Gedanken vor der OP

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    • Gedanken vor der OP

      Hallöchen! (:

      Vor etwas mehr als einem halben Jahr war ich aufgrund von irgendwelchen Belangen bei meinem Hausarzt, welcher mich auf das Thema Magenbypass gebracht hat. Ich bin zwar noch jung (w/23) aber hatte schon immer Probleme mit meinem Gewicht und auch der Wahrnehmung meines Gewichtes. Ich habe auch schon immer jede mögliche Diät gemacht, was aber nichts auf Dauer gebracht hat.
      Als ich vor ein paar Jahren ausgezogen bin hatte ich sehr viel mental zu tun und zack whoops war ich 140kg mit 1,80m. Da ich mich seitdem immer sehr für mein Aussehen und "wie ich mich habe weggehen lassen" geschämt habe, war allein der Gedanke, dass eine OP mir helfen kann, ein absoluter Traum.

      Also zack ging es durch das ganze Prozedere. Ernährungsberatung (letzte Woche war mein letzter Termin), Psychologe, AZ Termine, etc etc. Mein OP Vorbereitungstermin ist am 11.02 und mein OP Termin am 17.02 im EvB in Potsdam. Ich habe auch seit Beginn der OP-Planung dieses Forum auf und ab gelesen. Nun dachte ich, ich melde mich auch mal an und berichte von meinem Vorgang bzw. werde bestimmt auch nochmal die ein oder andere Frage stellen (:

      Ich bin noch sehr entspannt. Ich hatte noch nie eine OP oder Narkose, deswegen gehe ich einfach davon aus, dass ich alles vertrage. Natürlich habe ich manchmal aber auch Sorgen. Ich hoffe so so sehr, dass es keine Komplikationen gibt. Mit Schmerzen kurz nach der OP für ein paar Tage oder so rechne ich, aber alles weitere kann bitte entspannt laufen. Meine Familie ist schon gestresst genug mit dem Gedanken, dass ich das mache, da die kein Fan von dem Krankenhaus sind (habe aber nicht direkt was Schlechtes mitbekommen)

      Ich habe auch schon versucht mich so gut wie möglich mental auf Dumpings vorzubereiten, denn die werden bestimmt irgendwann mal kommen haha

      Im Allgemeinen bin ich positiv gesinnt, dass es gut laufen wird. Ich habe keine Vorerkrankungen, rauche nicht, bin sehr brav in meiner Eiweißphase :saint:
      Aber Respekt vor der OP habe ich trotzdem...

      Wie liefen die ersten Tage nach der OP bei euch ab? Muss ich mir Betreuung von der Familie suchen (wenn mit OP alles normal läuft)? Die Familie möchte, dass ich bei denen bin für die ersten paar Tage aber ich möchte lieber in meine eigene Wohnung Ruhe haben :P

      Ich liebe es Videospiele am PC zu spielen, hab aber Sorge, dass das Sitzen Probleme macht. Hattet ihr die ersten Tage Bettruhe?

      Danke schonmal für das Lesen und Antworten <3

      :danke1:
    • Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut geht :)
      Ich zocke auch, das war kein Thema. Achte nur drauf, dass du keine enge Hose anhast :) mehrere Stunden valo waren kein Thema ;)
      Du musst dich aber regelmäßig bewegen. Ich bin nach jedem Game einmal um den Block mit dem Welpen -> Thrombose Gefahr. Auch wenn du dafür Spritzen bekommst, die du dir ins Bein spritzt (ich dachte das ist voll schlimm, ist es aber nicht) solltest du in Bewegung bleiben
    • Moin ...

      das wird schon. Mein Mann war nach der OP für 1 Tag im Homeoffice, falls ich irgendwie Hilfe benötige. Aber da es mir so gut ging, dass ich mich alleine "sicher" gefühlt habe, war das nicht länger nötig. Ich habe es mir bequem gemacht und mich immer wieder mal hingelegt. Sitzen geht schon, aber mach das nicht stundenlang :D Mit Dumpings hab ich eigentlich kein Thema, nur das Essenthema war am Anfang eine Umstellung. Aber alles machbar, gib dir und deinem Körper einfach bisschen Zeit.
    • Hallo, ich schließe mich den Vorrednern an. Nach 5 Tagen geht eigentlich alles, nur langsam und Schmerzen hatte ich schon, aber gehört dazu. Ich war gedanklich und emotional ganz schön beschäftigt die ersten Monate, mit Essen und Bewegung und hab mehr Zeit für mich gebraucht. Das wäre mein Rat, dass du schaust, dass du dich zurückziehen kannst. Aber mit eigener Wohnung geht das ja. :-) Ich wäre nach den 3 Tagen Krhs auch lieber alleine gewesen. Und wäre körperlich auch gegangen, nur räumlich halt nicht. ;-)
    • Bettruhe hatte ich dann, wenn ich müde war. ^^ Ich liebe Nachmittagsschläfchen. Auch jetzt noch.
      Ich war alleine zu Hause, war aber damals (vor 15 Jahren) noch sechs Tage im Krankenhaus.
      Ich war einkaufen, habe mich bekocht, meine Katzen versorgt, Wäsche gewaschen. Da ich im Dezember operiert wurde und damals sehr viel Schnee lag, habe ich aufgrund meines niedrigen Blutdrucks und dem daraus resultierenden Schwindel, darauf verzichtet alleine spazieren zu gehen.
      Schmerzen hatte ich keine. Ich habe einen sehr bequemen Relax Sessel, der sehr angenehm war. Lediglich Katzen am Bauch ging nicht. Bis ich wieder in meiner seitlichen Schlafposition schlafen konnte, hat es etwas gedauert. Mit einem Polster unter die Seite zur Unterstützung des Bauchs hat es aber mit dem Schlaf auch ganz gut geklappt.
    • Ich wurde Donnerstag operiert und bin Sonntag nach Hause.
      Man wird je nach Job krankgeschrieben. Wenn man viel Gewicht tragen muss den ganzen Tag eher länger. Als Bürojob 2-3 Wochen.
      Ich war 4 Wochen krankgeschrieben, da meine Bauchspeicheldrüse bei der OP geärgert wurde und daher hatte ich starke Übelkeit
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      Ich war trotz Büro-Job 4 Wochen krank geschrieben - lag aber ein bisschen auch am Timing (über Weihnachten-Neujahr-3-König, sehr Arbeitgeber-Freundlich) und dann noch ein paar Wochen nur im Homeoffice. Einziges Problem nach wie vor ist der Hosenbund, ich mach beim Sitzen immer noch die Hose auf, weils drückt…
    • Neu

      Herzlich Willkommen und alles Gute für die OP.

      Das klingt doch alles entspannt bei Dir, finde ich gut :positiv:

      Ich war die erste Zeit immer sehr müde und auch tagsüber mal geschlafen.

      Achte sehr darauf nicht zu schwer ( Einkäufe) zu tragen. Max. 5 kg für 6 Wochen waren es bei mir.

      Wenn Du draußen unterwegs bist mach erstmal nur kleine Strecken, es kann Kreislaufprobleme geben.
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      Hallo ^^ ,

      am direkten OP-Tag bis einen/zwei Tage später, habe ich gedacht, dass das die schlimmste Entscheidung meines Lebens war. Ich hatte nicht etwa Bauchschmerzen von den Schnitten, nein, ich hatte große Rippenschmerzen, was vom Aufgasen während der OP kam. Wasser (trinke ich ohnehin nicht gerne) konnte ich nur in Kleinstschlucken trinken und 100ml hab ich einen Tag für gebraucht. Ab dem dritten Tag/bei mir auch Tag der Entlassung, war alles wie weggeblasen und ich konnte gut trinken und Suppe essen. Schmerzen hatte ich gar keine, nur beim im Bett auf der Seite liegen musste ich mein Fett so hinwuchten, dass es nicht ziept. Die Spritzen sind auch nicht der Rede wert, auch wenn sie nervig sind.
      Zocken konnte ich seit dem ersten Tag wieder zuhause. Da gab es gar keine Probleme.

      Viel Erfolg dir und viel Spaß beim Zocken!