Bauchwandhernie oder Rektusdiastase

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    • Bauchwandhernie oder Rektusdiastase

      Hallo,

      ich weiß noch nicht genau, ob ich eine Bauchwandhernie oder eine Rektusdiastase habe, aber voraussichtlich ist es eins von beiden. Selbst bei Berücksichtigung des Übergewichts steht der Bauch auf ungewöhnliche Weise nach vorne raus, und das wird immer mehr, obwohl das Gewicht gleich bleibt bzw. ich dieses Jahr sogar ein wenig abgenommen habe.

      Die Rektusdiastase würde mich im Moment mehr interessieren. Hatte das jemand von euch, und wie wurde es diagnostiziert? Es heißt immer, man soll mit den Fingern nach der Lücke zwischen den Muskelsträngen tasten, aber ich schätze, meine Muskeln liegen zu tief, ich kann nichts tasten. Ich finde das Tasten auch sehr unangenehm, fühlt sich an, als würde ich auf dem Magen rumdrücken.
      Die Ärztin hat mit Ultraschall geschaut, war sich aber auch nicht sicher.

      Kann eine Rektusdiastase mit den Jahren größer werden? Oder geht das nur bei einer Hernie?

      Viele Grüße
      Tamiko
    • Ich hatte eine Rektusdiastase. Diagnostiziert hat sie mein plast. Chirurg und sie wurde bei meiner Bauchdeckenstraffung behoben. Seitdem habe ich einen absolut flachen Oberbauch.
      Eine schlanke Freundin hatte eine Rektusdiastase (diagnostiziert von der Frauenärztin) nach einer Zwillingsschwangerschaft. Das ganze wurde ein Jahr nach der Geburt operativ behoben, ganz normal über Krankenkassen Abrechnung.
      Beginn MMK Dezember 2019 - 134,5 kg auf 1,69 m

      10. November 2020 - 99,9 kg endlich UHU :love:

      Ziel erreicht - Normalgewicht
    • Grisu X schrieb:

      Das ganze wurde ein Jahr nach der Geburt operativ behoben, ganz normal über Krankenkassen Abrechnung.
      Ich hatte schon gelesen, dass es manchmal nicht übernommen wird, weil es nur ein kosmetisches Problem sei. Ich war ja auch nicht schwanger....

      Aber was ich noch fragen wollte: wie wurde es bei dir diagnostiziert, nur durch Blickdiagnose, Abtasten oder etwas anderes?
    • Ich hatte auch eine, die der PC diagnostiziert hat. Wurde auch mit der BDS behoben. Seitdem merke ich auch, wenn ich über die 150 g esse, dann drückt es gegen die Muskeln.
      Wenn dein Bauch aber wirklich raussteht und es sogar schlimmer wird, klingt das für mich eher nach einer Bauchwandhernie.

      Die Kasse müsste die Rektusdiastase aber zahlen. Läuft ja auch normalerweise nicht über den Plastische Chirurgen sondern über einen Thoraxchirurgen. Und der stellt keine Anträge vor Operationen. Wenn er es für behandlungswürdig hält, dann macht er es. Oft hat man ja Einschränkungen der geraden Bauchmuskeln, weil die nicht schließen. Allein beim aufstehen geht man dann normalerweise über die schrägen Bauchmuskeln.
    • happyroni schrieb:

      Wenn dein Bauch aber wirklich raussteht und es sogar schlimmer wird, klingt das für mich eher nach einer Bauchwandhernie.
      Danke für diese Einschätzung. Es wird wirklich schlimmer, aber schon seit ein paar Jahren. Wenn es ein Bruch ist, habe ich den wohl schon länger. Nur dieses Jahr sieht es wirklich langsam bizarr aus. :-)

      happyroni schrieb:

      Oft hat man ja Einschränkungen der geraden Bauchmuskeln, weil die nicht schließen.
      Von Einschränkungen merke ich nichts. Ich kann auch normal "Crunches" machen, da bekomme ich nur Probleme mit dem Nacken, aber von der Bauchmuskulatur her würde es problemlos gehen. Ich kann mich auch von der Rückenlage zum Sitzen normal (gerade) aufrichten.
    • Ich kann mich auch noch dran erinnern, dass sie damals bei der Rückbildungsgymnastik geprüft haben, ob eine Rektusdiastase vorliegt und die müssten einige Übungen anders machen, nämlich immer über die Seite. Da hat die Kraft dann über den Bauch gefehlt. Aber ohne Gewähr.
      Vielleicht sieht man es jetzt auch nur besser durch die Abnahme?! Hast du es schon mal einem Arzt gezeigt?
    • happyroni schrieb:

      Vielleicht sieht man es jetzt auch nur besser durch die Abnahme?!
      Nein, so groß war die Abnahme nicht. Ich bin ja nicht operiert.
      Ich sehe nur, dass die Beule da vorne immer größer wird. Wenn ich nicht schon 50 wäre, würden mich die Leute wahrscheinlich fragen, ob ich schwanger bin.

      happyroni schrieb:

      Hast du es schon mal einem Arzt gezeigt?
      Meine neue Hausärztin hat von sich aus gesagt, es sähe nicht normal aus, aber sie war sich nach Ultraschall nicht sicher, ob es eine Hernie oder eine Rektusdiastase ist. Sie gab mir eine Überweisung zu einem Allgemeinchirurgen, der sagte zuerst, es sei eine Hernie, und dann sagte er aber, das müsse mal richtig diagnostiziert werden, es wäre nicht so einfach, weil ich dick bin. Ich war mir hinterher nicht sicher, ob er mir jetzt eine Hernie diagnostiziert hat, oder ob er mir gesagt hat, dass er es nicht weiß.
      Jedenfalls gab er mir eine weitere Überweisung und sagte mir, ich soll damit ins Krankenhaus. Ich weiß nicht, was mich dort erwartet, ob nochmal Diagnostik gemacht wird, und wenn ja, was genau. Und was dann dabei rauskommt. Und wie es dann weitergeht. Ich muss aber noch warten auf den Termin. Deshalb beschäftige ich mich mit Informationen-sammeln...
    • Hallo
      Ich hatte eine Bds im Januar vor 2020 und seit dem leider nur Ärger bzw Schmerzen.

      Es wurde dann ein Mrt gemacht, da bei der :down: Ultraschalluntersuchung nicht gesehen wurde. Dabei kam ans Licht, das ich eine Nabelhernie hatte und die Rektusdiastase. Also erneute OP im September 2020.

      Leider ließen die Schmerzen nicht nach und so erfolgte im Januar 2021 ein erneuter Bauchschnitt vom Bauchnabel bis unter die Brust und es wurde Gewebe entfernt, welches voller Nervenstränge war. Der Chirurg meinte, er würde mir glauben, das ich Schmerzen gehabt habe, hätte er so noch nicht gesehen.

      Leider hat es mir nur kurze Zeit geholfen, das ganze Jahr habe ich es mit Osteropathie versucht. Bin aber jetzt so weit, daß die Osteopathien meint, es wäre wieder etwas los im Bauch.

      Also war ich im Adipositas Zentrum bei meinem Chirurg und zwischen den Jahren geht es erneut zum Mrt.

      Bin am verzweifeln, den Magenbypass habe ich seit 5 Jahren, 65 Kilo abgenommen. Die Fettschürzen OP bereue ich in sofern, das seit dem mein Bauch einfach schmerzt und ich leider die Wölbung habe und ein klein wenig wie im 4 Monat schwanger aussehe.

      :down:
    • Das hört sich auch nicht gut an.
      Mit Wiederherstellungs-OPs kenne ich mich nicht aus. Woher kommt denn so ein Gewebe mit Nervensträngen?

      Ich habe bisher überhaupt keine Beschwerden bis auf das, dass es optisch nicht gut aussieht.
      Falls bei mir was operiert wird, hoffe ich, dass ich nicht danach mehr Probleme habe als vorher. Aber noch ist ja nicht sicher, ob da was gemacht wird.
    • Neu

      Anette85 schrieb:

      Ich denke wenn es sich nicht richtig diagnostizieren lässt per Ultraschall dann wird es wahrscheinlich ein CT oder mrt um sich die Sachlage genauer ansehen zu können.
      Heute war ich zur Untersuchung in der Chirurgie vom Krankenhaus, und die Ärztin konnte beim Ultraschall weder eine Rektusdiastase noch einen Bruch sehen. Jetzt soll ich zum MRT. Die neue Arbeitshypothese ist "Lipom".
      Ich selber glaube eher nicht an ein Lipom, weil es dafür zu perfekt mittig auf dem Bauch sitzt. Ich vermute dann eher, dass es "gar nichts" ist, und ich einfach eine ziemlich seltsame Anatomie an der Stelle habe, eine seltsame Fettanordnung. Ist schon eigenartig.
      Das MRT ist in der Woche vor Weihnachten, dann bin ich schlauer.