Übergewicht bei Kindern - Wer profitiert?

    • Übergewicht bei Kindern - Wer profitiert?

      Übergewicht bei Kindern - Wer profitiert?


      Gute Doku !

      Zitat:
      Weltweit leiden knapp 400 Millionen Kinder und Jugendliche unter Übergewicht. In Spanien ist jedes dritte Kind übergewichtig, jedes zehnte sogar adipös. Für die meisten sind die Folgen eine lebenslange Herausforderung. Doch was ist die Ursache für den Missstand? Und wie lassen sich Marketingfallen bei Produkten für Kinder vermeiden?
      Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen nehmen weltweit epidemieartig zu: Aktuell sind knapp 400 Millionen davon betroffen; erstmalig ist der Gesundheitszustand einer gesamten Generation im Durchschnitt schlechter als der ihrer Eltern. Ständige Werbung, Bildschirmabhängigkeit, auf Kinder zugeschnittene hochverarbeitete Lebensmittel, die selbst in Schulmensen angeboten werden – all das führt zu Übergewicht. Der Film beleuchtet in den USA und Europa die Folgen dieser alarmierenden Entwicklung der öffentlichen Gesundheit. Dabei wurden die Recherchen sowohl in Familien als auch mit Fachleuten durchgeführt.

      arte.tv/de/videos/130987-000-A…i-kindern-wer-profitiert/
    • Zitat aus der Doku: "...sie (das Kind/Tochter) hat die ganze Woche gesund gegessen und als Belohnung will sie Junkfood!!"... Das Mädchen hatte gerade ganz viel Werbung zu einem Burger gesehen.. Wahnsinn, wie schwer es ist sich dagegen zu stemmen und bei einer gesunden Ernährung zu bleiben.


      Gut fand ich auch am Anfang die Vorführung was alles so in Keksen enthalten ist. Der Unterschied wenn selber gebacken wird im Gegensatz zu den gekauften.

      Und mir wurde nochmal bewusst, es gibt keine Werbung für Obst und Gemüse.
    • Bei mir waren letztens 4 Gören vor der Kasse. Red Bull, Chips, Snickers. Die waren wirklich klein, da war ich wie vom Donnerstag gerührt. Ich dachte Kinder in dem Alter gehen noch nicht alleine einkaufen. Alter kann ich aber nicht schätzen
      Liebe Grüsse Heike ...... und @llseits einen schönen Tag :katze: :katze:
    • Aber ist es nicht an uns Erwachsenen dann gegenzusteuern? Dauer Handyzeit? Was wird geschaut? Über das Geschaute sprechen? Selbst gemeinsam das Junkfood zubereiten? ...

      Das eigentliche Problem sind doch wir Erwachsenen, die beim genauen Hinsehen Einfluss nehmen können und müssen.
    • das fing schon in meiner Schulzeit an. Beim Bäcker gabs Waffelbruch für 50 Pfennig und Schokokussbrötchen.
      In der Schule beim Kiosk alles was nix taugt und am Pausenhof ein Pommeswagen ab der ersten grossen Pause.

      Da konnte Mama kochen wie sie wollte aber damit kam sie nicht gegen den äusseren Einfluss an.
      Gerade damals war das cool schon um 10:30 sich einmal Pommes rot/weiss in den Mund zu schieben.

      Heute wird im KIGA Theater gemacht und der zuckerfreie Vormnittag ausgelobt. Nützt nix und sobald die Kids in die Schule kommen
      ist vorbei und der Weg vorgezeichnet entweder:

      Gute Verwerter bleiben schank und machen etwas Sport
      die anderen werden fett oder kriegen Magersucht etc...

      Ich bin da einfach nur sauer.
    • Als die Eltern dann nach der Sendung im Warteraum waren, haben sie genauso das Junkfood gegessen, obwohl sie zuvor informiert worden sind. Eine Mutter hat sogar für ihr Kind die Donuts eingepackt, weil er die so gerne mag...

      Wie sollen Kinder das denn alleine schaffen wenn die Eltern es auch nicht können....
    • Das Problem ist doch auch, dass Zucker in Lebensmitteln auf Naehrwertangaben nur aus Zuckerrueben als Zucker angegeben werden muss.
      Dem Koerper ist es voellig egal ob Zucker aus Obst , Honig, Algavendicksaft, Rohrzucker ,Getreide oder Zuckerrueben ist...bleibt eben Zucker.

      Besonders uebel ist dabei, dass Blutzuckermessgeraete nach hohem Genuss von Fruchtzucker nicht anschlagen, weil sie eben nur Glucose im Blut messen.
      Die Fructose geht dann direkt gestapelt in die Leber und wird schwieriger verarbeitet.
      ( das ist auch der Grund, warum.die unsaeglichen Lebensmittel fuer Diabetiker endlich vom Markt genommen wurden...die ab den 80- ger Jahren unendlich viel Schaden angerichetet haben: wie Marmelade, Kekse und Schokolade fuer Diabetiker auf Fruktosebasis...klar ..die Erhoehen den BZ am Messgeraet nicht direkt...zeigt ja nur Glucose an)
      Genauen Mechanismus kann ich bei Bedarf erklaeren.

