Krebsvorsorge- achtet ihr auf euch?

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    • Krebsvorsorge- achtet ihr auf euch?

      Ich wollte dieses Thema in den Raum werfen, weil wir Adipösen und Ex-Adipösen so gut wie immer als Begründung für die OP meistens als obersten Wunsch „Gesundheit“ haben.
      In den meisten Fällen liegt dann der Fokus auf Ernährung, Gewicht halten, einigen ist der Muskelaufbau wichtig, viele sind sorgfältig mit der Einnahme der Supplemente.
      Heute habe ich den jährlichen Termin bei meiner Gynäkologin zur Krebsvorsorge: Brüste abtasten, Unterleib untersuchen, Ultraschall (den ich extra zahle). Im Frühjahr war ich zur Darmspiegelung und ich gehe 2x im Jahr (wegen Gefährdung) zur Hautkrebsvorsorge.
      Vor ein paar Tagen ist im Bekanntenkreis jemand an Darmkrebs gestorben. Mein Schwiegervater hatte Hautkrebs. Meine beste Freundin und eine Bekannte Brustkrebs. Ein entfernter Onkel Magenkrebs. Mein Schwager hatte Schilddrüsenkrebs…..die Liste liesse sich noch fortsetzen.
      Ich wollte nicht nur fragen, ob ihr sorgfältig mit Vorsorge für eure Körper Körper umgeht, sondern auch erinnern, wie wichtig es ist.
      Nur zwei Personen von meiner Liste haben den Krebs überlebt.
    • Liebe Tina, das ist ein äußerst wichtiges Thema. Ich selbst war gerade erst bei Gynäkologen mit dem vollen Untersuchungsprogramm. Meine Mutter hatte Lymphknotenkrebs überstanden und starb dann schlussendlich an Eierstockkrebs. Außerdem hat mein Hausarzt vorsichtshalber einen braunen Fleck entfernt und eingeschickt. Da ich schon immer sehr viele braune Flecken habe, denke ich mir eigentlich nicht viel dabei, aber trotzdem lasse ich schauen.

      Wichtig finde ich aber auch eine gute Balance zu finden, zwischen übervorsichtig und zu legere mit der Sache umgehen.
    • Meine Termine:

      2x Jährlich Frauenarzt: Abstrich (PAP und HPV), Brüste , Ultraschall von Brust und Unterleib, alle 2 Jahre eine Mammographie (IGEL: Ultraschall kostet zusammen etwa 75€; Mammo ca 150€)
      2x Jährlich Gastro: 1x Magenspiegelung, 1x Darmspiegelung mit Problem und Biopsien <X
      2x Jährlich Hautarzt: Hautkrebsvorsorge (ich hatte in meiner Schwangerschaft damals eine Vorstufe)
      Jährlich: Allgemeiner Gesundheitscheck mit EKG, Blutbild, Ultraschall von Nieren und Leber und so einen Kram, Impfpasskontrolle
    • Ich gehe nicht zur Krebsvorsorge, ich kümmere mich nicht um Ernährung und nicht auf Bewegung. Ich bin Couch-Potatoe. Warum ich so " legere" bin weiss ich nicht. Krebs gab es in der Verwandtschaft nicht. 3 Freundinnen hatten Brustkrebs und sind geheilt. Alle 3 Jahre mache ich allerdings den Gesundheitscheck und bin immer kerngesund.
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze: :katze:
    • Dieses Jahr ist hinter meinem Ohr ein Muttermal entfernt worden. Es war bereits Lentigo Maligna, also die Vorstufe zu schwarzem Hautkrebs. Es wurde entfernt und in zwei weiteren Operationen auch noch das Narbengewebe ausgeschnitten, um jede einzelne Zelle zu entfernen. Es war nicht harmlos und nicht vorbeugend, ich bin im Deutschen Krebsregister registriert. Das ist so etwas, was ohne Vorsorge nicht aufgefallen wäre.
    • @tina0403 bei mir war es auch die Vorstufe zum schwarzen Hautkrebs.
      Ich hatte seit meiner Geburt einen herzförmigen Leberfleck, der ist dann plötzlich um das 3fache gewachsen und ist richtig ausgefranst. Das schlimmste ich war damals im 7. Monat schwanger mit meinem Sohn.
      Der Hautarzt hat den dann entfernt, eingeschickt und nach dem Befund der Pathologie nochmal etwa das doppelte des umgebenden Gewebes entfernt. Das ist wahrlich kein Spaß.

      Seitdem nehme ich Termine zur Krebs- und Gesundheitsvorsorge sehr sehr ernst.

      Auch wenn es nicht hierher passt: Mein Sohn hat an der Stelle wo mein herzförmiger Leberfleck war eine 50 Cent große herzfömige Stelle mit einer Pigmentstörung :D
    • Aktuell regelmäßig Gyn, und danach zwei Myome habe, bekomme ich den US auch ohne IGEL. Darm steht auf der todo-Liste, bin zwar noch zu jung, aber da meine Tante und meine Uroma Darmkrebs hatten, muss ich ich schon früher ran. Allerdings hat das mein HA grad noch zurückgestellt, erst kommt der Magen dran.
      Hautarzt auch einigermaßen regelmäßig, wird bei uns in der Firma angeboten… (allerdings ist ein Freund von letztes Jahr daran gestorben, dessen Herd war vermutlich im Darm - da hilft das Hautarztscreening dann auch nix)
    • tina0403 schrieb:

      Liebe Heike, das ist verantwortungslos. Dir selbst und deinem Mann gegenüber, der möglicherweise dann eine totkranke leidende, sterbende Frau zu Hause haben
      Das haben wir schon besprochen. Wenn wir unheilbar krank werden, bringen wir uns um. Mein Mann muss auf kurz über lang ins Pflegeheim


      ... und ich gebe zu, dass ich so nachlässig bin. Das hätte ich ja auch gar nicht posten müssen :-)
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze: :katze:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von *Heike* ()

    • Viele ignorieren irgendwelche Anzeichen oder denken, es bekommen immer nur die anderen. Und manche Krebsarten entwickeln sich über 10 Jahre, ohne das man Beschwerden hat. Und ZACK ! ….klappt der Sargdeckel zu.
      Für mich macht es einen Unterschied, ob ich 60, 70 oder 80 oder sogar noch älter werde. Weil mir das Leben Spaß macht. Ich genieße mein Leben und gedenke das weiterhin zu tun.
    • *Heike* schrieb:

      tina0403 schrieb:

      Liebe Heike, das ist verantwortungslos. Dir selbst und deinem Mann gegenüber, der möglicherweise dann eine totkranke leidende, sterbende Frau zu Hause haben
      Das haben wir schon besprochen. Wenn wir unheilbar krank werden, bringen wir uns um. Mein Mann muss auf kurz über lang ins Pflegeheim

      ... und ich gebe zu, dass ich so nachlässig bin. Das hätte ich ja auch gar nicht posten müssen :-)
      Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Ich kann gut verstehen, dass es Diagnosen gibt, bei denen man rechtzeitig selbstbestimmt abtreten will - aber was hat das damit zu tun, dass man das von vornherein verhindert, in dem man den kleinen Polypen halt abzwickt, bevor er groß und entartet ist?

      und was ist, wenn man den Zeitpunkt verpasst? Nicht jeder Krebs (oder sonstiger Mist) kommt mit schleichenden Diagnosen?

      tina0403 schrieb:

      Viele ignorieren irgendwelche Anzeichen oder denken, es bekommen immer nur die anderen. Und manche Krebsarten entwickeln sich über 10 Jahre, ohne das man Beschwerden hat. Und ZACK ! ….klappt der Sargdeckel zu.
      Für mich macht es einen Unterschied, ob ich 60, 70 oder 80 oder sogar noch älter werde. Weil mir das Leben Spaß macht. Ich genieße mein Leben und gedenke das weiterhin zu tun.
      genau so!
    • Ich kenne niemanden der an Krebs gestorben ist und das ist Meine Sache, da lasse ich mir nicht reinreden, das wird ja immer schöner. Fasst Euch mal an Eure eigene Nase. Ich bin hier raus. Das ist ja übergriffig, jemanden in sein Leben reinzuquatschen
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze: :katze:
    • Naja liebe Heike, erst selber "leicht provokant" schreiben und dann Gegenfragen nicht einstecken können? Womba hat ja echt normal gefragt. Dein Motto immer dagegen ist mittlerweile leider etwas ermüdend.

      Und ich muss echt sagen, dass du wirklich Glück hast, wenn du niemanden an diese verfluchte Krankheit verloren hast. Wenn du schon den einen oder anderen dadurch verloren hättest und beim Verfall zusehen musstest, würdest du wahrscheinlich anders drüber reden.
    • Ich bin bei dem Thema zwiegespalten. Ja, ab und an lass ich Vorsorgeuntersuchungen machen, aber sicherlich nicht alle.

      Zwiegespalten deshalb:

      tina0403 schrieb:

      Viele ignorieren irgendwelche Anzeichen oder denken, es bekommen immer nur die anderen. Und manche Krebsarten entwickeln sich über 10 Jahre, ohne das man Beschwerden hat. Und ZACK ! ….klappt der Sargdeckel zu.
      Oder es ergeht jemandem so, wie meinem Vater, der wirklich keine Vorsorgeuntersuchung ausgelassen hat ab Mitte 40.

      Gestorben ist er an Speiseröhrenkrebs, der sich sehr langsam - über mehr als 20 Jahre hinweg - entwickelt und entdeckt wurde dieser erst in sehr fortgeschrittenem Stadium, da hatte er dann nur noch 6 Monate zu leben. Bei einer guten Freundin war es ebenso. Da haben die ganzen Untersuchungen also gar nichts genutzt.

      Für mich sieht es daher so aus: Vorsorgeuntersuchungen ja, aber sie sind keine Garantie, dass es einen nicht trotzdem erwischt. Und ich halt mich nicht sklavisch an irgendwelche vorgegebenen Zeitintervalle, die man einhalten soll.
    • Ich finde nicht, dass jemand übergriffig reagiert hat. Keiner hat gesagt, du musst, du sollst usw. Aber Meinungen und Bedenken darf man äußern und auch Ratschläge geben.
      Den meisten hier liegt etwas an ihrem gesunden Leben. Die meisten kennen Menschen, die an Krebs elend verreckt sind. Meine Frage war dahingehend, wie die eigene Selbstfürsorge ist. Und ich finde, dass das auch in ein Adipositasforum passt, weil -wie gesagt- die meisten gesund sein wollen.
      Ich will es, viele wollen es. Und wenn es dich nicht interessiert, dann bekommen manche eben einen Schreck und reagieren mit Unverständnis.
    • Ich finde das ein sehr wichtiges Thema!
      Grad aktuell liegt die Mutter einer Freundin im sterben... Sie hatte seit 2 Jahren immer wieder Magenbeschwerden, ging aber nie zum Arzt. Vor 4 Wochen bekam sie plötzlich einen Wasserbauch und starken Durchfall. Sie hat Eierstockkrebs, der bereits in diverse Organe gestreut hat und sie hat nur noch wenige Tage zu leben. Ein Schock für ihre Familie!
      Vorsorge - oder auch nur ein Arztbesuch aufgrund ihrer Beschwerden - hätten das verhindert. Niemand kann garantieren, dass sie es überlebt hätte, aber sie hätte wenigstens eine Chance gehabt.
    • *Heike* schrieb:

      Jetzt traut sich niemand mehr zu sagen,, dass er nicht vorsorgt. In meinem Umfeld gehen die meisten nicht.
      Keinesfalls Heike - ich gehe und war noch nie zur Vorsorge. Um nachsehen zu lassen ob ich krank bin? Brauche ich nicht und wenn ich Anzeichen fühle habe ich mir bereits was eingefangen und kann dann mit einer Behandlung beginnen. Ja, die Ärzte sagen ich habe Hautkrebs - und was soll ich jetzt mit diesem Wissen anfangen? Was ändert sich? Ich kann noch Monate oder Jahre damit leben oder in wenigen Monaten durch die Nebenwirkungen einer Chemotherapie dahinsiechen. Ich habe mich entschieden zu leben.

      Ich bin mir gewiss: Dem da oben ist es egal ob mit oder ohne Therapie. Wenn er geplant hat meinen Steckeer zu ziehen, wird ihn nichts davon bhalten.

      Jedoch auch hier - jeder ist allein für sich verantwortlich.
      Man kann einen Menschen zum Wissen führen, aber man kann ihn nicht zum Denken bringen.