Spiegel TV. Abnehmspritze.

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    • Die ersten zwei Klicks überspringst du auch oder zählst du die schon mit?

      Könnte 15 Klicks nachspritzen, dann hab ich 0,55mg, 19 Klicks, dann wäre ich bei 0,61mg oder einfach verdoppeln, dann sind es 0,70mg
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      wieder 'ne Studie

      spiegel.de/wissenschaft/abnehm…c9-439a-b9f2-8e6a7336b59d


      Studien mit mehr als 3200 Probanden

      Abnehmspritze abgesetzt

      – nach einem Jahr sind 60 Prozent der Kilos wieder drauf

      Sie können helfen, Gewicht zu verlieren, doch wer Präparate wie Ozempic, Wegovy und Mounjaro weglässt, nimmt schnell wieder zu. Nur ein Viertel des Gewichtsverlusts könnte womöglich langfristig bleiben.
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      @Mingmen

      Vorweg: Meine Antwort ist nicht an Dich gerichtet, ich find es gut, dass Du immer wieder Berichte & Quellen zum Nachlesen hier reinstellst! Wenn mich auch manchmal manche Aussagen in den Berichten nerven, so wie dieser. Daher jetzt ein etwas ausführlicherer Beitrag meinerseits.

      für mich wird hier so eine gefühlte "Neiddebatte" befeuert, weil immer noch ganz wenige Patienten das Medikament auf Kassenrezept erhalten und viele es sich nicht dauerhaft leisten können 300 bis 500 Euro (je nach Medikament und Dosierungshöhe) zu finanzieren. Daher können diejenigen, die es gern testen würden, aber nicht die Möglichkeit haben, dann leichter so reagieren: Na siehste, hab ich doch gleich gesagt oder Ähnliches.


      Mingmen schrieb:

      Sie können helfen, Gewicht zu verlieren, doch wer Präparate wie Ozempic, Wegovy und Mounjaro weglässt, nimmt schnell wieder zu. Nur ein Viertel des Gewichtsverlusts könnte womöglich langfristig bleiben.
      Ich denk da oft, warum dieser sogenannte Fakt fast gebetsmühlenartig in fast jedem Medienbericht wiederholt wird, so der Fabel entspricht als der Fuchs nicht an die Trauben ran kam, dann irgendwann mal abdrehte und sagte: Die sind mir eh viel zu sauer ... Da würde ich manchmal den Schreibenden dahinter sehen und befragen ...


      So und jetzt Ende der Tirade || , hin zu meiner subjektiven Einschätzung zum Thema Gewichtszunahme nach dem Absetzen von GLP 1 & Co..

      GLP 1 und GIP - bei Retatrutid kommt noch Glucagon dazu - sind alles Peptidhormone.

      Bei der Schilddrüse gibt man Thyroxin & manchmal noch Thybon dazu, bei Diabetes Insulin - beides auch Hormone. Lässt man die weg, wird bei Hashimoto der TSH wieder steigen, die Antriebslosigkeit, Müdigkeit und manchmal auch Gewichtszunahme wieder auftreten. Lässt man Insulin weg, steigt oder entgleist gar der Blutzuckerspiegel mit all seinen negativen Begleiterscheinungen ...

      Warum soll das also bei Mounjaro & Co anders sein. Nur, dass bei den gerade beiden erwähnten Krankheiten niemand auf die Schnapsidee kommen würde, zu sagen, wenn man aufgrund der Medikamente Normalwerte erreicht, dann die Medikamente den betroffenen Patienten nicht mehr weiter zu verschreiben. Denn was würde dann wohl passieren? :335:


      Abgesehen davon gibt es einige in meinem Umfeld, die ausgeschlichen haben oder gerade dabei sind. Und halten ihr Gewicht.

      Denn auch hier hängt es langfristig davon ab, dass man seine Ernährung, seinen Umgang damit ändert, um langfristig erfolgreich zu sein, genau wie bei einer OP.


      PS Wenn ich mein Wunschziel erreicht habe, werde ich auf jeden Fall auch probieren, auszuschleichen, um dann zu sehen, ob es funktioniert. Und wenn es nicht funktioniert, dann werde ich weiterhin eine niedrigere Dosis dauerhaft einnehmen.

