Plateaus, Setpoint und Co.#

    • Plateaus, Setpoint und Co.#

      Mir ist letztens aufgefallen, dass ich jetzt nach der Op an den selben Gewichtspunkten stagniere, wie auch bei einer größeren Abnahme von gut 30kg vor ein paar Jahren. 116kg, 112/111kg und wenn meine Voraussage stimmt, dann ist der nächste Zeitpunkt bei 103kg erreicht.

      Frage also an diejenigen, die bereits vor der Op schon mal viel abgenommen (und leider wieder zugenommen) haben und den Vergleich haben - war das bei euch auch so oder ist das einfach nur Zufall? Falls ihr ohne OP mehrfach viel abgenommen habt, interessiert es mich natürlich genauso, ob es da jedes Mal ähnlich war.
    • Hmmm, eher in Bezug auf die Abnahme, nicht speziell auf das Gewicht gesehen. Ich hatte nach 6 kg Abnahme immer das Gefühl, es geht nicht weiter. Das war auch oft der Punkt, an dem ich dann nach einigen Wochen aufgegeben habe.
      Nach der OP lief es bei mir ziemlich glatt durch, ohne Plateaus. Aber es gibt zum einen ganz verschiedene Abnehmtypen, dann unterschiedliche Stoffwechsel, verschiedene Ernährungsformen und letztendlich natürlich noch die Art der OP. Etliche Faktoren, die das beeinflussen, auf welche Art und ob mit oder ohne Plateaus abnimmt.
      Sorgst du dich? Ich denke, eine große Beruhigung wird kommen, wenn du unter deinem niedrigsten Gewicht ankommst, das du nach einer Abnahme hattest.
    • @*Heike* Ich meinte auch eher innerhalb der Abnahme. Du hast ja wahrscheinlich nicht durchgehend bsp.: 5kg/Monat und das bis die 60kg erreicht waren, abgenommen oder? Sondern hattest wahrscheinlich auch mal Zeiten wo es schneller und langsamer ging. Oder eben stagnierte. Das mit dem Setpoint war wahrscheinlich doof formuliert von mir.

      @tina0403 Nö, aktuell mache ich mir diesbezüglich keine Sorgen. Hab grade wieder ein kg weniger trotz Periode, bei der ich eigentlich immer 2kg Wasser einlagere. Es ist mir einfach aufgefallen und finde die Idee irgendwie interessant. Dann hätte ich mental etwas, worauf ich mich einstellen kann und falle nicht so komplett ins Ungewisse.
      Sorgen macht mir eher die viel zu warme Temperatur in Kombi mit meinem Kleiderschrank und dem Geldbeutel bzw. zu wenig Zeit um mich endlich mal intensiv mit der Nähmaschine auseinanderzusetzen. Vielleicht setze ich mich doch nächstes Wochenende mal ran. Gefühlt ist alles zu klein oder zu groß und das, was passt ist zu warm.
    • Ich bin jetzt 4 Wochen nach meinem Bypass. In der ersten Woche waren es -5kg. Seit dem hat sich mein Körper wieder an den "Mangel" adaptiert und es geht mit 1-1,2kg pro Woche weiter trotz inzwischen wieder mehr Bewegung/Sport.

      Ich stagniere jetzt immer ca. 4 Tage lang und dann kommt ein Hüpfer von ca. 0,7-0,8kg. Das war genau so auch bei meinen früheren langen Fastenkuren.

      Dies erklärte ich mir anfangs mit dem unregelmässigem Stuhlgang, nur jetzt mit Movicol und Florsamen kann es daran nicht liegen.

      Fixpoints auf der Reise erkenne ich nicht.

      Sorgen mache ich mir keine, nur vor der Zeit nach Honeymoon ;-)
    • @sibo Ich glaube nicht, dass sich dein Körper schon an den Mangel gewöhnt und adaptiert hat - der ist noch mit der Wundheilung beschäftigt. Auch wenn man von außen nichts mehr sieht.
      Spannend, wie unterschiedlich wir doch teilweise sind. Ich glaube in der ersten Woche hab ich kaum was abgenommen, da noch so viel Wasser, etc. eingelagert war.

      Wir werden ja bald sehen, ob meine These (zumindest bei mir) stimmt - viel fehlt nicht mehr bis zur 103.

      Vor der Zeit nach dem Honeymoon hab ich allerdings auch sehr sehr großen Respekt.
    • @FranzyNiemalsNicht

      Ich meinte auch nicht adaptiert an die neuen Verdauungswege, sondern mein Köper geht, nach den vielen Diäten im Leben, immer sofort in den Spar-Modus wenn nicht genug Futter kommt... Daher halfen auch nur noch knallharte Crash-Diäten gekoppelt mit 2-3 Indoor-Cycling Stunden pro Woche in den letzten Jahren vor der OP zum zügigen Abnehmen.

      Ich erinnere mich gerade an eine Diät-Schwelle bei 130kg, die in der Corona-Zeit, ich meine 2 Wochen Diät zum Unterschreiten brauchte. Bin gespannt, ob es im September wieder so ist nahe 130 ... ;-)
    • Wahnsinn, dass du dich da noch so genau dran erinnern kannst...
      Ich weiß gar nicht mehr, wo es bei mir in der Vergangenheit ins Stocken geriet... Doch einmal, bei etwas um die 81 kg (muss so vor acht bis neun Jahren gewesen sein) - und das hat mich fertig gemacht, da ich sooo gerne die Sieben vorne haben wollte. Ich habe die Sieben vorne leider das letzte Mal in meiner Jugend gesehen.
      Diesmal bin ich aber ganz sicher, dassdas klappen wird, es fehlen ja nur noch ca. 6,5 kg dafür. :)
      Jetzt hatte ich eine Woche einen Stillstand, relativ kurz nach der OP. Drei oder vier Wochen danach, ich müsste schauen - hab ja in unserem März-Thread "rumgeheult". ;-) Ansonsten ging jede Woche etwas runter.
    • @Mondtaenzerin

      Ich erinnere mich da so genau daran, da ich damals mit dem Spinningbike zu Hause den Corona-Blues gut kompensierte und die fast täglichen, langen Einheiten dem Fasten anständig halfen.

      Aber diese schnelle Abnahme war nur in den ersten 2-3 Wochen zu beobachten, dann kam diese Schwelle und ich war erstaunt so lange bei unter 400 Kalorien pro Tag + so einigen Stunden Indoor Cycling pro Woche nicht weiter schnell abzunehmen ...