ROUX-Y BYPASS | Wie & Wann beendet Ihr eine Mahlzeit?
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Ja, klingt stimmig. Mal gucken was das AZ sagt
ForumFreund2002 schrieb:
@*Heike* ja darauf hab ich auch kein Bock… kommt bei mir wahrscheinlich nur eins in Frage:
Neuanlage der anastomose + Minimizer Ring.
Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag
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Ein oversritch
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@Katzenmutter Was würdest du denn sagen - Hat der Overstitch etwas gebracht?
Weil bei mir wird es morgen wahrscheinlich so sein:
Mein AZ macht kein Overstitch die machen nur diese komischen BARs Clips wo ich aber gar kein Fan von bin.
Ich würde ein "Overstitch" bevorzugen. Diesen machen aber nicht so viele AZ's... Am liebsten würd ich natürlich gerne in meinem AZ bleiben.
Weil ich mit dem Personal dort sehr gut Privat kontakt habe und auch mit dem Chirurg. :(
Da wird es wahrscheinlich nur darauf kommen das er mir die Anastomose erneut neuanlegen wird und dann den Minimizer rumsetzt damit sich Pouch / Anastomose und sowas nicht mehr weitet...Liebe Grüße
~ForumFreund2002 -
Ich gehe achtsam damit um da ich weiss das er auch ausleiert und es auch so ist da ich echt gut essen kann und die Sättigung nur kurz andauert. Mit ein Grund warum ich abwiege und tracke. Aber damit habe ich Frieden geschlossen. Geholfen hat hier aber auch das aufarbeiten der Adipositas durch therapie. Ich mache dazu viel krafttraining und mein eiweiss konsum ist entsprechend hoch. Und ich verteile mein Essen auf mindestens.3 mahlzeiten.
Ein Clip kommt nicht in Frage da ich keine Lust habe das er einwächst oder ich nur noch am kotzen bin. -
Hallo @Katzenmutter,
alles klar danke dir fürs antworten. Das heißt du warst aber im dem Overstitch zufrieden? Oder würdest du sagen so richtig „geholfen“ hat der dir jetzt auch nicht?
Dieser BARs Clip kommt für mich auch nicht in Frage. Ich habe auch noch nie gelesen oder kenne jemanden der den hat…
Ich bin gespannt was mein Chirurg mir morgen sagen wird. Kommt wahrscheinlich zu folgendem:
sollte das Gewicht weiter hochgehen und die Blutzucker Probleme vermehrt auftreten Neuanlage mit Minimizer Ring.Liebe Grüße
~ForumFreund2002 -
Der minimizer kann Probleme machen durch verrutschen oder einwachsen. Das ist kein spass. Und ich war nur kurz zufrieden mit dem overstitch da er nicht hält. Deswegen abwiegen und tracken . Mein Herz hängt nicht am Stopsignal. Denk mal ganz ruhig nach und suche in dir nach einem Weg ohne Stop.
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@Katzenmutter,
danke Dir auf jeden Fall einmal fürs erklären!
Dann weiß ich bescheid wie Dein aktueller Stand ist.
Ich bin jemand der brauch dieses Stoppsignal. Das hat auch die Ernährungsberaterin verstanden das ich einfach ein Patient bin der diesen Stopp benötigt.
Sollte bei mir jetzt das Gewicht hochgehen oder die Blutzuckerprobleme vermehrt auftreten dann werde ich mich wohl für den Ring entscheiden.
Ich hätte nie gedacht das ich so viele Komplikationen und Stress und Probleme bekommen würde seit September 2022...
Schlimm.Liebe Grüße
~ForumFreund2002 -
Dann lies dich mal ein in blutzucker freundliche Ernährung. Mach weniger auf den Teller, vollkorn, Hülsenfrüchte, joghurt, quark mit Früchten, Versuche es. Ist nicht unmöglich und es hilft gegen Dumpings sehr gut. Ich habe keine mehr. Ausser bei sahnetorte
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@Katzenmutter ich schau jetzt erstmal was mein Chirurg dazu meint zu dem ganzen jetzt morgen in der Sprechstunde.
Ansonsten soll's halt der kack Minimizer Ring werden damit ich ENDLICH mal RUHE bekomme.
Es kann nicht sein das ich nur Theater seit der ersten OP habe. Meine Nerven machen das langsam nicht mehr mit.Liebe Grüße
~ForumFreund2002 -
Mit dem Minimiser hast du aber keinerlei " Saettigungsgefuehl" mehr, wie du es gewoehnt bist.. ich weiss nicht, ob man dir das gesagt hat...
Wenn du festere Konsistenz isst, und/ oder zu schnell , dann erbrichst du; isst du damit staendig ueber der Grenze, erweitert sich das Gebiet oberhalb das Ringes, Speiseroehre etc , mit allen Folgen von dem; du musst einfach lernen, dass nach einer bariatrischen Op satt heisst, dass du keinen Hunger mehr hast.
Druck heisst: das war zu viel! Vorher stoppen !
Ich wiege auch nicht ab; ich habe kleine Schuesseln, wo 150ml rein passen fuer alle Malzeiten.
Die fuelle ich einmal pro Malzeit ,mit was ich moechte; festeres kommt da auch nicht ueber 250 gr.
20 ml Glasschuesselchen fuer Nuesse und so etwas, 10ml Glasschuesselchen fuer Ketchup, Mayo, Gummibaerchen und anderen Schrott ;)
Geht prima und komplett ohne abwiegen.
Ausserhalb des Hauses esse ich auf Kuchentellern. -
@Rosi VD Ich bin gespannt was mein Chirurg mir morgen erzählen wird - Er möchte ja mit mir reden nach der Spieglung heute.
Dann werde ich ihn Fragen was er meint zu dem Minimizer Ring, er wollte ihn mir ja bei der letzten OP bereits setzen.
Man kann den Minimizer Ring ja in 4 Stufen einstellen - Da meinte er das er ihn "Locker" um den Pouch setzen würde nicht all zu eng.
Darum kann man das immer realtiv schwer vergleichen weil ja auch jeder Patient eine andere "Einstellung" mit Ring bekommt.
Der Ring ist ja auch dafür da nicht nur ein Stoppsignal / Sättigungssignal zu bekommen. Sondern auch die Anastomose und den Pouch vor einer Dilatation zu schützen.
Es muss ja auch mal so sein das sich meine Anastomose nicht erweitert. Und dafür hat man diesen Ring entwickelt. Wenn ein Patient einfach dazu neigt das sich diese Verbindung schnell weitet - Über die Grenz essen war ist nicht mein Ziel und war nie mein Ziel.
Ich habe kein Hungergefühl wie du bestimmt schon mitbekommen hast somit benötige ich ja irgend ein körperliches Signal um mit der Mahlzeit zu beenden.
Und das ist dass "Stoppsignal / Druckgefühl" das ich merke "Ok jetzt bin ich satt". (Ich meine essen bis man angenehm voll ist nicht bis man Schmerzen verspürt"
So hat es auch meine Ernährungsberatung im AZ gesagt - Man soll essen bis man ein leichten Druck in der Pouch gegend merkt.Liebe Grüße
~ForumFreund2002 -
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Wenn du kein Hungergefuehl hast??? Warum.isst du dann zu viel???
Das " angenehm satt" wie du es von frueher kennst , gibt es nicht in der gleichen Laenge beim Bypass und mit Minimiser schon mal gar nicht .
da gibt es nur das zu viel gegessen...und den Minimiser selber kann man nicht dehnen, da hast du recht...aber das Gewebe oberhalb kann recht leicht ueberdehnt werden bis hin zum Riss der Speiseroehre...
Du hast ja ein kurzes Stopp...erwartest aber ein langes Stopp..
du machst mit der falschen Erwartungshaltung damit jeden Bariatischen Eingriff zu nichte... -
@Rosi VD Ich habe oft gar kein Stoppsignal. Ich esse wie heute Mittag meine 400g und merke nach 3 Minuten nicht mal das ich was gegessen habe.
Das ist eines der schlechtesten Gefühle die man haben kann. Vertrau mir :)
Bitte sei mir nicht böse. Aber ich habe wirklich gerade keine Lust mit Dir darüber weiter zu diskutieren.
Der Befund heute hat mich echt umgehauen und ich möchte das jetzt erstmal mit den Profi's im AZ besprechen :)
Trotzdem danke für Deine Mühe! Und ich hoffe Du hast verständnis und verstehst auch meine Seite.
Danke! :)Liebe Grüße
~ForumFreund2002 -
Hallo @*Heike* und alle anderen Nutzer dieses Threads,
zunächst einmal vielen Dank an @JuleKleiber für dein Verständnis. Deine Worte haben mir wirklich viel bedeutet.
Bitte entschuldigt auch meine späte Rückmeldung heute. Nach meinemTermin hatte ich noch einen sehr vollen Tag und habe es erst jetzt
geschafft, mich in Ruhe an den PC zu setzen und ausführlich zu antworten.
Was heute beim Termin herauskam
Ich war heute in meinem Adipositaszentrum und habe etwa 30 Minuten mit meinem Chirurgen gesprochen. Dabei wurde klar festgestellt, dass sich
meine Anastomose erweitert hat. Sie liegt aktuell bei etwa 2–2,5 cm, und das bereits sechs Monate nach einer sauberen und komplett chirurgischen Neuanlage.
Vor drei Monaten lag der Durchmesser noch bei etwa 1,5 cm. Das bedeutet, dass sich die Anastomose innerhalb dieser drei Monate deutlich erweitert hat.
Ob sie sich weiter vergrößern wird, kann passieren, muss aber nicht.
Positiv hervorheben möchte ich auch, dass mein Arzt mich heute wirklich sehr ernst genommen hat. Er hat sich viel Zeit genommen und auch
Verständnis für meine Situation gezeigt. Nebenbei meinte er sogar, dass ich heute besonders ruhig wirken würde – vermutlich, weil ich nun endlich eine klare Diagnose habe.
Besprochene Beschwerden
Wir haben ausführlich über meine aktuellen Beschwerden gesprochen: Dumping-Symptome, Blutzuckerprobleme, starken Heißhunger auf
Kohlenhydrate etwa zwei bis drei Stunden nach dem Essen, ein vermindertes Sättigungsgefühl sowie Portionsgrößen von teilweise 400 g
oder mehr. Laut meinem Chirurgen lassen sich diese Probleme sehr wahrscheinlich durch die Erweiterung der Anastomose erklären, da die
Nahrung dadurch zu schnell und unkontrolliert in den Dünndarm gelangt.
Mögliche Behandlung (BARs Clip)
Als mögliche Behandlung wurde der Einsatz eines „Ovesco BARs Clips“ besprochen. Für mich persönlich kommt diese Methode derzeit jedoch nicht
infrage, da ich der Technik eher skeptisch gegenüberstehe und auch wenig Motivation habe, anschließend vier bis fünf Wochen ausschließlich
Flüssignahrung zu mir zu nehmen.
Wie wir jetzt weiter vorgehen
Wir haben daher vereinbart, die Entwicklung zunächst weiter zu beobachten, insbesondere in Bezug auf Spätdumpings, Gewichtsentwicklung
und Portionsgrößen. Sollte sich meine Situation in den kommenden Wochen verschlechtern, hat mir mein Chirurg angeboten, eine erneute Operation durchzuführen.
Eine mögliche Option wäre dabei, die Anastomose chirurgisch zu verkleinern und ein anderes Nahtmaterial zu verwenden, das nicht resorbierbar ist. Dadurch würde die Anastomose dauerhaft stabilisiert werden und sich nicht erneut erweitern können.
Zusätzlich würde er bei diesem Eingriff wahrscheinlich auch einen Minimizer-Ring einsetzen. Das Adipositaszentrum setzt diesen Ring inzwischen bewusst etwas lockerer ein, da es in der Anfangszeit Fälle gab, bei denen der Ring zu eng war und dadurch Probleme verursacht hat. Inzwischen verwenden sie daher standardisierte Größen, die bei allen
Patienten eingesetzt werden.
Organisatorisches
Da ich privat einen guten Kontakt zur Koordinatorin des Adipositaszentrums habe, habe ich im Bedarfsfall den Vorteil, sehr kurzfristig einen Termin zu bekommen.
Sollte ich mich für den Eingriff entscheiden, könnte ich innerhalb von etwa sieben Tagen einen Termin in der Sprechstunde
erhalten, bei dem direkt die OP-Vorbereitung erfolgen würde.
Mein Chirurg hat mir die Entscheidung letztlich selbst überlassen. Er sagte, dass er vollkommen verstehen kann, wenn ich den BARs-Clip nicht möchte, und dass er mir in diesem Fall auch chirurgisch helfen würde – mit dem Ziel, dass ich endlich etwas Ruhe in diese ganze Situation bekomme.
Am Ende mussten wir sogar noch gemeinsam lachen. Ich habe ihn gefragt, warum er damals vor sechs Monaten den Ring nicht gesetzt hat, obwohl er es ursprünglich vorgeschlagen hatte. Seine Antwort war sinngemäß, dass er mich inzwischen gut kenne und vermutet habe, dass ich möglicherweise
auch mit Ring wieder unzufrieden gewesen wäre – und dann würde ich heute trotzdem wieder hier sitzen. Darüber konnten wir beide tatsächlich noch
einmal lachen, denn genau so ist es ja nun gekommen.
Aktueller Stand
Derzeit bin ich 23 Jahre alt, 176 cm groß und wiege etwa 70,1 kg. Sollten sich Blutzuckerwerte, Portionsgrößen oder Gewicht künftig negativ entwickeln oder mich die Unterzuckerungen zu stark belasten, kann ich jederzeit kurzfristig einen Termin vereinbaren und wir würden einen erneuten Eingriff planen.
Das Ziel wäre dann, endlich einen stabilen Zustand zu erreichen, damit
ich mein Leben möglichst ohne weitere Komplikationen führen kann.
Abschluss
Für den Moment würde ich sagen, dass ich das Thema hier im Forum erst einmal abschließen kann. Ich weiß jetzt, wo ich stehe, worauf ich achten muss und welche Optionen es gibt, falls sich die Situation verändert. Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei allen bedanken, die sich hier beteiligt haben – insbesondere bei @*Heike* – für das Interesse an meinem Thema und den Austausch hier im Thread. Auch wenn nicht jede Antwort für mich hilfreich war, weiß ich es dennoch zu schätzen, dass sich viele mit meiner Situation beschäftigt haben.
Vielen Dank euch allen.Liebe Grüße
~ForumFreund2002
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