Wie komme ich wieder auf die richtige Spur?

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    • Wie komme ich wieder auf die richtige Spur?

      Guten Morgen zusammen,

      Ich bin seit 2016 mit einem Sleeve operiert und hatte 64 kg abgenommen, 2019 dann meine Bauchdeckenstraffung. Das Gewicht war dann auf 80 kg u pendelte sich danach auf 83 kg ein. Meine Portionsgrössen belaufen sich immer noch so auf 150 bis 180 gr pro Portion je nach Festigkeit. Durch verschiedene Umstände und auch teilweise emotionalem Essen, snacken etc bin ich nun bei 88 kg angelangt. Ich bin immer sehr bestrebt was an der Ernährung zu drehen, komme aber nicht richtig auf die Spur. Bei unserer Ernährungsberaterin war ich auch schon, half mir aber nur bedingt .....

      Ich möchte gerne mit meinem Gewicht noch runter anstatt rauf. Ich fühle mich tierisch unwohl.... Habt ihr Tipps für mich? Sport mache ich derzeit keinen. Hatte mir überlegt eine Art Magenballon vllt zu legen?! Weiß aber nicht, ob dass beim Sleeve funktioniert, wird ja durch die Magenspiegelung gelegt u wieder entfernt.

      Vielleicht habt ihr ne Idee für mich ❤️

      Danke u lg Vani

      :danke1:
      Sleeve: 16/03/16, Abnahme: -65 kg, WHO: BDS: 08/05/19 :love: <3
    • morgen Melli ^^ vllt geht es ja jemanden ähnlich so wie mir...

      Ich weiß auch gar nicht mehr an welche Ernährungsweise ich mich nich halten soll, klar viel Eiweiss ... mir fehlt auch irgendwie die Ernährungsbetreuung für Langzeitoperierte, die noch an Gewicht verlieren wollen, denn irgendwann wird es auch für uns wieder sehr schwer an Gewicht zu verlieren...
      Sleeve: 16/03/16, Abnahme: -65 kg, WHO: BDS: 08/05/19 :love: <3
    • Manchmal hilft es schon struktur ins Essen zu bringen ich bin auch emotionale Esser in habe ein Rny und habe mir ein Zeitfenster von 12 zu 12 gegeben um dem abendlichen sacking zu umgehen. Ich habe mit meiner Schwester auch noch eine wette für einen 5 km Lauf am laufen für den trainiert werden muss. Das hilft mir auch mit einem Teil des Drucks umzugehen. Liebe Grüße
    • Guten Morgen!
      Mellimaus ist ja ein gutes Beispiel dafür, dass auch nach Jahren noch etwas geht. Die sogenannten „Stellschrauben“ :D . Da gibt es ja viele Möglichkeiten:
      - Kalorien und Eiweiß tracken mit einer App, damit du die Übersicht nicht verlierst
      - Sport (was ist der Grund dafür, dass du keinen machst?)
      - andere Ernährungsform, z.B. ketogen
      - Intervallfasten
      - Lebensmittel streichen oder reduzieren, wie z.B. Zucker oder Fett
      - drei bist 5 feste Mahlzeiten am Tag
      - und ja: viel Eiweiss, wenig Kohlehydrate. Du bist schon so erfahren, dass dir sicher bewusst ist, dass Eiweiss zum Erhalt der Muskeln wichtig ist. Und je mehr Muskelmasse da ist, desto mehr Fett wird verbrannt. Darum ist Sport und Bewegung ja auch so wichtig, es gehört mit dem Eiweiß zusammen.
      Es soll jetzt nicht gemein klingen, aber du kennst ja den Grund für die Zunachme: zuviel Snacken, kein Sport. Ein Magenballon würde die Ursache nicht bekämpfen. Ich denke, jetzt muss der Kopf mit dem Magen zusammenarbeiten. Und es ist gut, dass du nun die Notbremse ziehen willst :drueck:
    • @Ma Cherie

      ich bin eine hochgradig emotionale Esserin und hatte ich irgendwann nach dem Schlauch und mit dem Schlauch auch eine ehrlich satte Zunahme zu vermelden.

      Ich stand vor einigen Jahren am gleichen Wendepunkt wie du heute. Ich habe auch hin und her überlegt, ob eine erneute OP nicht die Rettung wäre und ich damit wieder abnehmen würde.
      Ich denke, das würde man auf alle Fälle. Das Problem mit dem Problem ist allerdings - man hat es nur kurzfristig damit gelöst.
      Den dein Problem sind ja nicht die Portionsgrößen, wie du selbst schon festgestellt hast, sondern eher das emotionale Essen und das "nicht Sport" machen.

