Lieferservice

    • Lieferservice

      Hallo zusammen,
      ich habe immer wieder das Problem das ich beim Lieferservice bestelle. Und es dann natürlich zuviel und nicht richtig gesund ist. Ich würde das gerne wieder ändern.

      Für mich ist das auch ne Geldfrage. Ich weiß nicht genau warum das für mich einfacher ist. Oft ist es so das ich in der gleichen Zeit auch gekocht hätte. Ich habe oft das Problem das ich einfach nicht gerne für mich selber koche. Da erscheint mir der Lieferservice doch oft die einfacher variante.
      Ich weiß nicht ob dieses Problem hier jemand kennt?

      Ich habe schon so einiges versucht aber irgendwie komm ich da nicht richtig los von. Es wäre ja ok wenn ich es immer mal wieder mache. Aber es gibt Zeiten da bestelle ich fast jeden Tag. Und das will ich ja nicht.

      Vielleicht hat ja noch jemand ne Idee oder kennt das von sich auch?
      Grüßle Alex :hallo:
    • Ich kenn solche Phasen von früher. Vor allem wenn ich nichts geplant / vorbereitet hatte, passierte das.

      Für mich war ein Kochplan die Lösung. Ich bereite 2 x die Woche die Hauptkomponenten schon vor, verpack sie dann in Boxen und lager das dann im Kühlschrank. Zusätzlich hab ich TK-Gemüse daheim + einige Gerichte wie gefüllte Paprika, Chili con carne & Co eingefroren + 1 oder 2 Tüten von Frosta.

      Damit klappt es ganz gut. Wenn mittags oder abends die Motivation fehlt, was zu kochen, muss ich das alle nur kurz in die Pfanne geben oder im Airfryer zubereiten. Das funktioniert bei mir sehr zuverlässig.
    • Was bestellst Du denn? Zu welchen Zeiten? Könntest Du das auch selber kochen?
      Wie sugargypsy geschrieben hat, mach einen Essplan, meal prep. Koch auf Vorrat, und rechtzeitig genug, wenn der Hunger kommt ist es zu spät. Du kannst für 2 bis 3 Tage kochen, z.b. Eintöpfe. Oder einen Tag Nudeln mit Tomatensauce, den nächsten Tag Nudeln gebraten mit Ei und Rohkost dazu. Es gibt gute Tomatenfertigsaucen oder Eintöpfe von Alnatura, Kichererbsen Kokos z.Bsp.. Und die Sachen von Frosta sind auch gut.

      Salatsaucen größere Menge vorbereiten, hält sich im Kühlschrank auch 3 Tage.

      Essen vom Lieferdienst ist impulsiv , ein Ess-Plan braucht Planung, Zeit und Vorbereitung. Das ist die große Herausforderung.
    • Hm, das ist wirklich bisschen kontraproduktiv. Ich schließe mich der Frosta-Fraktion an. Die habe ich immer in der Tiefkühltruhe. Mein Mann ist 2-3 Tage in der Kantine und da hab ich natürlich auch nicht immer Lust auf kochen oder Brot (vertrag ich nicht sicher gut). Die Tüten sind super schnell gemacht und schmecken. Oder ich koche bisschen mehr und portioniere mir den Rest für die Woche.
    • Ich mache auch Kochpläne.
      Außerdem habe ich viel Gemüse bereits vorgeschnitten im Kühlschrank. Das mache ich zB immer Samstags und Dienstags. Meine Gemüse- und Obstboxen - zu dritt mit Besucher-Teenager täglich brauchen wir rund 20-22kg pro Woche - kommen freitags und danach plane ich unsere Essenswoche - nebst Mahlzeiten, Snacks und Getränke für Schule/Uni (Sohn ist Frühstudierender) und Arbeit (für meinen Mann).

      So habe ich zB Paprika, Frühlingszwiebeln, Lauch, Möhren, Kohlrabi, Sellerie meist für 1 Woche bereits vorgeschnitten.
      Gurke, Blumenkohl, Brokkoli, Champignons, Zwiebeln, Zucchini usw halten sich hingegen gut 3 Tage in Vakuumdosen.
      Spinat, Blattsalat usw habe ich auch in Dosen statt Beuteln.
      Nudeln und Orzo habe ich meist auch bereits vorgekocht im Kühlschrank das hält sich rund 4 Tage luftdicht verschlossen.

