Erfahrungsbericht & Fragen – Mann (40–45)##.

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    • Danke für euer Daumendrücken!


      **Teil 1:**

      Erfahrungsbericht: Bauchdeckenstraffung in Istanbul – Nach der Operation

      Die Operation

      In den OP-Saal gebracht: 19:20 Uhr Ortszeit
      Rückkehr aufs Zimmer: 01:20 Uhr (nachts)
      OP-Dauer: Beeindruckende sechs Stunden

      Warten auf die Operation

      Ich musste so lange auf die Operation warten und bin im Grunde extrem lange nüchtern gewesen. Und demnach ist auch mein Blutdruck sicherlich runtergegangen, weil ich ja auch viel gelegen habe, mich nicht bewegt habe, und dann die Aufregung dazukam – das war schon sehr anstrengend.

      Ich habe auch zweimal abends nachgefragt, ob die OP überhaupt noch stattfindet, weil ich schon vermutet habe, dass sie verlegt wird auf den nächsten Tag. Und das ist ja doch irgendwie so eine Kopfsache auch. Und außerdem habe ich schon aus dem Fenster hier den nächsten Börek-Laden gesehen und wäre dann einfach runterspaziert. Daran ist natürlich jetzt nicht mehr zu denken. Das hat also gut geklappt, dass ich heute operiert wurde.

      Aber das sind schon extreme Uhrzeiten, und es hat mich echt gewundert, dass hier so lange gearbeitet wird.

      Im Operationssaal

      Im OP gab es eine sehr nette Anästhesieschwester, die mich sehr ernst genommen hat. Sie hat mich auch berührt, auf die Schulter gefasst und gesagt, dass alles in Ordnung wird. Und tatsächlich ist das etwas, was man braucht. Obwohl ich das vorher mal angemerkt hatte, habe ich kein Beruhigungsmittel bekommen – das hätte ich mir gewünscht.

      Obwohl ich erstaunt bin, wie wenig aufgeregt ich war. Erstaunlicherweise war es gar nicht so schlimm, auch vor der OP nicht. Für die erste Nacht im Hotel hatte ich mir selber ein starkes Angstmedikament mitgebracht – da in meiner Familie mehrere Ärztinnen und Ärzte sind, war das kein Problem. Ich hatte nämlich natürlich Sorge, dass ich nicht durchschlafen kann, dass ich sehr starke Angst bekomme. Aber das war gar nicht so. Ich habe trotzdem die Tablette genommen am späten Abend, aber es war gar nicht so schlimm, erstaunlicherweise auch vor der OP nicht.

      Etwas ärgerlich war, dass der Zugang mehrfach bei mir nicht gelegt werden konnte. Und das hat natürlich bei mir zu Stress geführt und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch, weil sie es nicht geschafft haben. Letztendlich wurde es im OP beim dritten Versuch dann geschafft. Dementsprechend sehen jetzt meine Hände und Arme aus. Aber das finde ich persönlich auch nicht schlimm, denn obwohl mein Kreislauf in dem Moment ziemlich abgesackt ist und ich auch ins Schwitzen gekommen bin, geht es ja eigentlich nur darum, den Zugang zu legen. Und es wurde ja jedes Mal eine neue Nadel genommen, also von daher gab es kein hygienisch fragwürdiges Verhalten.

      Der OP-Saal selber war okay. Auch hier sicherlich nicht vergleichbar mit einem großen Krankenhaus in Deutschland. Aber es gab, glaube ich, drei OP-Säle, wenn ich das richtig gesehen habe. Und man muss schon dazu sagen: Wichtig ist ja bei solchen Operationen generell – das sind ja immer sehr ähnliche Operationen – dass der Operateur Erfahrung mitbringt. Das heißt, er muss die Operation häufig gemacht haben. Jede und jeder kennt vielleicht die Geschichten von Ärztinnen und Ärzten oder Chirurginnen und Chirurgen, die ein Knie operieren oder ein Sprunggelenk, das aber irgendwie nur dreimal im Quartal machen und noch nicht die Erfahrung haben. Und dann muss das manchmal noch revidiert werden. Das ist hier sicherlich nicht so, denn der Doktor macht das jeden Tag mehrfach. Wurde mir auch so von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesagt, dass also eine Nasenplastik ganz selten oder seltener ist, aber Liposuktion und Bauchdeckenstraffung oder Hautstraffung generell sehr häufig.

      Mein Handy durfte ich nicht mit in den OP-Saal nehmen. Hatte gehofft, dass es einen Aufwachraum gibt, wo ich das Handy benutzen kann. Aber ich glaube, es gab gar keinen Aufwachraum, wenn ich das so richtig überblicke. Ich habe zumindest keinen gesehen und war auch in keinem drin. Also es ist sozusagen so: Im OP warten die Narkoseärztinnen und Narkoseärzte, bis man dann irgendwie wieder wach wird, und bringen einen dann auf Station, um dort die Überwachung zu machen.