      Hier wurden schon einige tolle Sachen vorgeschlagen, siehe @tina0403 und ihre Vorschläge.

      Jetzt ist es so, das es für ein dauerhaftes Durchalten genau zu dir passen muss und das ist zu Beginn das schwierigste.

      Ich habe bei mir damals viel nachgedacht und drehe auch heute immer wieder an Stellschrauben.

      Ich kanns dir nur an mir erklären, damit du weißt was ich meine.

      Ich war nie eine Frühstückerin, das war für mich der ideale Einstieg ins Intervallfasten. Ich habe damit angefangen, das ich einfach offiziel das Frühstück weglasse. Dann habe ich mich langsam an das abendliche Gesnacke herangetastet.
      Anfangs war es mir genug, das ich mich dem Intevallasten annähere und es hat Wochen gedauert, bis ich wirklich bei den 16 Stunden Fastenphase angekommen bin. Abends fiel mir das am schwersten, so ganz ohne was zu Kauen vor dem TV. Das war ja 40 Jahre lang meine Gewohnheit und ich hatte sehr oft schwere innere Kämpfe damit, das ich nicht wieder anfange.
      Daher hatte ich für den Beginn gesunde Sachen im Haus, die bei einem abendlichen Snackanfall nicht so zu Buche schlagen konnten.

      Ich bin beim Einkaufen strickt an Nasch und -Knabberzeugs vorbei. Was ich nicht im Haus hatte, konnte ich nicht essen.

      Außerdem habe ich vor vielen Jahren einen Zuckerentzug gemacht - damals noch aus Kaloriengründen. Heute bin ich so entwöhnt, das wenn mein Körper normalen Zucker bekommt, sofort ein Dumping auf dem Fuss folgt.

      Ich habe meine Schwachstellen analysiert und dann schrittweise verändert. Ich habe versucht, meinen natürlichen Vorlieben so nahe wie möglich zu bleiben und nur nach und nach kleine Dinge verändert.
      Mit großen, radikalen Veränderungen komme ich nicht klar und bin bisher immer daran gescheitert. Andere hingegen brauchen den radikalen Schritt, damit es funktioniert.

      Wie ist das bei dir - eher kleine Schritte oder strenger Cut?

      Lässt du gerne freiwillig eine Mahlzeit aus? Den dann würde Intervall zu dir passen - wenn nicht, dann würde ich das auch nicht erzwingen, ehrlich.

      Kannst auf eine bestimmte Gruppe Nahrungsmittel verzichten, dann mach das, wenn nicht, dann hilft das beste LowCarb zum Beispiel nix, weil sich dann so ein Druck und Verzicht aufbaut, das du wieder in alte Fahrwasser fällst.


      Bei Sport würde ich echt mal gucken. Es gibt doch sicher was, was soviel Spass macht das man dran bleibt. Ich würde nichts mehr machen, nur mit dem Gedanken das es viele Kalorien verbrennt. Lieber was, was weniger verbrennt aber soviel Spass macht, das ich ohne nicht mehr sein möchte. Ich selbst habe nich so die Kalorienburner bei mir (mässiges Krafttraining, Yoga, AerialYoga, HulaHoop, mit dem Mann am WE wandern oder Rad fahren) aber weil ich sie so oft und so gerne mache, helfen sie mir trotzdem das ich mein Gewicht gut halten kann.


      Mein Tipp wäre: bleib möglichst nah bei dir selbst und guck genau hin, was dauerhaft für dich machbar ist. Bringt wenig, wenn du jetzt alles auf den Kopf stellst für ein schnelles Ergebnis, das am Ende dann vielleicht wieder zum scheitern verurteilt ist.
      Den dann fühlt man sich eventuell noch mehr als "schon wieder nicht auf die Reihe bekommen", das man noch tiefer in die Spirale geht.


      Frag dich auch, in welchen Stresssituationen du gerne zum Essen greifst und was du jetzt lieber machen würdest. Ich habe zum Beispiel oft zu Essen gegriffen, obwohl ich müde war. Heute mache ich dann ein kurzes Nickerchen.
      Oder wenn ich mit einer Situation total überfordert war, dann war mit Essen beruhigen meine erste Strategie. Heute sage ich schon mal laut selbst zu mir: "ok, jetzt sortier dich mal, was gehen wir als erstes an - was können wir später auch noch erledigen. Ich spreche also oft halblaut mit mir, das habe ich in der Therapie gelernt. Hattest du schon eine Therapie für dein emotionales Essen? Wäre vielleicht auch so ein Gedanke.

      Operativ oder mit einer harten Diät wirst du dein Problem (emotionales Essen) auf alle Fälle nicht dauerhaft lösen, sondern einfach nur auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

      Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg!
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    • Hallo, ich habe Probleme mit dem Sättigungsgefühl und habe 3 OP's. Magenschlauch, Omega Loop und Overstitch im April, der aber nix bewirkt - auch nicht gegen Dumpings. Ich wechsel mich ab zwischen, kalorienreduziert, OMAD und Atkins. So bleibe ich in der Spur.
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze:
    • Ich kann nur empfehlen, möglichst spät abends eine sättigende Hauptmahlzeit zu essen, natürlich im Rahmen des Tagesbudgets. Das war bei mir der Gamechanger schlechthin und bewahrt mich vor abendlichem Snackhunger.
      Liebe Grüße :hallo:

      Endlich unter BMI 30 dank OMAD / Warrior / Intervallfasten 23:1

      Wir vergessen viel zu oft, dass es ja auch klappen könnte :up:
    • Ich habe um mich vom abendlichen sacking abzuhalten intermitierendes fasten 12 zu 12 angefangen. Mit der Bewegung habe ich ganz langsam angefangen mit spazieren zu gehen und ein paar kraeftigungsuebungen. Für den emotionalen Hunger habe ich angefangen Tagebuch zu schreiben.
    • Jeder reagiert anders und muss seinen Weg finden. Das wirst du nur über das Probieren herausfinden. Ich muss alle 2,5 bis 3 Stunden essen, zwischen 5 bis 6 mal am Tag. So umgehe ich das Gefühl snacken müssen. Wenn ich mal eine Mahlzeit ausfallen lasse, dann merke ich es abends, denn dann bin ich noch nicht fertig und fange an zu snacken.
    • Seit der Op gibt es für mich und meinen Mann sehr feste Regeln, die wir uns selber aufgestellt haben. Und gerade heute sage ich: Gott sei Dank!
      Denn vor ein paar Tagen hat mich emotional etwas ordentlich aus der Bahn geworfen, so rein emotional und ich stellte sehr schnell fest: da ist er wieder, mein Freund, der Drang zu essen.
      Geholfen hat dann sofort ein Gespräch mit meinem Mann, wo ich echt alles rausgelassen habe, Wut, Verzweiflung....(ging nicht um meinen Mann, der war nur lieberweise Gesprächspartner).
      Das hat sofort den Druck zu essen verringert. Und oben erwähnten Regeln habe viel verhindert: Essen nur am Tisch, nur zu festen Essenszeiten, keine Geschmacksverstärker, Zucker, Weißmehle etc...

      So bin ich durch diese ätzenden Tage gekommen, ohne essenstechnisch "Mist" zu bauen und inzwischen gehts mir wieder einigermaßen gut.

      Vielleicht ist da irgendwo ein Ansatzpunkt für Dich dabei. Auf jeden Fall wünsche ich Dir, das Du Deinen Weg zurück in die Spur findest!
    • Hej Ihr Lieben <3

      Danke für die lieben Antworten.

      Tja, man ist wieder schneller in diesem "Strudel drin, als einem lieb ist.

      Ich muss einfach wieder zurück zur mir selbst finden und dort ansetzen wo ich war in meinen tollen Wohlfühlzeiten während meiner
      Gewichtsabnahme.

      Um mir für heute ein persönliches Zeitfenster (nur für mich) zu setzen, werde ich heute mal für 2 Stunden oder so ein bisschen bummeln gehen ohne Terminstress o.ä.

      Danke, dass es dieses Forum gibt :ihrseidprima:
      Sleeve: 16/03/16, Abnahme: -65 kg, WHO: BDS: 08/05/19 :love: <3
    • Hallo Heike,

      Danke der Nachfrage, eigentlich gibt es nicht wirklich eine Besserung derzeit. Bin auch ein bissel mit meinem Latein am Ende im Moment... Ich gebe nicht auf und probiere immer wieder auf die Spur zu kommen.

      LG Vani
      Sleeve: 16/03/16, Abnahme: -65 kg, WHO: BDS: 08/05/19 :love: <3