Magenballon von August 2022 bis Juli 2023

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    • Hallo Zusammen,

      ich würde mich (wenn ich darf) auch einfach mit dran hängen und meine Erfahrungen posten. Ich hab nun vor knapp 2 Wochen einen 12-monatigen Ballon eingesetzt bekommen. Ich habe unglaubliche Angst vor Operationen weswegen, diese Art der Unterstützung für mich die "angenehmste" schien. Ich hatte mich zuvor noch nie mit Eingriffen zur Abnahme beschäftigt, aber nach einer Wirbelsäulen-OP im Juni hat mir mein Arzt nun gesagt er kann mich weiterhin gerne unterstützen und ich soll mir mal überlegen ob ein Magenband für mich in Frage kommt. Es ist hart zu hören, dass ich dringend Gewicht verlieren muss, damit ich endlich schmerzfrei leben kann und um meine Bandscheiben (haben kaum noch Flüssigkeit) zu entlasten. Bei der Recherche bin ich dann auf den Magenballon gestoßen, positiv war für mich, dass keine OP notwendig ist, negativ natürlich, die Kosten dafür selbst tragen zu müssen. Der Spatz Magenballon wäre für mich noch "toller" gewesen mit der Option diesen nach ein paar Monaten nohcmal mit mehr Flüssigkeit zu befüllen und größere Erfolge zu erzielen, anderseits war es mir einfach nicht die knapp 2.000€ mehr wert.
      Die Berichte zum Thema Magenballlon so gefunden habe gingen unglaublich weit auseinander, von keiner Abnahme bis hin zu 50kg in einem Jahr. Mir ist völlig bewusst, dass ich mein Verhalten anpassen muss sonst werde ich keine Verbesserungen und Abnehmerfolge erzielen. Dennoch war für mich der Zeitpunkt gekommen, dass eine Abnahme wirklich wichtig ist, das Übergewicht bestimmt mein Leben. Meine Psyche leidet, genauso meine Beziehung, mein soziales Leben, ich hatte of keine Lust auf irgendwas,... vermutlich kennt das der ein oder andere von euch auch. Somit habe ich dann recht schnell den Schritt gewagt und mich für die Implantation angemeldet und konnte sogar knapp 4 Wochen früher als geplant den Ballon eingesetzt bekommen, da jemand kurzfristig abgesagt hatte.

      Der Ballon wurde mir dann am Donnerstag den 13.10 eingesetzt und mir ging es die ersten 3 Tage sehr schlecht, ich war wirklich geplagt von extrem schlimmen Krämpfen, und zwischenzeitlich dachte ich, diese werden nie aufhören. Ich hatte auch sehr starkes Sodbrennen, weswegen ich die ersten drei Tage so gut wie eben möglich verschlafen habe, bis ich wieder von einer Magenkrampfattacke aufgewacht bin. Spucken musste ich aber in der ganzen Zeit kein einziges Mal. Dennoch habe ich wie so viele die Entscheidung für den Ballon am Anfang bereut.
      Ich habe direkt nach dem Einsetzen vom Arzt ein Arzneipaket mit u.a. Zäpfchen gegen Schmerzen und Krämpfe (Buscopan) bekommen. Diese haben bedingt geholfen, richtig schmerzlindernd war das ganze aber nicht.
      Täglich muss ich nun für die gesamte Tragedauer morgens eine Magenschutztablette nehmen, damit der Ballon von der Magensäure nicht so stark angegriffen wird.