      Mein HbA1c liegt bei 5,0, sprich der Diabetes ist in Remission. Ich konnte inzwischen alle Blutdruckmittel absetzen, meine Harnsäure ist wieder im Normalbereich usw. Und mir fehlen noch gut 20 Kilos zum Normalgewicht. Nur die Triglyzeride wollen noch nicht ganz in den Normbereich rutschen. Ich bin inzwischen sehr viel gesünder als ich viele Jahre zuvor gewesen bin, viel agiler, fitter und aktiver. Das werd ich ganz sicher nicht wieder mit dem vorigen Zustand austauschen, sofern es mir irgendwie möglich ist.
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      Ich sehe das nicht so, dass hier eine "gefühlte Neiddebatte befeuert" wird. Gerade diese neuen Erkenntnisse machen für mich deutlich, wie wichtig eine lebenslange Versorgung ist, die im Idealfall dann durch die Krankenkasse übernommen wird.

      Wenn auch der Vergleich mit Erkrankungen der Schilddrüse und Diabetes sachlich richtig ist, wurden und werden um diese Erkrankungen und die Wirkstoffe nicht so ein "Hype" gemacht.

      Die Abnehmspritze wird nicht nur von Übergewichtigen eingesetzt und es ist ein Milliardengeschäft. Das hat meiner Meinung nach dazu geführt, dass es zu der bisherigen Regelung gekommen ist, dass es eben nicht eine Kassenleistung ist oder wurde.

      Aber ich bin inzwischen zuversichtlich, dass es bald eine neue Regelung geben wird und die Wirkstoffe auch für Adipositas zugelassen werden. Der positve Effekt überwiegt, gerade auch was Folgeerkrankungen angeht, und dass eine lebenslange Verschreibung möglich sein wird, weil klar ist dass die Wirkung immer nur zeitlich berenzt ist.

      Bekommst Du es verschrieben wegen Diabetes?
      Und das ist toll, dass Du auf einem guten Weg bist!
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      Sugargypsy schrieb:


      ...weil immer noch ganz wenige Patienten das Medikament auf Kassenrezept erhalten und viele es sich nicht dauerhaft leisten können 300 bis 500 Euro (je nach Medikament und Dosierungshöhe)
      Das wird sich schlagartig ändern, wenn das Patent abgelaufen ist. Medikamente sind 20 Jahre patentgeschützt. Patentiert mit Zusatzklausel wurde Semaglutid 2005. Durch die Klausel läuft das Patent jedoch nicht 2025, sondern erst 2031 aus

      Kürzlich habe ich wieder ein Medikament verschrieben bekommen, dass vor Ablauf des Patents der KK 80€ für ein Monat gekostet hat. Das war vor 20 Jahren.
      Jetzt findet sich das Original gar nicht mehr bei den Medikamenten, die von den KK übernommen werden. Der Nachbau schlägt sich jetzt mit €3,40 für die KK zu Buche. Die Gewinnspanne ist also gewaltig und das Genericum wird wesentlich billiger sein und somit auch ohne Rezept für viele leistbar sein.

      Sehr interessant finde ich deine Erwähnung, dass der Preis von der Dosis abhängt. Laut dem Kodex, in dem alle Medikamente aufgelistet sind, die verschrieben werden können, kostet Ozempic, ungeachtet der enthaltenen Dosis 104,50€. Das heißt, der Pen ist vermutlich teurer als der Inhalt.
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      @Mingmen

      Mingmen schrieb:

      Wenn auch der Vergleich mit Erkrankungen der Schilddrüse und Diabetes sachlich richtig ist, wurden und werden um diese Erkrankungen und die Wirkstoffe nicht so ein "Hype" gemacht.


      Die Abnehmspritze wird nicht nur von Übergewichtigen eingesetzt und es ist ein Milliardengeschäft. Das hat meiner Meinung nach dazu geführt, dass es zu der bisherigen Regelung gekommen ist, dass es eben nicht eine Kassenleistung ist oder wurde.
      Zum Hype: Der wesentliche Unterschied zu den beiden Krankheiten ist, dass sie lang nicht so stimatisierend in unserer Gesellschaft wahrgenommen werden wie Übergewicht. Daher auch meine "These" bezüglich Neid-Debatte. Denn das Thema Gewicht bzw. Körper / Aussehen / Fitness ist ja allgegenwärtig, insbesondere in den Sozialen Medien bzw. auch was Presse, Film & TV betrifft.

