satt aber auch Zufrieden?

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    • dann halte ich mich in Zukunft zurück. Zwischen dir und mir liegt der Unterschied das du ständig Threads erstellst und wirklich zu allem eine Meinung hast. İch aber die jeweiligen Threads mir raussuche und ebend darauf antworte İch finde es allerdings auch überhaupt nicht schlimm wenn der ein oder andere mehr schreibt leider gibt es viele User die sich überhaupt nicht mehr melden aber immer online sind brav alles mitlesen aber nix von sich berichten ich werde das nun auch runterschrauben.
      Never a failure, always a lesson. :daumenhoch:
    • Wie kann man denn in einem Forum "zuviel" schreiben, ist Schreiben nicht der Sinn der Sache ? :D . Kann ja Kritik verstehen, wenn jemand nur trollt und Müll schreibt, aber solange es sachlich bleibt, ist doch alles gut ?( .
    • Bura89 schrieb:

      dann halte ich mich in Zukunft zurück.
      Wieso? Es war doch keine Kritik von Tanka. (oder?)
      Sie schrieb doch, die Themen bleiben aktuell, sodass es auch kein Problem ist, sie wiederzubeleben.

      Die Gepflogenheiten in Foren sind ja unterschiedlich, aber meistens ist es kein Problem, alte threads hochzuholen.
      Oft wird man ja in Foren auch aufgefordert, die Suchfunktion zu benutzen, genau aus dem Grund, weil es viele Themen schon gibt.
    • Anscheinend nicht und ich verstehe das wirklich 0. Es wird doch immer jemanden geben der mehr schreibt und andere die still nur mitlesen. Was genau ist daran nun verkehrt ? Falls ich jemanden verletzt oder verärgert habe dann tut mir das leid aber alleine wegen der Ernährung und wegen Rezepten und Gerichten haben mir etliche User geschrieben und machen dies immer noch so viel Unsinn kann ich gar nicht verbreitet haben.

      @Ramona die Nachteule
      Weiß ja nicht was erwünscht und geduldet wird ?
      Never a failure, always a lesson. :daumenhoch:
    • Oh, ein Sturm im Wasserglas bzw. ein Mißverständnis.
      NEIN Buralein, bloß nicht aufhören mit dem Schreiben! :panik: Meine Anmerkung war überhaupt keine Kritik, sondern es hat mich nur interessiert, ob Du die alten Themen mit Absicht hochholst, weil Du sie wiederbeleben willst oder (und das ist tatsächlch schon etlichen Usern so gegangen) aus Versehen auf Fragen antwortest, deren Steller gar nicht mehr im Forum aktiv sind. Alsos ich finde es gut - daher habe ich auch meinen Senf zum Thema hier dazu gegeben. ^^

      Ich finde auch, zuviel schreiben gibt es nicht, solange man was beizutragen hat! Davon lebt ja das Foruum. Viel besser als die große Zahl der stillen Leser, die dem Forum bzw. den Nutzern überhaupt nichts bringen und bestenfalls mal auftauchen, wenn sie was verärgert und sie austeilen wollen oder wenn sie einen Rat dringend brauchen und sonst abgetaucht bleiben... (ja, Euch meine ich, Ihr stillen Leser: Traut Euch - wir beißen nicht! Oder nur gelegntlich... :zwinker: )
      Viele Grüße, Tanka

      OP-Vorbereitung mit 139 Kg | Sleeve-OP mit 134 Kg | Ziel erreicht (nach 18 Monaten und 76 Kg Abnahme) mit unter 65 Kg! :D
    • Nein ihr 2 alles gut. Hab euch Lieb. İch werde mich aber zurück halten nix berichten nix beitragen :)) man liest lieber 7x die Woche das Leute ihre Haustiere streicheln ihre Wohnung putzen oder arbeiten gehen DAS trägt anscheinend viel bei und ist sinnig und hilfreich..
      Never a failure, always a lesson. :daumenhoch:
    • Ich hole diesen Uralt-Thread, der schon mal -eher erfolglos - wiederbelebt wurde, auch nochmal hoch, weil genau diese Fragen mich seit einiger Zeit auch vermehrt beschäftigen:

      Was macht ein Essen aus, dass ich mich danach nicht nur gesättigt (magenvoll) fühle, sondern auch zufrieden?

      Gerade in der Flüssigphase war ich oft recht unzufrieden mit dem, was mich gesättigt hat. Mir hat etwas gefehlt. Ich esse zb eigentlich sehr, sehr gerne Suppe. Aber ich brauche auch immer etwas zum Kauen darin, mag es gerne intensiv gewürzt, gerne Knoblauch oder scharf...

      Außerdem mag ich es, wenn mein Essen mehrere Komponenten enthält. Mein Frühstücksmüsli eben Quark, Haferflocken, ein paar Nüsse, etwas Obst für die Frische...

      Oder zum Frischkäse die Gurke, die Tomate...

      Den Eintopf mit möglichst vielen Gemüsegarten..

      Aber dann ist da die Familie, die nur jedes 5. Gemüse/Gericht auch tatsächlich isst, die allgemeine Vorliebe für Nudeln, die Tatsache, dass die Hälfte der Zeit mein Mann kocht, weil er viel mehr Zeit zu Haus verbringt als ich...
      Und er dann eben natürlich auch lieber das macht, worauf er so Lust hat.

      Und schon esse / oder besser:aß ich Sachen, die mich nur semi glücklich machen.

      Für mich habe ich in den letzten Wochen nochmal ganz deutlich festgestellt: Ich muss wirklich gut planen.

      Wie ist das bei euch so, gerade auch in Familien mit Kindern, in denen man der einzige Mensch am Tisch mit Gewichtsproblemen ist?
    • Ich lebe ja mit meinem Mann mitten in einer Einrichtung der stationären Jugendhilfe. Hier leben drei Kinder (6, fast 7 und 11). Allesamt aus Haushalten, in denen es entweder nur Muffins, Chips, Süßigkeiten und Pudding gab oder Mc Do……, Nudeln mit Ketchup, Dosenravioli, Pommes und alles, was vor Konservierungsmitteln strotzt.
      Aber: der Chef bin ich, auch schon vor meiner OP. Mir wurde die Gesundheitsfürsorge übertragen, ich bin verantwortlich für das körperliche Wohl dieser Kinder. Natürlich gibt es auch mal Kuchen, Kekse, Ungesundes. Aber es gibt feste Regeln: Vollkornbrot/ VollkornToast/Vollkornnudeln/ zuckerfreies Müsli. Täglich Obst und Gemüse in der Brotbox. Jeden Nachmittag Obstpause. Zu JEDEM Abendessen gibt es frisches Gemüse (oder Salat). Wer das boykottiert, blockiert automatisch auch Süßigkeiten. Nudel- und Reisgerichte gibt es nur angereichert mit reichlich Gemüse. Dieses Nudel-lastige wäre mir auch ein Dorn im Auge. Gerade wenn wenig Zeit ist, kannst du sehr gut auf TK Gemüse zurückgreifen und das gleich für 2 Tage für dich dünsten. Auch Paprika und Zwiebeln lassen sich gewürfelt super einfrieren und bei Bedarf schnell in die Pfanne hauen (mit Schinken, Ei, etwas Pute…..). Die anderen können dann ja mehr Kohlehydrate essen und du planst eher für dich. Hier werden auch sehr gern Suppen gegessen, die ich alle auch esse. Hühnersuppe, Tomatensuppe, Gemüseeintopf…..in Hühner- und Tomatensuppe kannst du für deine Familie ja mehr Nudeln oder Reis geben. Wenn die Familie Spaghetti Bolognese isst, gibst du etwas Bolognesesosse aus Paprika, Zucchini, Mischgemüse statt über Nudeln. Das ist im Laufe der Zeit machbar ^^
    • Bei uns in der Familie bin ich auch die einzige mit Gewichtsproblemen. Mein Mann kann alles essen und hält sein Gewicht und Töchterchen neigt sogar eher zu Untergewicht, wenn ich nicht aufpasse. Gut ist bei uns, dass sie alles essen, was ich koche. Wir essen eigentlich schon immer viel Gemüse, Geflügel und Fisch und jetzt lasse ich meistens einfach die Kohlenhydrate weg bzw. esse nur sehr wenig oder mache mir z.B. Linsennudeln o.ä.
      Ich hab zum einen echt Glück mit meiner Familie, ernähre mich aber auch nicht strikt in irgendeine Richtung. Für mich funktioniert das so recht gut.
    • Ich bin auch die einzige mit wirklichen Gewichtsproblemen gewesen. Mein Mann und meine vier Kinder (10, 7, 6, 6) haben sich mir angepasst. Ich habe schon immer ausgewogen gekocht, aber es gab schon auch öfter Nudeln oder kohlenhydrathaltige Lebensmittel als Beilage. Das habe ich deutlich reduziert. Ich koche ketogen bis low carb und wenn mir danach ist, dann biete ich den anderen in meiner Familie ab und zu mal Beilagen dazu an. Sonst gibt es immer Rohkost bei uns auf dem Tisch dazu. Das lieben alle. Wenn wir Spaghetti machen, dann mache ich immer auch Gemüsespaghetti dazu. Jeder darf eine kleine Portion normaler Spaghetti, dann gibt es Gemüsespaghetti als Nachschlag. Allerdings haben sich alle jetzt nach über 2 Jahren schon so dran gewöhnt, dass sie meist die erste Portion mischen und der Nachschlag dann rein Gemüse ist.
    • Ich bin auch die einzige mit Gewochtsproblemen gewesen. Mein Mann und unser Sohn sind sportlich Muskulös. Ich koche schon immer sehr ausgewogen mit viel Gemüse und ich habe Glück - bis auf ein paar einzelne Lebensmittel essen beide alles :thumbsup:

