Verzweiflung mit Hormonen und PMS

    • Verzweiflung mit Hormonen und PMS

      Ich bekomme langsam die Krise und brauche euren Rat. Ich hatte bereits vor der OP ziemlich mit PMS - insbesondere Heißhunger zu kämpfen. Physischem wie auch psychischem Hunger. Das es mit OP nicht einfach so verschwindet, war mir schon klar. Aber dass es selbst nach einem Monat PO schon wieder so viel Raum einnimmt, hätte ich nicht gedacht.
      Wie geht ihr damit um? Selbst wenn es nicht durch PMS sondern die Wechseljahre kommt, was ja auch noch mal viel verändert.
      • Gibt es evtl. Unterstützung, die ich mir bei meiner Frauenärztin holen könnte?
      • Stellt ihr eure Ernährung kurz vor bzw. während der Periode um?
      • Was habt ihr sonst so für Skills?


      Ich hab einfach grade unglaublich Angst, dass die OP langfristig umsonst war, wenn ich nicht schnellstmöglich funktionierende Lösungen finde.
    • Das sind ja nur ein paar Tage im Zyklus. Ich ess dann einfach mehr. ;-) Ich denk dann regelmäßig, ich hätte ein Loch im Magen oder der Magen wär von heute auf morgen wieder so groß wie früher. Nach ein paar Tagen ist der Spuk dann vorbei. Und wenn man von den guten Sachen mehr isst, torpediert das ja die Abnahme nicht.

      Aber sicher kannst du auch Hormone beim Gyn kriegen. Machen ja grade alle wegen "Women on fire".
    • @*Heike* Dann hattest du zumindest in dem Bereich echt Glück. Ohne kalten Kaffee/Koffein kann (ok - will) ich eh nicht durch den Tag gehen.

      @JuleKleiber Ja... wenn es nur 1-2 Tage wären.. nur im Durchschnitt sind es so um die 10 Tage, die ich mit Schmerzen und Heißhunger verbringe. Und dann startet erst die Periode. Die ist dann wenigstens relativ kurz und der Hunger ist komplett weg. 10 Tage ohne Verstand essen pro Monat ist eher nicht so hilfreich. Aber ich versuche da jetzt auch erst mal den Fokus drauf zu legen, immer erst Protein/Gemüse/Obst und wenn das abgedeckt ist, Carbs und andere Sachen, die mir sonst so in den Sinn kommen. Glücklicherweise? vertrag ich keine Nudeln mehr X/

      Naja, noch bin ich nicht in den Wechseljahren, auch wenn es letztes Jahr kurz den Anschein hatte. Mal sehen, was die FA sagt. Sie war auf jeden Fall auch sehr offen für die OP.
      Was Women on Fire angeht: habe ich noch nicht gelesen, aber einige Interviews mit ihr gesehen und sie macht schon einen guten Eindruck.
    • Ich meinte das mit dem Buch nicht als Tipp. Mehr als Beobachtung, dass das in aller Munde ist. Hier im Forum haben einige gute Erfahrungen gemacht, wenn ich mir das richtig gemerkt habe, aber eher wegen Schlafstörungen usw. weniger wegen Hunger.

      10 Tage ist übel. Da brauchst du gute Strategien. Schade, dass die OP den Hunger nicht gekillt hat.
    • JuleKleiber schrieb:

      Ich meinte das mit dem Buch nicht als Tipp. Mehr als Beobachtung, dass das in aller Munde ist. Hier im Forum haben einige gute Erfahrungen gemacht, wenn ich mir das richtig gemerkt habe, aber eher wegen Schlafstörungen usw. weniger wegen Hunger.

      10 Tage ist übel. Da brauchst du gute Strategien. Schade, dass die OP den Hunger nicht gekillt hat.
      Das mit dem Buch habe ich schon verstanden. Dachte eigentlich, der Hype wäre schon wieder rum. :nix:
      Auch wenn es kein Tipp war, ich werde es wohl irgendwann noch lesen. Bis dahin bete ich einfach, dass ich was Gutes von meiner Mum geerbt haben und wie sie einfach keine Wechseljahrsbeschwerden haben werde.

      Grade das Thema Ghrelin und Hungerhormone war ja der Hauptgrund, warum ich eigentlich einen Schlauchmagen und keinen Bypass wollte. Naja, lieber schlage ich mich mit monatlichem Heißhunger rum als mit Tumoren in der Speiseröhre durch noch schlimmeren Reflux.

      Wegen den Strategien, etc. habe ich mich ja auch entschieden, hier einen neuen Thread zu erstellen in der Hoffnung, dass ich von euch ein paar gute Tipps/Tricks bekomme und evtl. langfristig auch andere Betroffene Hilfe finden.
    • Frag deinen FA ob Du bei Bedarf mit Hormon Ersatz Therapie anfangen kannst. Ich habe das seit ich 44 bin und
      war davor ein wandelndes Elend. Seitdem alles sowas von ruhig. Habe gelegentlich auch massive Fresslust aber
      nicht mehr diese alle 4 Wochen Chaos.
    • meistens hab ich an den Tagen zuwenig protein intus. Das rächt sich. Ich muss morgens und mittags schon ordentlich protein im System haben sonst fressen ich abends den putz von der Wand.
      Ich lass es denn laufen und das ist eigentlich falsch. Hätte ich mir dann noch was anständiges gemacht auch wenn es kalorienmäßig nicht mehr drin gewesen wäre,.wäre ich danach mit Sicherheit nicht mehr fünfmal zum Kühlschrank gerannt. Haken an den Tag und gut.