Anastomose 2-2,5cm / Spätdumping / Welchen Weg wählen?

    • Hey @Womba84,

      glaube Du hast es falsch verstanden!

      Ich habe nach meiner letzten OP wo meine Verbindung vom Magen zum Darm neuangelegt wurde 14kg verloren nach der OP.
      Diese waren durch den Kostaufbau nach der OP ratz fatz runter.

      Wenn ich nun die Revision durchführen lassen wo die Verbindung enger genäht wird + der Minimizer Ring um den Magen gelegt wird,
      werde ich wahrscheinlich wieder etwas abnehmen dadurch weil ja auch der kack Kostaufbau danach wieder ist und das ganze Zeug.

      Also wäre es ja "besser" man würde jetzt einfach so leben wie es aktuell ist meine Portionen essen von 400-600g
      Jeden Tag ein Blutzucker Absturz haben 2-3 Stunden nach dem Essen und erstmal so weitermachen.

      Und wenn ich dann an einem Punkt bin wo ich sehe "ok das Gewicht geht hoch, der Blutzucker geht mir auf die nerven" dann mache ich die OP lieber bei 80kg als mit 69kg weil ich weiß ich würde danach ja wieder abnehmen verstehst was ich meine?

      Ich war bereits im Untergewicht da möchte ich nicht nochmal hin. Und deshalb lieber die OP machen bei etwas "mehr Gewicht" als bei "zu wenig" verstanden?
      80kg wären ja immer noch kein "ÜBERGEWICHT" wie du es nennst :P
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • ForumFreund2002 schrieb:

      Hi @*Heike*,

      Jau, im Untergewicht hatte ich einige Probleme.

      Ich war extrem schwach, hatte ein Blutdruck von 90 zu 40, Ruhepuls von 35 und habe am Tag so stark gefroren das ich ohne Wärmflaschen nicht schlafen konnte.

      Da möchte ich nicht nochmal hin :P

      So ich bin gerade auf dem Weg in AZ zur Sprechstunde ^^
      Danke für die Antwort und viel Erfolg :hallo:
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze: :katze:
    • @*Heike*,

      Das Gespräch verlief wirklich sehr positiv.

      Ich muss sagen, dass mein Chirurg nicht nur fachlich äußerst kompetent ist,
      sondern auch menschlich einen sehr guten Eindruck macht.
      Für mich ist er daher nicht nur ein hervorragender Chirurg, sondern auch ein wirklich angenehmer Mensch.

      Da meine Operation erst etwa sechs Monate zurückliegt, hat er mir empfohlen, der aktuellen Situation zunächst noch etwas Zeit zu geben,
      um zu beobachten, wie sich alles weiterentwickelt.

      Dabei geht es vor allem um Faktoren wie Gewicht, Portionsgrößen und den Blutzucker.
      Gleichzeitig hat er klar gesagt, dass ich mich sofort melden soll, falls sich etwas verändert – zum Beispiel wenn der Blutzucker häufiger oder stärker absinkt oder das Gewicht innerhalb kurzer Zeit wieder deutlich ansteigt.

      In diesem Fall würde direkt ein Termin zur OP-Vorbereitung vereinbart und die Operation zeitnah geplant.
      Ein Vorteil dabei ist, dass ich dann keine weiteren Vorgespräche oder ähnliches mehr benötige, sondern unmittelbar einen Termin für die OP-Vorbereitung erhalten würde.

      Außerdem habe ich das Thema Minimizer Ring noch einmal angesprochen
      Da ich hier im Forum gelesen habe das einige Leute wie z.B @Mellimaus21 starke Probleme haben z.B häufiges Erbrechen etc...

      Das Adipositaszentrum hat mit diesem Ring offenbar sehr viel Erfahrung und setzt ihn regelmäßig bei Patienten ein.
      Laut meinem Chirurgen profitieren die meisten Patienten davon.

      Er erklärte mir, dass er den Ring bei mir eher „locker“ um den Pouch legen würde. Dadurch kann der Restmagen weiterhin gut arbeiten und sich normal bewegen. Wenn dann Nahrung aufgenommen wird und sich der Pouch etwas ausdehnt, wird diese Ausdehnung durch den Minimizer Ring begrenzt.

      Er hatte mir gesagt: Wenn Patienten sich regelmäßig mit dem Minimizer Ring übergeben dann liegt entweder an den Patient selber,
      Das dieser Fehler bei der Nahrungsaufnahme macht z.b wenig kaut, zu schnell isst. Oder es liegt daran das der Ring zu eng ist oder falsch sitzt.

      So bin ich jetzt erstmal mit ihm verlieben und bin wirklich Froh das jemand hintermir steht :)
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • Meine Anastomose war damals 4,5-5cm.
      Der Overstitch hielt damals keine 3 Monate und ich habe wirklich aufgepasst.

      Anfang 2025 habe ich dann den Ovesco BARS Clip bekommen. Anatomisch konnte er dann nicht ganz so gesetzt werden wie üblich, ich hab jetzt eine 2cm Anastomose und komme damit sehr gut zurecht.

      Die Aussage von deinem Arzt finde ich Klasse. Ich würde auch erst einmal abwarten und sobald dich etwas ändernt, sofort melden.
    • Richtig @*Heike*, das werde ich jetzt auch tun! Ich werde versuchen mich im Alltag damit selbst wenn die Waage hochgeht nicht zu sehr stressen.
      Ich weiß ja das jemand hinter mir steht und bereit ist mir zu helfen wenn es in die falsche Richtung geht bzw. mich zu sehr belastet.
      Heute mittag war nach dem Mittagessen exakt 2 Std. der BZ bei 46 da war mir aber richtig unwohl mit Zittern, Schwammig auf den Beinen und Heißhunger..

      @Tati_Ulm Uh sehr interessant! 4,5-5cm ist natürlich nochmal etwas größer... Ich hab heute mal bei mir gefragt was denn die "Ursache" dafür wäre. Er meinte ich würde einfach dazu neigen weil das ja auch alles Weichmuskeln sind etc. Mir wollte auch zweimal den Ovesco BARs Clip setzen aber ich mag den irgendwie gar nicht und möchte den auch wirklich nicht bekommen. Wie findest du selber den Clip? Sagst du war es die richtige Entscheidung?

      Und wenn ich dich mal hier fragen darf - Wie hat sich damals deine Anastomose bei 4,5-5cm geäußert im Alltag bei den Mahlzeiten? Würde mich mal interessieren!
      Über eine Antwort würd ich mich auch sehr freuen!
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • @ForumFreund2002 Natürlich spielt da die Beschaffenheit des Bindegewebes etwas mit. Aber es liegt auch am Essverhalten. Es dehnt sich ja nicht der Magen, sondern die Anastomose. Bei mir kam es durch Schwangerschaft, da wird das Gewebe ja weicher und auch durch die falsche Ernährung und die großen Mengen. Ich konnte wieder 2,5 Portionen essen.
      Den Ovesco Clip finde ich super, für mich könnte er etwas straffer sein, aber ging bei mir leider nicht. Der Chrirurg meinte, liebr etwas "lockerer" als zu straffer. Ob er bei mir noch drin ist, weiß ich nicht. Ich habe ihn jetzt 1 Jahr und 4 Monate und er hat mir noch nie irgendwelche Probleme bereitet.
    • @Tati_Ulm Ja, mein Chirurg meinte mein Gewebe würde einfach dazu neigen das sich die Anastomose so schnell wieder erweitert hat. Weil das ja auch alles „weichmuskeln“ sind etc.

      Vor 3 Monaten war sie noch bei 1,5cm. 3 Monate später bei 2-2,5cm…

      Ich könnte mir sogar vorstellen das meine 2 Magengeschwüre die direkt hinter der Anastomose waren schuld für die Erweiterung sind. Da es zweimal hintereinander nach dem das Geschwür abgeheilt ist die Anastomose „größer“ ist.

      Aber freut mich wirklich zu hören das du mit dem Clip gut klar kommst. Was mich am meisten Triggert sind echt diese „großen“ Portionen die ich essen kann und natürlich auch die Blutzucker Probleme.

      Bezüglich Pouch / Magen ist bei mir tatsächlich nichts erweitert der hat ne Größe von 5-6 cm.
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • @ForumFreund2002 Auch wenn es für Heike ok ist - es ist einfach unhöflich, daher der Wechsel ^^

      Das mit dem Kalorienzählen verstehe ich absolut - dasselbe Problem hatte ich mit dem Ernährungstagebuch für das MMK. Zum Glück musste ich nur insgesamt 7 Tage abgeben. (Anfang und Ende der EB). Ich zähle auch immer nur höchstens 1-2 Wochen am Stück Kalorien, wenn ich es für absolut notwendig erachte. Allerdings habe ich eine lange Essstörungsvergangenheit mit Bulimie und Co. und daher auch relativ viel Therapie-Erfahrung (war schon vor dem Psychologie-Studium wieder stabil).

      Grade wenn du die Dumpings nicht jeden Tag hast und sie die Arbeit nicht extrem beeinträchtigen, würde ich es erst noch anders versuchen. Du bist ja in der Hinsicht extrem ungebunden und es ist egal, wann du die OP machst. Dein AZ scheint ja auch relativ zeitnah Termine anbieten zu können - egal wann du dich für die OP entscheidest.
    • Hey @FranzyNiemalsNicht,

      dann frag ich dich jetzt einfach direkt. Du bist genauso operiert.

      Wie würdest du jetzt weitermachen wenn du in meiner Situation wärst?:

      - 69/70kg aktuell
      - immer mal wieder Unterzuckerungen
      - Portionen von 400-500g (und oft kein Sättigungsgefühl)
      - Diagnose steht fest weite anastomose.

      wie würdest du jetzt weitermachen? Würdest du dir OP dann erst machen wenn das Gewicht hochgeht?
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002
    • ForumFreund2002 schrieb:

      Hey @FranzyNiemalsNicht,

      dann frag ich dich jetzt einfach direkt. Du bist genauso operiert.

      Wie würdest du jetzt weitermachen wenn du in meiner Situation wärst?:

      - 69/70kg aktuell
      - immer mal wieder Unterzuckerungen
      - Portionen von 400-500g (und oft kein Sättigungsgefühl)
      - Diagnose steht fest weite anastomose.

      wie würdest du jetzt weitermachen? Würdest du dir OP dann erst machen wenn das Gewicht hochgeht?
      Das habe ich dir heute Nacht bereits im anderen Thread ausführlich geschrieben ;)
    • @ForumFreund2002 das wird deine Meinung vermutlich nicht ändern und deine Sorgen erst recht nicht, aber wenn ich lese, dass du jetzt bei 69/70kg bist und ab 75kg die Alarmglocken noch lauter werden..

      du weißt schon, dass, wenn die Abnahme beendet ist, eine Zunahme von rund 10% total normal ist, oder? Dh die 75kg wären noch nicht mal 10% Zunahme und danb willst du dich bereits wieder unters Messer legen? Absurd!

      Vom fehlenden Sättigungsgefühl mal abgesehen (vielleicht hast du auch einfach [wie ich] eine andere Vorstellung von „satt“ gehabt und die Erwartung ist nach der OP nicht eingetroffen!?), aber du steckst in einer Essstörung und jede weitere OP wird dir nichts helfen, solange du dir nicht gleichzeitig auch therapeutische Hilfe suchst.
      Eigentlich fahrlässig von Bad Driburg, aber der ist bestimmt auch froh, wenn du endlich Ruhe gibst (falls das jemals eintreffen wird). Der hat bestimmt auch schon keine Lust mehr auf den Termin, wenn er deinen Namen liest!? Würde mir jedenfalls so gehen als Chirurg.

      Aber du bist hier ja in bester Gesellschaft, was deine Beratungsressistenz angeht….

      Falls meine Meinung interessiert: Ich würde mich vorerst nicht operieren lassen. Danach wird es vermutlich auch nicht wirklich besser und zufriedener wirst du auch nicht sein. Du findest dann andere Gründe. So ab 80/85kg könntest du dir Sorgen machen. Vorher nicht.
      Start: 161,7 kg ~ Ziel: 80 kg ~ Aktuell: 97,x kg

      Start MMK * Juli 2018 - RouxY-Bypass * 04.02.2019
      Start WHO * Juni 2021
    • Hey @Milli84,

      danke erstmal für deine ausführliche Nachricht.

      klar schlagen bei mir die Alarmglocken bei 75kg+ weil dann ja eine Zunahme auftreten würde durch die größeren Portionen etc.

      Die Diagnose steht ja bei mir fest. Das ist ja keine Kopfsache oder ähnliches. Man ha direkt während der Magenspieglung schon erwähnt das man ein Clip bei mir setzen würde.

      der Psychologe und Ernährungsberatung war mit mir zufrieden da gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Das Problem ist anatomisch.

      Mein Chirurg in Bad Driburg ist tatsächlich sehr entspannt. Ich stehe mit allen dort in gutes Verhältnis. Und sie sagen es ist meine Entscheidung wann ich die OP machen möchte etc.

      Richtig bei der letzten OP wog ich 85kg bei der selben Diagnose wie jetzt.
      Liebe Grüße
      ~ForumFreund2002