Roux Y Bypass - Portionsgrößen - Was meint ihr?

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    • Waterbottle schrieb:

      Also so bombastisch viel finde ich das jetzt nicht. Gefühlt würde ich sagen, die Portionsgrößen hier sind manchmal ähnlich. Wir sind beide seit 5,5 Jahren operiert.
      Unsere Mahlzeiten sind allerdings fleischfrei.
      Diese Grammangaben finde ich immer schwierig. Bei unserer Art der Ernährung würde ich mit 150 gr bis 200 gr. wahrscheinlich verhungern. Wir standen hier beide schon kurz vor dem Untergewicht.
      Heute bin ich im 20er bis 21er BMI Bereich und das halte ich jetzt seit einigen Jahren.
      Ich lebe glaube ich heute wie eine nicht operierte, schlanke Frau, was die Menge anbelangt.
      Ich esse zum Beispiel zum Mittagessen ein ganzes Vollkornbrötchen mit ein wenig Rohkost dazu.
      Finde ich echt ok.
      Ich glaube man muß berücksichtigen, was und wie oft man isst. Ich esse zum Beispiel 4 x am Tag.
      Hallo Waterbottle,

      Alles klar sehr interessant auch mal von Dir zu hören! :)
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • Katzenmutter schrieb:

      ich liege bei bypass 14 jahre alt bei ca. 350 gramm und Ende. Damals wie er frisch war eine gefühlte
      Ewigkeit bei 150-180 Gramm. Und es ist recht egal wegen der Portionsgrösse. Auf die kalorien kommt es an,


      Bei einem Mann kann es ja sein das der Pouch grösser genäht wird. Reine Annahme
      Hi Katzenmutter,

      14 Jahre ist auch schon echt eine lange Zeit! Ich hoffe dir gehts auch super nach den ganzen Jahren.
      Mein Pouch hat eine Länge von 6cm. Aber da muss man natürlich auch sagen das der Pouch selber kein "Speicher" mehr ist als wie mit einem Magen.
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • Ja mir geht es gut. Aber glaube nicht das ich nicht auch Höhen und Tiefen hatte.
      Auch mit Bypass hatte ich wieder heftigst zugenommen (+40kg) Das geht einwandfrei mal so nebenbei bemerkt.
      Ich habe den Rückwärtsgang wieder drin und bis ca. 4 kg über dem damaligen Tiefstgewicht.
      Ist aber jetzt ein BMI von 26 - passt für mich.

      Essen könnte ich dauernd wenn es nach meinem Hirn geht.
      Ich esse bis satt aber ertappe mich dann in regelmässigen Abständen wenn ich die Lebensmittelauswahl vernachlässige.
      Dezember mit den ganzen Feiern und Keksen überall war eine Herausforderung. Diese kleinen Mistdinger lösen sich schnell in mir auf.

      Also immer wieder bewusst machen welcher Untermieter in Dir wohnt. Der will gut behandelt werden. Und ja - der Pouch ist eins, aber die
      Anastomose weitet sich mit den Jahren. Das ist wohl normal. Ich habe einmal eine Verengung machen lassen. Nicht nochmal, denn der Erfolg
      war bescheiden.
    • Katzenmutter schrieb:

      Ja mir geht es gut. Aber glaube nicht das ich nicht auch Höhen und Tiefen hatte.
      Auch mit Bypass hatte ich wieder heftigst zugenommen (+40kg) Das geht einwandfrei mal so nebenbei bemerkt.
      Ich habe den Rückwärtsgang wieder drin und bis ca. 4 kg über dem damaligen Tiefstgewicht.
      Ist aber jetzt ein BMI von 26 - passt für mich.

      Essen könnte ich dauernd wenn es nach meinem Hirn geht.
      Ich esse bis satt aber ertappe mich dann in regelmässigen Abständen wenn ich die Lebensmittelauswahl vernachlässige.
      Dezember mit den ganzen Feiern und Keksen überall war eine Herausforderung. Diese kleinen Mistdinger lösen sich schnell in mir auf.

      Also immer wieder bewusst machen welcher Untermieter in Dir wohnt. Der will gut behandelt werden. Und ja - der Pouch ist eins, aber die
      Anastomose weitet sich mit den Jahren. Das ist wohl normal. Ich habe einmal eine Verengung machen lassen. Nicht nochmal, denn der Erfolg
      war bescheiden.
      Hallo Katzenmutter,

      ah ich verstehe ja gut eine Zunahme von 40kg ist auch schon heftig nach so einer OP..
      Da würde ich mich ehrlich gesagt schrecklich fühlen!

