Ernährungsprotokoll für Antrag

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    • Ich finde es echt bedenklich, dass er dir einen so festen Rahmen vorschreibt, der für dich null alltagstauglich ist. Da steht doch schon das scheitern bevor. Es muss einfach für jeden von uns alltagstauglich sein, sonst kann man es ggf. kurzzeitig durchhalten, aber nicht für immer danach leben. Es spricht nichts dagegen den Nachmittssnack zum Mittag zu essen und das Mittag später. Ggf. wirst du dadurch abends weniger essen, was dir ja zu Gute kommen würde.
      Mich macht der Kerl schon stutzig.
    • Christina81 schrieb:

      Die Folge wird sein, ich schreibe im Protokoll alles, wie er es haben will. Wenn ich um 16 Uhr esse muss ich wohl 13:00 Uhr eintragen. Anders werde ich nicht zum Ziel kommen.
      Mein Reden so schreiben wie sie es haben wollen. Die Ehrlichkeit beim Psycho hat mir 3 Monate Warteschleife eingebracht. Das ist meine Erfahrung und kann natürlich jeder machen wie er mag.
      Der mit dem Schlauch und nach 5,5 Monate Abnahme Stillstand :/ . Das 1. Jahr ist um. :tuedel:
    • @Christina81
      Um dich mal ein bisschen aufzuheitern.
      Ich habe vor der Op 22 Monate Ketogen gelebt. Mit genau 3 Mahlzeiten.
      Ich habe um 8, 13:30 und 18 Uhr gegessen aber auch immer einen Teller voll.

      Jetzt nach der Op esse ich alle 2,5 Stunden. Das letzte Mal zwischen 18 und 19 Uhr. Mich würde mal interessieren was er dazu sagen würde. Ich esse das erste mal regulär gegen 5:30. ?(

      Seine Aussagen sind einfach nur unhaltbar.

      Mein Tagebuch war gar nicht geschönigt und wurde so akzeptiert. Jeder isst mal etwas Süßes oder ein Stück Kuchen und wenn in 3 Wochen eine Milchschnitte und ein Stück Kuchen zusammen kamen ist das kein Beinbruch.

      Auch diese strikte Vorgabe verursacht mir Bauchschmerzen. Wie sollst du das so durchziehen, wenn es nicht in deinen Alltag passt?

      Da geht es nur um Geldmacherei und hat nichts mit Hilfe zutun.
    • Bin ganz dabei! Klar sollte man versuchen, einige Tipps des EB zu versuchen (also was Art und Menge der Speisen angeht), aber die Uhrzeiten sind doch irrelevant und auch ob man mal eine Mahlzeit auslässt oder GELEGENTLICH mal eine Süßigkeit isst. Ist er sich darüber im Klaren, dass Du eine bariatrische OP anstrebst?
      Zeit, dass sich was ändert. :rosen:
    • Sehe ich auch so, vorlem wenn der Arzt wegen Übergewicht oder Adipositas berät, aber ich halte eh nichts von ihm. Hab ich schon gesagt... Finde das Geldmacherei auch mit der EB.
    • Hallo @Nevertheless
      Bei meiner EB ging es auch nie wirklich um Proteine.
      Vorgabe ist, morgens immer ein Ei zu essen (in welcher Variante auch immer)
      Ansonsten steht in meinem Plan auch Kräuterquark/Harzer usw. drin. Da sagte sie dann ab und zu, davon kann es auch mehr sein. Aber auf der Punkt, dass es wegen Proteinen ist ist sie nie direkt gekommen.
    • Ich hatte EB im MMK, nach der OP, irgend wann mal bei der Diabetesschulung und einmal in der Reha. Außer der Hinweis auf genügend Eiweiß kann ich keinen Unterschied feststellen. Und die Ernährungspyramide ist ja wohl eh jedem bekannt.
      Der mit dem Schlauch und nach 5,5 Monate Abnahme Stillstand :/ . Das 1. Jahr ist um. :tuedel:
    • Ja, aber die Ernährungspyramide zur Abnahme ist eine ganz andere. Und die verwenden die richtig guten EBs, die auch wirklich auf Annahmen gerade bei Adipositas spezialisiert sind. Völlig unabhängig davon, ob man sich operieren lässt oder nicht.
    • Also die EB bei mir ist tatsächlich für Leute mit Adipositas.
      Da sind auch alle aus der SHG, einige operiert, einige nicht.