      So "Standardgerichte" die ich nur 1 Mal im Monat bzw alle 3 Monate koche sind Bolognese, Gulasch (ungarisch, klassisches Rind oder Wild mit Waldpilzen usw), Rouladen in Bratenfond (das letzte Mal habe ich 38 Stück in 2er und 3er Portionen eingeweckt), zf Currywurst uä. Das koche ich in 10l Töpfen (ohne Zugabe von Milchprodukten und Dickungsmitteln) und koche bzw friere es ein (für 1-2 Personen wird meist eingemacht, für die komplette Familie mit Besuch wird eingefroren). Wenn es nicht direkt weggefressen wird (hier lieben die Kids unsere schnelle Gläserbolo und jedes Gulasch, weil beides mit Nudeln schnell aufgewärmt und lecker ist) hält sich das eingekochte locker 6-12 Monate.
      Brühen, Soßenbasis und Soßen (ohne Milchprodukte, Sojaprodukte und Dickungsmitteln) und Eintöpfe koche ich auch ein.
      Pizzateig mache ich fertig, lasse den 3 Tage im Kühlschrank ruhen bevor ich den in Formen einfriere (zB Detroit Panpizza) dann muss er nur draußen auftauen und kann belegt werden. Das selbe bei Knödeln jeder Art.

      Wir bestellen gar nicht (in den letzten 5 ½ Jahren vielleicht 3 Mal) und gehen auch nur sehr selten essen (2-4 Mal im Jahr).
    • @Blutwaldfee, unsere Küchenfee, hast du schonmal überlegt, daraus ein Geschäftsmodell zu machen? Ich buche dich für 24 h: Erst fahren wir einkaufen und dann kochen wir gemeinsam für einen Monat im Voraus. Ich bin aber nur Schnibbelhilfe und schreibe und sauge alles auf, was du tust. Nenn mir deinen Preis!
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      Und ich dachte, ich wäre in der Placebo-Gruppe …
    • Außerdem wäre es von jemand Vertrauenswürdigen zubereitet. Das ist nämlich mein Ding bei Essen, das andere zubereitet haben und weswegen ich keinen Lieferservice bestelle und mir unterwegs nichts hole: ich vertrau denen nicht, dass z.B. der Salat gewaschen ist oder die Leute ihre Hände gewaschen haben usw. Bei dem Gedanken vergeht mir alles. Im Urlaub hat mir eine Verkäuferin mit Handschuhen ein Käsebrötchen eingepackt und dann mit den Handschuhen das Geld entgegen genommen, die Kasse bedient und sich durch die Haare gefahren. Uäh. Das Brötchen haben dir Möwen bekommen.

      Sorry, Seehas, das hilft dir aber nicht bei deinem Problem, dass ich so ein Pienzjen bin. ;-)
    • Das Problem daran wäre, kochen wäre dann ein Job und ich habe mich bewusst bereits in meiner Jugend dagegen entschieden außerdem sind mir beobachter total suspekt. Off topic: Ich bin ein Zahlenmensch, war ich schon immer, deswegen arbeite ich als Buchhalterin/Bilanzbuchhalterin und habe mehr Abschlüsse für die Finanzwelt als ein Mensch bräuchte :D kochen ist und bleibt mein Hobby. Andere stricken oder häkeln, ich backe, koche und lese.
    • Ich schließe mich der Frosta- & Mealprep-Fraktion an. Ansonsten könntest du ja noch so ein Zwischending ausprobieren wie Eat Fresh oder ähnliche Anbieter, die sich auf gesunde Gerichte spezialisieren. Sofern das finanziell geht.
      Was mir ansonsten noch so einfällt: Alle Lieferapps und Websites auf dem Handy und PC löschen bzw. sperren. Falls du in einem eigenen Haus lebst, könntest du deine Adresse sogar bei den Lieferanten/Restaurants sperren lassen.