      Ich war heute bei mir im AZ und hatte das Vorgespräch für ne Magenspieglung den Termin dafür habe ich jetzt am 23.01.2026.
      Da werden dann beide Ärzte sich bei mir nochmal alles anschauen ob alles korrekt ist so wie es sein soll :)
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • Mellimaus21 schrieb:

      Nach meinem Empfinden zu geoße Portionen. Mein bypass ist 6,5 Jahre alt, swn moni izwe habe ich jetzt fast 5 Jahre. Aber solche riesen. Portionen schaffe ich nicht und möchte ich auch nicht schaffen. Wenn ich mal gut esse können es es je nach Konsistenz mal 250 g sein aber das ist dann auch schon sehr viel
      Ich bin auch mal sehr gespannt wie es sich bei mir entwickelt. Heute mittag ging z.B nur 200g rein
      Ansonsten heißt es für mich jetzt erstmal bis zum 23. Januar warten auf die Magenspieglung.
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • Hallo zusammen,

      heute um 08:30 Uhr fand meine Magenspiegelung im AZ statt. Zusätzlich hat auch mein Chirurg einen Blick auf die Befunde geworfen.
      Die ÖGD wurde von der Ärztin durchgeführt, die im AZ ausschließlich Adipositas-Patient:innen spiegelt.

      Ich habe ihr im Vorfeld geschildert, dass ich zeitweise feste Nahrung in Mengen von ca. 200–350g zu mir nehmen kann und dass das Sättigungs- bzw. Völlegefühl aus meiner Sicht nicht immer lange anhält.

      Befund der Magenspiegelung:

      -
      Pouchgröße: unauffällig, korrekt und exakt so, wie sie sein soll.
      - Anastomose (Verbindung Pouch → Dünndarm): keine Weitung oder Vergrößerung (alles Regelrecht).
      - Speiseröhre: ebenfalls unauffälliger Befund

      Einziger negativer Befund:

      Direkt hinter der Anastomose wurde – zum zweiten Mal – ein Magengeschwür festgestellt. Dieses ist aktuell klein (ca. 10 mm), muss jedoch weiter beobachtet werden.
      Laut Ärztin handelt es sich dabei um eine bekannte empfindliche Stelle, an der sich Geschwüre bilden können.

      Sowohl mein Chirurg als auch ich gehen davon aus, dass sich das Geschwür erneut an derselben Stelle entwickelt hat, da ich mich jeden tag stark unter Stress setze bei Themen wie Portionsgrößen, Gewicht, Gewichtsschwankungen, Ernährung und Kalorien.

      In drei Monaten ist eine erneute Magenspiegelung zur Verlaufskontrolle geplant. Bis dahin soll ich entsprechende Medikamente einnehmen.

      Ich hoffe, damit alle Fragen geklärt zu haben.
      Viele Grüße
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • Hey Hey!

      Nach einiger Zeit melde ich mich auch mal wieder in diesem Beitrag.
      Einfach nur weils mich belastet und ich das mal aus meinem Kopf rauserzählen wollte...

      Mich stressen diese Portionsgrößen auf jeden fall täglich... Ich wiege ja jede Mahlzeit ab und wenn ich z.B sowas wie heute hier esse (Maultaschen mit Pilzen, Sauce, und Gemüse) dann stresst mich das noch mehr wenn ich dann lese das ich ca. 483 Gramm gegessen habe.. und dieses "Vollgefühl" max. 15 Minuten anhält...

      Ich finde diese Portionen einfach relativ "groß" für ein Roux Y Bypass.. aber bei der letzten Spieglung kam ja raus das Anastomose und Pouch in Ordnung ist und die Anastomose "gut angelegt" wurde und "nicht Weit" ist...

      Klar ich verstehe das ein Pouch von 6cm kein Speicherorgan mehr ist wie ein Sleeve oder ein normaler Magen.. aber dennoch belastet mich das täglich extrem.
      Wahrscheinlich auch ein Grund warum ich schon wieder ein Geschwür habe weil ich mich dauernd stresse...

      Wollte das einfach mal rauslassen und erzählen :)

      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • mal anders herum gefragt. Warum lädst du dir soviel in die Schüssel? da isst man grundsätzlich zuviel. Ich...hab ja schon als Kind gelernt das man Aufessen soll. Mach weniger drauf und gut. Ich finde es definitiv viel zuviel und ich bin bypässlerin seit 2011. Und voll und angenehm satt sind zwei paar Schuhe
    • Katzenmutter schrieb:

      mal anders herum gefragt. Warum lädst du dir soviel in die Schüssel? da isst man grundsätzlich zuviel. Ich...hab ja schon als Kind gelernt das man Aufessen soll. Mach weniger drauf und gut. Ich finde es definitiv viel zuviel und ich bin bypässlerin seit 2011. Und voll und angenehm satt sind zwei paar Schuhe
      Hey, danke für Deine Antwort!

      Es gibt tatsächlich kein Grund warum ich "so viel" in die Schüssel tue. Es ist ja das man eigentlich mit Bypass oder auch Sleeve beim essen gut gestoppt werden soll. Das man dann sagt "OK jetzt höre ich auf zu essen" weil man z.B sich sonst übergeben würde oder Schmerzen bekommen würde.

      Ich habe zum Glück nie gelernt als Kind das man aufessen soll. Zu dem Thema "voll und angenehmt satt" - Ich habe ja kein Hungergefühl seit der ersten OP im September 2022 (Sleeve) und ich bezeichne mein Satt sobald ein erstes Stoppsignal kommt bzw. ein "Druckgefühl" das ich sage "ok mehr muss jetzt nicht sein".

      Ohne Hungergefühl kann man ja auch kein Sattgefühl haben außer etwas welches sich Mechanisch meldet bei mir.
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • Ohne Hungergefühl kann man durchaus ein Sattgefühl haben und das hat keine mechanischen Gründe.
      Ich habe mein Essen nie abgewogen oder getrackt, sondern sehr langsam gegessen, jeden Bissen sehr lange gekaut. Auch bei nicht operierten Menschen tritt das Sattgefühl nach rund 15 Minuten ein. So ist es bei mir auch.
      Ich verstehe deine Gedankengänge nicht.
      Du hast kein Hungergefühl, aber ein jetzt geht nichts mehr rein-Gefühl, auf das du großen Wert legst. Warum? Der Hunger, den du nicht hast, kann es ja nicht sein. Ich esse, bis es für mich genug ist und ich satt bin, aber nicht voll. Ob dieses Gefühl zehn Minuten oder drei Stunden anhält, wäre mir völlig egal, da ich kein Hungergefühl habe. Also warum soll dieses Völlegefühl länger anhalten und warum legst du darauf so großen Wert? Ich will da jetzt nicht die Psychoschiene befahren, aber könnte es sein, dass du eine innere Leere damit überspielst?
    • Neu

      Ich verstehe das ehrlich auch nicht.

      Für Hunger ist das Hormon Ghrelin verantwortlich. Einige - nicht alle - haben eine so eingeschränkte Ausschüttung nach der Magen-Op, dass man Hunger nicht mehr spürt.

      Für Satt sind aber mehrere Dinge ausschlaggebend.
      Zum einen das Hormon Leptin, es wird in den Fettzellen produziert und sagt dem Gehirn praktisch das genug Energie vorhanden ist.
      Dann kommen 3 Peptide (GLP1, Peptid YY und Colecystokinin) ins Spiel, die werden im Darm freigesetzt und sorgen für das eigentliche Sättigungsgefühl, da Bypässler keinen Pförtner haben spielt die verlangsamte Magenentleerung durch die Peptide dabei kaum eine Rolle.
      Und natürlich die Essensdauer. Alles unter 15-20 Minuten wird praktisch nicht wahrgenommen, da der Körper keine Zeit zum reagieren bekommt. Je langsamer man isst desto eher fühlt man die Sättigung ohne einen Druck oder eines Völlegefühls.

      Man kann tatsächlich durch Übergewicht Probleme mit dem Leptin bekommen. Starkes Übergewicht und Überfressen (sorry für den Ausdruck) kann dazu führen, dass es zu einer Leptinresistenz kommt ABER es ist nicht alleine ausschlaggebend für das Sattgefühl.
    • Neu

      Ich verstehe zweierlei Dinge nicht:
      1. Warum man mit einem frischen kleinen Pouch so viel essen „kann“.
      2. Warum man mit einem frischen kleinen Pouch so viel essen „tut“ (sorry für das schlimme Deutsch), wenn man nach eigenen Angaben keinerlei Hunger verspürt.
      Da muss man sich die Frage stellen, warum man so erpicht auf ein Satt-Gefühl ist. Und da kommt dann m.E. die psychologische Komponente ins Spiel. Und da können wir nicht helfen.
      *************
      Und ich dachte, ich wäre in der Placebo-Gruppe …
    • Neu

      Hey Hey,


      Danke für Eure Antworten!

      Ich habe mir wohl damit eine Art "Sicherheit" gemacht mit diesem "Vollgefühl" weil ich merke:
      "ok bei Mahlzeiten fester Konsistenz werde ich gestoppt".

      Man muss sich das so vorstellen:
      „Ich brauche dieses lange Vollgefühl als Sicherheit“

      So ein:
      „Jetzt bin ich safe vor Gewichtszunahme“

      Ich muss einfach sagen das ich täglich wirklich täglich Angst & Stress habe.
      Der beginnt bereits Abends vor dem schlafen weil's mir schon vor dem nächsten Tag graut was die Waage wohl sagen wird.

      Ich wiege mich jeden tag, zähle jeden tag die Gramm zahlen, analysiere jede Portion, direkt der Gedanke "Was wenn ich zunehme" und so weiter...
      Das ist Dauer-Alarm im Kopf. Gefühlt lebe ich jeden Tag wie auf Dauerdiät...

      Und muss auch zugeben das ich einfach keine Kraft mehr für das ganze habe :(


      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002