      Für mich muss essen gut aussehen, gut riechen, einige bunte Komponenten enthalten und der Tisch schön gedeckt sein.
      Unser Esstisch ist immer ordentlich eingedeckt (stereotypisches Verhalten) dazu gehört ein Tischset, Stoffserviette, Platzteller, zum Essen passendes Besteck (bei mir zusätzlich ein Teelöffel und eine Kuchengabel), Gläser für Wasser und Tee und alles ist farblich abgestimmt.

      Ich koche fast ausschließlich Ketogen, koche aber für die Familie auf Wunsch - oder wenn Freunde zum Essen eingeladen sind - auch mal Vollkorn-/Linsennudeln, Kartoffeln, Naturreis, Knödel oder so. Ich muss es nicht essen und mir fehlt es auch nicht aber ich verwöhne meine Familie gerne und die beiden fragen eher selten nach anderen Beilagen.

      Was für mich wichtig ist, dass es immer frisch ist, keine Geschmacksverstärker (Glutamat und Hefeextrakt vertrage ich nicht) oder Tütchen enthält.
      Wir haben zu jeder Tageszeit einen Rohkostteller und selbstgemachten Kräuterquark in der Küche stehen.

      Wichtig bei uns ist, dass der Essensplan spätestens Freitags geschrieben wird und wir danach den Einkauf planen. Es kommt mal vor das wir zwei Tage tauschen aber i.d.R. wird gegessen was für den jeweiligen Tag auf dem Plan steht.

      Aber ich kann dich beruhigen auch bei uns essen meine Männer mal Pizza, Burger und co. Ich beschränke es allerdings auf einmal alle 2-4 Wochen.
    • Ab und an koche ich hier verschieden. Heute Mittag war das z.B. so.

      Mein Mann wollte unbedingt Maultaschen in Brühe mit Karotten und ich nicht.
      Ich habe mir mein Szegediner Gulasch aus der Gefriere geholt und kurzerhand noch eine Maultasche reingeschnippelt.
      So hatte jeder was anderes auf dem Tisch.


      Was mir aber noch sechseinhalb Jahren echt aufgefallen ist, Essen hat schon noch einen zu hohen Stellenwert bei mir und trotzdem einen deutlich unwichtigeren, als noch vor 2 oder 3 Jahren.
      Mir ist die Routine lieber und ich brauchs nicht mehr spektakulär. Ich esse seit fast 2 Jahren einmal am Tag immer eine gleichbleibende Mahlzeit. Und ich freu mich immer noch drau, auch
      nach über 20 Monaten. :]


      Auch bei vielen anderen fällt es mir auf, das Essen an Bedeutung abgenommen hat.
      Früher habe ich grundsätzlich mitgeguckt, was andere so essen und vor allem wie viel davon sie essen. Das hat ziemlich bald nach der Op aufgehört.
      Wenn ich früher eingeladen wurde, habe ich immer gefragt, was es gibt. War superwichtig für mich zu wissen.
      Ich würde nicht mal im Traum daran denken, da noch nachzufragen. Fällt mir immer auf, weil meine Leihkinder das noch regelmässig tun. :D

      Wenn ich seelisch ausgeglichen bin, dann geht es mir inzwischen eher darum, das mich das Essen nicht beschwert und ich mag Frisches vom Geschmack her lieber als TK (aber auch erst, seit wir den Dampfgarer haben).
      Fisch lieber im Ofen pur gegrillt oder gebacken, als aus der Pfanne oder mit Soße. Salzkartoffeln sind mir 1000 mal lieber als Pommes.
      Meine selbstgemachte Eiscreme find ich besser, als die Zuckereiscremes aus der Eisdiele. Ich habe im letzten Sommer genau 1mal Eiscrem außer Haus gegessen, das hat mir gereicht, mir gings hundeelend danach.


