Nervosität vor OP

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    • Vielleicht verträgst du Kohlensäure ja ganz gut. Ich trinke (vor dem Essen) eine Cola Zero, wenn wir auswärts essen gehen. Die kann ich bloß nicht so runterkippen wie Getränke ohne Kohlensäure. Es sind sehr kleine Schlucke, die ich auch meistens vor dem Schlucken noch etwas im Mund behalte. Da britzelt das CO2 noch etwas weg. Und die Trinkpause finde ich dann zumindest bei mir sehr wichtig. Denn „gefühlt“ füllen Getränke mit Kohlensäure meinen Magen mehr.
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      Und ich dachte, ich wäre in der Placebo-Gruppe …
    • Guten Morgen alle und Lulu ;-)! Bei mir ist das ähnlich mit der Kohlensäure. Wenn ich 100 ml auf einmal trinke, hab ich sofort Magendrücken und muss dann tierisch rülpsen. Das macht keinen Spaß. Deshalb rühre oder schüttele ich die Kohlensäure immer zum großen Teil raus. Wollte im Forum an Weihnachten/Silvester schon einen lustigen Post machen (war dann keine Zeit), woran man an Feiertagen die Magenoperierten erkennt und wie die das Fest vorbereiten und ein Aspekt war, dass die mit Löffeln und Strohhalmen in der Cola oder dem Bier rühren und den Sekt 3 Tage vorher aufmachen und offen in den Kühlschrank stellen. :D
    • Hallo zusammen! Hier ein kleines Update ich konnte wieder einige Hausaufgaben erledigen… zuerst mein Termin beim Endokrinologe dieser war unspektakulär - legendlich eine Blutabnahme ist erfolgt Ergebnis noch offen.

      Heute war mein Termin beim Psych. in meiner Operierenden Klinik - ja da bin ich etwas zwiespältig was ich davon halten soll. Zuerst lockere Fragen zu Beginn - dann stieg er plötzlich ein wurde ich als Kind geschlagen / missbraucht - Phu hab ich beides Gottseidank verneinen können aber geschluckt habe ich dennoch mit sowas habe ich nicht gerechnet … insgesamt war es dennoch ein "nettes" Gespräch. Vereinzelt dachte ich mich nur - what the F…

      grüsse
    • So abwegig sind die Fragen aber nicht. Von alleine haben die wenigsten angefangen fett zu werden. Oft gab es in der Familie suchtverhalten was sich dann auswirkt. Muss nicht immer Gewalt sein. Alkohol, Drogen, Mobbing. Usw. Es jst wichtig das zu ergründen und sich dem zu stellen
    • Katzenmutter schrieb:

      So abwegig sind die Fragen aber nicht. Von alleine haben die wenigsten angefangen fett zu werden. Oft gab es in der Familie suchtverhalten was sich dann auswirkt. Muss nicht immer Gewalt sein. Alkohol, Drogen, Mobbing. Usw. Es jst wichtig das zu ergründen und sich dem zu stellen
      Sehe ich auch so. Das kann die Grundlage für eine Essstörung sein. Was hätte denn der Psycho sonst Frage sollen :nix:
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze: :katze:
    • Das liegt wahrscheinlich an deren begrebzten zeitlimit. Da bleibt leider keine Zeit sich in Ruhe kennenzulernen und langsam an diese Punkte zu gelangen. Ich weiß nicht wieviele Sitzungen du hast und wie lange die gehen, aber für die op sind die Zeiten idr sehr begrenzt. Ich weiß was du meinst, es ist komisch sich jemanden gerade vorzustellen und dann muss man schnell zu diesem Punkt kommen, obwohl man noch gar nicht „warm“ geworden ist.
    • Dass dich all das dermaßen nervös macht, ist für mich total nachvollziehbar und bei mir war das auch nicht anders. Noch dazu hast du ja nicht nur emotional, sondern auch im organisatorischen Sinne alles auf diese OP ausgerichtet – inklusive der Arbeit, der Ausfallzeit und auch dem Kopfkino. Da hängt viel dran, aber das wird oft spät bewusst.

      Das Update mit dem Endokrinologen war damals auch bei mir ein großer Stein, der vom Herzen gefallen ist… Ich kenne das, meine Mutter und meine Schwester haben eine Unterfunktion. Auch der Punkt mit Diabetes ist eine Sorge, die ich mir hundertmal ausgemalt hatte.

      Und ja, die Fragen bei den psychologischen Gesprächen kamen auch bei mir sehr abrupt, und das fühlt sich erst mal schräg an, selbst wenn man weiß, warum sie gestellt werden. Aber auch da du bist da durch und das zählt im Endeffekt

      Und hoffentlich täusche ich mich nichr, aber ich merke zwischen deinen Zeilen jetzt auch, dass sich bei dir langsam etwas von reiner Angst hin zu vorsichtiger Vorfreude verschiebt. Bezüglich der süßen Getränke noch: Viele hier haben genau diese Sorge gehabt, und das war bei mir auch anders, aber das ist eines der Dinge, die sich verändert haben, und das ganz von selbst.
    • Verox90 schrieb:

      Erneute Nachrichten:

      mein Befund vom Endokrinologen ist gekommen, dieser gibt grünes Licht - und vor allem kein Diabetes! Super jetzt noch die Magenspiegelung und es ist alles erledigt.
      Sicher wäre es nicht erfreulich, wenn plötzlich Diabetes entdeckt worden wäre. Das würde aber keinen Einfluss auf die OP haben. Diabetes war bei mir der Grund für die OP. Der ist bei der ersten Kontrolle nach drei Monaten Post OP nicht mehr nachweisbar gewesen und das ist auch 15 Jahre später noch so. Welch Geschenk, wenn ich an die Folgen von Diabetes denke.
    • Die Diskussionsstarterin scheint sich mittlerweile weitgehend beruhtigt zu haben, aber für die Zukunft und für andere Betroffen, die das noch lesen werden, ist das ein wichtiger Hinweis imho. Auch durch die Erklärungen meiner Großeltern damals und durch Erfahrungen in meinem Umfeld hab ich Diabetes im Kopf immer wie so ein rotes Warnschild abgespeichert („bitte nicht noch das auch noch“), und genau deshalb war cih damals dann ziemlich erleichtert. Aber wenn angesichts deines Berichts, dass es bei dir sogar Grund für die OP war und dann nach drei Monaten Diabetes schon weg war – und das jetzt nach 15 Jahre später immer noch der Fall ist – das hilft sichere andere dabei, das ganze noch einmal anders einzusortieren.

      Als komplett Unwissende zu diesem Aspekt bei Diabetes, ich dachte, dass man es nicht so leicht loswird, war bei dir damals eher die schnelle Besserung das Überraschende, oder hattest du das schon angesichts der Erklärungen durch die Ärzte gehofft/erwartet? Und hast du nach der OP irgendwas zusätzlich bewusst anders gemacht (Essen/Bewegung), oder würdest du sagen, dass das primär der Effekt der OP selbst?
    • Das ist schon länger bekannt und 2018 in die Leitlinie für Adipositas-Chirurgie übernommen worden: "Studien zeigen, dass die metabolische Chirurgie unmittelbar nach dem Eingriff zu einer Verbesserung des Glukose- und Insulinstoffwechsels führt, obwohl noch gar keine Gewichtsabnahme eingetreten ist. Die Normalisierung des Blutzuckerspiegels ist auf eine starke Reduktion der Kalorienaufnahme und Veränderungen der Produktion von Hormonen des Magen-Darm-Traktes zurückzuführen. Patienten können dann die Insulindosis reduzieren oder ganz auf Medikamente verzichten."

      ddg.info/presse/neue-leitlinie…-schneller-moeglich#e2599
    • @blanchy
      Dass die OP auch Einfluss auf Diabetes hat, ist leider ziemlich in Vergessenheit geraten. Vor 15, 16 Jahren war das ein großes Thema.

      Wie ich schon geschrieben habe, für mich war das der Grund zur OP. Dick war ich immer schon, aber Diabetes war für mich eine Horrorvorstellung. Ich hatte eine ehemalige Kollegin vor Augen. Diabetes, völlig unvernünftig bezüglich Ernährung und diesbezüglich auch absolut stur. Sie ging dann altersbedingt in Rente und ich traf sie zufällig zwei Jahre später. Im Rollstuhl, mit zwei wegen Diabetes amputierten Beinen.

      Mein Diabetes wurde damals noch nicht behandelt. Er war aber schon manifest. Gehofft hatte ich, dass ich durch die OP einen Stillstand des Diabetes habe und ich die Rückkehr einige Jahre hinauszögern kann. Dass es so ein Erfolg wurde, habe ich nicht zu hoffen gewagt.

      Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass es bei allen Betroffenen so abläuft, aber den Einfluss der OP sollte man nicht vergessen. Was ich nur von anderen weiß, je länger vor der OP Diabetes vorlag und auch behandelt wurde, umso geringer war die Auswirkung. Da aber jeder anders ist, kann man sich durchaus auch positiv überraschen lassen. Verschlechtern wird er sich aber sicher nicht und durch die Ernährung nach der OP ist vernünftiges Essen ohnehin Standard.

      Für mich war das primär der Effekt der OP. An meinem Lebensstil habe ich nichts geändert. Die Portionen wurden kleiner, aber das, was am Teller lag, war kein Diätessen mit Kalorien zählen, sondern das, was ich auch vorher gegessen habe, nur weniger. Ich war nie der Süßspeisenjunkie oder habe Softdrinks in rauhen Mengen konsumiert. Ich war immer ein Sportmuffel und das bin ich auch geblieben.

      Dass nach drei Monaten der HbA1c im Normbereich war, war eine große Überraschung, die ich nicht zu hoffen gewagt habe. Dass ich mich aber sehr darüber gefreut habe, ist logisch.
    • Womba84 schrieb:

      Zur Ergänzung auch wenn es vermutlich selbstverständlich ist und die Betroffenen das eh wissen - das gilt natürlich immer nur für Typ II - Typ I ist Stand heute nicht heilbar.
      Ja klar. Das gilt natürlich nur für Diabetes Typ II. Auf Typ I hat es eventuell Auswirkung, dass sich die Insulinmenge ändert.

      Auch Typ II ist nicht heilbar, aber in Remission, bzw. ruhend zu bringen. Ich werde aber im Krankenhaus immer doof angeschaut, wenn ich nach Diabetes gefragt werde und ich sage, dass er ruht. Das führt dann immer zu Diabetikeressen. 8|
      Seither antworte ich immer nur, dass ich keinen Diabetes habe.
    • Nein, hat es nicht. Oder absolut gerechnet schon, weil ja Zusammenhang zwischen Kohlenhydrataufnahme und Insulinbedarf. Aber nicht in sofern, dass für die gleiche Aufnahme weniger Insulin benötigt werden würde...