      Ich bin dann recht schnell eingeschlafen, hatte einen kurzen, kurzen ängstlichen Moment, aber bin dann eingeschlafen.

      Zusätzlicher Eingriff

      Mein Körper ist ein Kunstwerk – ich wurde halt voll bemalt. Und zusätzlich wurde auch an der Brust noch Fett abgesaugt. Ja, das war gar nicht meine Intention. Aber für 500 Euro habe ich das natürlich mitmachen lassen, vor allem, weil ich mich selber kenne und gewusst hätte, dass das so ein Manko gewesen wäre, wo ich immer gesagt hätte: “Ah, sie haben es dir doch damals vorgeschlagen und du hast es abgelehnt. Und jetzt ärgerst du dich.” Das wäre vielleicht – von daher kann es nur richtig gewesen sein.

      Nach der Operation – Aufwachphase

      Aus dem Aufwachraum weiß ich nicht mehr viel. Oder gar nichts mehr. Ich weiß also gar nichts aus dem Aufwachraum. Anders als in Deutschland bleibt man da nicht so lange drin, sondern wird wieder auf Station geschoben. Aber auf Station kam dann ein Blutdruckmessgerät und ein Pulsoximeter an den Finger, und auch Sauerstoff habe ich bekommen.

      Auf dem Weg musste ich noch mal einen Ehering abgeben, den habe ich dann einer Mitarbeiterin gegeben. Die war ganz süß, hat mir den direkt, als sie auf dem Zimmer war, auch schon wieder auf den Finger gesteckt. Das war ein gutes Gefühl.

      Ich bin aufgewacht und habe wohl tatsächlich ein bisschen die Station zusammengeschrien wegen der Schmerzen. Das war echt unangenehm. Also ich hatte sehr starke Schmerzen, muss ich sagen.

      Ich habe jetzt aber in den letzten – es ist jetzt 4:30 Uhr morgens – ich habe jetzt in den letzten Stunden aber auch drei Infusionen bekommen, und jetzt sind die Schmerzen fast ganz weg.

      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran das lag mit den Schmerzen – ob ich im Operationssaal nichts bekommen habe, wie da so der Ablauf ist. Hat mich ein bisschen geärgert, weil das ja eigentlich nicht sein müsste. Auf der anderen Seite bin ich jetzt auch erprobt und konsequent im Nachfordern von mehr Schmerzmitteln. Es ist ja schließlich mein Körper, und niemand muss Schmerzen haben.
    • **Teil 2:**

      Zeitangaben und Pünktlichkeit

      Generell ist, was Uhrzeiten angeht und Zeitangaben – zum einen kam heute das Taxi, das mich vom Hotel abholen wollte, 30 Minuten zu spät. Und alle Zeitangaben, die ich hier im Krankenhaus bekommen habe, wurden auch nicht eingehalten. Ja, das ist sicherlich auch typisch für fast alle anderen Länder außer Deutschland. Es fällt einem als Deutsche oder Deutscher manchmal schwer, das zu ertragen. Aber das heißt ja nicht, dass die Arbeit nicht gut gemacht wird.

      Ablauf nach der OP – Unterschiede zu Deutschland

      Generell muss ich sagen, dass es einige Dinge gibt, die ein bisschen anders laufen als in deutschen Operationssälen oder Krankenhäusern.

      Interessant ist, wie gesagt, dass sie ein sehr klares Prozedere haben, was nach der OP möglich ist. Ich kenne das halt so, dass man durchaus die Patientinnen und Patienten recht schnell wieder mobilisiert. Das heißt, ich bin immer noch ans Bett gefesselt, habe sogar einen Urinkatheter gelegt bekommen. Das kannte ich auch so nicht.

      Habe jetzt gesagt, dass ich auch gerne aufstehen würde, auf Toilette gehen, und natürlich mit Hilfe – das darf ich alles nicht. Ich darf auch nichts trinken, natürlich nichts essen.

      Der festgelegte Ablauf – strikt einzuhalten:

      Mein Zeitpunkt ist 5:30 Uhr. Jetzt hat sie mir eine Flasche Wasser hingestellt, weil ich vermute, dass sie nicht um 5:30 Uhr hier sein wird, sondern dass ich selber dran denken muss. Das mache ich auch gerne, aber deswegen habe ich mir eine Flasche Wasser hinstellen lassen, die ich dann um 5:30 Uhr mir reinziehen darf.

      Der Ablauf ist:

      1. Trinken erst um 5:30 Uhr (darauf freue ich mich schon sehr)
      1. Und dann kann ich auch aufstehen, mit Hilfe natürlich
      1. Und der Katheter wird gezogen
      1. Und dann gibt es auch hoffentlich Frühstück
      1. Dann gibt es auch stärkeres Schmerzmittel

      Was noch zur Infusion: Eine Infusion war bislang – also, ich weiß nicht, was noch drin war. Ich kenne das aus Deutschland so nicht mehr. Aber das muss ja nicht schlecht sein und gibt sicherlich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier und mir Stabilität und Routine.

