2 Termin im AZ und total entmutigt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 2 Termin im AZ und total entmutigt

      Hallo,

      mich Kämpfe schon seit 8 Jahren mit meinem Übergewicht :waage:

      Seid 2 Monaten gehe ich zur Ernährungsberatung die leider nicht weiß wie sie mir helfen kann Gewicht zu verlieren da mein Essensprotokoll und Bewegungsprotokoll okay sind.

      so zu dem Termin heute im AZ ich kam zum Arzt der meinte warum ich den diese Op möchte und ich soll doch erstmal die 6 Monate Ernährungsberatung fertig machen.

      dazu schickt mich der Arzt zum Endokrinologen, zur magenspiegelung und sind Schlaflabor zur Kontrolle dazu soll ich mich melden wenn die 6 Monate voll sind und man nicht gefunden hat was man gehandelt sollte oder was gegen eine Op spricht.

      Dazu muss ich sagen das ich seit Jahren unter meinem Reizdarm leider der mich sehr mit dem Essen eingeschränkt :nastuch:

      Ich steh irgendwie vor einem
      Riesen Berg und weiß nicht wie ich diesen Bezwingen soll :338:

      Dazu muss ich sagen das ich 102,8 Kilo auf 1,70 wiege mehr Gewicht kann ich nicht zunehmen da kein Darm sonst grossreinigung mehr und 1-2 Kilo Zack wieder weg sind
    • Hi,
      ich kann verstehen, dass der Berg Aufgaben erst mal entmutigend schrint und auch, dass der Arzt sagt, dass du erst mal die 6 Montate machen sollst. Dein BMI ist ja 35.2 und damit so grade noch an der Grenze,wo operiert wird. Ich habe außer deinem Reizdarm jetzt nicht rausgelesen, ob du weitere Begleiterkrankungen hast. Aber z.B. gerade die Station Endokrinologie, wenn die Ernährungsberatung nichts finden kann (und du wirklich 199% ehrlich alles aufgeschrieben hast) ist ganz wichtig und ein Schritt vorwärts, denn es gibt manchmal hormonelle Ursachen, die dazu führen, dass man nicht an Gewicht abnimmt. Werden diese beseitigt reguliert wich das mit dem Gewicht manchmal. Ich habe z.B. eine Freundin, bei der die Ursache allen Übels ein unentdecker Morbus Cushing war. Sie hatte keine Adipositas OP angestrebt aber es hat lange gebraucht, bis wer wirklich zugehört und an der richtigen Stelle gesucht hat.

      Siehe den Ternin heute als weiteren Meilenstein und nicht als Hürde, denn es geht ja auch darum zu schauen, ob es nicht eine rrklärbare Ursache außerhalb der Enörhung für dein Übergewicht gibt.

      Kopf hoch.
    • Die 6 Monate haben hier die meisten machen müssen, du musst schon einen BMI oberhalb der 50 haben um das zu umgehen. Und selbst dann wird heute in den meisten Fällen wenigstens ein 3 monatiges MMK verlangt.

      Aber das halbe Jahr geht schnell um, mit all den Arztterminen. Außerdem wirst du mal so richtig gründlich durchgecheckt und das kann doch nur zu deinem Besten sein vor einer so großen OP und Lebensveränderung.

      Halte durch, was ist schon ein halbes Jahr im Vergleich zum Rest deines Lebens.
      Beginn MMK Dezember 2019 - 134,5 kg auf 1,69 m

      10. November 2020 - 99,9 kg endlich UHU :love:

      Ziel erreicht - Normalgewicht
    • Von Vortrag bis Arztgespräch mit Festlegung der OP-Methode vergingen genau drei Monate, in der Zwischenzeit alle erforderlichen Dinge erledigt und vor allem recherchiert, was für Konsequenzen die Entscheidung zur OP haben wird und haben kann. Und Ideen entwickelt, wie mit was umgegangen werden kann.

      Drei Monate vergehen so schnell, 6 Monate auch. Das Gewicht trägt man so lange herum, was sind da schon ein paar Monate?
    • Außerdem denke ich, dass es echt wichtig für mich war, diese 6 Monate als Vorbereitung zu nutzen. Man sollte nicht unterschätzen wie wichtig das MMK ist, da lernt man alles und bereitet sich auf sein neues Leben vor. Ich kanns verstehen dass es einem lang vorkommt, aber es lohnt sich :)
    • Ich kann auch nur ermutigen, es einfach durchzuziehen und die Zeit zum persönlichen Reflektieren zu nutzen. Einfach anfangen und machen, wenn man sich eindeutig für diesen Weg (was noch nicht zwingend OP heißen muss) entschieden hat. Nicht lange hadern und es kaputtdenken, damit bin ich gut gefahren. Man hat dabei auch die Zeit, sich viele Gedanken um die Zeit nach der OP zu machen und schon vorab Lösungen für evtl. auftretende Probleme zu finden, z.B. wie man das mit dem Essen bei der Arbeit macht oder wie man ggü. Dritten mit dem OP-Thema umgeht.

      Ansonsten hab ich während des MMK nichts "gelernt", EB hat mir nichts Neues gebracht bzw. das, was ich dort über die Zeit nach OP erfahren haben, hätte ich mir auch einfach in der überreichten Broschüre anlesen können. Aber es war mir wichtig, alles mitzumachen, damit ich gut vorbereitet bin.

      Ansonsten ist die Zeit des MMK (3 Monate) bei mir schnell rumgegangen, die OP musste wg. einer anderen Notfall-OP mit anschließender med. Abklärung aber noch 3 Monate nach hinten verschoben werden. Letztlich hatte ich mein Erstgespräch im Juli 2021 und wurde im April 2022 operiert. Ich hab mir gesagt, dass das schon alles einen Sinn hat. Und so war es.
    • Guten Abend zusammen,

      ich habe eine ähnliche Leidensgeschichte hinter mir wie du. Ich kämpfe seit meinem 22. Lebensjahr mit meinem Körper damit ich ein wenig Gewicht verliere. Bevor ich Fructoseintoleranz und Zöliakie diagnostiziert bekommen habe, habe ich es tatsächlich geschafft mit WW 30 KG abzunehmen. Dann kamen die Diagnosen und bääähm ging es mit dem Gewicht wieder rasant Bergauf... Irgendwann bin ich zu meinem Hausarzt und habe ihn um Hilfe gebeten. NAch der Überweisung in das Adipositas Zentrum in meiner Nähe habe ich auch 6 Monate Ernährungsberatung Endikrinologe 2 x, Diabethologe, Internist und Psychologisches Gutachten hinter mir bevor ich die OP genehmigt bekommen habe. Jeder war total erstaunt dass ich nicht spindeldürr bei diesen Krankheiten bin.... Yoar is nun mal so...

      Ich kann aus eigener Erfahrung sagen dass der Weg bis zur OP steinig und schwer ist, aber lohnenswert ihn zu gehen. Halte durch, gehe zu allen Terminen, mache die Ernährungstherapie wie angeordnet, sei vor allen Dingen ehrlich zu deinem Psychologen das ist das A und O, und gebe alles was deinen Körper betrifft was mit Adipositas zu tun haben könnte an ( Diabetis/Kniebeschwerden/Hüftprobleme/ Bandscheibprobleme etc.). Am besten mache dir einen Aktenordner in dem du alles sortiert aufbewahrst und alles vorzeigbar zu haben (Artzberichte, MRT CD´s etc).

      Ich wünsche dir viel Kraft für deinen weiteren Weg zum gesünderen Leben! :rosen: