OAS in Antalya

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    • OAS in Antalya

      Hallo in die Runde,

      nachdem auch trotz Widerspruch und diversen Gutachten die Kostenübernahme für meine Oberarmstraffung in Deutschland abgelehnt wurde, habe ich mich nochmals auf den Weg nach Antalya begeben zum Doc meines Vertrauens.
      Nach Heiligabend im Familienkreis ging es am 25.12. frühs los Richtung Flughafen und dann nach Antalya.
      Dort wurde ich, wie schon beim letzten Mal am Flughafen abgeholt und zur Klinik gefahren, wo direkt die Voruntersuchungen (Lunge röntgen, Blutabnahme) und OP Aufklärung und ich mein Zimmer beziehen könnte. Tatsächlich war sogar das das gleiche, wie beim letzten Mal vor knapp 1,5 Jahren.
      Am 26. frühs kam der Doc zum Anzeichnen und letzter Vorbesprechung und dann ging's ab in den OP.
      4 Stunden später war ich wieder im Zimmer und hatte 2 Probleme - mir war tierisch kalt und ich hatte Halsschmerzen vom Intubieren.
      Nachdem ich 3 zusätzliche Decken bekommen habe und die 2 Stunden vergangen waren, in denen ich noch nicht trinken durfte, lösten sich diese Probleme langsam auf. Der Katheter wurde gezogen und ich durfte mir meinen beiden Drainagen im Gepäck die ersten Meter gehen.
      Von da an, war es Recht unspektakulär. Am nächsten Vormittag beim Verbandswechsel wurden die Drainagen gezogen, ich bekam einen Miederbolero an und durfte entscheiden, ob ich gleich oder erst am nächsten Tag ins Hotel möchte. Ich habe mich für eine zusätzliche Sicherheitsnacht im Krankenhaus entschieden. Der Doc gab mir die Bilder, was er entfernt hat, es waren insgesamt etwas mehr als 1 Liter Fett und jeweils ca 30*10 cm Haut je Arm -siehe Anhang.
      Schmerzmittel habe ich an diesem Abend in Form von Paracetamol das letzte Mal gebraucht.
      Am nächsten Tag ging es dann also ins Hotel und von da an, war es ein wenig, wie Urlaub. Sonne, Strand, wenig Menschen, leckeres Essen und den ganzen tun und lassen, was ich will.
      Am 30.12. war die Abschlussuntersuchung in der Klinik und am 31.12. würde ich frühs zum Flughafen gebracht und dann zurück in Deutschland von Mann und Sohn abgeholt.
      Abends waren wir zum Silvester feiern dann bei Freunden und seit Montag, ,05.01. arbeite ich wieder, wie gewohnt.
      Klar zwickt und ziept es noch ab und an und ich kann Dinge hoch oben in Schränken noch nicht erreichen, aber auch das wird demnächst wieder.
      Im Anhang mal Bilder von Vorher, 1 Tag pOP , 2 Tage pOP und 9 Tage pOP und der entfernten Haut.
      Bilder
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      LG Dani :wird gut:
    • Schön, dass alles so gut gelaufen ist. Ich finde das ja immer sehr mutig, solche OPs im Ausland machen zu lassen. Nicht dass die das nicht können, aber so die ganzen anderen Stolpersteine :rolleyes: Aber sag mal ... was anders ... was hast du denn für tolle, definierte Oberarme (abgesehen von der übrigen Haut)? Wie oft trainierst du im Fitnessstudio? Da bin ich gerade mal mega neidisch :saint:
    • Liebe @JuleKleiber ich drücke dir die Daumen, dass du auch deine Wunschform bald erreichst!

      Liebe @Velaris ich habe tatsächlich im letzten Jahr durch Oberschenkelstraffung relativ wenig Zeit mit Sport verbracht. Vos der ersten WHO im September 2024 habe ich nahezu täglich trainiert, aber meist draußen, Radfahren, Skifahren, laufen und nur bei schlechtem Wetter im Studio.
      Dann musste ich ja pausieren und hab mich langsam mit 1-2 Trainingstagen wieder rangetastet und bei 2-3 Sporttagen pro Woche hat es sich eingependelt.
      Wich nervt auch schon tierisch, dass ich gerade nicht darf. Naja ich hab jetzt vor lauter Frust meinen Hulahoop Reifen herausgesucht und so einen kleinen Stepper, um mich irgendwie zu bewegen.
      Im Fitnessstudio liebe ich übrigens das Rudergerät so zum Abschluss des Trainings.
      Zum Thema Auslands-OP und Mut kann ich nur sagen, dass mindestens genauso viel Mut dazugehört sich in Deutschland unters Messer zu legen. Die Ergebnisse sind manchmal echt erschreckend.
      LG Dani :wird gut: