Schlauchmagen als Selbstzahlerin und viele Fragezeichen

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      Ich wollte es auch als selbstzahler machen damit es schneller geht.

      Beim Erstgespräch mit meinem Prof meinte dieser das er das nicht möchte weil es unabwägbare Risiken dabei gibt mit hohen folgekosten.

      Er sagte verkürztes MMK wegen 59BMI würde ich ja wohl schaffen und das mit der Genehmigung kriegen wir auch durch.

      So war es dann auch.Bin froh den weg gegangen zu sein.

      Zum Schluß sagte er noch wenn ich so leichtfertig mein Geld verteilen möchte kann ich ihm nach der OP gerne 2000 Euro auf den Tisch legen.Er wüßte da sinnvollere Dinge mit anzufangen. :panik:

      Mfg
      Andy
      Lieber stehend sterben als knieend Leben. :positiv:
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      Also ich bin jetzt noch mitten im MMK (gleich der 2. TELEFONtermin mit dem Ernährungsberater; eine Stunde Monolog über Vollkornnudeln lauschen, mir den einen oder anderen interessanten Gedanken aufschreiben und fertig) und ich finde es nicht mühsam oder so.

      Anfangs dachte ich, ach, Ernährungsprotokoll - was soll ich damit? Jetzt mache ich es aber schon vier Wochen und was soll ich sagen? Ich habe schon den einen oder anderen Punkt gefunden, den ich in meiner Ernährung optimieren kann, obwohl ich vorher dachte, ich ernähre mich - abgesehen von der Menge - eigentlich ziemlich gesund.

      So habe ich festgestellt: Ups! Ich esse ja wirklich jeden Tag Süßigkeiten. Nicht viel, aber echt jeden Tag (die ganze letzte Woche jeden Abend 2x Ferrero Küsschen :nix: ) Ich hätte vorher Stein auf Bein geschworen, dass mein Süßigkeitenkonsum eher nicht das Problem darstellt. Ich habe auf dem Fragebogen im AZ wie selbstverständlich 'NEIN' bei der Frage 'Essen Sie täglich Süßigkeiten?' angekreuzt. Und ich hatte nicht das Gefühl dabei, zu lügen.

      Ich esse auch immer ziemlich spät und gehe dann vollgefressen ins Bett. Der Hintergrund: ich esse nicht zu Mittag und habe dann abends einen Riesenhunger. Also versuche ich jetzt, Mittags ganz normal zu essen und abends dann nur eine Kleinigkeit. Das klappt zwar nicht immer, weil ich auf der Arbeit nicht immer die Zeit für ein Mittagessen habe, aber ich versuche es.

      Was ich damit sagen will ist: Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind - das MMK lässt einen (ob man will oder nicht) das eigene Essverhalten hinterfragen. Das heißt nicht, dass man alle schlechten Angewohnheiten sofort abstellen kann. Sonst bräuchte man ja die OP hinterher nicht. Aber man entwickelt ein Bewusstsein dafür. Und das ist der erste Schritt, um das Leben nach der OP besser meistern zu können.

      Ich mag jetzt sogar Vollkornnudeln! Das war nämlich die Hausaufgabe des Ernährungsberaters: 50/50 Vollkorn- und normale Nudeln und dann den Anteil der Vollkornnudeln immer weiter erhöhen. Ich fands gar nicht schlimm :thumbup:
      Zeit, dass sich was ändert. :rosen:
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      zu den Folgekosten gibt's ein Präzedenzfall. Die s3 Leitlinie zur Behandlung von Adipositas empfiehlt die OP nach Ausschöpfung aller konservativen Maßnahmen.

      Es handelt sich also bei deinem BMI nicht um eine Schönheitsoperation. demnach muss die Krankenkasse für Komplikationen aufkommen. Hol dir noch Rechtsschutz für Sozialrecht, damit bist du besser aufgestellt als mit ner Zusatzversicherung die du eigentlich bei der OP nicht brauchst.