      Habe jetzt die unteralgen vor mir, über Proteine steht da auch nichts nur folgendes:

      Milchprodukte max. 1,5 % Fett
      Käse max. 17 % Fett asolut
      Streichkäse 11 % Fett absolut
      Wurst ist Geflügelwurst oder fettreduzierte Produkte
      Fleisch & Fisch immer ohne Panade
      Fisch meist gedünstet
      Obstsalat ohne Zucker
      Saltdressings fettarm

      Zuckerarme Lebensmittelauswahl:
      Milchprodukte pur
      Basismüsli, kein Zucker
      Flockenmischung ohne Zucker oder Zucker weniger 10%
      max. 1 EL Trockenfrüchte/Tag
      Marmelade max. 1x/Woche
      Zaziki, Avocadodip, selbstgemachte Tomatensoße statt Ketchup
      keine Smoothies nur frisches Obst
      Getränke ausschließlich ohne Zuckerzusatz, nur Schorlen als Saft pur


      Mehr habe ich nicht bekommen.
    • Und das habe ich noch als Vorgabe:

      5 Mahlzeiten/Tag in 3 Haupt - und 2 Zwischenahlzeiten unterteilt.
      Frühstück (aus Vollkornprodukten, gemüse, Eiprodukt)
      2. Frühstück (Joghurt 1,5% oder Milch 1,5% pur)
      mittag Hauptmahlzeit
      Cafe (Joghurt 1,5% oder Keks mit wenig Zucker)
      abends - Achtung: ab 19 Uhr nur Kleinigkeiten

      Das ist alles, was ich an die Hand bekommen habe
    • Wie lange lässt sich der Plan so strickt im Alltag umsetzen. Ich wäre schon an den Produkten für das Frühstück gescheitert würde ich jetzt immer noch vom Mittagessen und dem Rest will ich noch gar nicht reden aber dass so strikt ist kaum praktikabel und unseriös von Arzt und EB.
    • Muss nicht unbedingt Fisch sein.

      Ich esse jedes mageres Fleisch (Schwein ist problematisch - außer Filet) und auch so gut wie jeden Fisch - Dorade und Lachs mag ich seit der Op am Liebsten.
      Fleisch nimmt sich bei mageren Stücken und Kalorien nicht wirklich viel.

      Warum so strenge Vorgaben bei den Milchprodukten?
      Du wirst ja wohl nicht 200g Käse am Tag verdrücken das ein Lightkäse da was ausmacht.
      Milch und Joghurt finde ich persönlich immer ein zweischneidiges Schwert da gibt es vegane Alternativen die den Blutzucker nicht schwanken lassen (etwa Soja und Mandel)

      Hähnchenbrust als Wurst verstehe ich ja noch aber warum light Produkte? Ich habe die Erfahrung gemacht das die bei wenig Fett oft viel mehr KH enthalten durch Milchzucker und so einen Kram.

      Ich esse ja Mittags und Abends warm aber meine Hauptmahlzeit war schon immer das Abendessen und da hat sich bis jetzt noch nie eine EB oder ein Arzt drüber ausgelassen. - Verstehe einer die Welt.

      Du glaubst es vielleicht nicht aber bei Avocado musste ich lachen. Es gibt keine Beere die mehr Fett enthält als dieser Klopper aber du sollst Lightprodukte essen - einfach nur der Hammer :D
    • Ja, manches ist komisch.
      Von Soja- und Mandelmilch hat sie bei der EB auch schon gesprochen. Aber das was ich geschrieben habe steht halt auf den Unterlagen.
      Am liebsten mag ich Gauda, der haut auch rein. Ab und an lege ich mir trotzdem eine Scheibe aufs Brot.

      Ich halte jetzt mal ausschau nach einer anderen Möglichkeit.
      Ich muss sagen, dass der Arzt mit der nächste hier ist.
      Praxis Rosenthal habe ich hier auch gleich. Da sind die Meinungen/Bewertungen aber auch eher so lala..

      Bei mir gibt es immer Frühstück. Dann arbeite ich meine 6 Std. eigentlich ohne Essen. Dann gibt es Mittag und Abendessen. Am Wochenende, wenn wir zeitigen mittags essen gibt es ab und an (1-2x höchstens im Monat) ein Stück Kuchen. Aber auch keine dicken Creme-Torten. Eher Käsekuchen, Mohnkuchen, Kirsch... oder so halt.
    • Was spricht gegen Gouda? Ich verstehe es echt nicht. Ich esse manchmal als Mahlzeit einfach 100 g Gouda und ein Knäckebrot. Da überwiegt der Eiweißvorteil.

      Ich glaube du musst dich für sich persönlich mal mit den Nährwerten und verschiedenen Lebensmitteln auseinandersetzen. Klar kann man keine 500 g Gouda täglich verdrücken, aber 100 g, die machen dazu noch richtig ordentlich satt und lassen nicht mal den Blutzuckerspiegel ansteigen.
      Warum deine EB Light Produkte empfiehlt ist mir ebenso ein Rätsel. Jeder weiß, diese weniger Fett und manchmal auch weniger Eiweiß, aber dafür viel mehr KHs haben. Was ist daran erstrebenswert? Die machen nur Appetit auf mehr.