      Wobei ich auch den Kommentar von Jule praktisch finde - mach dir bewusst, wie unhygienisch bei den Lieferservicen zum Teil gearbeitet wird. (Natürlich nicht alle, aber der, bei dem ich früher als Teenie mal gejobbt habe, war schon teilweise unschön. Ich würde wetten, dass sich die Männer die Hände nach dem Klo nicht gewaschen haben. Trugen auch nicht immer alle Handschuhe und bis auf die Hauptangestellten lief alles schwarz.)
    • Gerd schrieb:

      FranzyNiemalsNicht schrieb:

      Ich würde wetten, dass sich die Männer die Hände nach dem Klo nicht gewaschen haben.
      Es muß bestimmt keine Geschlechtertrennung vorgenommen werde. Auch bei den Frauen gibt es genügend Unsaubere.
      Das stimmt - es haben in diesem Fall aber neben mir nur Männer dort gearbeitet und ich hab meine Hände definitiv gewaschen. (Ja, die meisten Männer die ich kenne, waschen sich definitiv die Hände, nur in dem Fall waren die Herren der Schöpfung eher tendenziell ungepflegt)
    • Danke erst mal für eure Antworten. Komm endlich dazu euch zu schreiben.

      Es ist oft auch so das ich mir was überlegt habe auch dafür eingekauft habe und es mir fest vornehme zu kochen und trotzdem ist dann oft der Lieferservice. Ich kann nicht so genau sagen warum ich das tue.
      Ok ich koche nicht gerne für mich. Ich habe mir auch schon mal ne TK Pizza ins Eisfach geschmissen damit wenn ich mal lust auf sowas habe nicht den Lieferservice brauche.

      Das mit Frosta muss ich mir mal anschauen. Das klingt interessant.
      Grüßle Alex :hallo:
    • Seehas schrieb:

      Es ist oft auch so das ich mir was überlegt habe auch dafür eingekauft habe und es mir fest vornehme zu kochen und trotzdem ist dann oft der Lieferservice. Ich kann nicht so genau sagen warum ich das tue.
      Ich hab auch solche Phasen gehabt, in denen ich dann doch auf die bequemere Lösung Lieferservice zurückgegriffen habe.

      Oft ist das einfach nur Gewohnheit und die ist nicht unbedingt so einfach abzulegen. Vielleicht wäre ein Weg, dass Du Dir nur kleine Ziele setzt: Z.B., dass Du Dir erstmal pro Woche nur vornimmst jeden zweiten Tag zu kochen - sehr simple Gerichte. Es Dir so einfach machst wie möglich und so nach und nach eine neue Routine entwickelst.
    • Ich verstehe was du meinst.. tu mich damit auch zwischendurch noch schwer, aber ich habe schon an mir gearbeitet und versuche das Kochen für mich nicht als negativ zu sehen, sondern: Weil ich es mir wert bin.

      Zusätzlich zu dem Mindset (was mal mehr, mal weniger funktioniert) habe ich mir schönes Geschirr gekauft. Nur für mich. Gibt es jeweils nur 1x. Das Auge isst schließlich mit.



      täglich Lieferservice kommt für mich aus 3 Gründen nicht in Frage:
      1) finanziell nicht, dafür bin ich viel zu geizig
      2) aus Scham (was denken die Lieferanten)
      3) Angst vor der Zunahme (auf Dauer)

      Ich bin auch Team Frosta (und Billigversionen). Oder zur Not auch allgemein TK Essen. Cannelloni, Lachslasagne, Gemüsepfannen (kann man notfalls noch mit Fleisch/Nudeln/Kartoffeln pimpen), .. (für mich halt alles was fleischlos ist). Immer noch günstiger als täglich Lieferservice, kocht/bereitet sich fast von alleine (zu), Menge begrenzt pro Beutel/Portion, …
      Start: 161,7 kg ~ Ziel: 80 kg ~ Aktuell: 97,x kg

      Start MMK * Juli 2018 - RouxY-Bypass * 04.02.2019
      Start WHO * Juni 2021
    • Es gibt so Phasen da gelingt es mir ganz gut mit dem Essen kochen und dann gibt es Phasen da könnte ich gefühlt jeden Tag was bestellen.

      @Milli84
      Ja das mit dem Selbstwertgefühl muss ich noch üben. Das ist nicht nur beim Essen so. Sondern da ich auch be psychische Erkrankung habe auch auf anderen Ebenen sehr schwierig.
      Bei mir geht's halt nicht nur ums Essen
      Grüßle Alex :hallo: