Das war heute schön, dafür bin ich dankbar.....

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      Ja, die Hitze gerade ist wirklich kein Spaß... bei uns in Augsburg wars die letzten Nächte auch kaum auszuhalten.

      Mich würde ehrlich gesagt interessieren: Wie macht ihr das mit dem Dankbarkeitsmoment bei so einem Tag wo einfach alles zäh ist, man schwitzt, ist gereizt, schläft schlecht? Findet ihr da wirklich noch was? Oder schreibt ihr dann halt "ich bin froh dass der Tag vorbei ist" und gut ist?
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      @sabbi222, ich war heute auch nicht gut drauf, bin einfach genervt und gereizt. Trotzdem findet sich jeden Tag etwas.
      - Die Sonne ist so schön hinterm Berg hervorgekommen
      - Im Freibad fiel ein Ast von einer Birke und landete direkt neben mir. Was für ein Glück!
      - Ich hatte Insektenspray dabei und war wirklich dankbar, dass die Bremsen uns in Ruhe gelassen haben
      - Unser Auto hatte so komische Geräusche gemacht. In der Werkstatt stellte sich heraus, dass sich ein Aufkleber durch die Wärme gelöst hatte und gegen den Reifen schabte. Und der Service war kostenlos, obwohl sie das Rad ausbauen mussten!
      - Der Salat heute Abend war richtig lecker
      - Mein Mann hat das Geschirr gespült und die Kinder ins Bett gebracht, ich konnte relaxen
      Wenn man die Augen aufmacht, gibt es jeden Tag Dinge, für die man dankbar sein kann. Auch viele kleine. Man neigt dazu, nur das wenige Schlechte zu sehen . So ging es mir heute Nachmittag auch zuerst.
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      @sabbi222
      Ich mache diese Dankbarkeitsübungen nicht täglich, da ich es oftmals einfach vergesse. Letztendlich habe ich aber auch an schwierigen Tagen zumindest immer 1-2 Punkte. Grade hier in Hamburg sieht man die Schere zwischen arm und reich relativ stark. Es sind unglaublich viele Menschen von Obdachlosigkeit und Armut betroffen. Jedes Jahr sterben hier Menschen auf der Straße, weil sie keine Unterkunft haben und der extremen Hitze oder Kälte ausgesetzt sind. Abgesehen von der psychologischen Komponente, als ausgestoßener Mensch zu existieren und von 90% der Menschen ignoriert oder beschimpft, angegriffen, etc. zu werden.

      Ich kann mich also abends hinsetzen und mich selbst bemitleiden, weil ich mir keine schicke Wohnung in Eppendorf oder eine nette Villa an der Alster leisten kann oder einfach nur dankbar sein, dass ich ein Dach über den Kopf habe und im Vergleich immer noch extrem privilegiert bin.
      Kann aber gut verstehen, wenn es in kleineren Städten etwas schwieriger ist, da man dort nicht so extrem konfrontiert ist, wenn man nicht eh in dem Bereich arbeitet.

      Hier also Punkte, die ich eigentlich immer finde: (Familie etc. nehme ich raus, da tagesformabhängig und ich da nicht immer so ganz dankbar sein kann, meistens bin ich es aber)

      - ich habe ein Dach über den Kopf
      - ich habe eine Krankenversicherung
      - ich habe das Glück, eine gute Bildung zu haben
      - als weiße Frau habe ich das Privileg von Rassismus verschont zu sein


      (PS: Grade bin ich dankbar, dass sich mein Problem im Jammer-Thread von gestern gelöst hat und bis auf ein paar Abstriche alles abgehakt werden konnte)
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      @sabbi222 man muss echt nicht jeden Tag was aufschreiben, wofür man dankbar ist und womöglich irgendwas erfinden/konstruieren, wofür man dankbar sein könnte. Eingen Leuten geht es schlechter (!) wenn sie das jeden Tag machen sollen, dann wird es zur Pflicht und Selbstoptimierungsdruck. Ich fahr besser damit, ab und zu aufzuschreiben, was mir wirklich im Herzen ein warmes Gefühl von Dankbarkeit gibt. Daran kann ich ja jeden Tag denken.
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      @sabbi222 Ich habe ein schönes kleines Notizbuch im Nachttisch und da schreibe ich mir jeden Abend 2-4 schöne Dinge auf, außer bei ganz bescheidenen Tagen, da lasse ich es einfach. Ansonsten kommt da alles mögliche rein, wie z. B. ich habe irgendwas besonderes, schönes gesehen; eine besondere Begegnung; was tolles gekocht; me-time genossen mit lesen oder was auch immer; aber auch Dinge, wie sie Franzy aufgeführt hat. Es soll gut tun bzw. zu entspannterem Schlaf verhelfen, wenn man sich vor dem schlafen nochmal den guten Dingen erinnert. Einfach ein nettes, kleines Ritual.
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      @sabbi222 ich finde eigentlich fast jeden Tag etwas das schön war und wofür ich dankbar bin.
      Es sind die kleinen Dinge. Eine neue Blüte an einer meiner Orchideen, ein neues Buch auf das ich schon Monate warte o.ä.

      Natürlich gibt es auch Tage da finde ich einfach nichts, weil alles mies ist und mich schon direkt am frühen Morgen aufregt.
      Heute ist so ein Tag. Mein Stimming ist bereits seit gestern Abend im High End Modus und trotzdem bin ich überreizt und gestresst.
      Ich bin seit 3 Uhr wach und arbeite bereits seit 5 Uhr, weil ich für meine Magenspiegelung mein Zeitkonto nicht übermäßig angreifen will - ja ich könnte mich krankschreiben lassen aber der Termin ist erst mittags. Was soll ich bis dahin machen?
      Durfte um 6 Uhr meinen letzten Bulli als "essen" zu mir nehmen und darf ab 10:30 Uhr dann auch nichts mehr trinken. Ich werde also innerhalb von 2 ½ Stunden verdursten.
      Da ich keine Narkose/Dämmerschlaf bekomme wird die Magenspiegelung wieder total unangenehm und wird mich so einem Stress aussetzen, dass ich danach noch gereizter bin als vorher.
      Das letzte Mal hatte ich danach 3 Tage gebraucht um mich selbstzuregulieren.
      Vermutlich werde ich mich also nach der Magenspiegelung in meiner Küche einsperren und backen oder vor der laufenden Waschmaschine sitzen und lesen um zumindest etwas Selbstkontrolle wiederzuerlangen.

      Also heute ist alles Blöd und wird und wird nicht besser.
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      Ich hab zwei positive Dinge zu erzählen...

      Letztes Wochenende waren wir wieder zum Katzenkuscheln im Tierheim und wir sind etliche male die Treppe rauf und runter. Früher war ich knapp davor ein Sauerstoffzelt zu benötigen. Diesmal ist es mir erst gar nicht weiter aufgefallen, aber als wir wieder zuhause waren dachte ich "Wow dir tut gar nicht alles weh wie sonst und die Treppen gingen auch wunderbar" :love:

      Gestern war ich bei einem Facharzt der mich einmal im Jahr sieht. Zuerst ein bisschen mit der netten Dame an der Anmeldung geplaudert, ihr war die Veränderung auch aufgefallen und ich hab ein bisschen erzählt was in dem einen Jahr alles passiert ist. Sie sagte das man mir ansieht wie gut es mir mittlerweile geht und das ich regelrecht strahle. Das fand ich schön und hat gut getan. ^^
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      sabbi222 schrieb:

      Ja, die Hitze gerade ist wirklich kein Spaß... bei uns in Augsburg wars die letzten Nächte auch kaum auszuhalten.

      Mich würde ehrlich gesagt interessieren: Wie macht ihr das mit dem Dankbarkeitsmoment bei so einem Tag wo einfach alles zäh ist, man schwitzt, ist gereizt, schläft schlecht? Findet ihr da wirklich noch was? Oder schreibt ihr dann halt "ich bin froh dass der Tag vorbei ist" und gut ist?
      Ja tue ich. Mein Katzenbande bringt mich täglich zum schmunzeln und wenns mir mal nicht gut geht merken sie das und kommen für extra Schmuseeinheiten. Das Schnurren beruhigt sehr und auch das streicheln über das Fell hilft nach einem stressigen Tag runter zu kommen. Ja auch wenns warm ist, ich find das schön. Meine Fellnasen gehören zur Familie und dafür bin ich jeden Tag dankbar :D
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      Das mit den Katzen klingt herrlich... und dass der Körper einfach Treppen geht ohne dass man groß drüber nachdenkt, das ist doch eigentlich das Schönste überhaupt.

      Mich beschäftigt aber gerade eine andere Frage: Macht ihr das Dankbarkeitsding täglich, also wirklich als feste Gewohnheit, oder eher wenn ihr gerade in der richtigen Stimmung seid? Ich frage weil ich so eine Routine nie durchgehalten habe und mich interessiert ob das wirklich nur funktioniert wenn man es konsequent macht oder ob auch "manchmal" schon was bringt.
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      Ich hab ja schon geschrieben, dass ich es sporadisch sinnvoller finde. Ich hab von einer Studie gelesen, (die ich grade nicht finde), da ging es Leuten schlechter, die es jeden Tag machen sollten. Auf Depression und Angststörung hat es keinen signifikanten Einfluss.
      Wenn du allen Anbietern von Dankbarkeitstagebüchern und Apps Glauben schenken willst: dann maximierst du natürlich Glück und Zufriedenheit vor allem, wenn du deren Produkte jeden Tag nutzt.

      Hier noch ein Meinungstext, der mich amüsiert und gute Ansätze hat.

      sueddeutsche.de/jetzt/meine-th…cjmm4j8tw01zq0kyn2l0q3f0a

      Man kann auch statt Dinge aufzuschreiben, für die man dankbar ist, Dinge aufschreiben, die man schon im Leben geschafft hat, das stärkt oder (funktioniert bei Ängsten) 3 Wahrheiten ("Wahr ist, dass ich in 2 Wochen wieder mein Gehalt bekomme und die Miete zahlen kann") das kann beruhigen ohne diese konstruierte Dankbarkeit, die kein Gegenüber hat.

      Sorry, du wolltest dich einfach mit Leuten austauschen, die das auch machen. Hau rein, wenn's dir guttut, wenn aber nicht, setz dich nicht unter Druck, dann ist es nicht deine Methode.
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      @sabbi222, wenn eine Routine dir gut tut, dann habe ich eine Empfehlung.
      Unsere Jugendhilfekinder haben alle ein „Good Vibes-Buch“. Diese Kinder und Jugendlichen haben es oft schwer, das Schöne im Leben zu erkennen. Jeden Abend wird als NUR das Gute aufgeschrieben, und zwar jede Kleinigkeit! Da stehen dann auch solche Dinge wie „ im Radio lief mein Lieblings-Song“, „die Kassiererin bei Aldi hat mich angelächelt“, „in einer Pfütze hat es wie ein Regenbogen geschimmert“, „Ich durfte einen niedlichen Hund streicheln“ usw. Damit kommen jeden Tag wirklich viele gute Punkte zusammen. Niedergeschrieben sieht man dann auch an einem vermeintlich blöden Tag, dass das Gute fast immer überwiegt. Wie schon gesagt: unser Gehirn lässt EINE negative Sache oft so stark wirken, dass alles andere kaum noch Beachtung findet. Aber man kann sich selbst überzeugen, dass jeder Tag etwas Gutes hat. Und man lernt dadurch, es auch zu erkennen und damit zufrieden zu sein.
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      @JuleKleiber Ich stimme Dir zu.

      Temporär finde ich es sinnvoll um wieder eine positive Perspektive zu finden wenn die negativen Gedanken überwiegen und um wieder etwas inneren Frieden zu finden.

      Dagegen mag ich es nicht, wenn dann nur berechtigte neagtive Gefühle oder Zustände gedeckelt werden und verstummen sollen.

      Oder der Vergleich mit anderen Lebenswelten - hilft das? Schlimmer geht Immer-

      steht in dem Artikel auch so schön : "Die Kinder in (hier bitte augenscheinlich arme Weltregion einfügen, die exemplarisch für Elend steht) würden sich freuen, wenn sie in die Schule gehen könnten beziehungsweise so viel zu essen, Spielzeug oder was auch immer hätten."
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      @Mingmen und @tina0403 wahrscheinlich geht's mir mal wieder um Begriffe und wie man die definiert. Aufschreiben, was schön war (und vielleicht dadurch von selbst ein Gefühl der Dankbarkeit spüren) finde ich auch sinnvoll. Verordnete Dankbarkeit stresst.
      Und Mingmen, genau: auch negative Gefühle dürfen sein.

      Für mich ist Dankbarkeit kein Gefühl, dass mir Kraft gibt, es ist irgendwie mit Demut verknüpft.
      Jetzt hier im Urlaub am Meer, mit flachem Bauch und körperlich in der Lage, durch weichen Sand zu joggen (!) ohne zu schnaufen, bin ich eigentlich nicht dankbar. Ich bin verdammt nochmal mega stolz darauf, was ich die letzten Jahre geschafft habe.
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      @Mingmen, ich ergänze mal deine Aussage, weil ich sie nur teilweise richtig finde.
      Bei uns geht’s nicht ums „Deckeln“ negativer Situationen und Gefühle. Wenn eine Mutter den Kontakt zu ihrem eigenen Kind verweigert, gibts weder etwas schönzureden noch zu deckeln. Diese schlimmen, traurigen Gefühle und Gedanken werden wahrgenommen und pädagogisch begleitet.
      Es geht hier einfach um Unterstützung, Stabilisierung und Struktur in einer schwierigen Lebenswelt, um das Erleben von Lebensqualität trotz eines harten Hintergrundes.
      Ich bin überzeugt, dass auch viele Adipöse einen schweren Hintergrund haben. Es gibt Menschen, die neigen dazu, oft eher das Negative zu sehen. Gerade die, die selbst Schlimmes oder Trauriges erlebt haben. Und man kann üben, den Fokus auf das zu lenken, was es außer den schlimmen Dingen gibt.

      Der Link zeigt die Suizidrate bei Kindern. Hier gibt es nichts zu beschönigen. Jugendhilfekinder sind aufgrund ihrer schwierigen Herkunft besonders gefährdet. Da braucht man Mechanismen, um sie zu stabilisieren. Auch hier im Forum gibt es sicherlich etliche Menschen, die von schlechten Gedanken, Ausweglosigkeit und Depression betroffen oder gefährdet sind. Ich denke, für einige könnte also ein Good-Vibes-Buch geeignet sein.

      destatis.de/DE/Themen/Gesellsc…id-erwachsene-kinder.html
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      Also ich führe ein „Positivtagebuch“. Das hab ich dieses Jahr schon ein paar Mal umbenannt. Begonnen hatte ich mit „Glückstagebuch“, dann war es mal „Dankbarkeitstagebuch“..

      meine Therapeutin würde am Anfang schon gut finden, wenn ich das jeden Tag führen würde. Das hab ich am Anfang versucht, hat mich aber mehr gestresst, also bin ich dazu übergegangen, dass ich positive Dinge sammele. Nicht „Glück“, das ist für mich so ein bedeutungsschweres Wort, das konnte ich nicht. Positiv ist leichter. Mal schaffe ich 2-3 Tage hintereinander was reinzuschreiben und mal 1-2 Tage nichts.. aber egal.

      Für mich ist es schon schwer genug alltägliches wieder als nicht selbstverständlich hinzunehmen, die Kleinigkeiten zu erkennen und zu feiern..das ist schon ein großes Stück arbeit für mich.
      Start: 161,7 kg ~ Ziel: 80 kg ~ Aktuell: 97,x kg

      Start MMK * Juli 2018 - RouxY-Bypass * 04.02.2019
      Start WHO * Juni 2021
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      @Mingmen den Vergleich mit den anderen Lebenswelten habe ich gebracht, weil es etwas ist, was mir persönlich hilft, wenn ich einen richtig beschissenen Tag hatte und nichts anderes finde. Dadurch, dass ich aber fast jeden Tag mit Menschen in sehr prekären Situationen Kontakt habe, ist es ja auch Teil meiner Lebensrealität.
      Komplett aus dem Kontext genommener Quatsch wie "Aber die armen Kinder in XY" ist natürlich eher unwirksam.

      Zudem schließe ich mich Tina an - wenn man sich auf das Positive fokussiert, heißt es ja nicht automatisch, dass das andere Gefühle keinen Platz haben können. (Ich benutze gerade absichtlich nicht negativ, da bewertend)
      Trauer, Wut, etc. müssen Raum bekommen - aber bevorzugt in einem klaren Rahmen. Sie sollten nicht die Überhand bekommen.

      Dieser Fokus auf nur Positive Sachen kann definitiv kontraproduktiv sein, wenn es dazu führt, dass andere Gefühle verdrängt und gedeckelt werden. Oder man seine eigenen Erfahrungen oder die anderer abwertet, so von wegen: Sieh es doch positiv, du hast es überlebt. Du kannst es grade nicht positiv sehen? Tja, dann bist du eben schwach/faul/oder irgendwas anderes abwertendes. Führt zu noch mehr Selbsthass und eine Abwärtsspirale.

      Letztendlich muss es jeder für sich ausprobieren. Vielen hilft diese tägliche Routine, manchen nicht und einige machen es sporadisch (wie auch ich). Daher @sabbi222: ich finde, dass es auch sporadisch hilft. Letztendlich musst du es einfach für dich ausprobieren. Mach dir zur Erinnerung ein PostIt an den Badezimmerspiegel mit Erinnerung, an etwas positives, dass dir heute passiert ist, zu denken. Zieh das eine Woche bewusst durch. Tut es dir gut, behalte es bei - hilft es dir nicht, lass es wieder sein.
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      @tina0403 Alles richtig was Du schreibst.

      Mir geht es eher um die Menschen, egal wie alt, die nicht pädagogisch oder therapeutisch oder durch Freunde/ Familie gut begleitet werden und versuchen alleine klarzukommen oder die sich schon mal selbst zensieren im Sinne von "ich darf ja nicht jammern, mir geht es ja gut, andere haben es viel schlimmer..."

      Vielleicht liegt der Unterschied einfach darin, ob jemand aus sich selbst heraus positive Affirmationen und Dankbarkeitssätze entwickeln kann oder es von außen (persönliches Umfeld, social media) vorgegeben wurde.