      Nun zwei Wochen danach merke ich den Ballon kaum noch, ich wiege mir meine Portionen immer ab 250 Gramm. Hauptsächlich esse ich frische Gemüsesuppen oder eher Eintopf den ich fein püriere, den vertrage ich sehr gut. Hier gabs schon von Kürbis, Pilz, Kartoffel, Tomate,.... viel verschiedenes, vorgestern war ich bei Freunden zum Abendessen eingeladen und habe eine kleine Portion Spaghetti Bolognese gegessen, diese habe ich auch sehr gut vertragen. Das einzige was mir bisher gar nicht bekommen ist, war ein Salat aus Chicoree und Pilzen, nach dem Abendessen, hatte ich bis zum nächsten Morgen Magenschmerzen.
      Derzeit sieht mein Tag etwa so aus: Morgens ein Glas Saftkonzentrat mit allen möglichen Mineralstoffen etc. dass ich auch genug Mikronährstoffe bekomme, da Schlucke ich dann auch meinen Magenschutz und eine Magnesiumtablette (ich hab häufiger Krämpfe - hat aber nichts mit dem Ballon zu tun, war davor auch schon so). In der Arbeit dann einen Schwarzen Tee mit Milch, Ich bereite mir zu Hause immer frisch geschnittenes Obst vor (250gr) Apfel, Birne, Banane, Mango, Maracuja, Heidelbeeren, Trauben, worauf ich eben Lust habe, wenn mal keine Zeit ist tut es auch eine Banane. Dann gibts so gegen 14 Uhr 250gr. Suppe vom Vorbabend, und abends wieder Suppe mit einem Stück Brot oder Semmel (das rechne ich in die 250gr. Suppe mit ein - meist 50gr. Brot und 200gr Suppe). Als Nachspeise eine Dattel oder 100ml Cashewdrink. Faszinierend finde ich, dass ich kein Stück Schokolade (meine größte Schwäche) bisher gegessen habe auch kein Tropfen Alkohol (Sekt mit Saft oder ein Biermischgetränk war meine zweite große Kalorienbombe). Mir fehlt es aber bisher auch nicht.

      Mit leichtem Sport habe ich auch nach einer Woche schon begonnen und bin ganz zufrieden. 15km Radfahren konnte ich letzten Sonntag auch bei einem 21km/h Schnitt (ich habe kein E-Bike ;-)). Der Ballon beeinträchtigt mich bei der Ausübung von Sport bisher sehr wenig.

      Noch ein paar Infos zu mir ich hatte ein Startgewicht von 124kg und bin nun nach 13 Tagen bei 116,4kg angekommen. Der Arzt der mir den Ballon eingesetzt hatte meinte im Vorgespräch, dass 25kg in dem Jahr auf jeden Fall möglich sind, ich hoffe es werden mehr, habe aber auch in einigen Erfahrungsberichten gelesen, dass vor allem in den ersten 3 Monaten viel Gewicht verloren geht und danach das ganze meist etwas stockt.
      Ich könnte mir vorstellen, dass das aber auch mit der Motivation zusammenhängt, momentan fühle ich mich so als könnte ich Bäume ausreissen und bin total fokussiert und habe Lust mich auf die neue gesunde Lebensweise einzulassen, hoffentlich bleibt das so. Schließlich musste ich auch 3.000€ für den Ballon bezahlen, der monetäre Faktor wirkt sicherlich auch unterstützend, meine Willensstärke auf das Ziel - Abnahme - zu fokussieren.

      Ich melde mich nach einem Monat wieder und berichte wie es mir so ergeht.

      Viele Grüße
    • Hallo liebe Broesella!
      Ich finde es spannend, auch über andere OP -Methoden etwas zu lesen, denn der Magenballon kommt hier ja nicht so häufig vor. Es ist toll, dass du deine Angst zumindest etwas überwinden konntest und nun eine Unterstützung beim Abnehmen hast. Toll, dass du deine Ernährung so genau nimmst und dich viel bewegst! Noch dazu in der ungemütlichen Jahreszeit .
      Positiv finde ich auch, dass der Ballon ein ganzes Jahr drin bleiben kann und du somit nicht nur Zeit für den Gewichtsverlust, sondern auch für das Erlernen neuer Angewohnheiten hast.

      Uns Magenoperierten kommen 250g Essen (zumindest einem Teil von uns) ziemlich viel vor. Nach einem Bypass startet man( oft erst nach einer Flüssigphase) mit 2-3 Löffelchen Brei, im Laufe der Zeit erhöht sich die Menge langsam. Meine OP ist gut 1,5 Jahre her und ich schaffe schätzungsweise 100–150g, je nach Konsistenz.
      Der wichtigste Teil beginnt bei dir nach dem Herausnehmen des Ballons, weil der Magen dann immer noch groß ist. Bereite dich gut darauf vor, du hast ja Zeit. Bis dahin könntest du alles so verinnerlich haben, dass ein gesundes, aktives und schlankeres Leben möglich ist.
      Alles Gute! ^^
    • Hallo Tina :-),

