Hormongaben in den Wechseljahren mit Bypass

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    • @Schnutzelchen

      Das ist aber lieb, das du nachfragst!

      Ich kann folgendes berichten: 1. Der Mann hat ne Technik raus, bei dem die Pflaster auch auf meiner Wabbelhaut eine Woche lang halten.
      2. Ich habe gar keine Hitzewallungen mehr, null, nada, niente!
      3. Ich schlafe so viel besser! Klar, ich geh immer noch 2-3 mal nachts pinkeln, aber ich schlafe sofort wieder ein!
      Von daher ist es eigentlich eine gute Entscheidung gewesen. Wenn das Wörtchen wenn nicht wär. Ich habe in diesem Monat mit Hormonen über ein Kilo zugenommen und bin ständig fressig!!! Dagegen anzukommen ist echt schwer. Die Zunahme kommt aber nicht einfach nur von zu viel essen, sondern ist auch von selber passiert. Der Stoffwechsel scheint sich verändert zu haben....Finde ich gar nicht gut und muss einen Weg finden damit umzugehen.
      Achso, die Laune ist auch nicht mehr immer die allerbeste... ich bin wieder schneller gereizt und genervt. Aber auch da werde ich hoffentlich Wege finden. Aber ich vermisse diese glückliche, fröhliche und gelassene Gefühl.
    • na, das klingt aber doch erst mal gut. Und der Körper muss sich erst wieder an mehr Hormone gewöhnen, nachdem er ja gerade dabei war, sich mit weniger abzufinden. Etwas zugenommen habe ich auch, aber das vergeht wieder.
      Ich experimentiere ja gerade mit Nikotinpflastern und habe festgestellt, dass man sie mit Kinesiotape gut fixieren kann.
      Weiterhin viel Erfolg!
    • Das tröstet mich, wenn du sagst das vergeht wieder. Ich hab schon überlegt dann lieber totmüde zu sein und Hitzewallungen zu haben,bevor ich wieder dick werde....
      Aber das stimmt wohl, ich muss meinem Körper erstmal ne Chance geben sich einzupendeln.
    • naja, Du wirst ja nicht so dick wie früher! Tracken - bei mir waren es am Ende 5 Kilo inkl. andertalb Körbchengrößen. Und ja, es ist eine grrrrr-fußstampf-türenknall-mmmmmpf-Entscheidung, aber ich (und da spreche ich wirklich nur für mich) trage lieber ne 40 statt ner 38, schlafe gut, kann klar denken und habe keine Hitzewallungen. Ich meine sogar festzustellen, dass die Haut etwas besser wird/bleibt, irgendwie rosiger. Frau vergißt so schnell, wie elend sie sich gefühlt hat mit alldem. Bei uns Ex-Adipösen ist die Angst vor Gewichtszunahme glaube ich am schlimmsten und manchmal gar irrational, als ob gleich alle Dämme brechen würden und man fühlt sich dann so ausgeliefert. Zeigt halt, wie sehr wir für die Besserung gekämpft haben.
    • @Waterbottle: wollte auch schon fragen, aber da ich aus eigener Erfahrung weiss, dass es doch ein bisschen dauert bis die Hitze weg ist, habe ich mich noch nicht getraut. Ich nehme das Zeug jetzt seit 4 Monaten.
      Keine Sorge, so dick wie früher wirst Du nie, auch nicht annähernd, dazu bist Du viel zu reflektiert. Aber durchs älter werden und zusätzlich durch den Wechsel können ein paar Kilo hängenbleiben. Es stellt sich wirklich alles um.
      Und lies mal Deine Hitzebeiträge, das möchtest Du nicht dauerhaft. Ich habe alles an Wechselbeschwerden: extreme Hitze, extreme Heisshungerattacken, extreme Stimmungsschwankungen in alle Richtungen usw und nicht nur extrem in der Intensität, sondern auch noch oft dazu.
      Ich denk‘ mir, das ist die Strafe, dass ich mit der Mens nie Probleme hatte. ;-)
      Das geht alles vorbei, aber es kann mitunter dauern. Darauf stelle ich mich ein…
      Hitze ist bei mir weg, Stimmungsschwankungen noch da, aber nicht mehr so extrem, Heisshunger nicht. Ich habe mich nach langer Überlegung für die Spritze entschieden um diesen Attacken entgegenzuwirken. Vor diesen Wechselbeschwerden hatte ich den nicht und hab‘ das ursprüngliche End-Gewicht nach der OP 3 Jahre ohne Probleme gehalten. Dann kam was drauf (ca. 12-14 kg)… Wechsel extrem und Tod meines Mannes (die letzten 1 1/2 Jahre waren einfach Sch…. ) und jetzt die Spritze.
      Bin nicht stolz drauf, aber ich sehe es als weiteres Hilfs-, aber nicht Allheilmittel.
      Es würde aber nie wieder so viel an Gewicht werden wie früher, nicht mal annähernd. Das würde ich nie zulassen.
      Ich hätte nie gedacht, dass der Wechsel so einschlägt… ich habe immer nur davon gehört und abgewunken… die Hitze hatte ich schon seit Sommer 23, aber noch nicht so ausgeprägt und pflanzliches Zeugs half noch… irgendwann nicht mehr.

      Hast Du jetzt mal nach Gel gefragt statt Pflaster?

      @Schnutzelchen: Du hast es toll beschrieben. Merci dafür.
    • @Schnutzelchen
      Ich finde auch, dass Du diesen Konflikt zwischen "wieder wohlfühlen und ein paar Kilo draufpacken" wundervoll beschrieben hast, Danke!

      Ich habe die Wechseljahre seit Ewigkeiten herbeigesehnt und mich auf diese Zeit gefreut, da ich mit der Periode so struggle. Wie dumm und naiv von mir, ich bin in der Perimenopause und habe echt heftig zu kämpfen. Hormone nehme ich keine, schließe die aber nicht aus, je nachdem wie es so weitergehen wird.

      Bemerke aber auch ohne Hormone eine Gewichtszunahme und eine Veränderung des Körpers. Und definitiv nein, ich bin nicht in meine alten Muster zurückgefallen.

      Dieses leicht panische Gefühl "Hilfe was passiert da jetzt, werde ich wieder dick ?" kenne ich auch und es ist schrecklich/gruselig. Ich rate, sich ins Gedächtnis zu rufen, was man auf dieser "Abenehmreise" schon alles geschafft hat, wieiviel Ballast (und oft nicht nur körperlich) man abgeworfen hat und welche Stärke man entwickelt hat.

      Auch ich spreche nur für mich: Ein paar Kilo mehr nehme ich in dieser Lebensphase in Kauf und mache meinen Frieden damit, auch wenn ich es nicht toll finde. Ich achte sehr auf eine ordentliche Ernährung und Bewegung, möchte aber definitv nicht bis zum Ende dieses Lebens Hunger schieben oder nur Salatblätter kauen. Es ist ein mit mir ausgehandelter Kompromiss und tut mir gut.
    • Ich empfehle ja immer Women on Fire als Buch oder Hörbuch. Meine Ärztin meinte am Anfang mal, dass Frauen, die bei den ersten stärkeren Symptomen mit HET anfangen, insgesamt besser und ausgeglichener durchkommen, weil gar nicht erst ein extremer Hormonmangel eintritt, va was die Knochendichte angeht. Man fängt ja auch mit Antibiotika nicht erst bei einer Lungenentzündung an. Aber auch da, jeder Frau muss den richtigen Zeitpunkt finden für sich. Ich finde nur, keine Frau muss erst schwer zu kämpfen haben oder sich zwei Jahre quälen.HET ist meiner Meinung nach etwas, was Frauen zusteht und nichts, was sie sich durch besonders starke Symptome oder min. 100 Hitzewallungen pro Monat verdienen/erkämpfen müssten. Wir würdem jemandem mit Heuschnupfen ja auch nicht sagen, sind doch nur 4 Monate pro Jahr, da muss jeder durch! Ich weiss, der Vergleich hinkt Ber ihr wisst schon, was ich meine.
    • Ach, @Freifrau Elli, ich habe die ersten zwei Jahre, war noch Peri, nur Progesteron genommen. Das reguliert die Blutungen und sorgt für besseren Schlaf. In der ersten Phase hast Du ja in Verhältnis einen Östrogenüberschuss ( wie zB auch bei starker Gewichtsabnahme). Ein zu hoher Anteil von östrogen sorgt für einen starken Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, duie wegen Zuwenig Progesteron nur unregelmäßig abgestoßen wird. Das sind dann die schlimmen Blutungen.