bereits ausgeprägte Geheimratsecken. Damals fand ich mich ab, im Alter nicht der elegante David Niven mit grauen Schläfen zu werden, sondern eher eine Art überdimensionaler Peter Lore.
      Also keine Sorge, wenn Du bisher prächtiges Haupthaar hattest, wird das sicher wieder.
      vielen dank für eure antworten. dann bin ich beruhigt, wenn das den meisten hier so gegangen ist. mir war es eh nicht so der Eitelkeit wegen, ich dachte nur vielleicht stimmt irgendwas bei mir nicht.
    • ich habe damals ca ein drittel meiner vielen, schweren Haare verloren. Mich hat das psychisch an meine Grenze gebracht. Ich habe mich damals geweigert meine Haare zu kämmen. Ein Kurzhaarschnitt brachte die absolut positive Wendung für mich persönlich :love:
      :] semdliche rechdschreipvehler türven pewuntert werten :1000:
    • Wie viele hier habe ich mir einen radikalen Kurzschnitt verpassen lassen als der Haarausfall anfing. Ich trage nun seit Monaten auch einen Iro mit langem Deckhaar (mittlerweile Schulterblattlang) und Seiten bei 3mm die ich mir wöchentlich nachtrimmen lasse - Eitelkeit lässt grüßen :D
      Ich hatte vorher dickes Haar mit Locken und mittlerweile noch dickeres Haar mit lauter Schillerlocken (so ein Horror die Dinger glatt zu bekommen und dann fangen sie ab Mittags trotzdem an sich zu locken).

      Der Haarausfall passiert da hilft nichts aber ich muss ehrlich bei sagen es war auch ein Segen. Meine Haare hatten noch nie so wenig Spliss wie jetzt, ich habe keine Schuppen mehr und keine fettige Kopfhaut (hat sich Zyklusbedingt immer abgewechselt).