      vielen Dank für deine netten Worte.
      Ich bin mit der Portionsgröße auf jeden Fall zufrieden, das ist für mein altes Essverhalten zwar wenig, aber es landet doch etwas auf dem Teller. Ich nehme mir sehr viel mehr Zeit fürs essen, erwisch mich zwar manchmal noch, dass ich nicht genug kaue und schnell esse, versuche das dann aber zu bremsen. 100gr. ist schon wirklich, wirklich wenig. Da bin ich ja ganz zufrieden wie es bei mir ist ;-).
      Was ich ganz spannend finde ist, dass ich gar kein Magengrummeln mehr habe wenn ich Hunger bekomme, ich denke das klappt durch den Ballon einfach nicht.
      Du triffst es auf den Punkt, der wirklich herausfordernde Teil kommt erst noch, wenn der Ballon wieder draußen ist. Aber ich hoffe, dass sich die Routinen bis dahin gut eingespielt haben. Mein Leben lang hab ich schon mit dem Gewicht zu kämpfen es gab gute Phasen in denen ich mich eigentlich fast immer runtergehungert habe und 20-30 Kilo verloren habe, dann kams aber wieder drauf mit 5-10 Kilo extra. Nun versuche ich grundsätzlich etwas zu ändern, ich achte den ersten Monat jetzt sehr genau auf alles, will mir aber auch nichts verbieten, nicht dass sich dann irgendwo tief in mir etwas aufstaut und ich alles wieder in mich reinschaufle sobald der Platz im Magen wieder vorhanden ist. Ich denke bei mir ist der Schüssel wirklich die Portionsgröße und auch die Bewegung (durch meine extremen Probleme mit dem Rücken - mein linkes Bein war taub, konnte ich mich ein halbes Jahr kaum bewegen und das Gewicht wurde immer mehr - bestimmt landet das ein oder andere auch aus purer Langeweile in meinem Magen). Aber die Zeiten möchte ich gern hinter mir lassen und schaue sehr zuversichtlich und voller Freude auf die nächsten Monate.

      Beim Magen Bypass ist es dann aber so, dass du suplementieren musst oder? Das wollte ich möglichst auch vermeiden und daher kam für mich zumindest als "ersten Versuch" nun nur ein reversibler Eingriff in Frage.

      Ganz liebe Grüße
    • Ja, ich nehme Supplemente. Das ist für mich aber von Anfang an nicht schlimm gewesen. Zum einen, weil es keine Medikamente sind, sondern eben Nahrungsergänzungen wie Calcium, Eisen, Vitamin D usw. Ich muss dafür keine hochdosierten Blutdruckmedikamente mehr nehmen, andere (Diabetiker) können meistens komplett auf Insulin nach einer OP verzichten. Hinzu kommen dann vielleicht noch Schmerzmittel und anderes. Ich glaube außerdem, dass die meisten Dicken sich vor einer OP sowieso in einem Mangeltustabd befanden: zwar ÜBERernährt, aber nährstoffarm. So wurden die meisten über Pizza, Pasta, Fast Food usw adipös, was ja nicht gerade vor Nährstoffen strotzt, die der Körper braucht. Darum ist es für mich ein Klacks und eine Selbstverständlichkeit, meinem Körper nun das zu geben, was ihm fehlt (und vorher schon fehlte).
    • das klingt total reflektiert, und hat mir auch nochmal einen Denkanstoß gegeben.

      Tatsächlich war es bei mir gar nicht so schlimm ungesund, sicher zu fettreich, aber ich hab immer mit viel Gemüse selbst gekocht und auch täglich eine Schüsselsalat gegessen. Nur die Portionen die ich so verdrückt habe, hätten vermutlich für eine 3-köpfige Familie ausgereicht, hinzu kam Schokolade & Gummibärchen + Kalorien über Getränke. Durch meine schlimmen Bandscheibenvorfälle, hab ich mich dann auch nicht mehr bewegt, ich habe einen Hund mit dem ich sonst mindestens 2 mal täglich draußen war, und habe sonst auch zumindest ab und zu Sport getrieben. Ich denke es ist wichtig sich nicht selbst zu belügen und klar zu machen an welchen Schrauben man drehen muss, sonst bringt vermutlich keine OP (ich zähl den Magenballon mal dazu, ist schließlich auch ein Eingriff) etwas.
      Mein behandelnder Arzt sagte auch, dass es beim Magenballon wichtig sei nur 3x am Tag zu essen, denn auch wenn im ersten Moment der Nahrungsaufnahme nur wenig Platz im Magen ist könnte man ja alle 2-3 Stunden wieder etwas nachschieben...
    • Da hat er sicher recht. So kann es auch bei den „richtigen“ Operationen passieren. Es gibt genügend Operierte, die zum „grasen“ neigen. Auch wenn nur vielleicht 100g in den Magen passen, kann man ja theoretisch dauernd etwas snacken , sobald wieder Platz da ist. Davor hatte ich auch Angst, zumal ich es bei zwei Schlauchmagen-Operierten erlebt habe, dass das ganze Gewicht+ Extrakilos wieder drauf waren. Dann ist die OP für die Katz gewesen, zumal es beim Schlauchmagen (wie beim Magenballon) keine Malapsorption gibt :nix:
      Was nicht bedeutet, dass alle mit Bypass und Omega Loop etc. schlank bleiben. Auch das sind natürlich keine Selbstläufer. Wie in allen Fällen ist das nur eine Krücke, eine Erziehungshilfe, die aber gut funktionieren kann, wenn man gut vorbereitet und bereit ist, eine Veränderung in vielerlei Hinsicht durchzuziehen.
    • @Broesella , der Unterschied, den man nicht vergessen darf ist tatsächlich der, dass dein Magen nach Entfernung des Ballons wieder die vorherige Größe hat (im Gegensatz zur OP). Es bleibt dann abzuwarten, ob du mit der jetzigen Menge und dem erneut großen Magen zurechtkommst. Aber selbst wenn nicht, bist du dann gut vorbereitet und kannst überlegen, ob dann evtl doch eine OP nötig wird.
    • Isac schrieb:

      Theoretisch klappt alles, sofern es Klick im Kopf macht.

      Ich würde allerdings meine Arztwahl überdenken, wenn mir heutzutage noch ein Magenband vorgeschlagen wird.

      Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg.
      Das war mein Orthopäde - der ist da vermutlich nicht in der Materie drin, ich kenne aber weder positive noch negative Gründe die für / gegen ein Magenband sprechen, da ich es für mich eh ausgeschlossen habe wegen der notwendigen Operation. Und nachdem ich dem beratenden Arzt von der Adipositas Klinik auch so bestimmend - "ich möchte keine OP" - gegenübergetreten bin, meinte er dann bleibt nur der Ballon.


      tina0403 schrieb:

      @Broesella , der Unterschied, den man nicht vergessen darf ist tatsächlich der, dass dein Magen nach Entfernung des Ballons wieder die vorherige Größe hat (im Gegensatz zur OP). Es bleibt dann abzuwarten, ob du mit der jetzigen Menge und dem erneut großen Magen zurechtkommst. Aber selbst wenn nicht, bist du dann gut vorbereitet und kannst überlegen, ob dann evtl doch eine OP nötig wird.
      Du hast recht, allerdings kann sich scheinbar selbst mit dem Ballon der Magen der ja ein Muskel ist (wurde mir zumindest so erklärt) durchaus etwas verkleinern, aber angeblich ist hier der Schlüssel nicht die Größe des Magen sondern wirklich der Kopf. Im Endeffekt bleibt es einfach abzuwarten wie es sich in einem Jahr bei mir dann gestaltet. Ich hoffe wirklich, dass ich mit meiner Furcht vor einer OP dann genügend Disziplin an den Tag legen werde.
    • Ich drücke dir fest die Daumen, dass du so zu deinem Ziel kommst und es dauerhaft halten kannst.

      Gerade weil der Magen sehr dehnbar ist, kann es auch mit Ballon passieren, dass er noch größer wird als vorher. Ich kenne da leider zwei Fälle bei denen es genau in die andere Richtung ging. Zu Beginn kleine Portionen, ca 200 g und über die Zeit schleichend größere. Bei der dauerhaften Dehnung war der Magen nach dem Jahr noch flexibler mit größeren Portionen und der Dauerhunger hat beiden das Genick gebrochen. Eine hat dann den Schlauchmagen gewählt und dauerhaft, bis jetzt sind es 4 Jahre, angenommen. Der andere plagt sich weiter mit noch höherem Gewicht.
    • Wie immer heißt es so schön: alles kann, nichts muss. Geh mal schön weiter deinen Weg und bleibe optimistisch, du bist ja sehr reflektiert und hast dir alles gut überlegt, machst Sport usw. Es ist einen Versuch wert. Und wenn es eben dann doch nicht klappen sollte, gibt es andere Möglichkeiten. Erstmal immer schön dranbleiben ^^
    • Heute vor 6 Wochen ist mein Mitbewohner eingezogen. Erstmal die harten Fakten: heute auf den Tag sind 15 Kilo weg und ich stehe bei 109kg von anfangs 124kg. Ich bin sehr zufrieden mit der Abnahme auch wenn das Gewicht mal für 2 Wochen gestockt hat.
      Es ist bei mir nicht ungewöhnlich dass das Gewicht 3 Tage hintereinander um jeweils ein paar hundert Gramm steigt, bevor es wieder fällt. Mir ist bewusst, dass ich mich weniger wiegen sollte aber ich freue mich jeden Morgen darauf das bereits geschaffte in Zahlen visualisiert zu bekommen.
      Am Sonntag vor 1,5 Wochen haben wir Rindfleisch mit Linsengemüse Talern gemacht. Das hab ich überhaupt nicht vertragen, ich könnte mir vorstellen, dass ich das Fleisch nicht ausreichend gekaut habe. Ich hatte 2 Tage wieder stärkere Magenschmerzen und konnte am Montag Morgen kaum bei meinem Rückentrainingskurs mitmachen. Ich fühlte mich krank und schwach. Zum Glück war das aber am Dienstag Abend wieder vorbei. Vorgestern habe ich veganes Chili con Carne mit Hackfleischersatz gemacht, da war es nicht so extrem aber gut bekommen ist es mir auch nicht. Ich vermute es sind auch die Hülsenfrüchte die eben schwer verdaulich sind und dann lange auf dem Ballon sitzen.
      Suppen sind bei mir immer noch das Beste - Brot in Maßen geht auch. Reis / Reisnudeln vertrage ich super. Obst geht auch. Salat ist eine Katastrophe.
      Ich habe bisher nicht einmal Lust auf Schokolade gehabt, das ist für mich so verwunderlich - weil ich früher 100-200 Gramm ohne Schwierigkeiten inhaliert habe, und das fast täglich.
      In der Arbeit esse ich Obst, trinke zwei große Kaffe mit insgesamt einem halben Liter Milch, abends gibt es dann etwas herzhaftes warmes. Ich komme so sehr gut über den Tag, habe keinen Hunger oder Gelüste. Außerdem trinke ich ca 2 Portionen Protein Isoclear von ESN, nach dem Power Plate Training auch regelmäßig Proteinshakes mit Milch angemischt. Von der Menge sind es zwischen 250-350 Gramm kommt bisschen darauf an was ich esse, Suppe nehme ich mir z.B. 250 Gramm udn dazu 100 Gramm Reisnudeln.
      Ich war auch schon mehrere Male zum Essen / zu Freunden eingeladen. Da versuche ich vernünftige Essensentscheidungen zu treffen wenn es mehreres zu Auswahl gibt. Ich achte auf die Menge und höre auf meinen Magen wann es genug ist.
      Beim Sport läuft es auch sehr gut bei mir. Ich mach drei mal pro Woche Aquafit, 2 mal 30 Minuten Power Plate Training und habe noch 3 Rückenkurse, ich fahre wieder zweimal täglich mit dem Hund eine größere Runde Rad und ich merke wie es mir schon leichter fällt Treppen zu steigen. Nur bei sehr starker Anstrengung spüre ich den Ballon, sonst schränkt er mich beim Sport nicht ein.

      Natürlich werde ich auch in ein paar Wochen wieder berichten wie es mir so ergeht. Bisher bin ich jedenfalls sehr happy mich für den Magenballon entschieden zu haben. Jedes Kilo weniger hat mich also bis jetzt 200€ gekostet aber das ist natürlich auch irrelevant schließlich ist die eigene Gesundheit unbezahlbar.