Während MMK zugenommen…Ablehnungsgrund?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Während MMK zugenommen…Ablehnungsgrund?

      Hello an alle. Ich bin neu im Forum und brauche eigentlich nur mal ein paar Gedanken, Meinungen und vor allem super gerne Erfahrungen.

      Ich bin gerade am Ende meines MMK und habe nächste Woche meinen Termin zur Antragstellung im Adipositaszentrum. Ich war von Anfang an eine Grenzkandidatin, aber aufgrund einer schweren kardiologischen Erkrankung, meinte der Arzt sollte das kein Problem beim Antrag darstellen. Nun habe ich während des MMK nochmal 5 Kilo zugenommen. Ich hab mich an alles aus der EB gehalten und meistens 3 Stunden Sport/Woche gemacht.

      Was meint ihr, wird das ein großes Problem werden, wenn ich den Antrag stelle? Hattet ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt ihr jemanden der so eine Erfahrung bereits gemacht hat?

      Danke schonmal für alle Antworten :rolleyes:
    • Ich habe da auch zugenommen. Hat niemand auch nur ein Wort drüber verloren 8) Wenn du dir mal die Leitlinie für bariatrische Operationen anschaust, ist das auch kein Problem - schwieriger ist es, wenn du viel abnimmst im MMK, denn dann wird die Notwendigkeit infrage gestellt.
    • ich hatte während des MMK auch 5kg zugenommen und war auch eher ein Wackelkandidat für die OP und für den Internisten war es eher ein dafürsprechen für die OP. Ich musste keinen eigenen Antrag stellen, da das alles über mein AZ lief.
    • plena2000 schrieb:

      Ah okay, das beruhigt mich etwas. Ich bin schon echt verzweifelt gewesen, weil ich mir dachte, kann ja nicht sein, dass die Arbeit der letzten sechs Monate aufgrund von 5 Kilo dann umsonst war..
      Es zwingt dich auch keiner das ganze in 6 Monaten zu beenden, wenn du für das mmk 7-10 Monate brauchst ist das auch egal, das halbe Jahr ist nur das mindeste was man leisten muss. Zumindest ist das bei meinem so.
      Aber wie erwähnt problematisch ist nur wenn man zu viel abnimmt
    • plena2000 schrieb:

      Hello an alle. Ich bin neu im Forum und brauche eigentlich nur mal ein paar Gedanken, Meinungen und vor allem super gerne Erfahrungen.

      Ich bin gerade am Ende meines MMK und habe nächste Woche meinen Termin zur Antragstellung im Adipositaszentrum. Ich war von Anfang an eine Grenzkandidatin, aber aufgrund einer schweren kardiologischen Erkrankung, meinte der Arzt sollte das kein Problem beim Antrag darstellen. Nun habe ich während des MMK nochmal 5 Kilo zugenommen. Ich hab mich an alles aus der EB gehalten und meistens 3 Stunden Sport/Woche gemacht.

      Was meint ihr, wird das ein großes Problem werden, wenn ich den Antrag stelle? Hattet ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt ihr jemanden der so eine Erfahrung bereits gemacht hat?

      Danke schonmal für alle Antworten :rolleyes:
      Du hast einfach mehr Kalorien zu dir genommen als du verbrauchst. Deshalb die Gewichtszunahme. Entweder mehr Sport oder weniger essen. Du hast die Wahl. Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffe das du die Operation bekommst. :-)
    • Ich bin ja auch grad mit dem MMK gestartet und beim Erstgespräch wurde mir gesagt: so, das ist dein Stargewicht, am Ende vom MMK darfst du auf keinen Fall darüber liegen.
      Macht mir natürlich extrem Druck, weil ich natürlich Angst habe, zuzunehmen. Werde alles versuchen, dass ich nicht zunehme aber die Angst ist da.
      Bin erleichtert, dass es anderen hier auch so geht/ging. Und auch trotz leichter Zunahme operiert wurde, bzw. das MMK nicht als "gescheitert" verbucht wurde.

      Liebe Grüße =)
    • Der Witz ist ja, dass die OP gemacht wird, WEIL man es nicht schafft, ohne OP abzunehmen. Es ist Quatsch, dass sie dir sagen, du darfst nicht über deinem aktuellen Gewicht liegen. Die Leitlinie sagt: BMI über 40, bewiesen, dass keine dauerhafte Abnahme möglich trotz MMK = OP.
    • Ich glaube auch nicht, dass eine Zunahme ein Ablehnungsgrund sein wird. Aber die AZ, die das fordern, wollen vielleicht nur verhindern, dass der Patient sich in den letzten Monaten gehen lässt nach dem Motto: Hokuspokus Fidibus - die OP wird ja demnächst die ganze Arbeit machen. Man kann wohl rein theoretisch davon ausgehen, dass, wenn man im MMK sein Ess- und Bewegungsverhalten bereits beginnt umzustellen, bereits die ersten Pfunde purzeln müssten.

      PS: Hat bei mir auch nicht funktioniert. War im MMK in der Jojo-Falle, nachdem ich mit Intervallfasten 30 kg abgenommen hatte. Erst in der Eiweißphase gingen 5 kg wieder runter.
      *************
      Und ich dachte, ich wäre in der Placebo-Gruppe …
    • Ja, @Lulu0705 da hast du Recht. Es ist möglicherweise verlockend, sich vollends gehen zu lassen, wenn man die OP in Aussicht hat. Aber die OP alleine, ohne Ernährungs- und Verhaltensumstellung wird keinen dauerhaften Erfolg bringen. Ich finde nur, dass die AZs da Tacheles reden sollten. Aber es wird ja viel gesagt, was nicht wirklich fundiert ist, z.B. die Angaben, wieviel man abnehmen könne mit OP, (also diese Aussagen "unter BMI 30 kommen sie nicht" u.ä.), als hätten die eine Kristallkugel in der Schublade. ;-)
    • Bei mir war die Ernährungsberatung auch gedacht als "letzte Möglichkeit ohne OP" abzunehmen. Es war eher eine allgemeine EB und es gab auch eine Frau, die alles gut umsetzen konnte, sich damit wohl fühlte und sich damals gegen die OP dann entschieden hatte.

      Ich habe auch erst während der Eiweißphase kurz vor der OP abgenommen, nichts während des MMKs. Aber auch keine Zunahme. Wenn Du die Zeit gut nutzt und versucht Deine Ernährung umzustellen wird das schon klappen.
    • Mein Gewicht war glaub nie so stabil wie während des MMK. Es war aber auch nie Thema, was wäre, wenn ich zunehme würde.
      In der Eiweißphase und in den ersten Tagen nach OP ist’s dann gepurzelt, dann war wieder 4 Wochen Stillstand - das hat mich aber wesentlich mehr gestresst als die EB. Inzwischen purzelts aber konstant…
    • Ich habe zugenommen, 2 Kilo insgesamt im MMK sowohl Muskeln als auch Fett tbh (ich war 3 Wochen vor dem ersten Termin extrem schlimm krank und konnte mich 3 Wochen lang wirklich kaum bewegen und hatte eine Woche lang Fieber, 3-4 Tage lang sogar 40) und es hat keiner was gesagt
      Ich bin am 11.12.25 operiert worden