      Weil es so teuer ist, können es sich aber die wenigsten leisten und da hört dann die "Freundschaft" bei vielen auf, wenn jemand es sozusagen "leichter" haben könnte, den gewünschten Status zu erreichen.

      Was das Milliardengeschäft betrifft, so geb ich Dir recht. Das haben wir vor allem den beiden Firmen (Lilly Medical - Mounjaro & Nordisk - Ozempic / Wegovy) zu "verdanken", die diese Kuh in aller Form melken wollen, solange es geht. Sprich, bis der Patentschutz ausläuft. Bedeutet für Semaglutid (Ozempic / Wegovy) hier in D 2031 und für Tirzepatid (Mounjaro) 2036, davor wird es kaum Generika geben.




      Generell zum Punkt
      Die Abnehmspritze wird nicht nur von Übergewichtigen eingesetzt und es ist ein Milliardengeschäft. Das hat meiner Meinung nach dazu geführt, dass es zu der bisherigen Regelung gekommen ist, dass es eben nicht eine Kassenleistung ist oder wurde.

      Das ist so nicht richtig. Ursprünglich wurden GLP-1 zur Diabetesbehandlung entwickelt. Das Hormon wurde schon in den frühen 1990igern entdeckt, in der Gila-Krustenechse. Sie wird auch Gilamonster genannt und ist in den USA (Südwesten) und Mexiko heimisch. In deren Gift ist u.a. der Wirkstoff namens Exendin-4 enthalten.

      Exendin-4 ist dem menschlichen Darmhormon GLP-1 strukturell sehr ähnlich ist, bleibt aber viel länger im Körper aktiv. Das war der Start der GLP-1-Entwicklung und war schon immer für die Behandlung von Diabetes Typ 2 gedacht. 2005 wurde dann das erste GLP-1-Medikament zugelassen, u.a. unter dem Markenname Byetta - auf Kassenrezept.

      Schon damals wurde festgestellt, dass es auch bei der Gewichtsabnahme helfen kann. Nachteil damals war, dass der Wirkstoff recht schnell im Körper zerfiel. Man musste damals 30 Minuten vor dem Essen spritzen, um die Wirkung zu erhalten und sollte so eben auch helfen den Diabetes in Schach zu halten.

      Danach kam Liraglutid (auch GLP 1, bekannt unter Victoza / Saxenda). Vicoza kam 2009 in D auf den Markt, ebenfalls als Diabetes-Medikament und als Kassenrezept erhältlich, während Saxenda 2016 erstmals dann explizit für die Gewichtsreduktion auf Privatrezept erhältlich war. War damals schon nicht ganz günstig.

      Danach kamen dann Ozempic / Wegovy mit dem Wirkstoff Semaglutid. das ist der Wirkstoffe der neusten Generation.

      Ich hab das deshalb so ausführlich beschrieben, damit man nachvollziehen kann, dass GLP-1 also keineswegs so neu ist, sondern schon recht lang auf dem Markt und damals zwar nicht problemlos aber doch erheblich häufiger auf Kassenrezept verschrieben wurde als heute z.B. Mounjaro. Plus, dass der Vorgänger eben auch schon für die Gewichtsabnahme verfügbar war, allerdings noch nicht ganz so effektiv (viel kürzere Halbwertszeit und vor allem musste man das noch täglich spritzen (weiter unten geh ich da noch genauer drauf ein).


