Länge Fettschürze??

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    • Corina91 schrieb:

      Eine WHO ist also nur dann berechtigt wenn es gesundheitlich Probleme macht?!

      Selbstverständlich - was sonst? Zumindest von der Solidargemeinschaft gezahlte WHOs.

      Gesetzt den Fall, die hängende Haut verursacht keine Ekzeme etc.: Es wird mit der OP geradegerückt (auf Kosten der Solidargemeinschaft), was man selber verbockt hat - und dafür hat man dann eine feine Belohnung in Form von WHOs verdient, die selbstverständlich auch wieder andere bezahlen dürfen, nur damit man sich attraktiver fühlt?

      Ne, das ist nun wirklich nicht mein Verständnis. Wenn WHOs gesundheitlich nötig sind - natürlich. Aber als "Belohnung" für geleistete Anstrengung, die nicht nötig gewesen wäre, wäre man Jahre vorher disziplinierter gewesen?

      Und ich unterstelle einfach mal kurzerhand, dass die meisten stark Übergewichtigen - so auch ich - ein Disziplinproblem haben. Ausnahmen mag es geben, aber die breite Masse frisst einfach drauflos. So auch ich.

      Ich lasse mich operieren, ich hoffe ich bin danach disziplinierter als vorher. Wenn die hängende Haut dann starke Probleme verursacht - ja, dann werde ich auch WHOs beantragen. Aber doch nicht als "Belohnung" für die Abnahme, die nicht nötig gewesen wäre, wäre ich schon vor der OP disziplinierter gewesen, sondern weil gesundheitlich erforderlich.

      Mir geht es lediglich, dass die WHOs als "Belohnung" deklariert wären, die man "verdient" hätte nach starker Abnahme.

      Ich bin empathielos? Ja, gut möglich - zumindest finde ich inflationär gebrauchte psychische Gründe, um diesdasjenes zu erreichen, etwas ermüdend.
    • Da habe ich mich dann unglücklich ausgedrückt.
      Es gibt durchaus Fälle wo die Hautlapprn sich nicht entzünden und dennoch Probleme machen.
      Z.B wird die Haut oft eingeklemmt, hindert beim Sport, etc.
      Ich bin mir sicher dass sich niemand eine WHO freiwillig wünscht wenn sie nicht nötig wäre und auch niemand isst sich ohne Grund so dick.
      Die Probleme können auch ohne Entzündungen sein.

      Und man darf eine WHO m.E auch dann machen um sich wieder schön zu finden. Natürlich spielt die Optik oft eine große Rolle. Ich würde nicht mit einer Fettschürze rum laufen wollen. Ist mir dann auch wurscht ob es andere für mich zahlen. Immerhin gehe ich auch Arbeiten und habe lange genug eingezahlt. So läuft eben unser Sozialstaat.

      Da sollte man sich über andere Dinge mehr Gedanken machen. Da habe bzw hätte ich überhaupt kein schlechtes Gewissen.
      Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.
    • @Sammeo , ich empfinde dein Gefasel gar nicht als empathielos.
      Es ist einfach deplatziert und zeugt von wenig Gebrauch des Denkorgans. Es gibt Menschen, die in der Lage sind, über diese Schwelle hinauszudenken. Wer dieser Fähigkeit nicht mächtig ist, möge doch bitte seinen persönlichen Frust nicht an der „Solidargemeinschaft“ (den Adipösen und WHO-Operierten, die für Trinker, Raucher und andere mitzahlen ) auslassen oder einen „ich bin frustriert-Thread“ eröffnen.
    • Grundsätzlich sind doch die KK nur verpflichtet zu zahlen, wenn es eine medizinische Indikation gibt. Sofern es also erforderlich ist, werden sie den Geldbeutel öffnen, sonst nicht. Da musst du dir dein Köpfchen nicht zerbrechen.
      Komm an das Ziel, was viele hier erreicht haben und worauf sie zu Recht stolz sein können und dann sprechen wir noch mal über das Thema und deine sich gewandelten Ansichten darüber.

      Und wenn man schon päpstlicher als der Papst ist, dann frag ich mich, ob du deine Schlauchmagen OP auch selbst zahlst. Oder wie du das dann vertreten kannst, dass dies die Solidargemeinschaft tun soll.
    • Ja, kann ich in der Tat vertreten, weil das Übergewicht mir mittlerweile gravierende gesundheitliche Probleme beschert.

      Wäre das Gewicht wie bis vor rd. 13 Jahren ein rein optisches Problem - mir egal, hat mich nie tangiert, es bestand kein Anlass für eine teure OP.

      Genauso finde ich WHOs völlig in Ordnung, wenn die eine medizinische Indikation haben - und nicht nur, weil die hängende Haut nunmal Scheiße aussieht und man doch eine Belohnung verdient hat nach starker Abnahme.
    • Aber wenn du dich durch deine eigene, ungezügelte Fresserei so adipös gefuttert hast, dass du nun gesundheitliche Probleme hast, können wir alle nichts dafür. Und jetzt soll die Solidargemeinschaft deine Schlauchmagen-OP bezahlen, obwohl du das allein zu verantworten hast.
      Unfair.
      Wie meine Bauchdeckenstraffung. Ihr könnt alle nichts für meinen Wabbelbauch. Aber da ich immer gearbeitet habe und drei Steuerzahler in die Welt gesetzt habe, finde ich es in Ordnung. Und auch bei anderen. Ich gönne jedem ein körperliches Wohlbefinden und trage gern meinen Teil dazu bei, dass es anderen gut geht.
    • *Heike* schrieb:

      Ich habe auf Kosten der Solidarität 3 Magen-OP,s und 5 WHO's finanziert gekriegt. Soll ich jetzt ins Arbeitslager büßen oder wie ist da so Deine Gesinnung ?
      Vermutlich geht es um das eine Wort.
      „Belohnung“.
      Finde ich persönlich schön und gerechtfertigt, aber so hat halt jeder seine eigene krumme Wahrnehmung :thumbsup:
    • Sammeo schrieb:

      Ich schätze mal, ich drücke den Punkt, um den es mir geht, völlig missverständlich aus ?(

      Aber sei's drum. Fröhliches beweihräuchern noch.
      Ich verstehe den Ansatz.
      Mit Belohnung kann ich auch nichts anfangen .
      Belohnung wofür ? Man hat uns den Magen bis auf ein Minimum verkleinert oder den Darm verkürzt.
      Nur dadurch sind wir in der Lage gewesen rapide abzunehmen.
      Nur durch diese drastischen Eingriffe.
      Ob das Gewicht auf Dauer zu halten ist, steht auf einem anderen Blatt.
      Startgewicht 113,6 kg im Juli 2017- Op-Gewicht 104 kg am 30.8.17 und aktuell 62 kg

      Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende. (Oscar Wilde )

    • Hallo Heike,
      Da könnte ich als Selbstzahler dagegen halten.
      Aber Adipositas ist nun mal eine Krankheit und wenn abnehmen und Gewicht halten leicht wäre, hätten wir uns kaum operieren lassen.
      Startgewicht 113,6 kg im Juli 2017- Op-Gewicht 104 kg am 30.8.17 und aktuell 62 kg

      Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende. (Oscar Wilde )

    • Hatte ich gewusst was das hier los tritt hätte ich gar nichts gesagt..
      Die Belohnung das bezog sich auf mich..die Freude es geschafft zu haben..nicht mich auf Kosten der Steuerzahler zu bereichern..
      Deswegen gibt es ja die med.Indikation..wenn die nicht gegeben ist würde ich versuchen es selbst zu finanzieren..
      Ja Ästhetik spielt dabei auch eine Rolle jedenfalls für mich..Aber man ist auch sehr beeinträchtigt mit diesem riesigen Hautüberschuß..bei der Arbeit ich bin Altenpflegerin..beim Sport usw..
      Die besten Wünsche an Euch..von mir..
    • Liebe @Ninifee1966 du musst dich nun für nichts schuldig fühlen. Wenn du deine WHO als Belohnung siehst, ist das doch vollkommen oke. Wo Menschen sind gibt es unterschiedliche Meinungen.
      Nur dass einige Ansichten echt merkwürdig und widersprüchlich sind. Aber lassen wir das.

      Du darfst dich, vorallem nach so einer großen Abnahme auch wohl fühlen und schön. Wie ich ja schon schrieb, mal ganz von der Entzündungen abgesehen, können Hautlappen auch so arg einschränken. Und dafür gibt es Gutachten. Keine KK zahlt für ein bisschen Hautüberschuss.

      Ich wünsche dir nur das Beste u d freue mich noch von dir zu lesen.
      Und auch freue ich mich für jeden der ein gesundes Leben erreichen konnte, egal ob mit OP oder nicht. Egal ob mit WHO wofür ich auch zahle oder nicht. Körperliche und Mentale Gesundheit hat jeder verdient.
      Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.
    • naja ich kann da auch ziemlich herzlos sein. Denn mir geht bei unserem Staat so einiges auf den Piss.
      Hartz 4 sollte Geschichte sein, Sozialgelder ausschließlich nur noch für 1 Jahr und die Krankenkasse sollte jeder selber bezahlen auch die die Sozialgeld bekommen - Renter müssen schließlich auch Privatversichert sein!

      Ich gehe seit beschissenen 19 Jahren arbeiten (Zeitungen austragen mit 14), davon zahle ich seit 18 Jahren (Beginn Ausbildung mit 15) meine Steuern, meine Versicherungsbeiträge und jeden anderen Scheiß den der Staat gerechtfertigt findet. Ich habe so hohe Abzüge (Steuerklasse 4) das ich praktisch eine weitere dreiköpfige Familie komplett monatlich finanzieren kann aber dann redet jemand ein Stuss von Solidarität.

      Wo ist es solidär, dass ich mir jeden Tag den Arsch aufreißen muss und andere sitzen ihre mageren oder fetten Ärsche platt und beschweren sich darüber, dass meine OPs von der Krankenkasse finanziert werden.

      Tut mir leid aber Solidarität ist für mich etwas anderes als dafür bestraft zu werden, dass ich arbeiten gehe.
      Man sehe sich nur die Bonis (Corona, Energie, weiß der Geier) letztes und dieses Jahr an. Die Hartzis hatten es bedeutend besser. Die haben sogar für die Kinder zusätzliche Zuschüsse zu Tablets und Laptops fürs Homeschooling bei uns bekommen. Aber die arbeitende Gesellschaft ist auf den kompletten Kosten hängen geblieben und hatte zum Teil mit der doppelten und dreifachen Belastung zu kämpfen und was haben die dafür bekommen? Einen Arschtritt.

      @Ninifee1966 sorry aber das musste mal gesagt werden.
      Denn manche Sachen machen mich wütend und dieses Thema gehört da dazu.
    • Blutwaldfee schrieb:

      Hartz 4 sollte Geschichte sein,Sozialgelder ausschließlich nur noch für 1 Jahr und die Krankenkasse sollte jeder selber bezahlen
      Ich weiß was du sagen willst :knuddel: , aber nee dann bin ich arbeitslos ;( (okay oder versetzt aber ich mag meinen Job auf meinem Sessel mit meinem dicken Popo :S X/ -meistens- auch wenn auch mich so manche sehr hohe soziale Ungerechtigkeit ziemlich tangiert die letzten 3 Jahre)