      Auch Sauerstoff bekomme ich immer noch. Auch das ist etwas, was ich aus medizinischer Sicht in Deutschland nicht mehr kenne. Aber das muss ja nicht schlecht sein und gibt sicherlich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier und mir Stabilität und Routine.

      Für mich selber ist es zwar ein klein bisschen ärgerlich, weil ich mich halt gerne früher mobilisiert hätte. Ich bewege jetzt ein bisschen im Bett die Beine, damit das Thromboserisiko ein bisschen reduziert ist. Aber so lange kann ich natürlich auch warten.

      Personal und Wertsachen

      Nichtsdestotrotz sind hier einfach super viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das kennt man halt gar nicht so aus dem deutschen Krankenhaus. Und demnach hat man natürlich dann irgendwie schon manchmal ein mulmiges Gefühl, wenn Wertsachen hier im Zimmer sind. Auch wenn gesagt wird, dass das abgeschlossen wird. Nicht, dass ich ein mulmiges Gefühl habe – ich vertraue den Leuten hier. Aber nichtsdestotrotz, bei so vielen Menschen gehört das natürlich dazu. Ich denke, das sollte man auch bedenken.

      Ich habe extra im Hotel eigentlich sehr wenig gelassen, weil ich fast alles hier mitgenommen habe. Weil ich doch morgen, übermorgen die Freiheit haben wollte, was und wie ich anziehe, was und wie ich mache, ob ich duschen kann, duschen darf und so weiter. Deswegen habe ich alles hier, den Koffer dabei, und nicht nur meinen Handgepäck-Rucksack. So viel zur Erklärung.

      Kommunikation im Krankenhaus

      Außerdem ist es so, dass man auch mit Englisch hier zum Teil weiterkommt, aber gerade in einem Krankenhaus können viele kein Englisch oder nur sehr schlecht. Mittlerweile gibt es ja ganz gute Apps zum Übersetzen, aber wahrscheinlich – eine türkischsprachige Begleitung ist immer ganz gut.

      Ich habe jetzt ganz gute Erfahrungen gemacht: Ich habe immer in die KI mehrere Fragen reingeschrieben, auch die nummeriert, und die dann ins Türkische übersetzen lassen und die dann immer den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gezeigt. So habe ich dann auch Antworten auf meine Fragen bekommen, denn man merkt schon, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Klinik nicht so Lust haben, auf Englisch zu sprechen.

      Zwischenfazit in der ersten Nacht nach der OP

      Wie weiter oben schon gesagt: Das Wichtigste und das Risikoreichste war für mich die OP, die Vollnarkose. Und aus der bin ich erwacht, und das war mein Hauptziel. Und jetzt bin ich ganz glücklich. Und alles andere wird sich irgendwie geben. Und jetzt geht es natürlich nur noch um die Genesung.

      Ich fand es schon interessant, dass in vielen Berichten es fast nur um die Genesung geht, aber wenig um die OP selber. Von daher wollte ich das – vielleicht kann ich mit diesem Bericht ein bisschen die Lücke füllen.

      Ich werde jetzt auf jeden Fall versuchen zu schlafen. Schmerzen sind so weit weg. Vielleicht warte ich auch noch 20 Minuten, dann kann ich auch was trinken. Da freue ich mich ja sehr drauf. Und ich fühle mich auch absolut fit, sodass ich trinken kann. Vorhin fiel mir das Sprechen noch schwer, und das ist mittlerweile nicht mehr so.

      Ich harre der Dinge. Ich hoffe, dass alles irgendwie gut weitergeht.

      Abschließende Gedanken

      Falls ihr den Bericht gelesen habt und Fragen habt, könnt ihr mir die gerne stellen. Mir fällt immer wieder auf, dass es einfach manchmal unterschiedliche Bewertungen gibt – siehe oben zum Beispiel zu dem Risiko. Dem einen ist es halt wichtig, wie die Narbe aussieht und dass dort keine Entzündungen entstehen, und mir persönlich ist es halt wichtig, dass ich von der Vollnarkose wieder aufwache. Da hat jede und jeder andere Vorstellungen und Ideale.

      Da bitte ich einfach ein bisschen um Rücksicht. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr die gerne stellen. Ich habe aber jetzt, muss ich ehrlich sagen, wenig Lust, mich hier verurteilen zu lassen, weil ich alle meine Erfahrungen und Berichte hier offen teile. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach der letzten Diskussion schon wenig Lust hatte, eigentlich überhaupt noch zu schreiben. Das soll sich bitte nicht wiederholen. Aber wenn ihr es nicht lassen könnt, dann tut es – damit kann ich auch umgehen.

      Weitere Informationen zur Genesung und den folgenden Tagen im Krankenhaus und Hotel folgen.
    • **Update: Der Morgen nach der OP – Erste Schritte und Visite**

      Aktuelle Zeit und erste Schritte

      Es ist jetzt 6:20 Uhr. Ich habe kurz geschlafen. Ich habe den Liter Wasser aufgetrunken und um neues Wasser gebeten.

      Es sind insgesamt vier Drainagen. Bei 360 Grad ist das wohl auch üblich. Die wurden jetzt gerade zum zweiten Mal ausgewechselt. Beim ersten Mal war auch echt viel drin.

      Jetzt wurde gerade Blutdruck gemessen und das Pulsoximeter für den Blutsauerstoff angelegt, und mir wurde noch mal Blut abgenommen, um das zu kontrollieren.

      Der nächste Schritt war, dass wir jetzt einmal gleich aufstehen und laufen gehen. Und dann konnte auch der Katheter gezogen werden, und dann konnte ich auch etwas essen.

      Erste Gehversuche

      Ich bin zweimal auf dem Flur gelaufen, das ging erstaunlich gut. Das Aufsetzen tat sehr weh, aber das lag an den Bauchmuskeln. Obwohl die nicht vernäht worden sind, tat das sehr weh, sodass ich Hilfe brauchte, vom Liegen ins Sitzen zu kommen. Ich muss mal gucken, ob ich das später über die Seite besser hinkriege.

      Wichtig ist – also ich habe eine Heparin-Spritze während der OP oder nach der OP bekommen. Jetzt ist halt die Bewegung wichtig, also regelmäßiges Gehen, alle zwei Stunden am besten. Das freut mich, weil ich das gerne tue.

      Chefarztvisite

      Gerade war Chefarztvisite. Der operierende Arzt war nicht dort, wusste ich aber vorher auch schon, und das war mir auch irgendwie klar, dass der Doktor vor allem für die Operation und die Anamnese zuständig ist. Jetzt kam ein Arzt von der Station, der sehr nett war, sich auch Zeit genommen hat, der mich untersucht hat. Das heißt, das Mieder war ab, die Pflaster waren ab.

      Vorne sieht alles auch gut aus. Er sagte auch, meine Muskeln wären gut und hätten nicht genäht werden müssen.

      Drainagen und Lymphdrainage

      Am Rücken sind ja auch zwei Drainagen drin. Da ist sehr, sehr viel Flüssigkeit drin. Das hat hier auch auf dem Boden getropft. Und er hat selber auch direkt gesagt: “Da müssen wir jetzt sehr schnell mit der Lymphdrainage, mit der Massage beginnen.”

      Und ich hatte ihn auch gefragt, wie ich laufen soll. Und da sagte er: Ich habe als Privileg, weil ich eine 360-Grad-Naht habe, dass ich aufrecht laufen soll, weil wenn ich da vorne gebeugt bin, dann belastet das natürlich den Rücken. Und das ist sozusagen ein Abwägen, aber deswegen sagt er einfach: gerade laufen. Und das passt mir natürlich auch ganz gut. Ich hoffe, dass dann dadurch nicht zu viel Zug auf die Narbe kommt. Aber das kann ich auch nicht ändern.

      Erste Eindrücke vom Ergebnis

      Ich habe die Fotos gesehen. Also im Schambereich, der ja auch deutlich hochgezogen worden ist, sind zwei Drainagen befestigt, und dort scheint auch sehr viel Flüssigkeit abgesackt zu sein. Also sieht das dort tatsächlich ein bisschen wilder aus als vorher.

      Der Liebesring an den Seiten ist deutlich kleiner geworden, ist aber noch da. Vorne ist der Bauch komplett natürlich weg. Das sieht schon sehr ordentlich aus. Eine Stelle wirkt so ein bisschen wie ausgebeult. Ich vermute aber bei allen Dingen, dass es vor allem Flüssigkeit ist.

      Und wie gesagt, nach allen Berichten, die ich so gelesen habe, sollte man wirklich das Endergebnis nach einem Jahr beurteilen. Also bis dahin gibt es doch Flüssigkeitseinlagerungen, die das optisch verändern können. Und ja, ich habe auch schon im familiären Umkreis gesehen, dass Operationen immer erst nach einem langen Zeitraum endgültig beurteilt werden können, was die Optik angeht, was Narben angeht und so. Das heißt, ich werde nächstes Jahr zu Silvester schauen, mal eine abschließende Bilanz ziehen, und vielleicht schreibe ich dann auch hier noch mal ins Forum.

      Ah ja, der Arzt hatte noch gesagt, er kommt heute Nachmittag noch mal rein, um sich das anzuschauen. Ich hoffe, dass ich das Mieder dann wieder dran kriege. Das fühlt sich nämlich ein bisschen komisch an ohne.

      Die Brust wurde ja auch flacher gemacht. Das ist sehr gut geworden. Man sieht gar keine Männerbrust mehr. Ich freue mich jetzt schon auf den Sommer und T-Shirts.

      Schmerzmittel

      Ich hatte mehrfach um Schmerzmittel gebeten, aber nichts bekommen. Im Moment merke ich auch, dass ich das nicht brauche. Und der Arzt sagte auch, vielleicht sind die Schmerzen an der Muskulatur, der Bauchmuskulatur, auch die einzigen Schmerzen, die ich haben werde.

      Obwohl ich auch merke, dass die Drainagen schon ordentlich wehtun. Kann mir auch vorstellen, dass zum Beispiel auch der Oberarm und auch die Oberschenkel – also solche Bereiche, wo irgendwie dann doch viel Haut auf Haut kommt – doch auch ganz schön belastet sind und auch sehr schmerzhaft in der Heilung sein können. Aber so ist das.

      Weitere Informationen zur Genesung und den folgenden Tagen im Krankenhaus und Hotel folgen.
    • Bei nen kompletten 360° Bodylift es ein Urinkatheter intra und post Op voellig normal ; auch , dass meist nicht direkt mobilisiert wird; vor allem.nicht, wenn die Drainagen noch stark foerdern.

      Ungewoehnlich finde ich , dass du von Massagen schreibst in de naechsten Tagen ?
      Es handelt sich ja um eine grosse Wundflaeche, die sehr oft zu Wundheilungsstoerungen neigt.
      Das Mieder sollte 24/7 dran bleiben um gleichmaessigen Druck aus zu ueben.

      Drainagen sind etwas unangenehm; Schmerzmittel gibts da auch in D nicht; ausser evtl Paracetamol ( etwas mehr Wirkung als Placebo)

      In Deutschland waere man schon froh, wenn das Personal zumindest etwas Deutsch sprechen wuerde..
    • **Update: Der zweite Tag – Nacht und Morgen nach der OP**

      Zeitpunkt und Übersicht

      Es ist jetzt 6:30 Uhr am zweiten Tag. Wenn man genau sein will, ist allerdings die OP noch keine 30 Stunden her.

      Die Nacht

      Die Nacht war okay. Ich konnte immer mal wieder schlafen, allerdings nur in Rückenlage und ohne Bewegung. Regelmäßig wurden die Vitalfunktionen getestet – Blutdruck und Blutsauerstoff.

      Heute Morgen wurde mir auch wieder Blut abgenommen. Zwischendurch habe ich Antibiotikum bekommen.

      Schmerzmittel

      Mit Schmerzmitteln sieht es ein bisschen rar aus. Darauf bekomme ich dann die Ansage, dass es ja normal sei, dass man Schmerzen hat. Ja, das weiß ich. Aber ich hätte eher gerne in den ersten Tagen möglichst wenig Schmerzen.

      Aufstehen und Hinlegen

      Das Aufstehen aus dem Bett und Hinlegen ist extrem anstrengend und schwierig, da ich auch nichts habe, woran ich mich ziehen kann. Ich habe jetzt einen Gürtel vorne am Bett befestigt, an dem ich mich so ein bisschen hochziehen kann, aber auch das verursacht sehr starke Schmerzen. Ganz früher gab es mal in Kliniken diesen Galgen über dem Bett. Ich glaube, der wäre jetzt ganz gut gewesen.

      Na ja, ich stelle mir dann immer elektrisch das Bett so langsam ganz nach oben und versuche dann, mich langsam an den Rand zu bewegen.

      Stehen und Laufen

      Das Stehen und Laufen funktioniert ganz gut. Ich habe jetzt auch beim Frühstück gestanden und bin danach noch gelaufen. Das tat ganz gut, obwohl ich echt Angst hatte, schon wieder vorm Hinlegen.

      Sorgen wegen des Hotels

      Ich habe ein bisschen Sorge, wie das wird im Hotelbett, da ich das Kopfteil ja dort nicht hochstellen kann. Weiß ich noch nicht so ganz, wie ich da wieder rauskommen soll. Mal schauen, ob es heute schon ins Hotel geht.

      Drainagen

      In den Drainagen ist weniger drin, allerdings wird immer noch gut produziert.

      Werde mal nachher mit dem Arzt über Schmerzmedikamente sprechen und ihn fragen, wie viel ich denn eigentlich standardmäßig bekomme und was noch möglich ist.

      Ich habe jetzt schon die Übersicht über die Medikamente bekommen, die ich eigenständig im Hotel einnehmen muss. Die füge ich hier auch noch an.

      Schmerzen an verschiedenen Stellen

      Die Schnitte an den Achseln tun sehr weh, und am Rücken auch. Vorne am Bauch geht es. Aber am Rücken liege ich auch drauf, und an den Achseln ist es halt schmerzhaft, wenn man den Arm hochbewegt. Aber gut, das gehört ja dazu.

      Weitere Informationen zur Genesung und den folgenden Tagen im Krankenhaus und Hotel folgen.
    • **Update: Donnerstag – Vier Tage nach der OP**

      Heute ist Donnerstag. Am Montagabend hatte ich die Operation.

      Gestern hatte ich noch starke Schmerzen beim Aufstehen und beim Hinlegen aus dem Bett. Das ist besser geworden. Ich würde sagen, 20 bis 30 Prozent weniger Schmerzen – das ist richtig gut. Jetzt freue ich mich und habe keine Panik mehr, wenn ich mal auf Toilette muss.

      Ich liege aber trotzdem den ganzen Tag im Hotelzimmer und lasse den Körper die Heilung machen. Ich habe auch keine Stellen, die irgendwo besonders zwicken oder zwacken, sondern es ist alles vermeintlich im Rahmen. Ich kann gehen und aufstehen, nur nicht so schnell.

      Beim Frühstück im Hotel habe ich gestanden, das war aber auch in Ordnung. Heute Abend werde ich mir hier wieder vor Ort etwas zu Essen holen. Das ist ganz gut möglich.

      Die Drainagen sind halt ein bisschen nervig. Da kommt aber auch sehr viel noch raus. Das heißt, die werde ich sicherlich bis Freitag, spätestens bis Samstag behalten. Sonntag ist mein Rückflug. Drainagen wären sicherlich besser noch länger drin zu lassen, aber das schaue ich mir die nächsten Tage mal an.

      Mit den Tabletten komme ich gut zurecht. Schmerzmittel kann ich nicht so richtig beurteilen – ich habe halt nur Paracetamol. Es ist okay, hätte gerne ein bisschen mehr.

      Ansonsten geht es mir ganz gut. Und wenn die Heilung weiter so voranschreitet, bin ich ganz optimistisch.
    • **Update: Freitag Mittag – Drainagen gezogen und kleine Korrektur**

      Es ist Freitag, Mittag. Ich war heute Morgen im Krankenhaus.

      Vor Ort wurden alle Pflasterverbände abgemacht. Die Drainagen wurden gezogen, und dann ist mein Kreislauf abgesackt – ich musste mich auch hinlegen. Ich hatte kalte Schweißausbrüche, mein Blutdruck war runter.

      Kleine Nahtkorrektur

      Es sah alles gut aus. Interessant ist: Eine Naht musste versetzt werden, und zwar am unteren Bauch. Soweit ich das verstanden habe, ist das ja zweischichtig genäht, und die untere Schicht war etwas zu tief vernäht, sodass nicht mehr so viel Bewegung an der Oberhaut möglich war. Das ist während der Operation nicht aufgefallen – da sah das alles gut aus. Ich habe auch die Fotos gesehen, die während der OP gemacht worden sind. Dort war alles gerade.

      Jetzt durch die Schwellung und die Bewegung im Stehen hat man eine sozusagen eine Delle gesehen, unten in der Naht. Das war dann die Stelle, an der die Naht innen drin sozusagen aufgehangen war, und das musste – das wurde dann unter Lokalanästhesie geöffnet und neu vernäht.

      Ansonsten sieht alles sehr gut aus, und es gibt auch keine Entzündung.

      Lymphflüssigkeit

      Die Flüssigkeitsproduktion ist extrem, und ich hätte gerne die Drainagen weiter noch drin gehabt, aber das geht ja auch nicht, weil ich am Sonntag fliege.

      Bei der Massage kam wirklich aus den Löchern, die von den Drainagen übrig waren, die Lymphflüssigkeit so einfach raus. Das ist sicherlich – ich höre immer wieder davon, dass, wie weiter oben auch schon beschrieben, es viel Flüssigkeitsansammlung gibt und diese Lymphe irgendwo hin muss. Und ja, die Lymphbahnen sind ja auch größtenteils zerstört. Das heißt, das ist gar nicht so einfach. Ich hoffe, dass ich da ohne Punktion rumkomme und dass mein Körper das so schafft.

      Infusion

      Ich habe auch noch eine Infusion bekommen. Was genau in der Infusion war – Glukose und Vitamine – weiß ich nicht. Es soll angeblich auch noch ein Medikament drin gewesen sein, das ein bisschen die Lymphproduktion reduziert. Wie das genau funktionieren soll, weiß ich nicht. Ich wüsste nicht, dass es so etwas gibt.

      Nichtsdestotrotz habe ich das gemacht, obwohl ich für das Zugang-Legen noch mal 150 Euro zahlen musste. Das liegt halt daran, dass die Klinik dort Extra-Preise berechnet – immer wenn man das Klinikpersonal sozusagen in Anspruch nimmt, muss man extra bezahlen. Die Naht selber, diese Neunähung, die hat natürlich nichts gekostet.

      Ergebnis und entfernte Menge

      Insgesamt habe ich aber weiterhin ein sehr gutes Gefühl. Ich fühle mich auch sehr gut, sehr fit, gut aufgehoben. Die wissen alle, was sie machen, und das Ergebnis ist auch sehr schön.

      Insgesamt sind 6,4 Kilogramm Fett und Haut entfernt worden: 2,4 Kilogramm Haut, 1500 Gramm Fett am Rücken und der Rest am Bauch und an der Brust. Das ist doch deutlich mehr, als ich erwartet habe. Ich freue mich aber.

      Wie geht es weiter?

      Jetzt bin ich wieder auf dem Zimmer, und ohne die Drainagen kann ich auch viel besser liegen, habe wenig Schmerzen und freue mich, dass es mir so gut geht.

      Morgen werde ich noch einmal zur Kontrolle hingehen, und am Sonntag fliege ich dann zurück.

      Ab Montag, Dienstag habe ich direkt Termine zur Lymphdrainage-Massage – ich hoffe wirklich, dass das gut klappt. Aber die – ich habe sehr viele Massagetermine, das ist das A und O. Mehr kann ich dann erst mal auch nicht tun.
      Die Abrechnung der Massagetermine geschieht privat. Auf den Rezepten vom Hausarzt steht nur Ödembildung. Ich gehe daher davon aus, dass es bezahlt wird.

      Ich freue mich, dass es gut aussieht, und ich freue mich vor allem auch auf zu Hause und auf meine Familie.

      Falls ihr noch Fragen habt, meldet euch gerne.
    • **Update: Letzter Termin vor dem Abflug – Samstag**

      Es ist jetzt der letzte Termin vor dem Abflug morgen.

      Wichtige Anweisungen für zu Hause

      Was wichtig ist für mich: Also ich kann ab Montag duschen. Duschen läuft so – ausziehen, waschen, ordentlich trocknen, danach die Wunde mit einer antibiotischen Creme eincremen. Solange diese Wunde damit eincremen, bis diese Creme leer ist. Natürlich werden dann Fotos gesendet und so, ob sich nichts entzündet. Aber diese antibiotische Creme muss leer sein.

      Drainagelöcher offen halten

      Der Arzt hat die Drainagelöcher noch mal minimal vergrößert, sodass sie nicht so schnell zugehen. Das ist, finde ich, sehr pfiffig. Ich soll jetzt die nächsten zehn Tage diese Drainagenlöcher regelmäßig leicht öffnen mit einer Spritzenkanüle und danach die Bauchdeckenmassage machen, sodass die Flüssigkeit durch diese Löcher rausfließen kann.

      Ich habe eigentlich nur am unteren Bauch und im Schambereich viel Wassereinlagerung – das lässt sich aber ganz gut durch diese Löcher rausschieben. Und das nimmt mir den Stress, weil ich doch ein bisschen Sorge hatte, dass es wie am Anfang des Threads zu so starken Wassereinlagerungen kommt und diese dann irgendwie punktiert werden müssen. Und von daher bin ich ganz glücklich, dass das so gelaufen ist und es so funktioniert.

      Nachbehandlung und Medikamente

      Zur Nachbehandlung: Die Antibiotikacreme – ich soll zwei Tage den Verband noch so drauf lassen, und dann kann ich duschen und brauche auch keinen Verband mehr. Soll einfach noch die antibiotische Creme nehmen. Ich kann natürlich jederzeit per WhatsApp und so weiter Kontakt halten und Videoanrufe machen, wenn ich möchte.

      Heparinspritzen habe ich jetzt noch bekommen – vorm Flug soll ich eine nehmen, nach dem Flug und dann im Abstand von fünf Tagen noch. Zusätzlich habe ich noch die Kanülen bekommen. Antibiotikum nehme ich jetzt die Packung auf, das sind drei oder vier Tage, solange es natürlich nicht zu Komplikationen kommt.

      Gespräch über Schmerzmedikamente

      Interessant war das Gespräch mit dem Arzt über die Medikamente, und er hat mir das sehr gut erklärt und auch nachvollziehbar gemacht. Diese Schmerzmedikamente – es ist halt ein Spagat zwischen Schmerzmedikamenten geben, die nötig sind wegen der riesigen Wunde. Er meinte, das ist so eine unglaublich große Wunde und so viele Schmerzen, sehr, sehr viel Schmerzmedikamente braucht man am Anfang.

      Aber viel wichtiger ist natürlich, dass die Patienten stabil bleiben. Und je mehr man gerade von Opiaten gibt, kann es natürlich auch zu Atemaussetzern kommen. Und das möchte er um jeden Preis vermeiden. Und er meinte, sie hatten wohl in den letzten zwei Jahren irgendwie keine Atemaussetzer und nur einen Patienten, der dann auf die Intensivstation musste.

      Und das ist natürlich etwas, was, wie ich auch geschrieben habe, mir viel wichtiger ist. Denn ich möchte vor allem gesund und lebend rauskommen und nicht nur – es geht nicht nur um Schmerzen. Und außerdem ging es dann ja sehr schnell, sobald ich wieder fitter war, konnte ich auch schon mehr Schmerzmittel bekommen. Da muss man auch diesem Ärzteteam zusprechen, dass sie das richtig gesehen haben und eingeschätzt haben.

      Ansonsten darauf achten, dass die Wunde trocken bleibt.

      Ja, die Schwellungen werden noch sehr lange andauern, aber das wird immer besser, und es kann viele Monate dauern. Aber das war mir vorher auch klar.

      Kommunikation mit dem Team

      Ich habe dem Team hier auch ein langes Feedback gegeben. Hier hat sich auch wirklich die KI mit der Übersetzung ins Türkische sehr empfohlen, denn viele haben, wie gesagt, einfach kaum Lust oder können nicht Englisch sprechen. Ist ja auch in Ordnung, und es gibt ja auch immer Übersetzer. Aber da ist die KI eine große Hilfe.

      Wie geht es mir jetzt?

      Heute Nacht war richtig gut. Ich konnte auf der Seite schlafen. Ich kann gut wieder aufstehen. Ich kann sitzen, ich kann stehen. Ich sitze noch sehr aufrecht, aber das – also ich bin wirklich sehr beeindruckt, wie schnell die Genesung geht, schneller als ich jetzt erwartet habe.

      Ja, ich werde sicherlich irgendwann noch mal hier ein Update schreiben, auch optisch, wie es aussieht, vor allem wenn es Auffälligkeiten gibt. Aber ich glaube, das ist jetzt erst mal ein guter Schlusspunkt.

      Abschließende Gedanken

      Abschließend, was kann ich sagen? Die Operation war kein leichter Gang. Und jeder, der psychisch und auch physisch vielleicht Einschränkungen hat – ich denke da besonders irgendwie an Vorerkrankungen, ans Alter, ans Rauchen oder auch ungesunden Lebensstil – der sollte vielleicht doch sich das zweimal überlegen.

      Und auch psychisch ist es doch eine unglaubliche Belastung. Ich muss sagen, dass ich das gut ausgehalten habe, aber zwischendurch schon gemerkt habe, wie ich auch ans Limit komme, und ich bin wirklich sehr belastbar, muss ich sagen.

      Also einfach in einem anderen Land zu sein, in einem weit entfernten Land – niemand ist in der Nähe. Man wird in einer sehr fremden Umgebung und auch in einem fremden System in Vollnarkose versetzt. Man kommt dann, große Operation, und es wird sehr viel aufgeschnitten, abgeschnitten, weggeschnitten. Das ist für den Körper anstrengend und für die Seele auch.

      Und auch dieser Wechsel ins Hotel ist belastend, weil man dann irgendwie natürlich nicht mehr das Gefühl hat, dass jemand vor Ort ist. Ich habe – habe es ja schon geschrieben – mich gut aufgehoben und auch sicher gefühlt. Aber es ist einfach geistig – man sollte es nicht unterschätzen. Und ich muss sagen, ich habe das vorher nicht so antizipiert und bin da auch ein bisschen blauäugig und naiv an die Sache rangegangen, muss ich zugeben.

      Ich muss auch sagen, ich habe meinen Operateur insgesamt keine halbe Stunde gesehen, wahrscheinlich noch nicht mal 15 Minuten. Ist aber auch in Ordnung. Der hat mich fast sechs Stunden dafür operiert, fünf Stunden und – das ist das Entscheidende.

      Falls ihr noch Fragen habt, meldet euch gerne.
    • Danke für deine Berichte, die ich mit Interesse und Anteilnahme gelesen habe! Schön zu lesen, dass du zuversichtlich abreisen kannst!
      Ich persönlich finde den Gedanken sehr reizvoll, mehrere WHOs in einer OP machen zu lassen und nicht immer wieder neu durch die Angst, den Stress und die Narkose zu müssen, wie es in Deutschland der Fall ist, weil sie alles nacheinander machen. Aber genau aus den Gründen, die du geschrieben hast, dass man schon sehr alleine ist und sehr stark sein muss, verwerfe ich den Gedanken dann immer wieder. Ich fand es z.B. bei der Magen-OP sehr sehr beruhigend, mit dem Narkosearzt über unser gemeinsames Lieblingsbuch zu sprechen und zu lachen, bis die OP losging.
      Bin auf Updates gespannt.
    • Ja, das hat mir auch echt gefehlt. Ich war ziemlich in Panik als ich aufm OP-Tisch lag. Da war zum Glück dann jemand, die mir kurz dieses Sicherheitsgefühl gegeben hat. Aber diese Momente fehlen hier schon deutlich und machen es schwerer. Aus medizinischer Sicht würde ich allerdings auch keine Magen-OP im Ausland machen.