      Du bist ja jetzt noch überhaupt nicht lange operiert, gib dir Zeit. Mir hat in den ersten Monaten gar nicht geschmeckt (alles hatte den gleichen doofen Beigeschmack) und ich hatte auf überhaupt nichts G'lust.
      Das hat sich geändert, ist aber zum Glück nicht mehr so überzogen, wie vor der OP.


      Die allermeiste Zeit ziehe ich meine Zufriedenheit aus anderen Dingen. Mir sind die Gespräche am Tisch mit meinem Mann viel wichtiger, als das Essen ansich. Das gehört halt dazu.
      Wenn ich so vor mich hingleckse mit meinen Malerpinseln, dann befriedigt mich das auch meist mehr als essen. Überhaupt, der ganze kreative Kram bei mir zu Hause hat es mir angetan.

      Und wenn ich Sport mache, dann will mein Magen danach auf alle Fälle was Leichtes. Bei allem anderen wird mir schon beim dran Denken übel.

      Das dauert, bei mir hat das alles Jahre gedauert. Nimm es wie es kommt. Und die Tipps mit dem Einfrieren sind gut.
      Koch dir Basics vor, die du mit frischen Sachen ganz einfach kombinieren und ohne Aufwand war machen kannst. Hör auf deinen Magen, der hat es sich nach den vielen Jahren mal redlich verdient!
    • Vielen Dank euch allen für eure Antworten!

      @tina0403, ich glaube, etwas von deiner Durchsetzungskraft zu Hause würde ich mir für mich auch wünschen...
      und euch, @happyroni und @Blutwaldfee und @Feodora beneide ich ein klein wenig darum, dass die Familie da so klaglos mitzieht mit dem, was ihr kocht. Das ist bei uns zu Hause absolut nicht so.

      ich koche schon auch seit jeher selbst und frisch und immer mit Gemüse etc, aber gegessen wird davon jeweils nur ein Bruchteil. Das Gemüse bleibt fast immer für mich übrig... und mir fehlt die Entschiedenheit, über die anderen Familienmitglieder da zu bestimmen, weil...
      mein Mann zB sagt: wenn du so viel besser über Ernährung Bescheid weißt, wie kommt es dann, dass du dick bist und ich nicht? Also kann es ja nicht so verkehrt sein, was ich mache... und ich fühle mich in dem Zusammenhang oft ziemlich ohnmächtig, weil ich für unsere Jungs gerne manche Sachen anders hätte. Tagsüber in der Schule essen sie auch nur das Gemüse und Obst, das sie mitbekommen, sie könnten vor Ort Mittag essen, es schmeckt ihnen dort aber nicht. Sie wollen frisch gekocht. Aber es gibt bei uns zu Hause definitiv viel zu viel Naschkram und Knabbereien, und ich garantiere euch: sie stammen nicht von mir...
      Und ich WEISS schließlich aus eigener Erfahrung, wie abhängig man von diesem Kram werden kann, wie es die Geschmacksnerven triggert, ohne mich danach - um aufs Thema zurück zu kommen - wirklich SATT UND ZUFRIEDEN zurücklässt.
      Ich esse jetzt schon seit einigen Monaten nichts mehr davon. Kein Knabberkram, keine Süßigkeiten. Maximal ein Stückchen Kuchen zu einem der Geburtstage. Und ich weiß, mir tut das gut, und die Tatsache, dass mir sämtliche Pulver mit Geschmack zu süß und zu künstlich schmecken, bestätigt mir das auch nochmal.
      Für meine Familie kann ich nur hoffen, dass sie irgendwann mitziehen. Zwingen kann ich sie nicht...

      @*Heike*, dich bewundere ich sowieso schon lange dafür, wie konsequent du das durchziehst, dass ihr so komplett verschiedene Gerichte esst!

      @StraigthOn, ich denke, vieles davon wird auch für mich zutreffen. hoffe ich zumindest. Also was den Verzicht auf Haushaltszucker und die damit einhergehende Zuckerentwöhnung angeht auf alle Fälle - der Rest muss sich langsam finden.

      Für mich ist dieses Auseinandersetzung mit dem Thema aber auch ein wichtiger Teil des Themas "Der Kopf ist nicht mit operiert" - ich weiß, dass ich da noch einiges gedanklich wieder und wieder und wieder und wieder bearbeiten muss, um mich aus alten Mustern zu lösen. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse, wenn ich das auch immer wieder hier und in dieser Form mache.