      Aber ich bin inzwischen zuversichtlich, dass es bald eine neue Regelung geben wird und die Wirkstoffe auch für Adipositas zugelassen werden. Der positve Effekt überwiegt, gerade auch was Folgeerkrankungen angeht, und dass eine lebenslange Verschreibung möglich sein wird, weil klar ist dass die Wirkung immer nur zeitlich berenzt ist.
      Ich bin da nicht so zuversichtlich, einfach weil die Patente eben erst in 5 bzw. 10 Jahren ablaufen werden. Lilly - die Herstellerfirma von Mounjaro - befindet oder befand sich schon in Gesprächen mit den Krankenkassen, damit sich der Preis etwas reduziert. Aber günstig wird es ganz sicher nicht.
      Bekommst Du es verschrieben wegen Diabetes?
      Ich bekam es verschrieben wegen Diabetes. Da aber mein HbA1c inzwischen bei 5,0 liegt, hab ich ja kein Diabetes mehr ... :334: und musste es von jetzt auf nachher absetzen. Daher der Vergleich in meinem letzten Beitrag mit Hashimoto und Blutdruck. Niemand würde dort das Medikament absetzen, nachdem das Ziel erreicht ist. Weil klar ist, dass sich das sofort wieder ändert, wenn das Medikament wegfällt.

      @Mario33
      Sehr interessant finde ich deine Erwähnung, dass der Preis von der Dosis abhängt. Laut dem Kodex, in dem alle Medikamente aufgelistet sind, die verschrieben werden können, kostet Ozempic, ungeachtet der enthaltenen Dosis 104,50€. Das heißt, der Pen ist vermutlich teurer als der Inhalt.
      Ozempic (Semaglutid) ist speziell für Diabetiker zugelassen, die das in der Regel auf Kassenrezept verschrieben bekommen. Daher vermutlich der Einheitspreis, weil die Firmen direkt mit den Krankenkassen verhandeln. Ozempic gibt es in 3 Dosierungen: 0,25 mg, 0,5 mg und 1 mg.

      Wegovy (Wirkstoff auch Semaglutid) wird zur Gewichtsreduktion auf Privatrezept verschrieben und gibt es noch in zwei weiteren, höheren Dosierungen: 1,7 mg und 2,4 mg. Hier sieht es preislich dann pro Monat so aus: 1 Pen reicht - nach offiziellem Behandlungsschema einen Behandlungsmonat und kostet privat in den Dosierungen 0,25, 0,5 und 1 mg knapp 172 €. In der Dosierung 1,7 mg fällt ein Preis von circa 237 € an, die Dosierung 2,4 mg kostet etwa 277 € pro Pen.

      Bei Mounjaro (Trizepatid = 2 Hormone GLP 1 + GIP) kostet die Einstiegsdosis von 2,5 mg 206,02 € pro Monat und bei der Höchstdosis von 15 mg 489,23 €.

      Noredisk und Lilly, die Herstellerfirmen, haben ab da ganz gezielt Werbung gemacht, viel über Social Media, sich bekannte Influencer gesucht oder halbwegs bekannte Persönlichkeiten, die das getestet und beworben haben. Ab da ist das ganze dann viral gegangen.

      @Elisabeth

      Nevolat enthält den Wirkstoff Liraglutid, das ist der gleiche Wirkstoff wie in Viktoza (Diabetesmedikament) und das oben erwähnte Saxenda, das auf Privatrezept zur Gewichtsreduktion zugelassen wurde.

      Der Wirkstoff ist in Vergleichsstudien mit Semaglutid (Ozempic / Wegovy) bzw. Tirzepatid (Mounjaro) lang nicht so wirksam und muss täglich gespritzt werden. Die Halbwertszeit liegt nur bei 13 Stunden, während sie bei den anderen Wirkstoffen bei 5 bis 6 Tagen liegt. Die Wirkweise ist daher auch eine ganz andere.
    • Neu

      20min.ch/story/pilotprojekt-br…-kaufen-koennen-103335694

      England hat doch irgendwelche Deals mit den Pharmaunternehmen gemacht, damit die Abnehmsritzen günstiger zu haben sind. Ich hab was von einem Pilotprojekt in Manchester mit 3000 adipösen Arbeitslosen gelesen und das hier (link oben).
      England macht mehr gegen Adipositas. Die haben ja auch die Zuckersteuer eingeführt und Werbeverbot für Junkfood. Wenn die Regierung will, geht schon was.
    • Neu

      Dass der Wirkstoff schon länger in der Diabetesbehandlung angewendet wird weiß ich auch. Mir geht es um die aktuelle Zulassung des Wirkstoffes zum Abnehmen/ Gewichtsmanagement. Diese Zulassung gibt es seit s.u. (lt. Wikipedia) und damit der Beginn der "neuen Zeitrechnung" und Hype um die Abnehmspritzen. Saxenda gibt es schon länger, aber da gab es diesen Hype noch nicht.


      Im Juni 2021 genehmigte die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) injizierbares höher dosiertes Semaglutid für die langfristige Gewichtskontrolle bei Erwachsenen (Handelsname [i]Wegovy).[32] Es wurde im Januar 2022 für die medizinische Verwendung in der Europäischen Union zugelassen[33] und ist seit 15. Juli 2023 auf dem deutschen Markt verfügbar.[/i]



      Eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse meine ich unabhänig von evtl. Generika.

      Und diese Neiddebatte gab und gibt es doch auch bei den Operierten. Dass wir es uns einfach machen, nicht den harten Weg der Diäten und Selbstkasteiung gehen und einfach schnippschnapp auf Kosten der Krankenkasse und schon sind wir schlank und schön und erfolgreich (Ironie aus!!!)

      Und wir blöd und kurzsichtig ist es Dir das Kassenrezept zu verweigern weil Du jetzt gute Werte hast? Sowas verstehe ich nicht.

      Du hast Dich sehr damit beschäftigt, da kann ich nicht mithalten.


    • Neu

      zu GB und NHS hat die KI folgendes geschrieben:

      Mounjaro (Wirkstoff: Tirzepatid) ist in Großbritannien seit Juni 2025 über den NHS (National Health Service) für die Gewichtsabnahme erhältlich, jedoch gelten sehr strenge Kriterien und eine phasenweise Einführung. Es ist nicht für jeden Patienten mit Übergewicht sofort verfügbar.
      Hier sind die wichtigsten Punkte zur Mounjaro-Verschreibung auf dem NHS in England (Stand Mitte 2025/Anfang 2026):
      1. Strenge Kriterien für die Verschreibung (Phase 1)
      Um Mounjaro derzeit vom Hausarzt (GP) auf NHS-Kosten zu erhalten, müssen Patienten in der Regel alle folgenden Bedingungen erfüllen:
      • BMI: Ein Body-Mass-Index (BMI) von 40 oder höher.
      • Ethnische Zugehörigkeit: Bei Personen aus dem südasiatischen, chinesischen, anderen asiatischen, nahöstlichen, schwarzafrikanischen oder afro-karibischen Raum gilt ein angepasster BMI von 37,5 oder höher.
      • Begleiterkrankungen: Mindestens vier gewichtsbedingte Erkrankungen müssen vorliegen, darunter Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Dyslipidämie (hohe Blutfettwerte), Herzerkrankungen oder obstruktive Schlafapnoe.
      2. Vorgehensweise und Verfügbarkeit
      • Nicht selbst anfordern: Aufgrund der hohen Nachfrage wird empfohlen, nicht direkt in der Praxis nachzufragen. Patienten mit höchstem klinischem Bedarf werden vom NHS kontaktiert.
      • Phasenweiser Rollout: Die Einführung erfolgt in Phasen. Der erste Schritt konzentriert sich auf die oben genannten Hochrisikogruppen. Eine Ausweitung auf Patienten mit niedrigerem BMI (35+) ist für 2026 geplant.
      • Kombinationstherapie: Die Verschreibung ist an ein "Wrap-around-Care"-Programm gebunden, das Ernährungsberatung und Unterstützung bei körperlicher Aktivität umfasst.
      3. Alternative: Privatrezept
      Da der NHS-Zugang sehr restriktiv ist, ist Mounjaro in Großbritannien auch über private Online-Apotheken (z.B. Asda, Superdrug) erhältlich.
      • Dies erfordert eine (meist Online-)Konsultation und die Erfüllung klinischer Kriterien, ist jedoch schneller verfügbar als über den NHS.
      • Die Kosten müssen vom Patienten selbst getragen werden.
      Zusammenfassend: Mounjaro ist auf dem NHS in UK angekommen, aber für die meisten Menschen im ersten Jahr nur bei extremem Übergewicht und schweren Begleiterkrankungen zugänglich.