      Besonders bloedsinnig sind in dem Zusammenhang dann die Empfehlungen der DGE 2-3 Stuecke Obst am Tag...( die werden ja zusaetzlich und nicht anstatt verzehrt)

      Auch "zuckerfreie" Kekse und solcher Schrott sollte vom Markt genommen werden, bzw ein Verbot kommen, um sie Zuckerfrei zu nennen.
      Das ist Verdummung der Verbraucher .
    • Mingmen schrieb:

      Als die Eltern dann nach der Sendung im Warteraum waren, haben sie genauso das Junkfood gegessen, obwohl sie zuvor informiert worden sind. Eine Mutter hat sogar für ihr Kind die Donuts eingepackt, weil er die so gerne mag...

      Wie sollen Kinder das denn alleine schaffen wenn die Eltern es auch nicht können....
      Es ist halt einfacher sich nicht damit auseinanderzusetzen und ggf. ein enttäuschtes Kind auszuhalten. Das ist echte tägliche Arbeit. Aber die lohnt sich so sehr!
    • Folgende Zuckerarten müssen in der Zutatenliste konkret benannt werden:
      • Klassischer Zucker: Saccharose (gewöhnlicher Haushaltszucker)
      • Einfachzucker: Fruktose (Fruchtzucker), Glukose (Traubenzucker / Dextrose)
      • Zweifachzucker: Laktose (Milchzucker), Maltose (Malzzucker)
      • Sirupe und Dicke: Glukosesirup, Glukose-Fruktose-Sirup, Invertzuckersirup, Agavendicksaft, Ahornsirup
      • Feste Süßungsmittel: Honig, Fruchtsüße (Fruchtsaftkonzentrat), Kokosblütenzucker
      Quelle zuckerverbaende.de
      Mit dem richtigen BMI Rechner Normalgewicht.
    • @Katzenmutter ich hab die gleiche Erfahrung. Ab Grundschule bist du quasi machtlos.

      Gut, dass es über kurz oder lang wirksame, erschwingliche Abnehmpillen geben wird. Die können wir dann ja pulverisiert als Pommesgewürz nutzen. (Wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre.)
    • @ breffi..
      Das stimmt theoretisch schon...
      Praktisch darf sich aber alles ohne Haushaltszucker " ohne zugefuegten Zucker" nennen.

      Im Kleingedruckten auf der Rueckseite steht dann mehr Info...
      Aber mal Hand aufs Herz? Wer liesst das?
    • JuleKleiber schrieb:

      @Katzenmutter ich hab die gleiche Erfahrung. Ab Grundschule bist du quasi machtlos.

      Gut, dass es über kurz oder lang wirksame, erschwingliche Abnehmpillen geben wird. Die können wir dann ja pulverisiert als Pommesgewürz nutzen. (Wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre.)
      Ich sage mal nicht zwingend. Je nach Bundesland sind die Kinder dann zwischen 10 und 12 Jahre, wenn sie wechseln und ich finde, da sollte man dann schon noch etwas Einfluss nehmen können. Aber auch di Zeit davor muss man intensiv nutzen und vorleben. Und ich glaube das ist das Hauptproblem. So bin ich aufgewachsen: tolle leckerer Sachen in M ngen auf dem Tisch, aber Ärger, wenn die Waage hoch ging. Das mache ich mit meiner jetzigen Kenntnis bei meinen Kindern anders und würde mir wünschen, dass diesen Kampf jeder ein Stück weit auf sich nimmt, solange man noch etwas bewirken kann.
    • @happyroni Das sehe ich auch so, dass man natürlich zuhause jede Menge Einfluss hat. Auch was die Vorlieben angeht. Aber schon in der Grundschule war das so, dass ich in der Waschküche aus den Hosentaschen die Bonbonpapiere rausgeholt habe und auf Nachfrage kam dann immer, dass irgendwer Geburtstag hatte oder einfach so dabei oder sogar die Lehrerin Süßkram verteilt hat. Und ab der 5. kaufen die in den Pausen im Supermarkt Chips und Energydrinks, verlassen dafür das Gelände und die Lehrer sagen nichts. Angeblich machen meine das nicht, aber das denken sicher auch die Eltern der Kinder, die das machen.
    • Bonbonpapier ziehe ich bei uns auch raus. Ich habe eher die Ernährung, dass das dier drinnen ungefragt nachwächst :D
      Aber um so wichtiger ist es ja, dass ich das dann daheim lenke. Mein Mann und ich versuchen so wenig wie möglich "nein" zu sagen. Dafür habe ich viele Alternativen, die zumindest etwas besser sind. Ich versuche viel selbst herzustellen. Habe selbstverständlich immer Eis zuhause, aber immer große Mengen in Miniaturform. Da fällt es mir leichter zum gefundenen Bonbonpapier "ja" zu sagen ohne dass ich die Menge selbst eingrenzen muss. Es ist ja oft der Geschmack und nicht die Menge die den Kopfhunger auslösen. Was alternativ immer geht ist selbstgemachtes gefrorenes Obst in Bitterschokolade. Davon kann man nicht so viel essen und die Befriedigung tritt schnell ein. Ich achte darauf, dass sie sich bewusst machen, dass sie gerade naschen. Wir richten gemeinsam was her oder suchen ein Eis aus und setzen uns zusammen, quatschen, planen neue Kreationen. Es kostet mich viel Zeit und Kraft, aber mein größter Wunsch ist es, dass meine vier Kiddies niemals diese OP benötigen und sich mit Lebensmitteln auskennen und vieles selbst herstellen können, damit sie genau wissen, was drinnen ist.